ALLERGOSPASMIN N
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 2X10 ML | 70,47 € |
| N3 | 3X10 ML | 97,44 € |
| – | 10 ML | 42,28 € |
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Indikation
- symptomatische Akutbehandlung plötzlich auftretender Atemnot
- v. a. allergische Formen
- sowie durch Belastung, Stress oder Infekte ausgelöst
- Hinweis: längerfristige Behandlung soll symptomorientiert und nur in Verbindung mit einer entzündungshemmenden Dauertherapie erfolgen
- gezielte Vorbeugung vor Anstrengungsasthma oder bei vorhersehbarem Allergenkontakt
Dosierung
Basiseinheit: pro 1 Sprühstoß zu 70,00 mg werden 1 mg Natriumcromoglicat (Ph. Eur.) und 0,5 mg Reproterolhydrochlorid aus dem Ventil freigesetzt (abgemessene Dosis), entspr. einer aus dem Mundstück freigesetzten Dosis von 0,82 mg Natriumcromoglicat sowie 0,42 mg Reproterolhydrochlorid
- symptomatische Akutbehandlung plötzlich auftretender Atemnot (v. a. allergische Formen sowie solche, die durch Belastung, Stress oder Infekte ausgelöst werden); gezielte Vorbeugung vor Anstrengungsasthma oder bei vorhersehbarem Allergenkontakt
- Erwachsene und Kinder (sofern diese vom Alter her in der Lage sind, ein Dosieraerosol korrekt zu handhaben)
- Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung (Ausmaß der Atemwegsbeschwerden)
- Anfangsdosierung
- 2 Sprühstöße (je 1 mg Natriumcromoglicat und 0,5 mg Reproterolhydrochlorid) 4mal / Tag
- d. h. jeweils 2 Inhalationen nach dem Aufstehen, zur Mittagszeit, am frühen Abend und vor dem Schlafengehen
- Abstand zwischen den Inhalationen: mind. 3 Std
- 2 Sprühstöße (je 1 mg Natriumcromoglicat und 0,5 mg Reproterolhydrochlorid) 4mal / Tag
- nach Erreichen der therapeutischen Wirkung:
- Reduktion der Tagesdosis schrittweise unter ärztlicher Anleitung bis auf das zur Aufrechterhaltung der Symptomfreiheit erforderliche Maß
- gezielte Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt
- zusätzlich 2 Sprühstöße etwa 10 - 15 Min. vor Exposition inhalieren
- i. d. R. nur erforderlich, wenn vorhergehende Inhalation > 3 Std. zurückliegt
- zusätzlich 2 Sprühstöße etwa 10 - 15 Min. vor Exposition inhalieren
- Akutbehandlung plötzlich auftretender Bronchialkrämpfe und anfallsweise auftretender Atemnot
- zusätzlich 1 Sprühstoß inhalieren
- führt in den meisten Fällen bereits zu einer raschen Erleichterung der Atmung
- keine spürbare Besserung der Atemnot 5 Min. nach Inhalation des 1. Sprühstoßes: 1 weiteren Sprühstoß inhalieren
- schwerer Anfall von Luftnot auch durch 2. Sprühstoß nicht zu beheben: ggf. weitere Sprühstöße erforderlich
- in diesen Fällen: unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
- zusätzlich 1 Sprühstoß inhalieren
- Höchstdosis: max. 16 Sprühstöße / Tag
- höhere Dosierung:
- i. A. ist kein zusätzlicher therapeutischer Nutzen zu erwarten
- Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen jedoch erhöht
- höhere Dosierung:
- Behandlungsdauer
- über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt
- längerfristige Behandlung symptomorientiert und nur in Verbindung mit einer entzündungshemmenden Dauertherapie
- spezielle Therapiehinweise
- Asthmatherapie sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen
- Erfolg der Therapie durch regelmäßige ärztliche Untersuchungen überprüfen
- Dosiserhöhungen ohne ärztliche Anweisung möglicherweise gefährlich für den Patienten
- ansteigender Bedarf des Arzneimittels
- Anzeichen für eine Verschlechterung der Erkrankung
- Therapieplan ist durch den Arzt zu überdenken und ggf. durch die Gabe zusätzlicher entzündungshemmender oder weiterer Arzneimittel neu festzulegen
- tägliche Selbstkontrolle nach ärztlicher Anleitung wichtig für ärztliche Beurteilung des Krankheitsverlaufs sowie des Therapieerfolgs der atemwegserweiternden und entzündungshemmenden Behandlung
- z. B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-flow-Meter gemessenen Atemstoßes
- Säuglinge und Kleinkinder < 2 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- Erwachsene und Kinder (sofern diese vom Alter her in der Lage sind, ein Dosieraerosol korrekt zu handhaben)
Kontraindikationen
Reproterol und Natrium cromoglicat - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegenüber Natriumcromoglicat oder Reproterol
- beim Auftreten eosinophiler Pneumonien während einer Therapie sollte die Behandlung abgebrochen werden
- Reproterol plus Natriumcromoglicat sollte nicht oder nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden bei:
- frischem Herzinfarkt
- Herzrhythmusstörungen
- hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
- schwerer KHK
- Phäochromozytom
- schwerer Schilddrüsenüberfunktion
- falls das Arzneimittel Levomenthol / Pfefferminzöl enthält
- Säuglinge und Kleinkinder < 2 Jahre (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes)
Nebenwirkungen
Reproterol und Natrium cromoglicat - pulmonal
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktion (mit Bronchospasmen, Hypotonie, Kollaps, Larynxödem)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen (u.a. Juckreiz, Urtikaria, Exanthem, Hypotonie, Angioödem)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Absenken der Kaliumkonzentration im Serum
- Ansteigen des Blutzuckerwertes im Serum
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unruhegefühl
- insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder höherer Dosierung von Reproterol
- klingt meistens bei Fortführung der Therapie mit Reproterol nach 1 - 2 Wochen wieder ab
- Unruhegefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nervosität
- Hyperaktivität
- Schlafstörungen
- Halluzinationen (insbesondere bei Kindern bis 12 Jahren)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- feinschlägiger Tremor
- insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder höherer Dosierung von Reproterol
- klingt meistens bei Fortführung der Therapie mit Reproterol nach 1 - 2 Wochen wieder ab
- Kopfschmerzen
- insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder höherer Dosierung von Reproterol
- klingt meistens bei Fortführung der Therapie mit Reproterol nach 1 - 2 Wochen wieder ab
- feinschlägiger Tremor
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- periphere Neuritis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzklopfen
- insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder höherer Dosierung von Reproterol
- klingt meistens bei Fortführung der Therapie mit Reproterol nach 1 - 2 Wochen wieder ab
- Tachykardie
- Herzklopfen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Perikarditis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arrhythmien (einschließlich atrialer Fibrillationen und Extrasystolen)
- Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arteriitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Husten
- Irritation des Rachens und der Luftröhre
- (paradoxer) Bronchospasmus
- eosinophile Pneumonie
- Larynxödem
- Heiserkeit
- Hämoptysen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gastroenteritis
- nach Absetzen von Natriumcromoglicat i.d.R. reversibel
- Brechreiz
- Parotisschwellung
- Gastroenteritis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- unangenehmer Geschmack
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dermatitis
- nach Absetzen von Natriumcromoglicat i.d.R. reversibel
- Dermatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Myositis
- nach Absetzen von Natriumcromoglicat i.d.R. reversibel
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Myositis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- Nephrotoxizität
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- zur Inhalation
- ausführliche Unterweisung des Patienten im Gebrauch des Dosieraerosols erforderlich, um optimalen Therapieeffekt zu erreichen
- s. Fachinformation bezüglich
- "Gebrauchsanleitung zur Handhabung des Dosieraerosols"
- "Wichtige Hinweise zur Pflege und Reinigung"
- s. Fachinformation bezüglich
- zur Verbesserung der therapeutischen Wirkung können bei der Verabreichung spezielle Inhalationshilfen verwendet werden
Stillzeithinweise
Reproterol und Natrium cromoglicat - pulmonal
- Natriumcromoglicat
- wird in äußerst geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
- Reproterol
- nach inhalativer Anwendung von Reproterolhydrochlorid ist die systemisch resorbierte Dosis nicht messbar
- Risiko für den gestillten Säugling besteht daher wahrscheinlich nicht
Schwangerschaftshinweise
Reproterol und Natrium cromoglicat - pulmonal
- keine ausreichende Erfahrung während der Schwangerschaft.
- nur in schweren Krankheitsfällen und nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses anwenden
- Reproterol
- für den Menschen über eine Anwendung während der Schwangerschaft nur unzureichende Erfahrungen vorliegend
- Tachykardie und Hypoglykämie des Neugeborenen bei der Anwendung von Beta-Sympathomimetika bei der Mutter beschrieben
- Natriumcromoglicat
- bisherige Erfahrungen mit Natriumcromoglicat am Menschen gaben keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Missbildungen
- Fertilität
- Natriumcromoglicat
- in tierexperimentellen Studien hatte Natriumcromoglicat keine Auswirkung auf die Fertilität
- Fertilität männlicher und weiblicher Ratten, der Graviditätsverlauf und die peri- und postnatale Entwicklung der Feten blieben unbeeinflusst
- Reproterolhydrochlorid
- keine tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Fertilität vorliegend
- Natriumcromoglicat
Warnhinweise
Reproterol und Natrium cromoglicat - pulmonal
- mangelnder Therapieerfolg
- kommt es trotz der verordneten Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, ärztliche Beratung erforderlich
- um die Therapie ggf. durch eine Kombination mit anderen Arzneimitteln (zusätzlichen entzündungshemmenden wie Kortikoiden und/oder die Bronchien erweiternden wie Theophyllin) oder eine Änderung der Dosierung neu festzulegen
- kommt es trotz der verordneten Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, ärztliche Beratung erforderlich
- plötzliche und zunehmende Verschlechterung der Asthmabeschwerden
- kann lebensbedrohlich sein
- in diesen Fällen muss unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden
- eine erhebliche Überschreitung der vorgegebenen Dosis kann gefährlich sein
- Selbskontrolle
- zur ärztlichen Beurteilung des Krankheitsverlaufs sowie des Therapieerfolgs der atemwegserweiternden und entzündungshemmenden Behandlung tägliche Selbstkontrolle nach ärztlicher Anleitung wichtig
- diese Selbstkontrolle erfolgt z.B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-flow-Meter gemessenen Atemstoßes
- Risiko für das Auftreten schwerer Komplikationen
- wiederholt erhebliches Risiko für das Auftreten schwerer Komplikationen der Grunderkrankung bis hin zu Todesfällen berichtet worden, wenn das Asthma mit Beta-2-Sympathomimetika-haltigen Monopräparaten zur Inhalation über längere Zeit mit hohen oder überhöhten Dosen behandelt wurde und die entzündungshemmende Therapie unzureichend war
- ursächliche Zusammenhänge konnten bisher nicht hinreichend geklärt werden
- eine entscheidende Rolle scheint aber die unzureichend entzündungshemmende Therapie zu spielen
- Patienten mit tachykarden Arrhythmien
- Anwendung nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen, z.B. Überwachung (EKG-Kontrolle)
- Myokardischämie
- Hinweise auf seltene Fälle von Myokardischämie in Zusammenhang mit Beta-2-Agonisten in Daten der Arzneimittelüberwachung und in der veröffentlichten Literatur
- Patienten mit einer schweren Herzerkrankung (z.B. ischämische Herzerkrankung, Tachyarrhythmie oder schwerer Herzinsuffizienz) als Grundleiden, die wegen einer Atemwegserkrankung Reproterol erhalten
- sind unbedingt darauf hinzuweisen, dass sie ärztlichen Rat einholen müssen, wenn bei ihnen Schmerzen in der Brust oder andere Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung auftreten
- Diabetiker
- regelmäßige Blutzuckerkontrolle erforderlich, da nach Anwendung hoher Dosen der Blutzuckerspiegel sowie die freien Fettsäuren ansteigen können
- bei höher dosierter Anwendung
- Kontrolle des Kaliumspiegels im Blutserum notwendig, besonders bei gleichzeitiger Behandlung mit Diuretika und Herzglykosiden
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen