ALPICORT
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 100 ML | 26,31 € |
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Indikation
- gering ausgeprägte entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut, die auf eine symptomatische äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Corticosteroiden ansprechen
Dosierung
Basiseinheit: 100 ml Lösung enthalten 0,2 g Prednisolon und 0,4 g Salicylsäure
- gering ausgeprägte entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut
- 1mal / Tag, möglichst abends
- nach Abklingen entzündlicher Erscheinungen: Anwendung 2 - 3mal / Woche ausreichend
- Behandlungsdauer
- kleinflächige Behandlung: max. 2 - 3 Wochen
- klinische Erfahrung für Behandlungszeiten bis zu 6 Monaten vorliegend
- es wurde nicht untersucht, wie lange die Wirkung nach Absetzen des Präparates anhält
Dosisanpassung
- Kinder (>/= 2 Jahre)
- Anwendung nur kurzfristig und kleinflächig
- maximale Tagesdosis: 0,2 g Salicylsäure (entspricht 50 ml Lösung)
- Säuglinge, Kleinkinder (< 2 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- kontraindiziert
Kontraindikationen
Prednisolon - extern
Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure
- Überempfindlichkeit gegen Prednisolon
- Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure
- Säuglinge sowie Kleinkinder < 2 Jahre
- Anwendung auf Schleimhäuten
- im Mund
- im oder am Auge
- im Genitalbereich
- innerlich
- Windpocken
- spezifische Hauterkrankungen
- Lues
- Tuberkulose
- entzündliche Impfreaktionen
- Mykosen
- bakterielle Hautinfektionen
- Rosacea
- periorale Dermatitis
Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure
- Überempfindlichkeit gegen Prednisolon
- Überempfindlichkeit gegen Estradiol
- Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure
- Säuglinge, Kinder und Jugendliche <18 Jahre
- Estrogenabhängige Tumoren oder Verdacht darauf
- ungeklärte Genitalblutungen
- Anwendung auf Schleimhäuten
- im Mund
- im oder am Auge
- im Genitalbereich
- innerlich
- Windpocken
- spezifische Hauterkrankungen
- Lues
- Tuberkulose
- entzündliche Impfreaktionen
- Mykosen
- bakterielle Hautinfektionen
- Rosacea
- periorale Dermatitis
Nebenwirkungen
Prednisolon - extern
Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergisches Kontaktekzem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautatrophie
- Teleangiektasien
- Striae
- Steroidakne
- periorale Dermatitis
- Hypertrichose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
- brennendes Gefühl auf der Haut
- Erythem
- systemische Nebenwirkungen
- bei länger andauernder Anwendung in hoher Dosierung
- auf großen Flächen
- bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung
- kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
- ohne Häufigkeitsangabe
Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergisches Kontaktekzem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautatrophie
- Teleangiektasien
- Striae
- Steroidakne
- periorale Dermatitis
- Hypertrichose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
- brennendes Gefühl auf der Haut
- Erythem
- systemische Nebenwirkungen
- bei länger andauernder Anwendung in hoher Dosierung
- auf großen Flächen
- bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung
- kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Lösung zur Anwendung auf der Kopfhaut
- darf nicht auf Schleimhäuten, im Mund, im oder am Auge sowie im Genitalbereich bzw. innerlich angewendet werden
Stillzeithinweise
Prednisolon - extern
Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure
- Anwendung nur bei strenger Indikationsstellung
- Abstillen empfohlen
- wenn Langzeitanwendung erforderlich
- bei höheren Dosen (25% der Serumkonzentration in der Milch bei 80 mg Prednisolon/Tag), da Anstieg des Milch/ Plasma-Konzentrationsverhältnisses
- Abstillen empfohlen
- Übertritt in geringen Mengen in die Muttermilch (bis zu 0,23% der Einzeldosis)
- bei Dosen bis zu 10 mg / Tag: über die Muttermilch aufgenommener Menge unter der Nachweisgrenze
- Schädigung des Säuglings bisher nicht bekannt
Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure
- während der Behandlung sollte nicht gestillt werden
- Behandlung sollte erst nach Ablauf der Stillzeit begonnen werden
- Beeinflussung der Laktation durch Estrogene möglich
- Veränderung der Muttermilch möglich
- Ausscheidung kleiner Mengen des Estrogens und seiner Metabolite in die Muttermilch möglich und Beeinträchtigungen des Kindes
- Übertritt von Glucocorticoiden in die Muttermilch
Schwangerschaftshinweise
Prednisolon - extern
Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure
- sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- ausgenommen: kleinflächige Anwendung (Fläche kleiner als 5 cm²)
- aufgrund von Erfahrungen am Menschen besteht der Verdacht, dass eine Langzeitbehandlung mit Corticoiden während der Schwangerschaft zu Wachstumsstörungen des Feten führen kann
- 1. Trimester: erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei menschlichen Feten wird diskutiert
- Ende der Schwangerschaft: Gefahr einer Atrophie der Nebennierenrinde beim Fetus
- kann die ausschleichende Substitutionsbehandlung des Neugeborenen erforderlich machen
- Tierexperiment: Ausbildung von Gaumenspalten
Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure
- nicht indiziert in der Schwangerschaft wegen des Estrogenanteils
- Abbruch der Behandlung, wenn es während der Behandlung zur Schwangerschaft kommt
- Langzeitbehandlung mit Glucocorticoiden während der Schwangerschaft kann zu intrauteriner Wachstumsretardierung des Kindes führen
- 1. Trimester: erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei menschlichen Feten wird diskutiert
- Ende der Schwangerschaft: Gefahr einer Atrophie der Nebennierenrinde beim Fetus
- kann die ausschleichende Substitutionsbehandlung des Neugeborenen erforderlich machen
- die meisten relevanten zurzeit vorliegenden epidemiologischen Studien hinsichtlich einer unbeabsichtigten Estrogen-Exposition des Fötus zeigen keine teratogenen oder fetotoxischen Wirkungen
- Tierexperiment: Ausbildung von Gaumenspalten
- epidemiologischen Studien in Verbindung mit Tierexperimenten
- Diskussion, ob intrauterine Glucocorticoid-Exposition zur Entstehung von metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen im Erwachsenenalter beitragen
Warnhinweise
Prednisolon - extern
Allgemeiner Hinweis zur Kombination mit Prednisolon
- systemischer und topischer Anwendung von Corticosteroiden
- wird ein Patient mit Symptomen wie verschwommem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstelling: Überweisung an einen Aufgenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- mögliche Ursachen:
- Katarakt
- Glaukom
- seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwedung systemischer oder topischer Corticoteroide gemeldet wurde
- mögliche Ursachen:
- wird ein Patient mit Symptomen wie verschwommem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstelling: Überweisung an einen Aufgenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure
- Kinder und Jugendliche
- ausreichende klinische Daten zur Anwendung bei Kindern liegen nicht vor
- im Falle einer Anwendung darf eine Tagesdosis von 0,2 g Salicylsäure nicht überschritten werden
- ausreichende klinische Daten zur Anwendung bei Kindern liegen nicht vor
Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure
- bei Frauen
- Behandlung über einen längeren Zeitraum als 2 - 3 Wochen nur unter ärztlicher Aufsicht, wenn:
- Endometriose
- Mastophathie
- bereits Einnahme anderer estrogenhaltige Arzneimittel
- Behandlung über einen längeren Zeitraum als 2 - 3 Wochen nur unter ärztlicher Aufsicht, wenn: