ACTONEL 1X WOECHENTL 35MG Filmtabl.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 4 ST | 27,06 € |
| N3 | 12 ST | 47,33 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Behandlung der postmenopausalen Osteoporose, zur Verringerung des Risikos für Wirbelkörperfrakturen
- Behandlung der manifesten postmenopausalen Osteoporose, zur Verringerung des Risikos für Hüftfrakturen
- Behandlung der Osteoporose bei Männern mit hohem Frakturrisiko
Dosierung
- Behandlung der postmenopausalen Osteoporose und Osteoporose bei Männern
- 1 Filmtablette (35 mg Natriumrisedronat) 1mal / Woche, stets am selben Wochentag
- bei unzureichender Aufnahme von Calcium und Vitamin D mit der Nahrung Kombination mit zusätzlicher Gabe von Calcium oder Vitamin D erwägen
- Anwendungsdauer:
- optimale Dauer einer Bisphosphonat-Behandlung bei Osteoporose ist nicht festgelegt
- Notwendigkeit einer Weiterbehandlung sollte in regelmäßigen Abständen auf Grundlage des Nutzens und potenzieller Risiken von Risedronat für jeden Patienten individuell beurteilt werden, insbesondere bei Anwendung >/= 5 Jahre
Dosisanpassung
- ältere Patienten:
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Bioverfügbarkeit, Verteilung und Ausscheidung bei älteren (> 60 Jahre) und jüngeren Patienten vergleichbar
- dies wurde auch in der postmenopausalen Population für betagte Patienten >/= 75 Jahre nachgewiesen
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion:
- geringe bis mittelschwere Funktionseinschränkung:
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min):
- kontraindiziert
- geringe bis mittelschwere Funktionseinschränkung:
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren:
- Anwendung aufgrund unzureichender Daten hinsichtlich Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen
Kontraindikationen
Risedronsäure - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Risedronsäure (Risedronat)
- Hypokalzämie
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Einnahme auf nüchternen Magen.
Nebenwirkungen
Risedronsäure - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Iritis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Uveitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Diarrhoe
- erosive Gastritis
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gastritis
- Ösophagitis
- Dysphagie
- Duodenitis
- Ösophagus-Ulkus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Glossitis
- Ösophagusstriktur
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypersensitivität und Hautreaktionen, einschließlich
- Angioödem
- generalisiertem Exanthem
- bullösen Hautreaktionen (einige davon schwer)
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxischer epidermale Nekrolyse
- Urtikaria
- leukozytoklastische Vaskulitis
- Haarausfall
- Hypersensitivität und Hautreaktionen, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen des Bewegungsapparats (des Muskel- und Skelettsystems)
- Arthralgie
- Knochenschmerzen
- Schmerz in den Extremitäten
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen (unerwünschte Wirkung der Substanzklasse der Bisphosphonate)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Knochennekrose des äußeren Gehörgangs (Nebenwirkung der Arzneimittelklasse der Bisphosphonate)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteonekrose des Kiefers
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Lebererkrankungen
- in den meisten der berichteten Fälle wurden die Patienten auch mit anderen Arzneimitteln behandelt, von denen bekannt ist, dass sie Leberschäden verursachen
- schwere Lebererkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Akute-Phase-Reaktionen, wie z.B. Fieber und/oder grippeähnliche Erkrankung (innerhalb von 5 Tagen nach der ersten Einnahme)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leberwerte außerhalb des Normbereichs
- ohne Häufigkeitsangabe
- frühe, vorübergehende, asymptomatische und leichte Verminderungen der Calcium- und Phosphat-Konzentrationen im Serum
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Einnahme stets am selben Wochentag, morgens vor dem Frühstück, spätestens 30 Min. vor der ersten Aufnahme von Nahrung, anderen Arzneimitteln oder Getränken (ausgenommen gewöhnlichem Trinkwasser)
- Filmtablette im Ganzen schlucken, nicht lutschen oder kauen
- zur Unterstützung der Magenpassage
- Einnahme in aufrechter Körperhaltung mit einem Glas gewöhnlichem Trinkwasser (>/= 120 ml)
- nach der Einnahme 30 Min. nicht hinlegen
- falls Einnahme vergessen wurde:
- Einnahme möglichst noch an dem Tag, an dem das Vergessen bemerkt wurde, nachholen
- anschließend Einnahme wieder am zuvor gewohnten Wochentag
- nicht zwei Dosen an einem Tag einnehmen
Stillzeithinweise
Risedronsäure - peroral
- kontraindiziert in der Stillzeit
- tierexperimentelle Studien deuten darauf hin, dass eine geringe Menge Mononatriumrisedronat in die Milch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Risedronsäure - peroral
- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- keine hinreichenden Daten zur Anwendung während der Schwangerschaft vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- bei Expositionen, die ähnlich der klinischen Exposition waren:
- Knochenveränderungen an Sternum und / oder Schädel der Föten behandelter Ratten
- Hypokalziämie und Mortalität bei trächtigen weiblichen Tieren, die den Wurf austrugen.
- keine Hinweise auf Teratogenität bei Dosen von 3,2 mg / kg KG / Tag bei Ratten und 10 mg / kg KG / Tag bei Kaninchen
- allerdings nur von geringer Anzahl Kaninchen Daten verfügbar (Toxizität bei den Muttertieren verhinderte die Untersuchung höherer Dosen)
- potentielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
Warnhinweise
Risedronsäure - peroral
- Nahrungsmittel, Getränke (ausgenommen gewöhnliches Trinkwasser) und Arzneimittel mit mehrwertigen Kationen (z.B. Calcium, Magnesium, Eisen sowie Aluminium) nicht gleichzeitig einnehmen
- Resorption von Risedronsäure wird dadurch beeinträchtigt
- um die gewünschte Wirksamkeit zu erzielen, strikte Einhaltung der Einnahmevorschriften notwendig
- Hinweise zur Indikation
- Wirksamkeit von Bisphosphonaten bei der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose ist mit dem Vorliegen eines erniedrigten Knochenmineralgehaltes (BMD T-Score an der Hüfte oder der Lendenwirbelsäule <= - 2,5 SD) und/oder einer vorhandenen Fraktur verbunden
- hohes Alter oder klinische Risikofaktoren für Frakturen alleine sind kein Grund, eine Osteoporosebehandlung mit einem Bisphosphonat zu beginnen
- sehr betagte Patienten (> 80 Jahre)
- Hinweise, die die Wirksamkeit von Bisphosphonaten einschließlich Mononatriumrisedronat bei sehr betagten Patienten (> 80 Jahre) unterstützen, sind begrenzt
- atypische Femurfrakturen
- atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen unter Bisphosphonat-Therapie beobachtet
- v.a. bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose
- transversale oder kurze Schrägfrakturen können überall entlang des Oberschenkelknochens auftreten, direkt unterhalb des Trochanter minor bis direkt oberhalb der Femurkondylen
- Frakturen entstehen nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma
- manche Patienten verspüren Oberschenkel- oder Leistenschmerzen oft im Zusammenhang mit Anzeichen einer Niedrig-Energie Fraktur in bildgebenden Verfahren Wochen bis Monate vor dem Auftreten einer manifesten Femurfraktur
- Frakturen treten häufig bilateral auf
- bei Patienten, die mit Bisphosphonaten behandelt werden und eine Femurschaftfraktur hatten, sollte der kontralaterale Femur ebenfalls untersucht werden
- schlechte Heilung dieser Frakturen ebenfalls beobachtet
- Patienten mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur
- Absetzen der Bisphosphonat-Therapie, vorbehaltlich einer Beurteilung des Patienten, auf Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung erwägen
- Patienten anraten über jegliche Oberschenkel-, Hüft- oder Leistenschmerzen zu berichten
- jeder Patient mit diesen Symptomen sollte auf eine unvollständige Femurfraktur hin untersucht werden
- Behandlungsplan für jeden Patienten gründet sich auf die individuelle Nutzen-Risiko-Bewertung und richtet sich nach dem klinischen Urteil des behandelnden Arztes
- atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen unter Bisphosphonat-Therapie beobachtet
- Bisphosphonate wurden mit Ösophagitis, Gastritis, ösophagealen und gastroduodenalen Ulzera in Verbindung gebracht; Vorsicht wegen eines eventuellen Risikos der Verursachung einer Ösophagitis, Gastritis, Ösophagus-Ulzera und gastroduodenalen Ulzera
- der verordnende Arzt sollte die Patienten besonders auf die Beachtung der Einnahmevorschriften hinweisen und auf Anzeichen und Symptome einer möglichen ösophagealen Reaktion achten
- Patienten anweisen, rechtzeitig ärztlichen Rat zu suchen, wenn sich bei ihnen Symptome einer Ösophagusreizung entwickeln wie
- Dysphagie
- Schmerzen beim Schlucken
- retrosternale Schmerzen
- neu auftretendes oder sich verschlimmerndes Sodbrennen
- Vorsicht geboten
- bei Patienten mit Ösophagus-Erkrankungen in der Anamnese, die die ösophageale Passage oder Entleerung verzögern wie z.B. Striktur oder Achalasie
- bei Patienten, die nach Einnahme nicht mind. 30 Min. lang aufrecht sitzen oder stehen können
- falls Risedronat Patienten mit aktiven oder kürzlich aufgetretenen ösophagealen oder Oberbauchbeschwerden verordnet wird (eingeschlossen bekannter Barrett Ösophagus)
- Hypokalzämie
- Hypokalzämie ist vor Einleitung der Therapie mit Risedronsäure zu behandeln
- andere Störungen des Knochen- und Mineralstoffwechsels (wie Funktionsstörungen der Nebenschilddrüse, D-Hypovitaminose)
- sind bei Beginn der Therapie mit Risedronsäure ebenfalls zu behandeln
- Osteonekrosen im Kieferbereich
- über Osteonekrosen im Kieferbereich, üblicherweise im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und / oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis), bei Krebspatienten berichtet, deren Behandlungsschemata vorwiegend intravenös verabreichte Bisphosphonate einschlossen
- viele dieser Patienten erhielten zusätzlich eine Chemotherapie und Glukokortikoide
- Osteonekrosen des Kiefers auch bei Osteoporosepatienten berichtet, die orale Bisphosphonate erhielten
- Patienten mit begleitenden Risikofaktoren (z.B. Krebserkrankung, Chemotherapie, Strahlentherapie, Glukokortikoide, schlechte Mundhygiene)
- vor einer Behandlung mit Bisphosphonaten sollte eine Zahnuntersuchung mit angemessener präventiver Zahnbehandlung erwogen werden
- während der Behandlung sollten diese Patienten invasive Dentaleingriffe soweit möglich vermeiden
- bei Patienten, die während der Behandlung mit Bisphosphonaten eine Osteonekrose im Kieferbereich entwickeln, könnte ein kieferchirurgischer Eingriff diesen Zustand verschlechtern
- für Patienten, die eine zahnärztliche Maßnahme benötigen, stehen keine Daten zur Verfügung, ob die Unterbrechung der Behandlung mit Bisphosphonaten das Risiko für Osteonekrosen im Kieferbereich reduziert
- die klinische Bewertung durch den behandelnden Arzt sollte Grundlage für den Behandlungsplan eines jeden Patienten sein und auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung basieren
- über Osteonekrosen im Kieferbereich, üblicherweise im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und / oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis), bei Krebspatienten berichtet, deren Behandlungsschemata vorwiegend intravenös verabreichte Bisphosphonate einschlossen
- Knochennekrosen des äußeren Gehörgangs
- bei der Anwendung von Bisphosphonaten über Knochennekrosen des äußeren Gehörgangs berichtet
- hauptsächlich im Zusammenhang mit Langzeitbehandlungen
- zu den möglichen Risikofaktoren für eine Knochennekrose des äußeren Gehörgangs zählen die Anwendung von Steroiden und chemotherapeutischen Behandlungen und/oder lokale Risikofaktoren wie z.B. Infektionen oder Traumata
- Möglichkeit einer Knochennekrose des äußeren Gehörgangs sollte bei Patienten, die Bisphosphonate erhalten und mit Ohrsymptomen, einschließlich chronischer Ohreninfektionen, vorstellig werden, in Betracht gezogen werden
- bei der Anwendung von Bisphosphonaten über Knochennekrosen des äußeren Gehörgangs berichtet