Aciclovir Accord 250 mg/10 ml K.z.H.e.Inf.-Lsg.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5 ST | 58,29 € |
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Indikation
- zur Behandlung und Prophylaxe von Herpes-simplex-Infektionen
- bei Patienten, die sich einer Knochenmarktransplantation unterziehen
- während der Remissions-Induktionstherapie bei Patienten mit akuter Leukämie
- zur Behandlung von
- primären und rezidivierenden Varicella-zoster-Infektionen bei immunsupprimierten Patienten
- schwerer Gürtelrose (rezidivierenden Varicella-zoster-Infektionen) bei immunkompetenten Patienten
- schwerem primärem Herpes genitalis
- Herpes-simplex-Enzephalitis
- Neugeborenen-Herpes
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 25 mg Aciclovir (als Aciclovir-Natrium)
- zur Behandlung und Prophylaxe von Herpes-simplex-Infektionen bei Patienten, die sich einer Knochenmarktransplantation unterziehen und während der Remissions-Induktionstherapie bei Patienten mit akuter Leukämie, zur Behandlung von primären und rezidivierenden Varicella-zoster-Infektionen bei immunsupprimierten Patienten, schwerer Gürtelrose (rezidivierenden Varicella-zoster-Infektionen) bei immunkompetenten Patienten, schwerem primärem Herpes genitalis, Herpes-simplex-Enzephalitis und Neugeborenen-Herpes
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- immunkompetente oder immunsupprimierte Patienten mit Herpes-simplex-Infektionen und immunkompetente Patienten mit Varicella-zoster-Infektionen
- 5 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- sofern die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
- 5 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- immunsupprimierte Patienten mit Varicella-zoster-Infektionen und Patienten mit Herpes-simplex-Enzephalitis
- 10 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- sofern die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
- 10 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- immunkompetente oder immunsupprimierte Patienten mit Herpes-simplex-Infektionen und immunkompetente Patienten mit Varicella-zoster-Infektionen
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder < 12 Jahre
- Berechnung der Aciclovir-Dosis auf Basis des KG
- immunkompetente oder immunsupprimierte Kinder mit Herpes-simplex-Infektionen und immunkompetente Patienten mit Varicella-zoster-Infektionen
- 10 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- sofern die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
- 10 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- immunsupprimierte Kinder mit Varicella-zoster-Infektionen und Patienten mit Herpes-simplex-Enzephalitis
- 20 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- sofern die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
- 20 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- Behandlung von bestätigtem oder vermutetem Neugeborenen-Herpes
- 20 mg Aciclovir / kg KG alle 8 Stunden
- Behandlungsdauer:
- 21 Tage bei disseminierter Erkrankung oder Erkrankung des Zentralnervensystems
- 14 Tage bei Erkrankungen, die auf Haut und Schleimhäute beschränkt sind
- Behandlungsdauer:
- Herpes-simplex-Enzephalitis
- 10 Tage
- Neugeborenen-Herpes
- gewöhnlich 14 - 21 Tage
- andere Herpes-simplex-Infektionen und Herpes zoster
- gewöhnlich 5 Tage
- abhängig vom Zustand des Patienten und von seinem Therapieansprechen
- Dauer der prophylaktischen Anwendung hängt von der Dauer des Gefährdungszeitraums ab
- Herpes-simplex-Enzephalitis
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anpassung der Dosierung entsprechend dem Ausmaß der Nierenfunktionsstörung
- Vorsicht bei Verabreichung
- auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- Kreatinin-Clearance > 50 ml / Min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Empfohlene Dosierungsanpassungen bei Erwachsenen und Jugendlichen >/= 12 Jahre mit eingeschränkter Nierenfunktion (Angabe der Kreatinin-Clearance in ml / Min.)
- Herpes-simplex oder Varicella-zoster-Infektionen
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min.
- 5 mg / kg KG alle 12 Stunden
- Kreatinin-Clearance: 10 - 25 ml / Min.
- 5 mg / kg KG alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance: 0 - 10 ml / Min.
- 2,5 mg / kg KG alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance: dialysepflichtige Patienten
- 2,5 mg / kg KG alle 24 Stunden nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min.
- Herpes-simplex-Enzephalitis oder immunsupprimierten Patienten mit Varizella-zoster
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min.
- 10 mg / kg KG alle 12 Stunden
- Kreatinin-Clearance: 10 - 25 ml / Min.
- 10 mg / kg KG alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance: 0 - 10 ml / Min.
- 5 mg / kg KG alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance: dialysepflichtige Patienten
- 5 mg / kg KG alle 24 Stunden nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min.
- Herpes-simplex oder Varicella-zoster-Infektionen
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder </= 12 Jahre (Angabe der Kreatinin-Clearance in ml / Min. / 1,73 m2)
- Herpes-simplex oder Varicella-zoster-Infektionen
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min. / 1,73 m2
- 10 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: 10 - 25 ml / Min. / 1,73 m2
- 5 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: 0 - 10 ml / Min. / 1,73 m2
- 2,5 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: dialysepflichtige Patienten
- 2,5 mg / kg KG 2mal / Tag nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min. / 1,73 m2
- Herpes-simplex-Enzephalitis oder immunsupprimierten Patienten mit Varizella-zoster
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min. / 1,73 m2
- 20 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: 10 - 25 ml / Min. / 1,73 m2
- 10 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: 0 - 10 ml / Min. / 1,73 m2
- 5 mg / kg KG 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance: dialysepflichtige Patienten
- 5 mg / kg KG 2mal / Tag nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min. / 1,73 m2
- Herpes-simplex oder Varicella-zoster-Infektionen
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- die Möglichkeit einer beeinträchtigten Nierenfunktion muss beachtet und die Dosierung dementsprechend reduziert werden
- auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
Kontraindikationen
Aciclovir - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Aciclovir und/oder Valaciclovir
Nebenwirkungen
Aciclovir - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Absinken hämatologischer Parameter (Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anaphylaxie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Erregung
- Verwirrtheitszustände
- Tremor
- Ataxie
- Dysarthrie
- Halluzinationen
- psychotische Symptome
- Krämpfe
- Somnolenz
- Enzephalopathie
- Koma
- die oben genannten Nebenwirkungen sind im Allgemeinen reversibel und wurden meist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder anderen prädisponierenden Faktoren berichtet
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Phlebitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Atemnot
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Diarrhoe
- Bauchschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- reversibler Anstieg von Leberenzymen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversibler Anstieg von Bilirubin
- Gelbsucht
- Hepatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Urtikaria
- Ausschläge (einschließlich Photosensibilität)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut
- es wird angenommen, dass der schnelle Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut mit den maximalen Plasmaspiegeln und dem Hydratationszustand des Patienten zusammenhängt
- um diese Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel nicht als intravenöse Bolusinjektion, sondern als langsame Infusion über eine Zeitspanne von einer Stunde angewendet werden
- Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Beeinträchtigung der Nierenfunktion
- akutes Nierenversagen
- Nierenschmerzen
- es sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden
- eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion spricht normalerweise schnell auf eine Rehydratation des Patienten und/oder eine Verringerung der Dosis oder das Absetzen des Arzneimittels an
- in Ausnahmefällen kann es jedoch zu einer Progression bis zu akutem Nierenversagen kommen
- Nierenschmerzen können mit Nierenversagen und Kristallurie in Zusammenhang stehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erschöpfung
- Fieber
- lokale Entzündungsreaktionen
- bei versehentlicher Infusion von Aciclovir i.v. in extrazelluläres Gewebe traten schwere lokale Entzündungsreaktionen auf, die manchmal zu Hautnekrosen führten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- ausschließlich durch langsame intravenöse Infusion über einen Zeitraum von 1 Stunde
- nie Anwendung als Bolusinjektion
Stillzeithinweise
Aciclovir - invasiv
- während der Behandlung mit Aciclovir sollte nicht gestillt werden
- Übergang in Muttermilch
- nach oraler Verabreichung von 200 mg Aciclovir 5-mal täglich wurden in der Muttermilch Aciclovir-Konzentrationen gefunden, die dem 0,6 bis 4,1fachen der jeweiligen Aciclovir-Plasmaspiegel entsprechen.
- ein Säugling wäre demnach Aciclovir-Konzentrationen von bis zu 0,3 mg/kg KG/Tag ausgesetzt
Schwangerschaftshinweise
Aciclovir - invasiv
- Anwendung von Aciclovir während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung, wenn der potentielle Nutzen für den Patienten das potentielle Risiko nicht bekannter Risiken überwiegt (strenge Indikationsstellung)
- gilt besonders im 1. Trimenon
- sollte sich die intravenöse Gabe von Aciclovir in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so ist darauf zu achten, dass maximalen Einzel- und Tagesdosen nicht überschritten werden
- der Verlauf dieser Schwangerschaften sollte dem pharmazeutischen Unternehmer mitgeteilt werden
- mit der intravenösen Verabreichung von Aciclovir beim Menschen in der Schwangerschaft liegen erst wenige Erfahrungen vor
- nach Markteinführung wurde der Ausgang von Schwangerschaften unter der Behandlung mit allen Formen von Aciclovir in einem Schwangerschaftsregister dokumentiert
- die Befunde aus dem Register lassen keine erhöhte Zahl an Fehlbildungen bei mit Aciclovir behandelten Patienten im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung erkennen
- erfasste Fehlbildungen zeigten weder einzigartige noch konstante Muster, die auf einen Zusammenhang hindeuten könnten
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Effekte in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- die systemische Verabreichung von Aciclovir in international anerkannten Standardtests hatte keine embryotoxischen oder teratogenen Auswirkungen auf Kaninchen, Ratten oder Mäuse
- ein nicht-standardisierter Test an Ratten hatte fetale Missbildungen zur Folge, allerdings nur bei Verabreichung hoher subkutaner, maternal-toxischer Dosen
- die klinische Relevanz dieser Ergebnisse ist unklar
- Fertilität
- es liegen keine Informationen über einen Einfluss auf die weibliche Fertilität nach oraler oder intravenöser Anwendung von Aciclovir beim Menschen beim Menschen vor
- in einer Studie an 20 männlichen Patienten mit normaler Spermienzahl, die Aciclovir oral in Dosen bis zu 1 g pro Tag über bis zu 6 Monaten einnahmen, wurden keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Zahl, Motilität oder Morphologie der Spermien gefunden
Warnhinweise
Aciclovir - invasiv
- die fertige Infusionslösung hat einen pH-Wert von ca. 11 und darf nicht peroral verabreicht werden
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion / Nephrotoxizität
- Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduzieren
- um eine Akkumulation von Aciclovir im Körper zu vermeiden
- Aciclovir wird renal eliminiert
- Ältere Patienten
- bei älteren Patienten die Notwendigkeit einer Dosisreduktion in Betracht ziehen
- da eine verringerte Nierenfunktion wahrscheinlich ist
- bei älteren Patienten nimmt die globale Aciclovir-Clearance parallel mit der Kreatinin-Clearance ab
- es wird empfohlen die Flüssigkeitszufuhr und die Kreatinin-Clearance vor der Anwendung von hohen Dosen Aciclovir, besonders bei älteren Patienten, die eine eingeschränkte Nierenfunktion bei normalen Serum Kreatininwerten, zu überprüfen
- bei älteren Patienten die Notwendigkeit einer Dosisreduktion in Betracht ziehen
- wird Aciclovir in einer hohen Dosis verabreicht, wie z. B. bei der Behandlung von Herpes-Enzephalitis, sollte ebenfalls eine Überprüfung der Nierenfunktion erfolgen
- dies gilt in besonderem Maße bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und bei Patienten, die wenig Flüssigkeit zu sich nehmen
- es muss für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr bei Patienten, die Aciclovir intravenös oder in hohen oralen Dosen erhalten, gesorgt werden
- wenn die maximale Löslichkeit von freiem Aciclovir (2,5 mg/ml bei 37 °C Wasser) überschritten wird, kann es durch die Ausfällung von Aciclovir-Kristallen zu einer Schädigung der Nierentubuli kommen
- Aciclovir-Infusionen sollten daher über eine Zeitspanne von wenigstens einer Stunde gegeben werden, um eine Schädigung der Nierentubuli zu vermeiden
- schnelle Injektionen oder Bolusinjektionen sind zu vermeiden
- Vorsicht ist geboten, wenn intravenös verabreichtes Aciclovir zusammen mit anderen nephrotoxischen Arzneimitteln angewendet wird
- Erhöhung des Risikos einer Nierenschädigung bei
- gleichzeitiger Verabreichung anderer nephrotoxischer Arzneimittel
- vorbestehender Nierenfunktionseinschränkung
- Dehydratation
- Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduzieren
- Hydratationsstatus
- es sollte darauf geachtet werden, dass Aciclovir-Infusionen von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr begleitet werden
- gilt insbesondere bei Patienten, die höhere Aciclovir-Dosen erhalten (z. B. bei Herpes-Enzephalitis), sowie
- innerhalb der ersten Stunden nach der Infusion, da dann die maximalen Aciclovir-Konzentrationen im Urin auftreten
- es sollte darauf geachtet werden, dass Aciclovir-Infusionen von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr begleitet werden
- Kontakt mit den Augen oder ungeschützter Haut vermeiden
- Neurotoxizität
- bei älteren Patienten und Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen
- engmaschige Überwachung der Patienten auf entsprechende Symptome
- aus den berichteten Fällen geht hervor, dass diese Reaktionen nach Absetzen der Behandlung im Allgemeinen reversibel waren
- Vorsichtige Anwendung von Aciclovir bei Patienten
- die auf zytotoxische Arzneimittel neurologische Reaktionen zeigen oder
- die gleichzeitig Interferon oder intrathekal Methotrexat anwenden
- mit signifikanter Hypoxie oder
- schweren Leber- oder Elektrolytstörungen
- bei älteren Patienten und Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen
- Resistenzentwicklung
- bei stark immunsupprimierten Patienten kann eine längere oder wiederholte Behandlung mit Aciclovir zu einer Selektion von Virusstämmen mit reduzierter Empfindlichkeit führen, mit der Folge, dass diese Patienten auf die weitere Behandlung mit Aciclovir möglicherweise nicht mehr ansprechen
- Übertragung von Herpes genitalis
- den Patienten sollte geraten werden, bei bestehenden Symptomen keinen Geschlechtsverkehr zu haben, selbst wenn die antivirale Behandlung bereits begonnen wurde
- Empfehlung, zusätzlich zur Therapie mit Aciclovir auf geschützten Geschlechtsverkehr („Safer Sex") zu achten
- während der Suppressionstherapie mit antiviralen Mitteln ist die Virusausscheidung signifikant reduziert, jedoch besteht weiterhin das Risiko einer Übertragung