Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| KTP | 50 G | 14,72 € |
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Indikation
- Linderung von Muskelschmerzen im Bereich der Wirbelsäule.bei Erwachsenen >/= 18 Jahre
- Hinweise:
- Arzt konsultieren bei
- schwereren Fällen, die z.B. mit Rötungen, Schwellungen oder Überwärmung von Gelenken einhergehen
- andauernden Gelenkbeschwerden
- starken Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit einem neurologischen Syndrom (z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind
- Arzt konsultieren bei
Dosierung
Basiseinheit: 100 g Creme enthalten 0,075 g Capsaicin
- Linderung von Muskelschmerzen im Bereich der Wirbelsäule
- 1 - 2 g Creme (1g entspricht einem Strang von ca. 4,2 cm) 3mal / Tag auftragen
- Behandlungsdauer
- bis zur Schmerzlinderung, wenn nötig bis zu 3 Wochen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- keine Anwendung
- keine ausreichenden klinischen Daten hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit
- Ältere Menschen
- keine Dosisanpassung notwendig
- Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung notwendig
Kontraindikationen
Capsaicin - extern
- Überempfindlichkeit gegen Cayennepfeffer, Capsicumzubereitungen und Capsaicinoiden anderer Herkunft (z.B. Paprikagewächse)
- vorgeschädigte Haut, z.B. nach Verbrennungen und Verletzungen/Wunden, bei Entzündungen oder Ekzemen
Nebenwirkungen
Capsaicin - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Überempfindlichkeits- und allergische Reaktionen (urtikarielles Exanthem) in Form von Quaddeln, Bläschen, Juckreiz
- Behandlung sofort abbrechen
- Überempfindlichkeits- und allergische Reaktionen (urtikarielles Exanthem) in Form von Quaddeln, Bläschen, Juckreiz
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei entsprechend sensibilisierten Patienten durch Rosmarinöl
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot)
- bei entsprechend sensibilisierten Patienten durch Rosmarinöl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Inhalation des Arzneimittels bzw. Kontakt mit der Nasenschleimhaut können aufgrund der schleimhautreizenden Wirkung des Arzneimittels zu Husten- und/oder Niesreiz führen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verbrennungen der Haut, einschließlich schwerwiegende Fälle, und Nekrosen der Haut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- brennender oder stechender Schmerz mit auftretender Rötung und Wärmeentwicklung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen im Bereich der Auftragsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Hinweise
- der Wirkstoff verursacht eine lokale Hyperämie mit verstärkter Hautrötung und einem Wärmegefühl
- diese Reaktion gehört zur normalen pharmakologischen Wirkung des Arzneimittels und geht in der Regel nach Absetzen des Arzneimittels in kurzer Zeit zurück
- sollte während der ersten Behandlungstage ein Gefühl des Brennens, Stechens oder Juckreiz auftreten, das als zu stark empfunden wird, sollte die Behandlung abgebrochen werden
- bei auftretenden Nebenwirkungen sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden
Anwendungshinweise
- nur zur äußerlichen Anwendung, keine Einnahme
- nach jeder Anwendung Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen
- keine Anwendung auf geschädigter Haut, Wunden sowie Ekzemen
- nicht in der Nähe der Augen oder auf Schleimhäute aufbringen
- im Anwendungsbereich nicht kratzen, um Hautverletzungen zu vermeiden
- zusätzliche Wärmezufuhr (z.B. durch Bestrahlung, Heizkissen, warmes Wasser) während der Behandlung vermeiden
- Wärmewirkung kann sich durch körperliche Aktivität (Schwitzen) verstärken
- großflächige Anwendung vermeiden
- Wärmewirkung ggf. erst einige Zeit nach Auftragen der Creme
- Creme nicht gleichzeitig mit anderen, am gleichen Applikationsort aufgebrachten topischen Arzneimitteln anwenden
Stillzeithinweise
Capsaicin - extern
- Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen
- sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-/Risiko-Bewertung angewendet werden
- Capsaicin kann in die Muttermilch übergehen
- keine Daten zur Anwendung in der Stillzeit vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Capsaicin - extern
- Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen
- obwohl pränatale und neonatale Effekte Effekte von Capsaicin erst bei Dosierungen auftraten, die über der maximalen klinischen Dosis liegen, sollte das Arzneimittel während Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-/Risiko-Bewertung angewendet werden
- sollte während Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-/Risiko-Bewertung angewendet werden
- Capsaicin passiert die Plazenta
- tierexperimentelle Studien
- haben nach hohen subkutanen Dosen von Capsaicin eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- keine Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität verfügbar
Warnhinweise
Capsaicin - extern
- Patienten sollen (auch vor der Anwendung) Arzt aufsuchen
- bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen
- bei andauernden Gelenkbeschwerden
- bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind
- Cayennepfeffer-Zubereitungen reizen selbst in geringen Mengen die Schleimhäute sehr stark und erzeugen ein schmerzhaftes Brennen
- darf nicht in der Nähe der Augen, des Mundes, der Zunge oder Lippen aufgebracht werden; nicht auf Schleimhäute oder offene Wunden gelangen lassen
- bei Kontakt mit den Augen: unverzüglich Augenarzt aufsuchen
- Sofortmaßnahme: gründliches Spülen des Auges mit reichlich kaltem Wasser
- empfohlen, sich nicht im Anwendungsbereich zu kratzen, um Hautverletzungen zu vermeiden
- körperliche Aktivität, verbunden mit Schwitzen, und zusätzliche Wärmezufuhr (z.B. durch warmes Wasser, Sonne, Bestrahlung, Heizkissen) sollten vermieden werden
- da dadurch die Wärmewirkung und eventuell auftretendes Brennen oder Stechen verstärkt werden kann
- Anwendung ist abzubrechen, falls die Wärmewirkung als zu stark empfunden wird
- bei längerer Anwendung am gleichen Anwendungsort
- ist mit einer reversiblen Schädigung sensibler Nerven zu rechnen
- Verbrennungen der Haut, einschließlich schwerwiegende Fälle, und Nekrosen der Haut wurden berichtet
- Behandlung sofort abbrechen und Arzneimittelreste entfernen, wenn Schmerzen, Schwellungen oder Blasenbildung im behandelten Hautbereich auftreten
- Kinder und Jugendliche
- altersabhängige Einschränkungen möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- keine ausreichenden Untersuchungen zur Anwendung bei Kindern vorliegend
- soll bei Kindern < 12 Jahren nicht angewendet werden
- bei halbfester Darreichungsform
- sollte die Wärmewirkung auf der Haut vom Patienten als zu stark empfunden werden, können überschüssige Arzneimitteleste mit kaltem Wasser und Seife, mit Hautcreme oder einem indifferenten Öl entfernt werden
- nach dem Auftragen des Arzneimittels sollten die Hände sorgsam gewaschen werden, damit ein unbeabsichtigter Kontakt mit anderen Körperstellen vermieden wird
- Hautbereiche, die behandelt werden, sollen nicht fest bandagiert oder einer lokalen Wärmebehandlung ausgesetzt werden