Abrysvo 0.5 ml Pulver u. Lösungs.z.Herst.e.Injekt.

Pfizer Pharma GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: RSV-Aktivimpfstoffe →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 1 ST 218,06 €
N2 10 ST 2061,91 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Immunisierung Schwangerer zum passiven Schutz des Säuglings (ab Geburt bis 6 Monate) vor Erkrankungen der unteren Atemwege, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden
  • aktive Immunisierung von Personen ab 18 Jahren zur Prävention von durch RSV verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege
  • Hinweis
    • Anwendung dieses Impfstoffs gemäß den offiziellen Empfehlungen

Dosierung

  • Immunisierung Schwangerer zum passiven Schutz des Säuglings (ab Geburt bis 6 Monate) vor Erkrankungen der unteren Atemwege, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden; aktive Immunisierung von Personen ab 18 Jahren zur Prävention von durch RSV verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege
    • Schwangere
      • Einzeldosis zwischen den Schwangerschaftswochen 24 und 36: 0,5 ml i.m.
      • Schwangere unterhalb von 24 Schwangerschaftswochen
        • nicht untersucht
        • da der Schutz des Säuglings gegen RSV von der Übertragung mütterlicher Antikörper über die Plazenta abhängt: Verabreichung zwischen den Schwangerschaftswochen 24 und 36
    • Personen >/= 18 Jahre
      • Einzeldosis: 0,5 ml i.m.
    • Notwendigkeit einer erneuten Impfung wurde bislang nicht nachgewiesen
    • Kinder und Jugendliche (von Geburt bis < 18 Jahre)
      • Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen
      • begrenzte Daten zu schwangeren Jugendlichen und deren Säuglingen
    • Immungeschwächte Personen
      • 1 Einzeldosis von 0,5 ml
      • Notwendigkeit einer 2. Dosis bislang nicht nachgewiesen
      • Sicherheit und Immunogenität bei immungeschwächten Personen, einschl. Personen unter Therapie mit Immunsuppressiva, untersucht
      • Wirksamkeit könnte bei immungeschwächten Personen geringer sein

Kontraindikationen

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe

Nebenwirkungen

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv

Nebenwirkungen bei Schwangeren Personen <= 49 Jahre

  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Lymphadenopathie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Ausschlag und Urtikaria)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Myalgie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Rötung an der Injektionsstelle
      • Schwellung an der Injektionsstelle

Nebenwirkungen bei Personen >= 18 Jahre

  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Lymphadenopathie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Ausschlag und Urtikaria)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Anaphylaxie
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Guillain-Barré-Syndrom
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Myalgie
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Arthralgie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Ermüdung
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Rötung an der Injektionsstelle
      • Schwellung an der Injektionsstelle
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Fieber
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Pruritus an der Injektionsstelle
      • Quetschung an der Injektionsstelle
      • Hämatom an der Injektionsstelle

Anwendungshinweise

  • Injektionslösung zur intramuskulären Injektion in den Deltamuskel des Oberarms
  • diesen Impfstoff nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln mischen
  • weitere Hinweise s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • der Impfstoff zeigte keine schädlichen Auswirkungen auf gestillte Neugeborene von geimpften Müttern
  • es ist nicht bekannt, ob der Impfstofff in die Muttermilch übergeht

Schwangerschaftshinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Daten bei schwangeren Frauen (mehr als 4 000 Schwangerschaftsergebnisse nach Exposition) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale / neonatale Toxizität hin
  • unerwünschte Ereignisse bei Müttern
    • die in einer Phase-3-Studie (Studie 1) bei Müttern innerhalb von 1 Monat nach der Impfung beobachteten unerwünschten Ereignisse waren in der Verum-Gruppe (14 %) mit denen in der Placebo-Gruppe (13 %) vergleichbar
  • unerwünschte Ereignisse bei Säuglingen
    • es wurden keine Sicherheitssignale bei bis zu 24 Monate alten Säuglingen festgestellt
    • die bei Säuglingen innerhalb von 1 Monat nach der Geburt aufgetretenen unerwünschten Ereignisse waren in der Verum-Gruppe (37 %) mit denen in der Placebo-Gruppe (35 %) vergleichbar
    • die wichtigsten in der Verum-Gruppe im Vergleich zu Placebo bewerteten Geburtsereignisse umfassten
      • Frühgeburt (201 [6 %] bzw. 169 [5 %])
      • niedriges Geburtsgewicht (181 [5 %] bzw. 155 [4 %])
      • kongenitale Anomalien (174 [5 %] bzw. 203 [6 %])
  • tierexperimentelle Studien
    • ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
  • Fertilität
    • es liegen keine Daten über die Auswirkung auf die Fertilität beim Menschen vor
    • tierexperimentelle Studien
      • ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die weibliche Fertilität

Warnhinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Hinweis
    • die Anwendung dieses Impfstoffs sollte gemäß offiziellen Empfehlungen erfolgen
  • Rückverfolgbarkeit
    • um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
  • Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
    • für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffs sollten immer eine entsprechende medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen
  • angstbedingte Reaktionen
    • angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten
    • es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch eine Ohnmacht zu vermeiden
  • gleichzeitige Erkrankung
    • die Impfung sollte bei Personen mit einer akuten fieberhaften Erkrankung verschoben werden
    • das Vorliegen einer leichten Infektion, wie z. B. einer Erkältung, sollte jedoch nicht zum Aufschieben der Impfung führen
  • Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen
    • der Impfstofff ist bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung mit Vorsicht zu verabreichen, da bei diesen Personen nach intramuskulärer Injektion Blutungen oder Blutergüsse auftreten können
  • immungeschwächte Personen
    • die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs wurden bei immungeschwächten Personen, einschließlich Personen unter Therapie mit Immunsuppressiva, nicht untersucht
    • die Wirksamkeit des Impfstoffs könnte bei immungeschwächten Personen geringer sein
  • Personen unterhalb von 24 Schwangerschaftswochen
    • der Impfstoff wurde bei schwangeren Personen unterhalb von 24 Schwangerschaftswochen nicht untersucht
    • da der Schutz des Säuglings gegen RSV von der Übertragung mütterlicher Antikörper über die Plazenta abhängt, sollte der Impfstoff zwischen den Schwangerschaftswochen 24 und 36 verabreicht werden
  • Limitierungen der Impfstoffeffektivität
    • wie bei jedem Impfstoff wird möglicherweise nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt