Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 150 ML | 18,40 € |
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Indikation
Erwachsene, Jugendliche und Kinder >/= 1 Jahr
- Besserung der Symptomatik bei
- allergischer Rhinitis
- Urtikaria
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 0,5 mg Desloratadin
- Besserung der Symptomatik bei allergischer Rhinitis und Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- 10 ml (5 mg Desloratadin) 1mal / Tag
- Kinder
- Kinder (1 - 5 Jahre)
- 2,5 ml (1,25 mg Desloratadin) 1mal / Tag
- Kinder (6 - 11 Jahre)
- 5 ml (2,5 mg Desloratadin) 1mal / Tag
- Kinder < 1 Jahr: Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen (keine Daten)
- Kinder 1 - 11 Jahre, Jugendliche 12 - 17 Jahre: eingeschränkte Erfahrungen zu Sicherheit und Wirksamkeit
- Kinder (1 - 5 Jahre)
- Behandlungsdauer
- intermittierende allergische Rhinitis (Auftreten der Symptome an weniger als 4 Tagen / Woche oder über weniger als 4 Wochen)
- entsprechend der Bewertung des bisherigen Krankheitsverlaufes
- Beendigung der Behandlung nach Abklingen der Symptome und Wiederaufnahme bei Wiederauftreten
- persistierende allergische Rhinitis (Auftreten der Symptome an 4 oder mehr Tagen / Woche und über mehr als 4 Wochen)
- andauernde Behandlung während Allergiezeit empfohlen
- intermittierende allergische Rhinitis (Auftreten der Symptome an weniger als 4 Tagen / Woche oder über weniger als 4 Wochen)
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Niereninsuffizienz: Anwendung nur mit Vorsicht
Kontraindikationen
Desloratadin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Desloratadin
- Überempfindlichkeit gegen Loratadin
Nebenwirkungen
Desloratadin - peroral
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verstärkter Appetit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Halluzinationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- anomales Verhalten
- Aggression
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schlaflosigkeit (bei Kindern < 2 Jahre)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- Somnolenz
- Schlaflosigkeit
- psychomotorische Hyperaktivität
- Krampfanfälle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tachykardie
- Herzklopfen
- ohne Häufigkeitsangabe
- QT-Verlängerung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- Diarrhö (bei Kindern < 2 Jahre)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Abdominalschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Dyspepsie
- Diarrhö
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberenzymerhöhungen
- erhöhtes Bilirubin
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ikterus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Photosensitivität
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Myalgie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ermüdung
- Fieber (bei Kindern < 2 Jahre)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoe, Pruritus, Hautausschlag und Urtikaria)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
weitere nach Markteinführung berichtete Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- anomales Verhalten
- Aggression
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- neu auftretende Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- QT-Verlängerung
- Arrhythmie
- Bradykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme der Lösung mit oder ohne Nahrung
Stillzeithinweise
Desloratadin - peroral
- es muss abgewogen werden, abzustillen oder die Desloratadin-Therapie abzubrechen/auszusetzen
- Nutzen des Stillens für das Kind und Therapie-Nutzen für die Frau hierbei berücksichtigen
- Frauen sollen vor der Anwendung von Desloratadin ärztlichen Rat einholen
- Desloratadin wurde bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen behandelter Mütter nachgewiesen
- die Auswirkung von Desloratadin auf Neugeborene/Säuglinge ist nicht bekannt
Schwangerschaftshinweise
Desloratadin - peroral
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden
- weitreichende Erfahrungen an schwangeren Frauen (> 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Desloratadin hin
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine direkt oder indirekt schädigenden Wirkungen im Hinblick auf die Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität beim Mann oder bei der Frau vorliegend
Warnhinweise
Desloratadin - peroral
- Krampfanfälle
- Patienten mit Krampfanfällen in der Eigen- oder Familienanamnese
- mit Vorsicht anwenden
- gilt vor allem für jüngere Kinder, die für neu auftretende Krampfanfälle unter einer Desloratadin-Therapie anfälliger sind
- mit Vorsicht anwenden
- medizinisches Fachpersonal kann in Erwägung ziehen, Desloratadin bei Patienten, die während der Behandlung einen Krampfanfall erleiden, abzusetzen
- Patienten mit Krampfanfällen in der Eigen- oder Familienanamnese
- Kinder < 2 Jahre
- besonders schwierig, allergische Rhinitis von anderen Formen der Rhinitis zu unterscheiden
- Ausschluss von oberen Atemwegsinfektionen oder anatomischen Anomalien
- Anamnese, körperliche Untersuchungen und entsprechende Labor- und Hautuntersuchungen durchführen
- eingeschränkte Metaboblisierung
- etwa 6% der Erwachsenen und Kinder zwischen 2 und 11 Jahren metabolisieren Desloratadin eingeschränkt: führt zu höherer Substanzbelastung
- Sicherheit von Desloratadin bei Kindern zwischen 2 und 11 Jahren, die eingeschränkt metabolisieren, ist identisch mit der bei Kindern, die normal metabolisieren
- Wirkungen von Desloratadin bei eingeschränkt metabolisierenden Kindern < 2 Jahren wurden nicht untersucht
- schwere Niereninsuffizienz
- Anwendung nur mit Vorsicht
- chronisch idiopathische Urtikaria
- sollte initial von einem Arzt diagnostiziert werden
- bei Symptomen, die auf ein Angioödem hinweisen, muss der Patient unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
- eingeschränkte Leberfunktion
- Desloratadin vorsichtig anwenden, da Hepatitis und Ikterus mögliche Nebenwirkungen sind