AKNEMYCIN SALBE

ALMIRALL HERMAL GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Erythromycin →

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N1 25 G 14,67 €

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Fachinformationen

Indikation

  • alle Formen der Akne, insbes. bei entzündlichen Formen mit Papeln und Pusteln

Dosierung

  • alle Formen der Akne
    • Anwendung 2mal / Tag
    • Behandlungsdauer nicht länger als 4 - 6 Wochen

Kontraindikationen

Erythromycin - extern
  • Überempfindlichkeit gegen Erythromycin
  • Überempfindlichkeit gegen Makrolid-Antibiotika
    • Kreuzallergie mit anderen Makrolid-Antibiotika kann bestehen

Nebenwirkungen

Erythromycin - extern
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • allergisches Kontaktekzem, einschließlich der Symptome Austrocknung, Rötung, Brennen und Juckreiz der Haut
        • bei Anzeichen einer lokalen Überempfindlichkeit mit ausgeprägten Hautreaktionen Behandlung abbrechen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Austrocknung, Rötung, Schuppung, Brennen und Juckreiz der Haut
        • in diesen Fällen ist die Fortsetzung der Behandlung mit denweniger austrocknenden Erythromycin Zubereitungen angebracht
        • ggf. empfiehlt es sich, die Anwendung weniger häufig vorzunehmen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
      • nach länger Behandlung: Befundverschlechterung durch Resistenzentwicklung und gramnegative Follikulitis
        • in diesem Fall ist die Therapie zu unterbrechen

Anwendungshinweise

  • Salbe morgens und abends dünn auf befallene Hautpartien auftragen
  • vor jedem neuen Auftragen Präparatereste mit viel lauwarmem Wasser abwaschen (um dabei emulgierten Hauttalg zu entfernen) und Haut jeweils gut abtrocknen
  • wenn Salbe als zu fettig empfunden wird, Fortsetzung der Behandlung mit wirkstoffgleicher Lösung empfohlen
  • Lösung und Salbe können auch im Wechsel aufgetragen werden

Stillzeithinweise

Erythromycin - extern
  • in der Stillzeit kann Erythromycin angewendet werden
  • um eine orale Aufnahme von Erythromycin durch den Säugling in den ersten Lebenswochen zu verhindern, sollte ein Kontakt des Mundes des Säuglings mit den behandelten Körperstellen vermieden werden
    • stillende Mütter sollen Erythromycin nicht im Brustbereich anwenden

Schwangerschaftshinweise

Erythromycin - extern
  • in der Schwangerschaft kann Erythromycin angewendet werden, da Erythromycin in keinem nennenswerten Maß perkutan resorbiert wird und daher unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind nicht zu erwarten sind

Warnhinweise

Erythromycin - extern
  • schwerwiegende allergische Reaktionen
    • ebenso wie für andere Makrolide seltene schwerwiegende allergische Reaktioneneinschließlich der akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP), berichtet
    • bei Auftreten einer allergischen Reaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden
    • Mediziner sollten sich bewusst sein, dass es bei Absetzen der symptomatischen Behandlung zu einem Wiederauftreten der allergischen Symptomatik kommen kann
  • längere Anwendung
    • nach längerer Behandlung kann es zu einer Befundverschlechterung durch Resistenzentwicklung (Unempfindlichkeit von Bakterien) und Hautentzündung durch bestimmte Bakterien kommen
  • sollte nicht in Augen, Nase und Mund gelangen