Aciclostad 50 mg pro 1 g Creme
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5 G | 13,69 € |
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Indikation
- lindernde Therapie von Schmerzen und Juckreiz bei rezidivierendem Herpes genitalis und labialis
- Hinweis
- Creme bereits bei den 1. Anzeichen der Herpes-Erkrankung (Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung) anwenden, um einen größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen
- wenn die Hauteffloreszenzen das Krustenstadium erreicht haben, ist eine virustatische Behandlung mit Aciclovir nicht mehr sinnvoll
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 50 mg Aciclovir
- zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz bei rezidivierendem Herpes genitalis und labialis
- 5mal / Tag alle 4 Stunden auf die Haut auftragen
- Behandlungsdauer
- 5 Tage
- im Einzelfall so lange, bis die Bläschen verkrustet oder abgeheilt sind
- max. 10 Tage
Kontraindikationen
Aciclovir - extern
- Überempfindlichkeit gegen Aciclovir oder Valaciclovir
- darf nicht auf Schleimhäute (z.B. in der Mundhöhle oder am Auge) aufgetragen werden, da sonst mit lokalen Reizerscheinungen zu rechnen ist
Nebenwirkungen
Aciclovir - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp, einschließlich
- Angioödem
- Urticaria
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp, einschließlich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehendes Brennen oder Stechen auf den behandelten Hautabschnitten
- Eintrocknung oder Abschuppung der behandelten Haut
- Juckreiz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erythrem / Rötung
- Auftreten einer Kontaktdermatitis
- Kontaktdermatitis ist daran zu erkennen, dass die oben genannten Nebenwirkungen verstärkt auftreten und über die mit dem Arzneimittel behandelten Hautabschnitte hinausgehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- tagsüber auf die infizierten Hautbereiche dünn aufgetragen
- Creme mit Hilfe eines Wattestäbchens dünn auf infizierte Hautbereiche auftragen
- Creme nicht nur auf die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes (Bläschen, Schwellung, Rötung), sondern auch angrenzende Bereiche auftragen
- bei Auftragung mit der Hand, diese vorher und nachher intensiv reinigen (Vorbeugung einer zusätzlichen Infektion der geschädigten Hautpartie bzw. einer Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche)
- wegen lokaler Reizerscheinungen keine Anwendung auf Schleimhäuten (Mundhöhle, am Auge, in der Scheide)
Stillzeithinweise
Aciclovir - extern
- begrenzt verfügbare Daten beim Menschen zeigen, dass Aciclovir nach systemischer Anwendung in die Muttermilch übergeht
- jedoch ist die Dosis, die ein Kind nach externer Anwendung von Aciclovier bei der Mutter durch das Stillen aufnehmen würde, vernachlässigbar
- Aciclovir ist nach topischer Applikation auf die gesunde Haut kaum systemisch verfügbar
- wenn Aciclovir während der Stillzeit angewendet wird
- sollte ein Kontakt des gestillten Kindes mit den behandelten Körperstellen vermieden werden
Schwangerschaftshinweise
Aciclovir - extern
- Aciclovir sollte nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens und möglicher Risiken aufgetragen werden
- auch wenn die systemisch verfügbare Menge Aciclovir nach topischer Anwendung sehr niedrig ist
- begrenzte Erfahrungen über eine orale Anwendung von Aciclovir in der Schwangerschaft lassen nicht auf Nebenwirkungen von Aciclovir auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus / Neugeborenen schließen
- bisher keine einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar
- seit Markteinführung werden Daten zur Anwendung während der Schwangerschaft (über alle verfügbaren Darreichungsformen und Stärken von Aciclovir) in einem so genannten Schwangerschaftsregister dokumentiert
- dieses zeigt keine erhöhte Missbildungsrate im Vergleich zur normalen Bevölkerung
- die aufgetretenen Geburtsschäden zeigten weder Einzigartigkeit noch ein konsistentes Muster, so dass nicht auf Aciclovir als Ursache geschlossen werden kann
- tierexperimentelle Studien
- in Studien nach international akzeptiertem Standard führte eine systemische Verabreichung von Aciclovir nicht zu embryotoxischen oder teratogenen Wirkungen an Kaninchen, Ratten oder Mäusen
- in einem Nicht-Standardtest an Ratten wurden nur bei sehr hohen subkutanen Dosen, die zu maternaler Toxizität führten, fetale Abnormalitäten beobachtet
- klinische Relevanz dieser Befunde ist unklar
Warnhinweise
Aciclovir - extern
- Kontakt mit Schleimhäuten / Augen
- darf nicht auf Schleimhäute (z. B. in der Mundhöhle, am Auge oder in der Scheide) aufgetragen werden, da sonst mit lokalenReizerscheinungen zu rechnen ist
- besonders sollte darauf geachtet werden, ein versehentliches Einführen in das Auge zu vermeiden
- bei schweren Verlaufsformen von rezidivierendem Herpes labialis
- vor Behandlungsbeginn einen Arzt konsultieren
- bei stark immungeschwächten Patienten (z.B. AIDS-Patienten oder Empfänger einer Knochenmarktransplantation)
- Anwendung nicht empfohlen
- orale Verabreichung von Aciclovir sollte in Betracht gezogen werden
- diese Patienten sollten bei jeder Infektion vor Behandlungsbeginn einen Arzt konsultieren
- Patienten, die an einer akuten Episode von Lippenherpes leiden
- sollten die Verbreitung des Virus vermeiden, insbesondere bei offener Wunde