AJOVY 225 mg Injektionslösung i. e. Fertigspritze
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 3 ST | 1312,27 € |
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Indikation
- Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mind. 4 Migränetagen / Monat
Dosierung
Basiseinheit: 1 Fertigspritze enthält 225 mg Fremanezumab.
- Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mind. 4 Migränetagen / Monat
- 2 Dosierungsoptionen
- monatliche Dosierung
- 225 mg Fremanezumab 1mal / Monat
- vierteljährliche Dosierung
- 675 mg Fremanezumab 1mal / 3 Monate
- monatliche Dosierung
- Wechsel des Dosierungsplans
- Verabreichung der 1. Dosis des neuen Plans am nächsten geplanten Verabreichungstermin des vorherigen Dosierungsplans
- Kombinationstherapie mit anderem Arzneimittel zur Migräneprävention
- bei Einleitung der Behandlung mit Fremanezumab kann die Therapie begleitend fortgeführt werden, sofern es vom Verordnenden für notwendig erachtet wird
- Nutzenbewertung
- innerhalb von 3 Monaten nach Behandlungsbeginn
- Entscheidungen bezüglich einer Fortführung der Behandlung ist für jeden Patienten individuell abzuwägen
- Empfehlung
- die Notwendigkeit zur Fortsetzung der Behandlung danach regelmäßig beurteilen
- ausgelassene Dosis
- Verabreichung so bald wie möglich mit der angezeigten Dosis gemäß dem verordneten Dosierungsplan wieder aufnehmen
- es darf keine doppelte Dosis verabreicht werden, um eine ausgelassene Dosis nachzuholen
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- nur begrenzte Daten verfügbar
- auf Grundlage einer populationspharmakokinetischen Analyse ist keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung / Leberfunktionsstörung
- leichte - mittelschwere Nierenfunktionsstörung oder Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- leichte - mittelschwere Nierenfunktionsstörung oder Leberfunktionsstörung
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
- keine Daten
- 2 Dosierungsoptionen
Kontraindikationen
Fremanezumab - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Fremanezumab
Nebenwirkungen
Fremanezumab - invasiv
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- vorübergehender Art (Abklingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage)
- meist unmittelbar nach der Injektion
- vorwiegend schwach bis mäßig ausgeprägt
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- vorübergehender Art (Abklingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage)
- meist unmittelbar nach der Injektion
- vorwiegend schwach bis mäßig ausgeprägt
- Erythem an der Injektionsstelle
- vorübergehender Art (Abklingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage)
- meist unmittelbar nach der Injektion
- vorwiegend schwach bis mäßig ausgeprägt
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Juckreiz an der Injektionsstelle
- vorübergehender Art (Abklingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage)
- im Median nach 24 bzw. 48 Stunden
- vorwiegend schwach bis mäßig ausgeprägt
- Juckreiz an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag an der Injektionsstelle
- vorübergehender Art (Abklingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage)
- im Median nach 24 bzw. 48 Stunden
- vorwiegend schwach bis mäßig ausgeprägt
- Ausschlag an der Injektionsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Entwicklung von Anti-Drug-Antikörpern (ADA) bei 0,4% der mit Fremanezumab behandelten Patienten (in placebokontrollierten Studien)
- die Antikörperantworten wiesen einen niedrigen Titer auf
- ein Patient darunter entwickelte neutralisierende Antikörper
- Sicherheit und Wirksamkeit von Fremanezumab wurden von der ADA-Entwicklung nicht beeinträchtigt
- Entwicklung von Anti-Drug-Antikörpern (ADA) bei 0,4% der mit Fremanezumab behandelten Patienten (in placebokontrollierten Studien)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- ausschließlich zur s.c. Anwendung (nicht i.v. oder i.m.)
- mögliche Injektionsstellen (die nicht empfindlich, gerötet oder verhärtet sind und keine Hämatome aufweisen)
- Abdomen
- Oberschenkel oder Oberarme
- werden mehrere Injektionen verabreicht, sollte die Injektionsstelle gewechselt werden
- Patienten können sich das Arzneimittel selbst injizieren, nachdem sie von medizinischem Fachpersonal in der s.c. Selbstinjektion angeleitet wurden
- weitere Anweisungen zur Verabreichung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Fremanezumab - invasiv
- Anwendung von Fremanezumab sollte während der Stillzeit nur in Betracht gezogen werden, falls diese klinisch erforderlich ist
- nicht bekannt, ob Fremanezumab in die Muttermilch übergeht
- humanes IgG geht bekanntlich in den ersten Tagen nach der Entbindung in die Muttermilch über, ihre Konzentration sinkt jedocht sehr bald danach auf niedrige Werte ab
- daher kann ein Risiko während dieser Zeitspanne für das gestillte Kind nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Fremanezumab - invasiv
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden
- bislang nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Fremanezumab bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxiziät
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität beim Menschen
- tierexperimentelle Studien
- präklinische Daten
- keine Auswirkungen auf die Fertilität
- präklinische Daten
Warnhinweise
Fremanezumab - invasiv
- die Behandlung sollte von einem Arzt mit Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Migräne eingeleitet werden
- Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel
- Dokumentation des Namens und der Chargennummer des verabreichten Produktes
- Überempfindlichkeit
- Berichte in klinischen Studien:
- Überempfindlichkeitsreaktionen unter Fremanezumab bei weniger als 1 % der Patienten berichtet
- bei Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion:
- Abbruch der Verabreichung von Fremanezumab in Erwägung ziehen
- Einleitung einer geeigneten Therapie
- Berichte in klinischen Studien:
- Schwere kardiovaskuläre Erkrankungen
- Patienten mit bestimmten schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren von der Teilnahme an den klinischen Studien ausgeschlossen
- für diese Patienten keine Sicherheitsdaten vorliegend
- Patienten mit bestimmten schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren von der Teilnahme an den klinischen Studien ausgeschlossen