ABILIFY Maintena 400 mg P.+L.z.H.e.Depot-Inj-susp.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 423,49 € |
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Indikation
- Erhaltungstherapie von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, die stabil mit orale angewendetem Aripiprazol eingestellt wurden
Dosierung
Basiseinheit: nach der Rekonstitution enthält jeder ml Suspension 200 mg Aripiprazol
- Erhaltungstherapie von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, die stabil mit oralem Aripiprazol eingestellt wurden
- Patienten, die Aripiprazol nie eingenommen haben: vor Beginn der Behandlung muss Verträglichkeit von oralem Aripiprazol gegeben sein
- keine Dosistitration erforderlich
- Anfangsdosis
- Start mit einer Injektion
- Tag 1: 400 mg Aripiprazol
- anschließend 10 - 20 mg Aripiprazol, oral über 14 aufeinander folgende Tage, um therapeutische Aripiprazol-Konzentration zu Beginn der Therapie aufrecht zu erhalten
- alternativ Start mit zwei Injektionen
- Tag 1
- zwei separate Injektionen zu 400 mg Aripiprazol an zwei verschiedenen Injektionsstellen
- zusammen mit 20 mg Aripiprazol, oral
- Tag 1
- Start mit einer Injektion
- Erhaltungsdosis
- 400 mg Aripiprazol 1mal / Monat als einmalige Injektion
- nicht früher als 26 Tage nach der letzten Injektion
- beim Auftreten von Nebenwirkungen bei einer Dosierung von 400 mg Aripiprazol: Dosisreduzierung auf 300 mg 1mal / Monat in Betracht ziehen
- Versäumte Dosen
- wenn die 2. oder 3. Dosis versäumt wurde
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 4 Wochen und < 5 Wochen
- Injektion sollte so bald wie möglich erfolgen; dann Fortsetzung gemäß des monatlichen Injektionsplans
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 5 Wochen
- begleitend zur nächsten Injektion orales Aripiprazol für 14 Tage geben
- oder Verabreichung von zwei separaten Injektionen zur gleichen Zeit zusammen mit einer Einzeldosis von 20 mg Aripiprazol, oral
- danach Behandlung gemäß des monatlichen Injektionsplans fortsetzen
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 4 Wochen und < 5 Wochen
- wenn die 4. oder nachfolgende Dosen versäumt werden (d. h. nach Erreichen des Steady-State)
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 4 Wochen und < 6 Wochen
- Injektion sollte so bald wie möglich
- danach Fortsetzung gemäß des monatlichen Injektionsplans
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 6 Wochen
- begleitend zur nächsten Injektion orales Aripiprazol für 14 Tage geben
- oder Verabreichung von zwei separaten Injektionen zur gleichen Zeit zusammen mit einer Einzeldosis von 20 mg Aripiprazol, oral
- danach Behandlung gemäß des monatlichen Injektionsplans fortsetzen
- Zeitraum seit der letzten Injektion > 4 Wochen und < 6 Wochen
- wenn die 2. oder 3. Dosis versäumt wurde
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Leberinsuffizienz
- leichte bis mittelschwere Leberinsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberinsuffizienz
- unzureichende Daten um Dosierungsempfehlungen festzulegen
- orale Darreichungsform bevorzugen
- leichte bis mittelschwere Leberinsuffizienz
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Kinder und Jugendliche (0 - 17 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt (keine Daten)
- bekannte langsame CYP2D6-Metabolisierung
- Patienten mit bekanntermaßen langsamer CYP2D6-Metabolisierung
- Start mit einer Injektion
- intial: 300 mg Aripiprazol
- danach Behandlung an 14 aufeinander folgenden Tagen mit der verschriebenen täglichen Dosis von oral angewendetem Aripiprazol fortsetzen
- Erhaltungsdosis: 300 mg Aripiprazol 1mal / Monat
- Start mit zwei Injektionen
- initial: 2 separate Injektionen mit 300 mg Aripiprazol zusammen mit einer Einzeldosis der zuvor verschriebenen Dosis von oral angewendetem Aripiprazol
- Erhaltungsdosis: 300 mg Aripiprazol 1mal / Monat
- Start mit einer Injektion
- Patienten mit bekanntermaßen langsamer CYP2D6-Metabolisierung und die gleichzeitig einen starken CYP3A4-Inhibitor anwenden
- Start mit einer Injektion
- Reduktion der Anfangsdosis auf 200 mg
- danach Fortsetzung der Behandlung an 14 aufeinander folgenden Tagen mit der verschriebenen täglichen Dosis von oral angewendetem Aripiprazol
- Start mit zwei Injektionen: darf nicht angewendet werden
- Start mit einer Injektion
- jeweilige empfohlene Erhaltungsdosis nach Injektionsbeginn s. Tabelle Fachinformation
- Anwendung 1mal / Monat (nicht früher als 26 Tage nach der letzten Injektion) als Einzelinjektion
- Patienten mit bekanntermaßen langsamer CYP2D6-Metabolisierung
- Anpassung der Erhaltungsdosis aufgrund von Wechselwirkungen mit CYP2D6- und/oder CYP3A4-Inhibitoren und/oder CYP3A4-Induktoren > 14 Tage
- bei Absetzen des CYP3A4- oder CYP2D6-Inhibitors: evtl. Dosissteigerung auf vorherige Dosis
- im Falle von Nebenwirkungen trotz Dosisanpassung: Notwendigkeit einer gleichzeitigen Anwendung von CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitoren erneut prüfen
- gleichzeitige Anwendung von CYP3A4-Induktoren für mehr als 14 Tage vermeiden (weil Blutspiegel von Aripiprazol verringert wird und unter die wirksamen Konzentrationen sinken kann)
- Anpassung der Erhaltungsdosis bei Patienten, die gleichzeitig hochwirksame CYP2D6-Inhibitoren, CYP3A4-Inhibitoren und/oder CYP3A4-Induktoren > 14 Tage
- Patienten, die 400 mg Aripiprazol erhalten
- hochwirksame CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitoren: 300 mg Aripiprazol
- hochwirksame CYP2D6- und CYP3A4-Inhibitoren: 200 mg Aripiprazol
- CYP3A4-Induktoren: Anwendung vermeiden
- Patienten, die 300 mg Aripiprazol erhalten
- hochwirksame CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitoren: 200 mg Aripiprazol
- hochwirksame CYP2D6- und CYP3A4-Inhibitoren: 160 mg Aripiprazol
- CYP3A4-Induktoren: Anwendung vermeiden
- Patienten, die 400 mg Aripiprazol erhalten
- Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten
Kontraindikationen
Aripiprazol - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Aripiprazol
Nebenwirkungen
Aripiprazol - invasiv
Darreichungsform mit schneller Wirkstoffreisetzung
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leukopenie
- Neutropenie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktion
- anaphylaktische Reaktion
- Angioödeme einschl. geschwollener Zunge
- Zungenödeme
- Gesichtsödeme
- allergischer Pruritus
- Urtikaria
- allergische Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Endokrine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperprolaktinämie
- Prolaktin im Blut erniedrigt
- ohne Häufigkeitsangabe
- diabetisches hyperosmolares Koma
- diabetische Ketoazidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diabetes mellitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyponatriämie
- Anorexie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- Angst
- Unruhe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- Hypersexualität
- ohne Häufigkeitsangabe
- Suizidgedanken
- Suizidversuch
- begangener Suizid
- pathologisches Spielen
- Störungen der Impulskontrolle
- Essattacken
- zwanghaftes Essen
- zwanghaftes Kaufverhalten
- Poriomanie
- Aggression
- Agitiertheit
- Nervosität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Akathisie
- extrapyramidale Erkrankung, einschl.
- Parkinsonismus
- Tremor
- Kopfschmerz
- Sedierung
- Somnolenz
- Schwindelgefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- tardive Dyskinesie
- Dystonie, einschl.
- Krampf der Genickmuskulatur, der manchmal zu einem Schlundkrampf fortschreitet
- Schluckbeschwerden
- Atembeschwerden
- Heraushängen der Zunge
- Syndrom der ruhelosen Beine
- ohne Häufigkeitsangabe
- Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS)
- Grand-mal-Anfall
- Serotoninsyndrom
- Sprechstörung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Doppeltsehen
- Photophobie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blickkrampf
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- plötzlicher Tod unbekannter Ursache
- Torsades de Pointes
- ventrikuläre Arrhythmie
- Herzstillstand
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Orthostasesyndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- venöse Thromboembolie, einschl.
- Lungenembolie
- tiefe Beinvenenthrombose
- Hypertonie
- Synkope
- venöse Thromboembolie, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aspirationspneumonie
- Laryngospasmus
- Oropharyngealspasmus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Hypersalivation
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pankreatitis
- Dysphagie
- Diarrhoe
- abdominale Beschwerden
- Magenbeschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberversagen
- Hepatitis
- Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ausschlag
- Lichtempfindlichkeitsreaktion
- Alopezie
- Hyperhidrosis
- Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- Myalgie
- Steifheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harninkontinenz
- Harnretention
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Priapismus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ermüdung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störung der Temperaturregulation (z.B. Hypothermie, Fieber)
- Brustkorbschmerz
- peripheres Ödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- diastolischer Blutdruck erhöht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewicht erniedrigt
- Gewichtszunahme
- Alaninaminotransferase erhöht
- Aspartataminotransferase erhöht
- Gamma-Glutamyltransferase erhöht
- Alkalische Phosphatase erhöht
- QT verlängert
- Glukose im Blut erhöht
- Glykosyliertes Hämoglobin erhöht
- Fluktuation des Blutzuckers
- Kreatinphosphokinase erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Darreichungsform mit verzögerter Wirkstoffreisetzung
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Neutropenie
- Anämie
- Thrombozytopenie
- Neutrophilenzahl erniedrigt
- Leukozytenzahl erniedrigt
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leukopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktion, z. B.
- anaphylaktische Reaktion
- Angioödem
- geschwollene Zunge
- Zungenödem
- Gesichtsödeme
- Pruritus
- Urtikaria
- allergische Reaktion, z. B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Prolaktin im Blut erniedrigt
- Hyperprolaktinämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- diabetisches hyperosmolares Koma
- diabetische Ketoazidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewicht erhöht
- sehr häufig berichtet in der Dosierung 960 mg / 720 mg
- Diabetes mellitus
- Gewicht erniedrigt
- Gewicht erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperglykämie
- Hypercholesterinämie
- Hyperinsulinämie
- Hyperlipidämie
- Hypertriglyceridämie
- Appetitstörung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anorexie
- Appetit vermindert
- nur im klinischen Studienprogramm zur Dosierung 960 mg / 720 mg berichtet
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Agitiertheit
- Angst
- Unruhe
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Suizidgedanken
- Psychose
- Halluzination
- Wahn
- Hypersexualität
- Panikreaktion
- Depression
- Affektlabilität
- Apathie
- Dysphorie
- Schlafstörung
- Zähneknirschen
- verminderte Libido
- Stimmungsänderung
- ohne Häufigkeitsangabe
- vollendeter Suizid
- Suizidversuch
- pathologisches Spielen / Spielsucht-Störung
- Störungen der Impulskontrolle
- Essattacken
- zwanghaftes Essen
- zwanghaftes Kaufverhalten
- Poriomanie
- Nervosität
- Aggression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- extrapyramidale Erkrankung
- Akathisie
- Tremor
- Dyskinesie
- Sedierung
- Somnolenz
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dystonie, einschl.
- Krampf der Genickmuskulatur, der manchmal zu einem Schlundkrampf fortschreitet
- Schluckbeschwerden
- Atembeschwerden
- Heraushängen der Zunge
- tardive Dyskinesie
- Parkinsonismus
- Bewegungsstörung
- psychomotorische Hyperaktivität
- Syndrom der ruhelosen Beine
- Negro-Zeichen
- Hypertonie
- Bradykinesie
- Sabbern
- Geschmacksstörung
- Parosmie
- Dystonie, einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Malignes neuroleptisches Syndrom
- Grand-mal-Anfall
- Serotoninsyndrom
- Sprachstörung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blickkrampf
- verschwommenes Sehen
- Augenschmerzen
- Diplopie
- Photophobie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- ventrikuläre Extrasystolen
- Bradykardie
- Tachykardie
- Elektrokardiogramm T-Wellen-Amplitude erniedrigt
- Elektrokardiogramm anomal
- Elektrokardiogramm Umkehrung der T-Welle
- ohne Häufigkeitsangabe
- unerwarteter unerklärlicher Tod / plötzlicher Tod
- Herzstillstand
- Torsades de Pointes
- ventrikuläre Arrhythmien
- QT-Verlängerung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefässerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypertonie
- Orthostasesyndrom
- Blutdruck erhöht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Synkope
- venöse Thromboembolie, einschl.
- Lungenembolie
- tiefer Venenthrombose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- Schluckauf
- ohne Häufigkeitsangabe
- Oropharyngealspasmus
- Laryngospasmus
- Aspirationspneumonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gastroösophageale Refluxkrankheit
- Dyspepsie
- Erbrechen
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Schmerzen im Oberbauch
- abdominale Beschwerden
- Obstipation
- häufiger Stuhlgang
- Hypersalivation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pankreatitis
- Dysphagie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- anomaler Leberfunktionstest
- erhöhtes Leberenzym
- erhöhte Alaninaminotransferase
- erhöhte Gammaglutamyltransferase
- erhöhtes Bilirubin im Blut
- erhöhte Aspartataminotransferase
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberversagen
- Ikterus
- Hepatitis
- alkalische Phosphatase erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alopezie
- Akne
- Rosazea
- Ekzem
- Hautinduration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ausschlag
- Lichtempfindlichkeitsreaktion
- Hyperhidrosis
- Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- muskuloskelettale Steifigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelrigidität
- Muskelspasmen
- Muskelzucken
- Muskelspannung
- Myalgie
- Schmerz in einer Extremität
- Arthralgie
- Rückenschmerzen
- eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit
- Nackenrigidität
- Trismus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nephrolithiasis
- Glykosurie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnretention
- Harninkontinenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erektionsstörung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Galaktorrhoe
- Gynäkomastie
- Brust schmerzempfindlich
- vulvovaginale Trockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Priapismus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- sehr häufig berichtet in der Dosierung 960 mg / 720 mg
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Ermüdung
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- Asthenie
- Gangstörung
- Brustkorbbeschwerden
- Reaktion an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Beschwerden an der Injektionsstelle
- Injektionsstelle juckend
- Durst
- Trägheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störung der Temperaturregulation z. B.
- Hypothermie
- Fieber
- Brustkorbschmerz
- peripheres Ödem
- Störung der Temperaturregulation z. B.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Glukose im Blut erhöht
- Glukose im Blut erniedrigt
- glykosyliertes Hämoglobin erhöht
- Taillenumfang vergrößert
- Cholesterin im Blut erniedrigt
- Triglyceride im Blut erniedrigt
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fluktuation des Blutzucker
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- ausschließlich zur intramuskulären Anwendung (nicht intravenös oder subkutan anwenden)
- Injektion ausschließlich durch eine medizinischen Fachkraft
- einmalige, langsame Injektion (Dosen dürfen nicht geteilt werden) in den Gluteal- oder Deltamuskel
- unbeabsichtigte Injektion in ein Blutgefäß vermeiden
- bei Beginn mit dem Zwei-Injektionen-Start
- Injektion an zwei unterschiedlichen Stellen in zwei verschiedene Muskeln
- nicht beide Injektionen gleichzeitig in denselben Delta- oder Glutealmuskel injizieren
- bei langsamen CYP2D6-Metabolisierer entweder in zwei unterschiedliche Deltamuskeln oder in einen Delta- und einen Glutealmuskel
- nicht in zwei Glutealmuskeln injizieren
- vollständige Anleitung für die Anwendung und Handhabung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Aripiprazol - invasiv
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Aripiprazol verzichtet werden soll / die Behandlung zu unterbrechen ist
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- Aripiprazol / Metabolite wird beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden
- in solchen Mengen ausgeschieden, dass Auswirkungen auf das gestillte Kind wahrscheinlich sind
- Hinweis bei Anwendung einer invasiven Dareichungsform mit verzögerter Wirkstoffreisetzung
- da nach einer Einzeldosis der Depot-Suspension erwartet wird, dass es bis zu 34 Wochen im Plasma verbleibt, kann ein Risiko für gestillte Säuglinge auch dann bestehen, wenn die Gabe des Arzneimittels lange vor dem Stillen stattgefunden hat
- Patientinnen, die derzeit mit dem Arzneimittel behandelt werden oder in den vergangenen 34 Wochen damit behandelt wurden, sollten nicht stillen
Schwangerschaftshinweise
Aripiprazol - invasiv
- aufgrund der unzureichenden Datenlage zur Sicherheit beim Menschen und aufgrund der in den Reproduktionsstudien beim Tier entstandenen Bedenken darf Aripripazol in der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- es sei denn,
- der mögliche Nutzen rechtfertigt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus
- dies ist eindeutig erforderlich
- es sei denn,
- Patientinnen müssen darauf hingewiesen werden, ihren Arzt zu benachrichtigen, wenn sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft während der Behandlung mit Aripiprazol planen
- Hinweise bei Anwendung einer invasiven Dareichungsform mit verzögerter Wirkstoffreisetzung
- verordnende Ärzte müssen sich der lang anhaltenden Wirkung bewusst sein
- Aripiprazol war bei erwachsenen Patienten bis zu 34 Wochen nach Anwendung einer Einzeldosis der Depot-Suspension im Plasma nachweisbar
- die maternale Exposition gegenüber Aripiprazol vor und während der Schwangerschaft kann zu Nebenwirkungen beim Neugeborenen führen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- nach einer Einzeldosis der Depot-Suspension wird erwartet, dass Aripiprazol bis zu 34 Wochen im Plasma verbleibt
- dies ist zu Beginn der Behandlung von Frauen im gebärfähigen Alter, im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Schwangerschaft zu berücksichtigen
- bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollte das Arzneimittel nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist
- keine hinreichenden, kontrollierten Studien mit Aripiprazol bei Schwangeren vorliegend
- Berichte von kongenitalen Anomalien
- kausaler Zusammenhang mit Aripiprazol nicht nachgewiesen
- tierexperimentelle Studien
- kein Ausschluss potentieller Entwicklungstoxizität
- Neugeborene, die während des 3. Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschl. Aripiprazol) exponiert sind
- durch Nebenwirkungen einschl. extrapyramidaler Symptome und / oder Absetzerscheinungen gefährdet, deren Schwere und Dauer nach der Entbindung variieren können
- Berichte über
- Agitiertheit
- erhöhten oder erniedrigten Muskeltonus
- Tremor
- Somnolenz
- Atemnot
- Störungen bei der Nahrungsaufnahme
- Neugeborene sollten sorgfältig überwacht werden
- Fertilität
- Studien zur Reproduktionstoxizität
- keine Beeinträchtigung der Fertilität durch Aripiprazol
- Studien zur Reproduktionstoxizität
Warnhinweise
Aripiprazol - invasiv
- Darreichungsform mit schneller Wirkstofffreisetzung
- sobald es klinisch angebracht ist, sollte die Behandlung mit der schnell wirksamen invasiven Darreichungsform beendet und mit der oralen Anwendung von Aripiprazol begonnen werden
- Patienten mit Agitiertheit und Verhaltensstörungen, die anders als durch Schizophrenie und manische Episoden der Bipolar-I-Störung verursacht wurden
- keine Untersuchungen zur Wirksamkeit von Aripiprazol
- gleichzeitige Anwendung von injizierbaren Antipsychotika und parenteral anzuwendenden Benzodiazepinen
- kann zu exzessiver Sedierung und kardio-respiratorischer Depression führen
- falls parenterale Therapie mit Benzodiazepinen zusätzlich zur Aripiprazol-Injektion als notwendig erachtet wird
- Patienten hinsichtlich einer extremen Sedierung oder orthostatischen Hypotonie überwachen
- orthostatische Hypotonie
- Patienten sollten hinsichtlich einer orthostatischen Hypotonie beobachtet werden
- Blutdruck, Puls, Atemfrequenz und Bewusstseinszustand regelmäßig kontrollieren
- Patienten mit Alkohol- oder Arzneimittelvergiftung (durch verschriebene oder illegale Arzneimittel)
- keine Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit
- andere extrapyramidale Symptome
- in klinischen Studien mit Aripiprazol bei pädiatrischen Patienten Akathisie sowie Parkinsonismus beobachtet
- bei Anzeichen und Symptomen für extrapyramidale Störungen
- Dosisreduktion erwägen
- Patient engmaschig überwachen
- Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Komorbidität
- trotz der häufig auftretenden Komorbidität der Bipolar-I-Störung und ADHS stehen nur sehr wenige Sicherheitsdaten zur gleichzeitigen Einnahme von Stimulanzien und Aripiprazol zur Verfügung
- gemeinsame Anwendung dieser Medikamente unter größter Vorsicht
- trotz der häufig auftretenden Komorbidität der Bipolar-I-Störung und ADHS stehen nur sehr wenige Sicherheitsdaten zur gleichzeitigen Einnahme von Stimulanzien und Aripiprazol zur Verfügung
- Darreichungsform mit verzögerter Wirkstofffreisetzung
- sollte nicht zur Behandlung von akuten erregten oder hochgradig psychotischen Zuständen eingesetzt werden, wenn eine unmittelbare Symptomkontrolle erforderlich ist
- während der Behandlung mit einem Antipsychotikum kann es mehrere Tage bis zu einigen Wochen dauern, bis sich der klinische Zustand des Patienten bessert
- Patienten in dieser Zeit durchgängig engmaschig überwachen
- Suizidalität
- Auftreten von suizidalem Verhalten gehört zu psychotischen Erkrankungen und affektiven Störungen und wurde in einigen Fällen nach Beginn oder nach Wechsel einer antipsychotischen Therapie berichtet, auch bei Behandlung mit Aripiprazol
- enge Überwachung sollte die antipsychotische Therapie von Patienten mit hohem Risiko begleiten
- kardiovaskuläre Erkrankungen
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- bekannten kardiovaskulären Erkrankungen (Myokardinfarkt oder ischämische Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, Überleitungsstörungen (in der Anamnese))
- zerebrovaskulären Erkrankungen
- Bedingungen, die für Hypotonie prädisponieren (Dehydratation, Hypovolämie, Behandlung mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln)
- Hypertonie einschl.
- hypertensiver Krise
- akzelerierte Form
- maligne Form
- Fälle von venöser Thromboembolie (VTE) mit Antipsychotika berichtet
- da mit Antipsychotika behandelte Patienten oft mit bereits bestehenden Risikofaktoren für VTE vorstellig werden, sollten vor und während der Behandlung mit Aripiprazol alle möglichen Risikofaktoren für VTE identifiziert werden und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- QT-Verlängerung
- in klinischen Studien mit oral angewendetem Aripiprazol Inzidenz einer QT-Verlängerung vergleichbar zu Placebo
- Aripiprazol mit Vorsicht anwenden bei Patienten, bei denen in der Familienanamnese eine QT-Verlängerung auftrat
- tardive Dyskinesie
- in klinischen Studien, die ein Jahr oder weniger dauerten, gelegentliche Berichte über während der Behandlung mit Aripiprazol auftretende Dyskinesie
- wenn Anzeichen und Symptome einer Spätdyskinesie auftreten, sollte in Erwägung gezogen werden, die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung abzubrechen
- nach Abbruch der Behandlung können sich diese Symptome kurzzeitig verschlechtern oder sogar erst auftreten
- malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)
- potenziell tödlicher Symptomkomplex, der mit der Einnahme von Antipsychotika in Zusammenhang gebracht wird
- in klinischen Studien seltene Fälle von MNS während der Behandlung mit Aripiprazol berichtet
- klinische Manifestationen eines MNS
- hohes Fieber
- Muskelrigidität
- veränderter Gemütszustand
- Anzeichen autonomer Instabilität (unregelmäßiger Puls oder Blutdruck, Tachykardie, Schwitzen und Herzrhythmusstörungen)
- weitere Symptome können eine Erhöhung der Kreatinphosphokinase, Myoglobinurie (Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen sein
- jedoch auch Erhöhungen der Kreatinphosphokinase und Rhabdomyolyse, die nicht notwendigerweise mit einem MNS assoziiert waren, berichtet
- wenn ein Patient Anzeichen und Symptome entwickelt, die auf ein MNS hindeuten, oder unklares hohes Fieber ohne eine zusätzliche klinische Manifestation von MNS hat
- alle Antipsychotika, einschl. Aripiprazol müssen abgesetzt werden
- potenziell tödlicher Symptomkomplex, der mit der Einnahme von Antipsychotika in Zusammenhang gebracht wird
- Krampfanfälle
- in klinischen Studien gelegentlich Fälle von Krampfanfällen während der Behandlung mit Aripiprazol berichtet
- Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese oder bei Zuständen, die mit Krampfanfällen im Zusammenhang stehen
- Anwendung mit Vorsicht
- ältere Patienten mit Demenz-assoziierter Psychose
- Aripiprazol ist nicht zur Behandlung von Patienten mit Psychosen, die mit Demenz in Verbindung stehen, angezeigt
- erhöhte Mortalität
- in drei Placebo-kontrollierten Studien (n = 938, Durchschnittsalter: 82,4 Jahre; Bereich: 56 bis 99 Jahre) mit Aripiprazol bei älteren Patienten mit Psychosen, die mit der Alzheimer Krankheit assoziiert werden
- Patienten, die mit (oralem) Aripiprazol behandelt wurden, hatten ein erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu Placebo
- die Sterblichkeitsrate bei Patienten, die mit (oralem) Aripiprazol behandelt wurden, lag bei 3,5 % verglichen mit 1,7 % in der Placebogruppe
- obwohl es unterschiedliche Todesursachen gab, schienen die meisten Todesfälle entweder kardiovaskulärer (z. B. Herzversagen, plötzlicher Tod) oder infektiöser (z. B. Lungenentzündung) Natur zu sein
- in drei Placebo-kontrollierten Studien (n = 938, Durchschnittsalter: 82,4 Jahre; Bereich: 56 bis 99 Jahre) mit Aripiprazol bei älteren Patienten mit Psychosen, die mit der Alzheimer Krankheit assoziiert werden
- zerebrovaskuläre unerwünschte Reaktionen
- in denselben Studien unerwünschte zerebrovaskuläre Reaktionen (z.B. Schlaganfall, transitorisch-ischämische Attacke) einschl. Todesfällen bei Patienten (Durchschnittsalter: 84 Jahre, Bereich: 78 - 88 Jahre) berichtet
- insg. berichteten 1,3% der mit (oralem) Aripiprazol behandelten Patienten unerwünschte zerebrovaskuläre Reaktionen im Vgl. zu 0,6% der in diesen Studien mit Placebo behandelten Patienten
- Unterschied statistisch nicht signifikant
- jedoch in einer dieser Studien (Studie mit fixer Dosierung) eine signifikante Dosis-Wirkungs-Beziehung für unerwünschte zerebrovaskuläre Reaktionen bei mit Aripiprazol behandelten Patienten
- in denselben Studien unerwünschte zerebrovaskuläre Reaktionen (z.B. Schlaganfall, transitorisch-ischämische Attacke) einschl. Todesfällen bei Patienten (Durchschnittsalter: 84 Jahre, Bereich: 78 - 88 Jahre) berichtet
- Hyperglykämie und Diabetes mellitus
- Hyperglykämie, in einigen Fällen extrem und assoziiert mit Ketoazidose oder hyperosmolarem Koma oder Tod, bei Patienten berichtet, die mit atypischen antipsychotischen Wirkstoffen, einschl. Aripiprazol behandelt wurden
- bei Patienten mit Hyperglykämie oder Diabetes mellitus wurden keine besonderen Studien mit der invasiven Darreichungsform mit verzögerter Wirkstofffreisetzung durchgeführt
- Risikofaktoren, die Patienten für schwerwiegende Komplikationen prädisponieren können, beinhalten
- Übergewicht
- Fettleibigkeit
- Diabetes in der Familienanamnese
- in klinischen Studien mit Aripiprazol keine signifikanten Unterschiede im Vgl. zu Placebo bei den Inzidenzraten unerwünschter Reaktionen in Bezug auf Hyperglykämie (einschl. Diabetes) oder bei anormalen glykämischen Laborwerten
- keine genauen Risikoeinschätzungen für Hyperglykämie-bezogene unerwünschte Reaktionen bei mit Aripiprazol und anderen atypischen Antipsychotika behandelten Patienten, die direkte Vergleiche zulassen
- Patienten, die mit Antipsychotika, einschließlich Aripiprazol, behandelt werden
- sollten auf Anzeichen und Symptome einer Hyperglykämie (wie z.B. Polydipsie, Polyurie, Polyphagie und Schwäche) beobachtet werden
- Patienten mit Diabetes mellitus oder mit Risikofaktoren für Diabetes mellitus
- sollten regelmäßig in Bezug auf eine Verschlechterung der Glukosewerte überwacht werden
- Überempfindlichkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen in Form allergischer Symptome möglich
- Gewichtszunahme
- häufig Gewichtszunahme i.A. bei schizophrenen Patienten und bei Patienten mit bipolarer Manie aufgrund von Komorbiditäten, der Anwendung von Antipsychotika, bei denen Gewichtszunahme als Nebenwirkung bekannt ist, bzw. einer ungesunden Lebensführung beobachtet
- könnte zu schwerwiegenden Komplikationen führen
- Gewichtszunahme nach Markteinführung bei Patienten berichtet, denen (oral angewendetes) Aripiprazol verschrieben wurde
- in den beobachteten Fällen weisen die Patienten gewöhnlich signifikante Risikofaktoren wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankung oder Hypophysenadenom in der Anamnese auf
- Erwachsene
- in klinischen Studien hat Aripiprazol nicht zu einer klinisch relevanten Gewichtszunahme bei Erwachsenen geführt
- Jugendliche
- in klinischen Studien bei Jugendlichen mit bipolarer Manie zeigte sich, dass Aripiprazol nach vierwöchiger Behandlung mit einer Gewichtszunahme assoziiert ist
- Gewichtszunahme sollte bei Jugendlichen mit bipolarer Manie überwacht werden
- bei klinisch signifikanter Gewichtszunahme sollte eine Dosisreduktion erwogen werden
- häufig Gewichtszunahme i.A. bei schizophrenen Patienten und bei Patienten mit bipolarer Manie aufgrund von Komorbiditäten, der Anwendung von Antipsychotika, bei denen Gewichtszunahme als Nebenwirkung bekannt ist, bzw. einer ungesunden Lebensführung beobachtet
- Dysphagie
- Motilitätsstörungen der Speiseröhre und Aspiration mit der Anwendung von Antipsychotika, einschließlich Aripiprazol assoziiert worden
- Aripiprazol und andere antipsychotische Wirkstoffe sollten mit Vorsicht bei Patienten mit einem Risiko für Aspirationspneumonie angewendet werden
- pathologisches Spielen / Spielsucht-Störung und andere Störungen der Impulskontrolle
- gesteigertes Verlangen insbesondere nach Glücksspiel, sowie die Unfähigkeit dieses zu kontrollieren, kann auftreten
- andere Zwänge, über die berichtet wurde, beinhalten
- gesteigertes sexuelles Verlangen
- zwanghaftes Kaufverhalten
- Essattacken oder zwanghaftes Essen
- andere impulsive oder zwanghafte Verhaltensweisen
- es ist wichtig, dass verschreibende Ärzte Patienten, die mit Aripiprazol behandelt werden oder deren Betreuungspersonen, gezielt nach dem Auftreten von neuem oder gesteigertem zwanghaften Spielverhalten, sexuellem Verlangen, zwanghaftem Kaufverhalten, Essattacken oder zwanghaftem Essen und anderen Zwängen, befragen
- es muss angemerkt werden, dass Störungen der Impulskontrolle mit der zugrundeliegenden Erkrankung in Zusammenhang stehen können
- es wurde jedoch in einigen Fällen darüber berichtet, dass das zwanghafte Verhalten nach einer Verringerung der Dosis oder einem Absetzen des Arzneimittels aufgehört hat
- Störungen der Impulskontrolle können, wenn sie nicht erkannt werden, beim Patienten und anderen zu schädlichen Auswirkungen führen
- Verringerung der Dosis oder eine Beendigung der Behandlung in Betracht ziehen, wenn der Patient während der Einnahme von Aripiprazol solche Zwänge entwickelt
- Stürze
- Vorsicht ist geboten und eine niedrigere Anfangsdosis sollte in Betracht gezogen werden bei der Behandlung von Patienten mit erhöhtem Risiko, z. B. bei älteren oder geschwächten Patienten
- Aripiprazol kann Somnolenz, lageabhängige Hypotonie und motorische und sensorische Instabilität verursachen, was zu Stürzen führen kann