ALPICORT

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Prednisolon/Salicylsäure →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 100 ML 25,76 €

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Fachinformationen

Indikation

  • gering ausgeprägte entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut, die auf eine symptomatische äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Corticosteroiden ansprechen

Dosierung

Basiseinheit: 100 ml Lösung enthalten 0,2 g Prednisolon und 0,4 g Salicylsäure

  • gering ausgeprägte entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut
    • 1mal / Tag, möglichst abends
    • nach Abklingen entzündlicher Erscheinungen: Anwendung 2 - 3mal / Woche ausreichend
    • Behandlungsdauer
      • kleinflächige Behandlung: max. 2 - 3 Wochen
      • klinische Erfahrung für Behandlungszeiten bis zu 6 Monaten vorliegend
      • es wurde nicht untersucht, wie lange die Wirkung nach Absetzen des Präparates anhält

Dosisanpassung

  • Kinder (>/= 2 Jahre)
    • Anwendung nur kurzfristig und kleinflächig
    • maximale Tagesdosis: 0,2 g Salicylsäure (entspricht 50 ml Lösung)
  • Säuglinge, Kleinkinder (< 2 Jahre)
    • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
    • kontraindiziert

Kontraindikationen

Prednisolon - extern

Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure

  • Überempfindlichkeit gegen Prednisolon
  • Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure
  • Säuglinge sowie Kleinkinder < 2 Jahre
  • Anwendung auf Schleimhäuten
    • im Mund
    • im oder am Auge
    • im Genitalbereich
    • innerlich
  • Windpocken
  • spezifische Hauterkrankungen
    • Lues
    • Tuberkulose
  • entzündliche Impfreaktionen
  • Mykosen
  • bakterielle Hautinfektionen
  • Rosacea
  • periorale Dermatitis

Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure

  • Überempfindlichkeit gegen Prednisolon
  • Überempfindlichkeit gegen Estradiol
  • Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure
  • Säuglinge, Kinder und Jugendliche <18 Jahre
  • Estrogenabhängige Tumoren oder Verdacht darauf
  • ungeklärte Genitalblutungen
  • Anwendung auf Schleimhäuten
    • im Mund
    • im oder am Auge
    • im Genitalbereich
    • innerlich
  • Windpocken
  • spezifische Hauterkrankungen
    • Lues
    • Tuberkulose
  • entzündliche Impfreaktionen
  • Mykosen
  • bakterielle Hautinfektionen
  • Rosacea
  • periorale Dermatitis

Nebenwirkungen

Prednisolon - extern

Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure

  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • allergisches Kontaktekzem
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Hautatrophie
      • Teleangiektasien
      • Striae
      • Steroidakne
      • periorale Dermatitis
      • Hypertrichose
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Verschwommenes Sehen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
        • brennendes Gefühl auf der Haut
        • Erythem
      • systemische Nebenwirkungen
        • bei länger andauernder Anwendung in hoher Dosierung
        • auf großen Flächen
        • bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung

Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure

  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • allergisches Kontaktekzem
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Hautatrophie
      • Teleangiektasien
      • Striae
      • Steroidakne
      • periorale Dermatitis
      • Hypertrichose
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Verschwommenes Sehen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • kurzzeitig Hautreizungen, z. B.
        • brennendes Gefühl auf der Haut
        • Erythem
      • systemische Nebenwirkungen
        • bei länger andauernder Anwendung in hoher Dosierung
        • auf großen Flächen
        • bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung

Anwendungshinweise

  • Lösung zur Anwendung auf der Kopfhaut
  • darf nicht auf Schleimhäuten, im Mund, im oder am Auge sowie im Genitalbereich bzw. innerlich angewendet werden

Stillzeithinweise

Prednisolon - extern

Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure

  • Anwendung nur bei strenger Indikationsstellung
    • Abstillen empfohlen
      • wenn Langzeitanwendung erforderlich
      • bei höheren Dosen (25% der Serumkonzentration in der Milch bei 80 mg Prednisolon/Tag), da Anstieg des Milch/ Plasma-Konzentrationsverhältnisses
  • Übertritt in geringen Mengen in die Muttermilch (bis zu 0,23% der Einzeldosis)
  • bei Dosen bis zu 10 mg / Tag: über die Muttermilch aufgenommener Menge unter der Nachweisgrenze
  • Schädigung des Säuglings bisher nicht bekannt

Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure

  • während der Behandlung sollte nicht gestillt werden
    • Behandlung sollte erst nach Ablauf der Stillzeit begonnen werden
  • Beeinflussung der Laktation durch Estrogene möglich
    • Veränderung der Muttermilch möglich
  • Ausscheidung kleiner Mengen des Estrogens und seiner Metabolite in die Muttermilch möglich und Beeinträchtigungen des Kindes
  • Übertritt von Glucocorticoiden in die Muttermilch

Schwangerschaftshinweise

Prednisolon - extern

Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure

  • sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
    • ausgenommen: kleinflächige Anwendung (Fläche kleiner als 5 cm²)
  • aufgrund von Erfahrungen am Menschen besteht der Verdacht, dass eine Langzeitbehandlung mit Corticoiden während der Schwangerschaft zu Wachstumsstörungen des Feten führen kann
    • 1. Trimester: erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei menschlichen Feten wird diskutiert
    • Ende der Schwangerschaft: Gefahr einer Atrophie der Nebennierenrinde beim Fetus
      • kann die ausschleichende Substitutionsbehandlung des Neugeborenen erforderlich machen
    • Tierexperiment: Ausbildung von Gaumenspalten

Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure

  • nicht indiziert in der Schwangerschaft wegen des Estrogenanteils
  • Abbruch der Behandlung, wenn es während der Behandlung zur Schwangerschaft kommt
  • Langzeitbehandlung mit Glucocorticoiden während der Schwangerschaft kann zu intrauteriner Wachstumsretardierung des Kindes führen
    • 1. Trimester: erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei menschlichen Feten wird diskutiert
    • Ende der Schwangerschaft: Gefahr einer Atrophie der Nebennierenrinde beim Fetus
      • kann die ausschleichende Substitutionsbehandlung des Neugeborenen erforderlich machen
  • die meisten relevanten zurzeit vorliegenden epidemiologischen Studien hinsichtlich einer unbeabsichtigten Estrogen-Exposition des Fötus zeigen keine teratogenen oder fetotoxischen Wirkungen
  • Tierexperiment: Ausbildung von Gaumenspalten
  • epidemiologischen Studien in Verbindung mit Tierexperimenten
    • Diskussion, ob intrauterine Glucocorticoid-Exposition zur Entstehung von metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen im Erwachsenenalter beitragen

Warnhinweise

Prednisolon - extern

Allgemeiner Hinweis zur Kombination mit Prednisolon

  • systemischer und topischer Anwendung von Corticosteroiden
    • wird ein Patient mit Symptomen wie verschwommem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstelling: Überweisung an einen Aufgenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
      • mögliche Ursachen:
        • Katarakt
        • Glaukom
        • seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwedung systemischer oder topischer Corticoteroide gemeldet wurde

Prednisolon in Kombination mit Salicylsäure

  • Kinder und Jugendliche
    • ausreichende klinische Daten zur Anwendung bei Kindern liegen nicht vor
      • im Falle einer Anwendung darf eine Tagesdosis von 0,2 g Salicylsäure nicht überschritten werden

Prednisolon in Kombination mit Estradiol und Salicylsäure

  • bei Frauen
    • Behandlung über einen längeren Zeitraum als 2 - 3 Wochen nur unter ärztlicher Aufsicht, wenn:
      • Endometriose
      • Mastophathie
      • bereits Einnahme anderer estrogenhaltige Arzneimittel