Agiocur Madaus
Cooper Consumer Health Deutschland GmbH
Wirkstoff: Indische Flohsamen/Indische Flohsamenschalen →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 250 G | 25,99 € |
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Indikation
- Behandlung von Stuhlunregelmäßigkeiten (Obstipation) bei
- irritablem Kolon
- Divertikulose
- Vorliegen eines Anus praeter
- unterstützende Maßnahme bei Morbus Crohn
- Hinweis
- bei anhaltenden Stuhlunregelmäßigkeiten ( > 3 Tage) ärztliche Abklärung erforderlich
Dosierung
Basiseinheit: 1 Messlöffel entspricht 5 g Granulat (Indische Flohsamen 3,25 g und Indische Flohsamenschalen 0,11 g)
- Erwachsene
- 2 Messlöffel 1mal / Tag abends nach dem Essen (spätestens 1 Stunde vor dem Zubettgehen)
- bei Bedarf zusätzlich: 1 Messlöffel 1mal / Tag vor dem Frühstück
- Jugendliche und Kinder >/= 12 Jahre
- Dosisreduktion auf die Hälfte der angegebenen Dosen für Erwachsene
- Kinder < 12 Jahre
- keine Anwendung
Kontraindikationen
Ispaghula (Flohsamen) - peroral
- bekannte Allergie gegen Flohsamen
- Überempfindlichkeit gegen Flohsamen (Plantago, Psyllium)
- drohender oder bestehender Darmverschluss
- Megakolon-Syndrom
- krankhafte Verengung der Speiseröhre, des Mageneingangs oder des MagenMagen-Darm-Traktes
- Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
- bei Erkrankungen, die mit einer eingeschränkten Flüssigkeitsaufnahme einhergehen
- schwer einstellbare Formen des Diabetes mellitus
- übermäßige Stuhlverhärtung (Kotsteine)
- Beschwerden und Schmerzen im Bauchraum, Übelkeit und Erbrechen bis zur Klärung der Ursache (außer auf Anweisung des Arztes)
- plötzliche Änderung der Stuhlgewohnheit, die länger als 2 Wochen andauert
- Einnahme eines Abführmittels ohne erfolgte Stuhlentleerung
- nicht abgeklärte rektale Blutungen
- Schluckbeschwerden, Brechreiz und andere Hals- und Rachenprobleme
- Paralyse des Darmes
Therapiehinweise
Einnahme in aufrechter Körperhaltung.
Nebenwirkungen
Ispaghula (Flohsamen) - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zu schockartigen Reaktionen
- Nesselsucht, Asthma bis hin zum Kreislaufversagen (Anaphylaxie-ähnliche Reaktionen)
- anaphylaktischer Schock
- Rhinitis
- Konjunktivitis
- Bronchospasmen
- kutane Symptome, wie
- Exantheme
- Urtikaria
- Juckreiz
- Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zu schockartigen Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ösophagusobstruktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- v.a. bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr
- Bauchauftreibungen
- Ileus
- Ösophagusobstruktion
- Stuhlverhalten (Impaktbildung)
- Verstärkung bestehnder Beschwereden (reversibel im weiteren Verlauf der Behandlung)
- Blähungen
- Völlegefühl
- Erbrechen
- Durchfall
- Kotstau
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Personen, die auf fruchtsäurehaltige Lebensmittel empfindlich reagieren können auf Flohsamen vergleichbar reagieren
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme des Granulats unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit
- jeder Messlöffel ist getrennt mit 1 Glas Wasser (200 ml) einzunehmen unter Einhaltung eines Abstands von ca. 5 Minuten zwischen den Einnahmen
- keine Einnahme kurz vor dem Schlafengehen oder im Liegen
- nach der Einnahme von Arzneimitteln sollte ein Abstand von ½ bis 1 Stunde eingehalten werden
- tägliche Flüssigkeitszufuhr: 1 - 2 Liter
Stillzeithinweise
Ispaghula (Flohsamen) - peroral
- die Anwendung während der Stillzeit kann in Erwägung gezogen werden, falls es notwendig und eine Ernährungsumstellung nicht erfolgreich ist
- abführend wirkende Quellmittel sollten eingesetzt werden, bevor andere Abführmittel verwendet werden
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Stillzeit liegen nicht vor
Schwangerschaftshinweise
Ispaghula (Flohsamen) - peroral
- die Anwendung während der Schwangerschaft kann in Erwägung gezogen werden, falls es notwendig und eine Ernährungsumstellung nicht erfolgreich ist
- abführend wirkende Quellmittel sollten eingesetzt werden, bevor andere Abführmittel verwendet werden
- es liegen nur begrenzte Daten für die Anwendung von indischen Flohsamenschalen in der Schwangerschaft vor (weniger als 300 Schwangere)
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft liegen nicht vor
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxikologische Tierstudien sind unzureichend
- Fertilität
- es gibt keinen Hinweis in Ratten, dass nach oraler Verabreichung die Fertilität beeinflusst wurde
- es sind keine Daten über die Wirkung auf die Fertilität beim Menschen verfügbar
Warnhinweise
Ispaghula (Flohsamen) - peroral
- bei der Einnahme ist auf reichlich Flüssigkeitszufuhr zu achten
- wenn das Arzneimittel ohne genügend Flüssigkeit eingenommen wird, kann es vorzeitig quellen und dadurch Rachenraum oder Speiseröhre verstopfen und so zum Ersticken führen
- Durchfallerkrankungen
- bei Durchfallerkrankungen muss auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyte als wichtigste therapeutische Maßnahme geachtet werden
- dies gilt insbesondere bei erkrankten Säuglingen und Kleinkindern
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen, die nicht auf Flohsamen ansprechen, ist eine Klärung der Ursache und eine Überprüfung der Serumelektrolyte (insb. Kalium) erforderlich
- bei Durchfallerkrankungen muss auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyte als wichtigste therapeutische Maßnahme geachtet werden
- Rücksprache mit einem Arzt
- Behandlung von geschwächten Patienten, Senioren, Säuglingen und Kleinkindern muss unter ärztlicher Kontrolle erfolgen
- ärztliche Überwachung ist nötig bei Anwendung dieses Arzneimittels zur Unterstützung der Diät bei Hypercholesterinämie
- bei anhaltender Verstopfung und Stuhlunregelmäßigkeiten über 3 Tage und/oder bei Durchfällen, die länger als 2 Tage anhalten oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, ist ebenfalls eine ärztliche Abklärung erforderlich
- Patienten mit Kotstau, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sollten das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen, da die Beschwerden Anzeichen eines möglichen oder bestehenden Ileus sein können
- um das Risiko einer gastrointestinalen Obstruktion (Ileus) zu verringern, sollte dieses Arzneimittel mit anderen Arzneimitteln, die dafür bekannt sind, die Peristaltik zu hemmen (z. B. Opioide) nur unter ärztlicher Überwachung angewendet werden
- treten bei Einnahme von Flohsamen zur Behandlung einer chronischen Obstipation Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten auf, soll die Einnahme abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen, die nicht auf das Arzneimittel ansprechen, ist eine Klärung der Ursache und eine Überprüfung der Serumelektrolyte (insbesondere Kalium) erforderlich
- beim Auftreten von Brustschmerzen, Erbrechen sowie bei Schluck- oder Atembeschwerden ist sofort ein Arzt aufzusuchen
- Schluck und Rachenbeschwerden
- Flohsamen darf nicht eingenommen werden
- Kinder unter Jugendliche
- entsprechende Fachinformationen beachten - unterschiedliche Angaben
- Quellstoffmittel sollten anderen Arzneimitteln gegenüber bevorzugt gegeben werden, wenn eine Ernährungsumstellung keinen Erfolg bringt
- gleichzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen
- evtl. muss die Dosis angepasst werden
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Personen, die häufigeren beruflichen Kontakt mit dem Produkt (als Pulver von Plantago ovata Samen) haben, d. h. Beschäftigte im Gesundheitswesen, Pflegekräfte etc., kann eine inhalationsbedingte allergische Sensibilisierung auftreten, insbesondere bei Atopikern
- diese Sensibilisierung führt in der Regel zu Überempfindlichkeitsreaktionen, die auch schwerwiegend sein können
- es wird empfohlen, gefährdete Personen klinisch auf eine mögliche Sensibilisierung zu untersuchen und, falls erforderlich, spezifische diagnostische Tests durchzuführen
- im Falle einer nachgewiesenen Sensibilisierung sollte jeglicher Kontakt mit dem Produkt unterbleiben