Aciclovir Altan 250 mg Plv.z.Herst.e.Infusionslsg

ETHYPHARM GmbH
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Wirkstoff: Aciclovir →

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung von Herpes simplex- und Varicella zoster-Infektionen bei immungeschwächten Patienten
  • Prophylaxe von Herpes simplex-Infektionen bei immungeschwächten Patienten
  • Behandlung von rezidivierenden Varicella zoster-Infektionen und schwerem erstmalig auftretendem Genitalherpes bei nicht immungeschwächten Patienten
  • Behandlung von Herpes-Enzephalitis
  • Behandlung von Herpes simplex-Infektionen bei Neugeborenen

Dosierung

Basiseinheit: jede Durchstechflasche enthält Aciclovir-Natrium entsprechend 250 mg Aciclovir

  • Herpes simplex- und Varicella zoster-Infektionen; Herpes-Enzephalitis
    • Erwachsene
      • Herpes simplex- (Ausnahme: Herpes-Enzephalitis) oder rezidivierende Varicella zoster-Infektionen
        • 5 mg / kg KG alle 8 Stunden, vorausgesetzt, dass die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist (siehe Dosierung bei Beeinträchtigung der Nierenfunktion)
      • Immungeschwächte Patienten mit Varicella zoster-Infektionen oder Patienten mit Herpes-Enzephalitis
        • 10 mg / kg KG alle 8 Stunden, vorausgesetzt, dass die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist (siehe Dosierung bei Beeinträchtigung der Nierenfunktion)
      • bei adipösen Patienten, denen Aciclovir entsprechend ihrem tatsächlichen KG i.v. verabreicht wird, höhere Plasmakonzentrationen möglich
        • daher, insbes. für adipöse Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder in fortgeschrittenem Alter, geringere Dosierung erwägen
      • bei adipösen Patienten, die Aciclovir i.v. basierend auf ihrem tatsächlichen KG erhalten, erhöhte Plasmakonzentrationen möglich
        • daher, insbes. bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder bei älteren Patienten, Dosisreduktion in Erwägung ziehen
    • Kinder und Jugendliche
      • Säuglinge und Kinder 3 Monate - 12 Jahre
        • Dosis wird auf der Basis der Körperoberfläche berechnet
        • Säuglinge und Kinder >/= 3 Monate mit Herpes simplex- (Ausnahme: Herpes-Enzephalitis) oder rezidivierenden Varicella zoster-Infektionen
          • 250 mg / m2 KOF alle 8 Stunden, vorausgesetzt, dass die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
        • bei immungeschwächten Kindern mit Varicella zoster-Infektionen oder Kindern mit Herpes-Enzephalitis
          • 500 mg /m2 KOF alle 8 Stunden, vorausgesetzt, dass die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt ist
    • Neugeboren und Säuglinge </= 3 Monate
      • Dosierung wird auf der Basis des Körpergewichts berechnet
      • empfohlene Dosierung für Säuglinge, welche gegen bekannten oder vermuteten neonatalen Herpes behandelt werden
        • 20 mg / kg KG i.v. alle 8 Stunden
          • für 21 Tage bei disseminierter und ZNS-Krankheit
          • oder für 14 Tage bei Krankheiten, die sich auf Haut und Schleimhäute beschränken
      • Neugeborene und Kinder mit beeinträchtigter Nierenfunktion benötigen eine an den Grad der Beeinträchtigung angepasste Dosis (siehe Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion)
    • ältere Patienten
      • Möglichkeit einer Nierenfunktionsstörung berücksichtigen
      • Dosierung entsprechend anpassen (siehe Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion)
      • für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr sorgen
    • Beeinträchtigung der Nierenfunktion
      • Vorsicht bei der Anwendung
      • es muss für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden
      • Anpassung der Dosierung erfolgt auf Grundlage der Kreatinin-Clearance in ml / min für Erwachsene und Jugendliche und in ml / min / 1,73 m2 für Säuglinge und Kinder < 13 Jahre
      • folgende Dosisanpassungen empfohlen
        • Erwachsene und Jugendliche
          • Kreatinin-Clearance: 25 - 50 ml / Min.
            • empfohlene Dosis (5 oder 10 mg / kg KG) alle 12 Stunden
          • Kreatinin-Clearance: 10 - 25 ml / Min.
            • empfohlene Dosis (5 oder 10 mg / kg KG) alle 24 Stunden
          • Kreatinin-Clearance: 0 (anurisch) - 10 ml / Min.
            • empfohlene Dosis (5 oder 10 mg / kg KG) halbiert alle 24 Stunden
          • Hämodialyse-Patienten
            • empfohlene Dosis (5 oder 10 mg / kg KG) halbiert alle 24 Stunden, mit einer zusätzlichen Dosis nach der Dialyse
        • Neugeborene, Säuglinge und Kinder
          • Kreatinin-Clearance: 25 bis 50 ml / min / 1.73 m2
            • empfohlene Dosis (250 oder 500 mg / m2 KOF oder 20 mg / kg KG) alle 12 Stunden
          • Kreatinin-Clearance: 10 bis 25 ml / min / 1.73 m2
            • empfohlene Dosis (250 oder 500 mg / m2 KOF oder 20 mg / kg KG) alle 24 Stunden
          • Kreatinin-Clearance: 0 (anurisch) bis 10 ml / min / 1.73 m2
            • empfohlene Dosis (250 oder 500 mg / m2 KOF oder 20 mg / kg KG) halbiert alle 24 Stunden
          • Hämodialyse-Patienten
            • empfohlene Dosis (250 oder 500 mg / m2 KOF oder 20 mg / kg KG) halbiert alle 24 Stunden, mit einer zusätzlichen Dosis nach der Dialyse
    • Behandlungsdauer
      • normalerweise 5 Tage, kann jedoch an den Gesundheitszustand des Patienten und den Therapieerfolg angepasst werden
      • Herpes-Enzephalitis: normalerweise 10 Tage
      • Behandlung von Neugeborenen mit Herpes Infektion
        • normalerweise 14 Tage bei Schleimhautinfektionen (Haut-Auge-Mund)
        • und 21 Tage für disseminierte oder ZNS-Krankheiten
      • prophylaktische Anwendung von Aciclovir: hängt davon ab, wie lang der Zeitraum ist, in dem das Risiko besteht

Kontraindikationen

Aciclovir - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Aciclovir und/oder Valaciclovir

Nebenwirkungen

Aciclovir - invasiv
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Absinken hämatologischer Parameter (Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie)
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Anaphylaxie
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel
      • Erregung
      • Verwirrtheitszustände
      • Tremor
      • Ataxie
      • Dysarthrie
      • Halluzinationen
      • psychotische Symptome
      • Krämpfe
      • Somnolenz
      • Enzephalopathie
      • Koma
        • die oben genannten Nebenwirkungen sind im Allgemeinen reversibel und wurden meist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder anderen prädisponierenden Faktoren berichtet
  • Gefässerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Phlebitis
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Atemnot
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit
      • Erbrechen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Diarrhoe
      • Bauchschmerzen
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • reversibler Anstieg von Leberenzymen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • reversibler Anstieg von Bilirubin
      • Gelbsucht
      • Hepatitis
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Pruritus
      • Urtikaria
      • Ausschläge (einschließlich Photosensibilität)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Angioödem
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut
        • es wird angenommen, dass der schnelle Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut mit den maximalen Plasmaspiegeln und dem Hydratationszustand des Patienten zusammenhängt
        • um diese Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel nicht als intravenöse Bolusinjektion, sondern als langsame Infusion über eine Zeitspanne von einer Stunde angewendet werden
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Beeinträchtigung der Nierenfunktion
      • akutes Nierenversagen
      • Nierenschmerzen
        • es sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden
        • eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion spricht normalerweise schnell auf eine Rehydratation des Patienten und/oder eine Verringerung der Dosis oder das Absetzen des Arzneimittels an
        • in Ausnahmefällen kann es jedoch zu einer Progression bis zu akutem Nierenversagen kommen
        • Nierenschmerzen können mit Nierenversagen und Kristallurie in Zusammenhang stehen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Erschöpfung
      • Fieber
      • lokale Entzündungsreaktionen
        • bei versehentlicher Infusion von Aciclovir i.v. in extrazelluläres Gewebe traten schwere lokale Entzündungsreaktionen auf, die manchmal zu Hautnekrosen führten

Anwendungshinweise

  • Intravenöse Anwendung
    • nach der Rekonstitution wird die Lösung über eine Infusionspumpe mit kontrollierter Rate über die Dauer von mind. 1 Stunde verabreicht
  • i.v. Infusion nach Verdünnung
    • rekonstituierte Lösung kann noch weiter verdünnt werden für die Verabreichung als intravenöse Infusion
  • für Anweisungen zur Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor der Verabreichung
    • siehe Fachinformation!
  • bei Patienten, die Aciclovir intravenös oder in hohen oralen Dosen erhalten: für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr sorgen
  • i.v. Infusionen sollten über eine Zeitspanne von 1 Stunde gegeben werden, um eine Präzipitation von Aciclovir in der Niere zu vermeiden
    • schnelle Injektionen oder Bolusinjektionen vermeiden

Stillzeithinweise

Aciclovir - invasiv
  • während der Behandlung mit Aciclovir sollte nicht gestillt werden
  • Übergang in Muttermilch
    • nach oraler Verabreichung von 200 mg Aciclovir 5-mal täglich wurden in der Muttermilch Aciclovir-Konzentrationen gefunden, die dem 0,6 bis 4,1fachen der jeweiligen Aciclovir-Plasmaspiegel entsprechen.
    • ein Säugling wäre demnach Aciclovir-Konzentrationen von bis zu 0,3 mg/kg KG/Tag ausgesetzt

Schwangerschaftshinweise

Aciclovir - invasiv
  • Anwendung von Aciclovir während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung, wenn der potentielle Nutzen für den Patienten das potentielle Risiko nicht bekannter Risiken überwiegt (strenge Indikationsstellung)
    • gilt besonders im 1. Trimenon
    • sollte sich die intravenöse Gabe von Aciclovir in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so ist darauf zu achten, dass maximalen Einzel- und Tagesdosen nicht überschritten werden
    • der Verlauf dieser Schwangerschaften sollte dem pharmazeutischen Unternehmer mitgeteilt werden
  • mit der intravenösen Verabreichung von Aciclovir beim Menschen in der Schwangerschaft liegen erst wenige Erfahrungen vor
  • nach Markteinführung wurde der Ausgang von Schwangerschaften unter der Behandlung mit allen Formen von Aciclovir in einem Schwangerschaftsregister dokumentiert
    • die Befunde aus dem Register lassen keine erhöhte Zahl an Fehlbildungen bei mit Aciclovir behandelten Patienten im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung erkennen
    • erfasste Fehlbildungen zeigten weder einzigartige noch konstante Muster, die auf einen Zusammenhang hindeuten könnten
  • tierexperimentelle Studien
    • ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Effekte in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
    • die systemische Verabreichung von Aciclovir in international anerkannten Standardtests hatte keine embryotoxischen oder teratogenen Auswirkungen auf Kaninchen, Ratten oder Mäuse
    • ein nicht-standardisierter Test an Ratten hatte fetale Missbildungen zur Folge, allerdings nur bei Verabreichung hoher subkutaner, maternal-toxischer Dosen
      • die klinische Relevanz dieser Ergebnisse ist unklar
  • Fertilität
    • es liegen keine Informationen über einen Einfluss auf die weibliche Fertilität nach oraler oder intravenöser Anwendung von Aciclovir beim Menschen beim Menschen vor
    • in einer Studie an 20 männlichen Patienten mit normaler Spermienzahl, die Aciclovir oral in Dosen bis zu 1 g pro Tag über bis zu 6 Monaten einnahmen, wurden keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Zahl, Motilität oder Morphologie der Spermien gefunden

Warnhinweise

Aciclovir - invasiv
  • die fertige Infusionslösung hat einen pH-Wert von ca. 11 und darf nicht peroral verabreicht werden
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion / Nephrotoxizität
    • Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduzieren
      • um eine Akkumulation von Aciclovir im Körper zu vermeiden
      • Aciclovir wird renal eliminiert
    • Ältere Patienten
      • bei älteren Patienten die Notwendigkeit einer Dosisreduktion in Betracht ziehen
        • da eine verringerte Nierenfunktion wahrscheinlich ist
        • bei älteren Patienten nimmt die globale Aciclovir-Clearance parallel mit der Kreatinin-Clearance ab
        • es wird empfohlen die Flüssigkeitszufuhr und die Kreatinin-Clearance vor der Anwendung von hohen Dosen Aciclovir, besonders bei älteren Patienten, die eine eingeschränkte Nierenfunktion bei normalen Serum Kreatininwerten, zu überprüfen
    • wird Aciclovir in einer hohen Dosis verabreicht, wie z. B. bei der Behandlung von Herpes-Enzephalitis, sollte ebenfalls eine Überprüfung der Nierenfunktion erfolgen
      • dies gilt in besonderem Maße bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und bei Patienten, die wenig Flüssigkeit zu sich nehmen
      • es muss für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr bei Patienten, die Aciclovir intravenös oder in hohen oralen Dosen erhalten, gesorgt werden
    • wenn die maximale Löslichkeit von freiem Aciclovir (2,5 mg/ml bei 37 °C Wasser) überschritten wird, kann es durch die Ausfällung von Aciclovir-Kristallen zu einer Schädigung der Nierentubuli kommen
      • Aciclovir-Infusionen sollten daher über eine Zeitspanne von wenigstens einer Stunde gegeben werden, um eine Schädigung der Nierentubuli zu vermeiden
      • schnelle Injektionen oder Bolusinjektionen sind zu vermeiden
    • Vorsicht ist geboten, wenn intravenös verabreichtes Aciclovir zusammen mit anderen nephrotoxischen Arzneimitteln angewendet wird
    • Erhöhung des Risikos einer Nierenschädigung bei
      • gleichzeitiger Verabreichung anderer nephrotoxischer Arzneimittel
      • vorbestehender Nierenfunktionseinschränkung
      • Dehydratation
  • Hydratationsstatus
    • es sollte darauf geachtet werden, dass Aciclovir-Infusionen von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr begleitet werden
      • gilt insbesondere bei Patienten, die höhere Aciclovir-Dosen erhalten (z. B. bei Herpes-Enzephalitis), sowie
      • innerhalb der ersten Stunden nach der Infusion, da dann die maximalen Aciclovir-Konzentrationen im Urin auftreten
  • Kontakt mit den Augen oder ungeschützter Haut vermeiden
  • Neurotoxizität
    • bei älteren Patienten und Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen
      • engmaschige Überwachung der Patienten auf entsprechende Symptome
      • aus den berichteten Fällen geht hervor, dass diese Reaktionen nach Absetzen der Behandlung im Allgemeinen reversibel waren
    • Vorsichtige Anwendung von Aciclovir bei Patienten
      • die auf zytotoxische Arzneimittel neurologische Reaktionen zeigen oder
      • die gleichzeitig Interferon oder intrathekal Methotrexat anwenden
      • mit signifikanter Hypoxie oder
      • schweren Leber- oder Elektrolytstörungen
  • Resistenzentwicklung
    • bei stark immunsupprimierten Patienten kann eine längere oder wiederholte Behandlung mit Aciclovir zu einer Selektion von Virusstämmen mit reduzierter Empfindlichkeit führen, mit der Folge, dass diese Patienten auf die weitere Behandlung mit Aciclovir möglicherweise nicht mehr ansprechen
  • Übertragung von Herpes genitalis
    • den Patienten sollte geraten werden, bei bestehenden Symptomen keinen Geschlechtsverkehr zu haben, selbst wenn die antivirale Behandlung bereits begonnen wurde
    • Empfehlung, zusätzlich zur Therapie mit Aciclovir auf geschützten Geschlechtsverkehr („Safer Sex") zu achten
    • während der Suppressionstherapie mit antiviralen Mitteln ist die Virusausscheidung signifikant reduziert, jedoch besteht weiterhin das Risiko einer Übertragung