Acetylsalicylsäure Panpharma i.v.500 mg Frankreich
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 20 ST | 314,26 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Initialbehandlung des akuten Koronarsyndroms einschließlich instabiler Angina und Myokardinfarkt mit oder ohne ST-Hebung bei Patienten, bei denen eine orale Anwendung aufgrund fehlender verlässlicher Absorption nicht angezeigt ist
- akute mäßig starke bis starke Schmerzen (falls eine orale Anwendung nicht angezeigt ist)
- akute Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit oder ohne Aura
- Fieber (wenn eine sofortige Temperatursenkung erforderlich und eine orale Anwendung nicht angezeigt ist)
- Hinweis:
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur, wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- lang anhaltendes Erbrechen bei diesen Krankheiten kann Zeichen des sehr seltenen aber lebensbedrohlichen Reye-Syndroms sein; sofortige ärztliche Behandlung erforderlich
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält: 1000 mg D,L-Lysinacetylsalicylat-Glycin, entsprechend 500 mg Acetylsalicylsäure
- Initialbehandlung des akuten Koronarsyndroms einschließlich instabiler Angina und Myokardinfarkt mit oder ohne ST-Hebung
- Erwachsene
- 1/2 Durchstechflasche (250 mg Acetylsalicylsäure) als Einzeldosis
- 2,9 ml der rekonstituierten Lösung
- Erwachsene
- akute mäßig starke bis starke Schmerzen, Fieber
- Erwachsene
- 1 - 2 Durchstechflaschen (500 - 1000 mg Acetylsalicylsäure) als Einzeldosis
- bei Bedarf wiederholte Anwendung möglich
- max. Tagesdosis: 10 Durchstechflaschen (5000 mg Acetylsalicylsäure)
- Erwachsene
- akute Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit oder ohne Aura
- Erwachsene
- 2 Durchstechflaschen (1000 mg Acetylsalicylsäure) als Einzeldosis
- Erwachsene
- Behandlungsdauer
- nicht für eine Dauerbehandlung vorgesehen
- Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt
- Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- Fieber
- 0,11 - 0,29 ml der rekonstituierten Lösung / kg KG / Tag (10 - 25 mg Acetylsalicylsäure / kg KG / Tag), verteilt auf 2 - 3 Gaben im Abstand von 4 - 8 Stunden je nach individueller Dosis
- Anwendung nur auf ärztliche Anweisung und nur dann, wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf
- Fieber
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Leberversagen
- kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen
- Anwendung mit Vorsicht
- Nierenversagen
- kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche
Kontraindikationen
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate
- Asthmaanfälle in der Vergangenheit, die durch die Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Antiphlogistika, ausgelöst wurden
- akute gastrointestinale Ulcera
- hämorrhagische Diathese
- Leberversagen
- Nierenversagen
- schwere, nicht eingestellte Herzinsuffizienz
- Kombination mit Methotrexat (>= 15 mg/Woche)
- Schwangerschaft (3. Trimenon)
Nebenwirkungen
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000 bis sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Blutungen, z.B.
- Nasenbluten
- Zahnfleischbluten
- Hautblutungen
- Blutungen des Urogenitaltraktes
- schwerwiegende Blutungen, z.B. zerebrale Blutungen, Blutungen des Gastrointestinaltrakts
- besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien
- können in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein
- Blutungen, z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hämolyse und hämolytische Anämie bei Patienten mit schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
- erhöhtes Blutungsrisiko wie z.B.
- perioperative Blutungen (einschließlich kleinerer Operationen, z.B. Zahnextraktion)
- Hämatome
- Verlängerung der Blutungszeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000 bis sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei empfindlichen Einzelpersonen kann Acetylsalicylsäure Bronchospasmen auslösen und Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen, die Haut, Respirationstrakt, Gastrointestinaltrakt und das kardiovaskuläre System beeinträchtigen können
- klinische Manifestation beinhaltet
- Hautausschlag
- Urticaria
- Quincke-Ödeme
- Juckreiz
- Rhinitis
- verstopfte Nase
- Blutdruckabfall
- Atemnot
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere allergische Reaktionen, einschließlich anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankung des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- Schwindel (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- mentale Verwirrung (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- gestörtes Hörvermögen (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- Ohrensausen (Tinnitus) (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Beschwerden wie
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- gastrointestinale Beschwerden wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können
- gastrointestinale Ulcera
- gastrointestinale Entzündungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Perforation von gastrointestinalen Ulcera
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreaktionen wie Ausschlag, Urticaria, Quincke-Ödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwere Hautreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erythema exsudativum multiforme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhungen der Leberwerte
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenfunktionsstörungen
- akutes Nierenversagen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Reaktionen an der Einstichstelle, z.B. Schmerzen, Rötung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- intravenöse Anwendung
- Injektionslösung stets frisch herstellen und gleich nach der Herstellung verwenden
- nur klare Lösungen ohne sichtbare Partikel verabreichen
- auch wenn 1/2 Durchstechflasche für die Therapie verwendet wird, ist der gesamte Inhalt der Durchstechflasche mit dem gesamten Lösungsmittel aufzulösen, wobei für die Injektion 2,9 ml Lösung zu verwenden sind
- für den einmaligen Gebrauch bestimmt
- nicht verwendete Lösung muss verworfen werden
- langsame i.v.-Injektion
- alternativ Beimischung in einer Kurzinfusion (siehe Fachinformation)
- alternativ langsame Injektion in den Infusionsschlauch nahe der Kanüle einer bereits laufenden Infusion
- Initialbehandlung des akuten Koronarsyndroms
- einmalige intravenöse Bolusinjektion innerhalb von ca. 30 Sekunden
Stillzeithinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich, da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind
- bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte dennoch abgestillt werden
- Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- kontraindiziert im 3. Trimenon der Schwangerschaft
- während des 3. Schwangerschaftstrimenons können alle Prostaglandinsynthesehemmer
- den Fötus folgenden Risiken aussetzen
- kardiopulmonale Toxizität (vorzeitige Verengung / vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörung
- die Mutter und das Neugeborene am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen
- mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der auch bei sehr geringen Dosen auftreten kann
- Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu verzögerten Wehen oder einem verlängerten Geburtsvorgang führen kann
- den Fötus folgenden Risiken aussetzen
- während des 3. Schwangerschaftstrimenons können alle Prostaglandinsynthesehemmer
- im 1. und 2. Trimenon darf Acetylsalicylsäure nicht gegeben werden, außer dies ist eindeutig notwendig
- Dosis so gering wie möglich und Behandlungsdauer so kurz wie möglich halten
- Verengung des Ductus arteriosus
- Fälle berichtet, bei denen nach der Behandlung im 2. Schwangerschaftstrimenon eine Verengung des Ductus arteriosus auftrat, wobei sich diese in den meisten Fällen nach dem Absetzen der Behandlung zurückgebildet hat
- nach einer mehrtägigen Anwendung von Acetylsalicylsäure ab der 20. Schwangerschaftswoche sollte eine pränatale Überwachung hinsichtlich einer Verengung des Ductus arteriosus in Betracht gezogen werden
- Acetylsalicylsäure sollte abgesetzt werden, wenn eine Verengung des Ductus arteriosus festgestellt wird
- Oligohydramnion
- ab der 20. Schwangerschaftswoche kann die Anwendung von Acetylsalicylsäure ein durch eine fötale Nierenfunktionsstörung ausgelöstes Oligohydramnion verursachen
- kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten und ist in der Regel nach Absetzen der Behandlung reversibel
- nach einer mehrtägigen Anwendung von Acetylsalicylsäure ab der 20. Schwangerschaftswoche sollte eine pränatale Überwachung hinsichtlich eines Oligohydramnions in Betracht gezogen werden
- Acetylsalicylsäure sollte abgesetzt werden, wenn ein Oligohydramnion festgestellt wird
- Anwendung bei Frauen, die versuchen schwanger zu werden
- Dosis so gering wie möglich und Behandlungsdauer so kurz wie möglich halten
- Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und / oder die embryonale / fetale Entwicklung ungünstig beeinflussen
- aufgrund von Daten aus epidemiologischen Studien ergeben sich Bedenken hinsichtlich eines erhöhten Risikos für Fehlgeburten und für Fehlbildungen nach der Einnahme von Prostaglandinsynthesehemmern in der Frühschwangerschaft
- Annahme, dass dieses Risiko mit der Dosis und Anwendungsdauer zunimmt
- verfügbare epidemiologische Daten für Acetylsalicylsäure deuten auf erhöhtes Risiko von Gastroschisis hin
- tierexperimentelle Studien zeigten Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- Hinweise vorhanden, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase / Prostaglandinsynthese hemmen, durch einen Effekt auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität hervorrufen können
- Effekt ist nach Absetzen der Behandlung reversibel
- Hinweise vorhanden, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase / Prostaglandinsynthese hemmen, durch einen Effekt auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität hervorrufen können
Warnhinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Vorsicht
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Analgetika/Antiphlogistika/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
- bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
- bei Asthma
- bei Heuschnupfen
- bei Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
- bei chronischen Atemwegserkrankungen
- bei gleichzeitiger Therapie mit Antikoagulanzien
- bei gastrointestinalen Ulcera oder Blutungen in der Vorgeschichte
- bei eingeschränkter Leberfunktion
- bei eingeschränkter Nierenfunktion oder verminderter kardiovaskulärer Durchblutung (z.B. renale Gefäßerkrankung, kongestive Herzinsuffizienz, Volumenverlust, größere Operationen, Sepsis oder schwere Blutungsereignisse)
- Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Zahnextraktionen)
- verstärkte Blutungsneigung möglich
- bei schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
- Acetylsalicylsäure kann eine Hämolyse oder eine hämolytische Anämie induzieren
- Risiko einer Hämolyse kann durch Faktoren wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden
- bei Operationen, bei denen intraoperativ eine absolute Blutstillung erforderlich ist, sollte Acetylsalicylsäure möglichst nicht präoperativ gegeben werden
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- bei Patienten, die bereits zu geringer Harnausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- Kinder und Jugendliche
- Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann anwenden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein
- sehr seltene, aber lebensbedrohliche Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf