Aciclovir Hikma 250mg Pulv.z.Herst.e.Inf.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10 ST | 102,98 € |
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Indikation
- Behandlung von Herpes simplex-Infektionen bei immungeschwächten Patienten und schweren erstmalig auftretenden genitalen Herpes-simplex-Infektionen bei nicht immungeschwächten Patienten
- Prophylaxe von Herpes simplex-Infektionen bei immungeschwächten Patienten
- Behandlung von Herpes zoster (Varicella-zoster-Virus) bei immunkompetenten Patienten mit voraussehbarer schwerer Verlaufsform
- Behandlung primärer und rezidivierender Varicella-zoster-Infektionen bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr
- Behandlung von Herpes enzephalitis
- Behandlung von Herpes simplex-Infektionen bei Neugeborenen und Säuglingen bis zu einem Alter von 3 Monaten
Dosierung
Basiseinheit: jede Durchstechflasche enthält 250 mg Aciclovir
- Herpes simplex (Ausnahme: Herpes enzephalitis) oder Varicella zoster-Infektionen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 5 mg / kg Körpergewicht alle 8 Stunden
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- Varicella-zoster-Infektionen und geschwächte Immunabwehr oder Patienten mit Herpes-Enzephalitis
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 10 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- Behandlungsdauer
- normalerweise 5 Tage, dies kann jedoch an den Gesundheitszustand des Patienten und den Therapieerfolg angepasst werden
- Herpes Encephalitis: normalerweise 10 Tage
- Neugeborene mit Herpes Infektion:
- 14 Tage für Schleimhautinfektionen (Haut-Auge-Mund)
- 21 Tage für dessiminierte oder das zentrale Nervensystem betreffende Erkrankungen
- Dauer einer prophylaktischen Anwendung abhängig vom Zeitraum, in dem das Risiko besteht
Dosisanpassung
- adipöse Patienten, bei denen Aciclovir entsprechend ihrem tatsächlichen Körpergewicht intravenös angewendet wird
- höhere Plasmakonzentrationen können auftreten
- insbesondere bei denen mit Nierenfunktionsstörung oder in fortgeschrittenem Alter: geringere Dosis in Erwägung ziehen
- Kinder und Jugendliche
- Neugeborene und Kinder < 12 Jahre:
- Dosierung auf Basis der Körperoberfläche
- Neugeborene mit Herpes-simplex-Infektionen (bestätigt oder vermutet)
- Neugeborene und Säuglinge bis zu 3 Monaten
- Dosierung auf Basis des Körpergewichts
- 20 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- disseminierte und CNS Krankheit: 21 Tage
- Krankheiten, die sich auf die Haut und Schleimhäute beschränken: 14 Tage
- Neugeborene und Säuglinge bis zu 3 Monaten
- Säuglinge, Kleinkinder und Kinder >/= 3 Monaten mit Herpes-simplex- oder Varizelle-Zoster Infektion (außer Herpes-Enzephalitis)
- 10 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Säuglinge, Kleinkinder und Kinder >/= 3 Monaten mit Herpes-Enzephalitis
- 20 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Immungeschwächte Säuglinge, Kleinkinder und Kinder im Alter von 3 Monaten - 12 Jahren mit einer Varizella-Zoster-Infektion
- 20 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Immungeschwächte Säuglinge, Kleinkinder und Kinder im Alter von 3 Monaten - 12 Jahren mit einer Herpes-simplex-Infektion
- 20 mg / kg Körpergewicht intravenös alle 8 Stunden
- Behandlungsdauer
- Herpes-Enzephalitis: 21 Tage
- auf Haut - und Schleimhäute beschränkte Erkrankung: 14 Tage
- Voraussetzung: Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder und Kinder mit beeinträchtigter Nierenfunktion
- s. Nierenfunktionsstörungen
- ältere Patienten:
- Möglichkeit einer Nierenfunktionsstörung berücksichtigen und ggf. Dosis anpassen
- für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr sorgen
- Beeinträchtigung der Nierenfunktion:
- Anwendung mit Vorsicht
- für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr sorgen
- Dosisanpassung auf Grundlage der
- Kreatinin-Clearance in ml / min für Erwachsene und Jugendliche
- Kreatinin-Clearancein ml / min / 1,73 m2 für Säuglinge und Kinder bis 12 Jahre
- Dosisanpassung bei Erwachsenen und Jugendlichen > 12 Jahre
- Herpes simplex oder Varicella-Zoster-Infektionen
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- 5 mg / kg Körpergewicht) alle 12 Stunden
- Kreatinin-Clearance 10 - 25 ml / min
- 5 mg / kg Körpergewicht) alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance 0 (anurisch) - 10 ml / min
- 2,5 mg / kg Körpergewicht alle 24 Stunden
- dialysepflichtige Patienten
- 2,5 mg / kg Körpergewicht alle 24 Stunden nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- Herpes-simplex-Enzephalitis oder immunsupprimierte Patienten mit Varizella-zoster
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- 10 mg / kg Körpergewicht) alle 12 Stunden
- Kreatinin-Clearance 10 - 25 ml / min
- 10 mg / kg Körpergewicht) alle 24 Stunden
- Kreatinin-Clearance 0 (anurisch) - 10 ml / min
- 5 mg / kg Körpergewicht alle 24 Stunden
- dialysepflichtige Patienten
- 5 mg / kg Körpergewicht alle 24 Stunden nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- Herpes simplex oder Varicella-Zoster-Infektionen
- Dosisanpassung bei Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Kindern </= 12 Jahre
- Herpes simplex oder Varicella-Zoster-Infektionen
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- 10 mg / kg Körpergewicht) 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance 10 - 25 ml / min
- 5 mg / kg Körpergewicht) 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance 0 (anurisch) - 10 ml / min
- 2,5 mg / kg Körpergewicht 2mal / Tag
- dialysepflichtige Patienten
- 2,5 mg / kg Körpergewicht 2mal / Tag nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- Herpes-simplex-Enzephalitis oder immunsupprimierte Patienten mit Varizella-zoster
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- 20 mg / kg Körpergewicht) 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance 10 - 25 ml / min
- 10 mg / kg Körpergewicht) 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance 0 (anurisch) - 10 ml / min
- 5 mg / kg Körpergewicht 2mal / Tag
- dialysepflichtige Patienten
- 5 mg / kg Körpergewicht 2mal / Tag nach der Dialyse
- Kreatinin-Clearance 25 - 50 ml / min
- Herpes simplex oder Varicella-Zoster-Infektionen
- Neugeborene und Kinder < 12 Jahre:
Kontraindikationen
Aciclovir - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Aciclovir und/oder Valaciclovir
Nebenwirkungen
Aciclovir - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Absinken hämatologischer Parameter (Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anaphylaxie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Erregung
- Verwirrtheitszustände
- Tremor
- Ataxie
- Dysarthrie
- Halluzinationen
- psychotische Symptome
- Krämpfe
- Somnolenz
- Enzephalopathie
- Koma
- die oben genannten Nebenwirkungen sind im Allgemeinen reversibel und wurden meist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder anderen prädisponierenden Faktoren berichtet
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Phlebitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Atemnot
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Diarrhoe
- Bauchschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- reversibler Anstieg von Leberenzymen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversibler Anstieg von Bilirubin
- Gelbsucht
- Hepatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Urtikaria
- Ausschläge (einschließlich Photosensibilität)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut
- es wird angenommen, dass der schnelle Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut mit den maximalen Plasmaspiegeln und dem Hydratationszustand des Patienten zusammenhängt
- um diese Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel nicht als intravenöse Bolusinjektion, sondern als langsame Infusion über eine Zeitspanne von einer Stunde angewendet werden
- Anstieg der Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Beeinträchtigung der Nierenfunktion
- akutes Nierenversagen
- Nierenschmerzen
- es sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden
- eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion spricht normalerweise schnell auf eine Rehydratation des Patienten und/oder eine Verringerung der Dosis oder das Absetzen des Arzneimittels an
- in Ausnahmefällen kann es jedoch zu einer Progression bis zu akutem Nierenversagen kommen
- Nierenschmerzen können mit Nierenversagen und Kristallurie in Zusammenhang stehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erschöpfung
- Fieber
- lokale Entzündungsreaktionen
- bei versehentlicher Infusion von Aciclovir i.v. in extrazelluläres Gewebe traten schwere lokale Entzündungsreaktionen auf, die manchmal zu Hautnekrosen führten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- langsame intravenöse Infusion über 1 Stunde
- Hinweise zur Handhabung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Aciclovir - invasiv
- während der Behandlung mit Aciclovir sollte nicht gestillt werden
- Übergang in Muttermilch
- nach oraler Verabreichung von 200 mg Aciclovir 5-mal täglich wurden in der Muttermilch Aciclovir-Konzentrationen gefunden, die dem 0,6 bis 4,1fachen der jeweiligen Aciclovir-Plasmaspiegel entsprechen.
- ein Säugling wäre demnach Aciclovir-Konzentrationen von bis zu 0,3 mg/kg KG/Tag ausgesetzt
Schwangerschaftshinweise
Aciclovir - invasiv
- Anwendung von Aciclovir während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung, wenn der potentielle Nutzen für den Patienten das potentielle Risiko nicht bekannter Risiken überwiegt (strenge Indikationsstellung)
- gilt besonders im 1. Trimenon
- sollte sich die intravenöse Gabe von Aciclovir in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so ist darauf zu achten, dass maximalen Einzel- und Tagesdosen nicht überschritten werden
- der Verlauf dieser Schwangerschaften sollte dem pharmazeutischen Unternehmer mitgeteilt werden
- mit der intravenösen Verabreichung von Aciclovir beim Menschen in der Schwangerschaft liegen erst wenige Erfahrungen vor
- nach Markteinführung wurde der Ausgang von Schwangerschaften unter der Behandlung mit allen Formen von Aciclovir in einem Schwangerschaftsregister dokumentiert
- die Befunde aus dem Register lassen keine erhöhte Zahl an Fehlbildungen bei mit Aciclovir behandelten Patienten im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung erkennen
- erfasste Fehlbildungen zeigten weder einzigartige noch konstante Muster, die auf einen Zusammenhang hindeuten könnten
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Effekte in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- die systemische Verabreichung von Aciclovir in international anerkannten Standardtests hatte keine embryotoxischen oder teratogenen Auswirkungen auf Kaninchen, Ratten oder Mäuse
- ein nicht-standardisierter Test an Ratten hatte fetale Missbildungen zur Folge, allerdings nur bei Verabreichung hoher subkutaner, maternal-toxischer Dosen
- die klinische Relevanz dieser Ergebnisse ist unklar
- Fertilität
- es liegen keine Informationen über einen Einfluss auf die weibliche Fertilität nach oraler oder intravenöser Anwendung von Aciclovir beim Menschen beim Menschen vor
- in einer Studie an 20 männlichen Patienten mit normaler Spermienzahl, die Aciclovir oral in Dosen bis zu 1 g pro Tag über bis zu 6 Monaten einnahmen, wurden keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Zahl, Motilität oder Morphologie der Spermien gefunden
Warnhinweise
Aciclovir - invasiv
- die fertige Infusionslösung hat einen pH-Wert von ca. 11 und darf nicht peroral verabreicht werden
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion / Nephrotoxizität
- Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduzieren
- um eine Akkumulation von Aciclovir im Körper zu vermeiden
- Aciclovir wird renal eliminiert
- Ältere Patienten
- bei älteren Patienten die Notwendigkeit einer Dosisreduktion in Betracht ziehen
- da eine verringerte Nierenfunktion wahrscheinlich ist
- bei älteren Patienten nimmt die globale Aciclovir-Clearance parallel mit der Kreatinin-Clearance ab
- es wird empfohlen die Flüssigkeitszufuhr und die Kreatinin-Clearance vor der Anwendung von hohen Dosen Aciclovir, besonders bei älteren Patienten, die eine eingeschränkte Nierenfunktion bei normalen Serum Kreatininwerten, zu überprüfen
- bei älteren Patienten die Notwendigkeit einer Dosisreduktion in Betracht ziehen
- wird Aciclovir in einer hohen Dosis verabreicht, wie z. B. bei der Behandlung von Herpes-Enzephalitis, sollte ebenfalls eine Überprüfung der Nierenfunktion erfolgen
- dies gilt in besonderem Maße bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und bei Patienten, die wenig Flüssigkeit zu sich nehmen
- es muss für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr bei Patienten, die Aciclovir intravenös oder in hohen oralen Dosen erhalten, gesorgt werden
- wenn die maximale Löslichkeit von freiem Aciclovir (2,5 mg/ml bei 37 °C Wasser) überschritten wird, kann es durch die Ausfällung von Aciclovir-Kristallen zu einer Schädigung der Nierentubuli kommen
- Aciclovir-Infusionen sollten daher über eine Zeitspanne von wenigstens einer Stunde gegeben werden, um eine Schädigung der Nierentubuli zu vermeiden
- schnelle Injektionen oder Bolusinjektionen sind zu vermeiden
- Vorsicht ist geboten, wenn intravenös verabreichtes Aciclovir zusammen mit anderen nephrotoxischen Arzneimitteln angewendet wird
- Erhöhung des Risikos einer Nierenschädigung bei
- gleichzeitiger Verabreichung anderer nephrotoxischer Arzneimittel
- vorbestehender Nierenfunktionseinschränkung
- Dehydratation
- Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduzieren
- Hydratationsstatus
- es sollte darauf geachtet werden, dass Aciclovir-Infusionen von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr begleitet werden
- gilt insbesondere bei Patienten, die höhere Aciclovir-Dosen erhalten (z. B. bei Herpes-Enzephalitis), sowie
- innerhalb der ersten Stunden nach der Infusion, da dann die maximalen Aciclovir-Konzentrationen im Urin auftreten
- es sollte darauf geachtet werden, dass Aciclovir-Infusionen von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr begleitet werden
- Kontakt mit den Augen oder ungeschützter Haut vermeiden
- Neurotoxizität
- bei älteren Patienten und Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen
- engmaschige Überwachung der Patienten auf entsprechende Symptome
- aus den berichteten Fällen geht hervor, dass diese Reaktionen nach Absetzen der Behandlung im Allgemeinen reversibel waren
- Vorsichtige Anwendung von Aciclovir bei Patienten
- die auf zytotoxische Arzneimittel neurologische Reaktionen zeigen oder
- die gleichzeitig Interferon oder intrathekal Methotrexat anwenden
- mit signifikanter Hypoxie oder
- schweren Leber- oder Elektrolytstörungen
- bei älteren Patienten und Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen
- Resistenzentwicklung
- bei stark immunsupprimierten Patienten kann eine längere oder wiederholte Behandlung mit Aciclovir zu einer Selektion von Virusstämmen mit reduzierter Empfindlichkeit führen, mit der Folge, dass diese Patienten auf die weitere Behandlung mit Aciclovir möglicherweise nicht mehr ansprechen
- Übertragung von Herpes genitalis
- den Patienten sollte geraten werden, bei bestehenden Symptomen keinen Geschlechtsverkehr zu haben, selbst wenn die antivirale Behandlung bereits begonnen wurde
- Empfehlung, zusätzlich zur Therapie mit Aciclovir auf geschützten Geschlechtsverkehr („Safer Sex") zu achten
- während der Suppressionstherapie mit antiviralen Mitteln ist die Virusausscheidung signifikant reduziert, jedoch besteht weiterhin das Risiko einer Übertragung