Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 50X2 ML | 28,05 € |
| – | 20X2 ML | 11,97 € |
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Indikation
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
- Hinweis
- bei Anwendung zusammen mit Antitussiva (z.B. Codein) sorgfältige Indikationsstellung (Möglichkeit eines gefährlichen Sekretstaus aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes)
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Inhalationslösung enthält 7,5 mg Ambroxolhydrochlorid
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
- Erwachsene und Kinder (>= 6 Jahre)
- 2 - 3 ml 1 - 2mal / Tag (15 - 45 mg Ambroxolhydrochlorid / Tag)
- bei Erwachsenen Dosiserhöhung, falls nötig, auf 60 mg Ambroxolhydrochlorid 2mal / Tag
- Kinder (2 - 6 Jahre)
- 2 ml 1 - 2mal / Tag (15 - 30 mg Ambroxolhydrochlorid / Tag)
- Kinder (0 - 2 Jahre)
- 1 ml 1 - 2mal / Tag (7,5 - 15 mg Ambroxolhydrochlorid)
- Behandlungsdauer
- Anwendung ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 - 5 Tage
- Erwachsene und Kinder (>= 6 Jahre)
Dosisanpassung
- schwere Lebererkrankung
- Verringerung der Clearance von Ambroxol um 20 - 40%
- Anwendung in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis
- schwere Nierenfunktionsstörung
- verlängerte Eliminationshalbwertszeit für Metaboliten von Ambroxol (Gefahr der Kumulation)
- Anwendung in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis
Kontraindikationen
Ambroxol - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Ambroxol
- Anwendung mit (besonderer) Vorsicht bei
- gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom)
- wegen eines möglichen Sekretstaus
- eingeschränkter Nierenfunktion
- schwerer Lebererkrankung
- gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom)
- sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter Hyperreagibilität des Bronchialsystems und / oder bekannter Atopie
- Anwendung nur nach ärztlicher Anweisung bei Kindern < 2 Jahre
Nebenwirkungen
Ambroxol - pulmonal
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Schleimhautreaktionen, Gesichtsödem, Atemnot, Pruritis)
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischen Schocks, Angioödem und Juckreiz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Geschmacksstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom / toxischer epidermaler Nekrolyse und akute generalisierter exanthematischer Pustulose)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Taubheitsgefühl im Mund
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Diarrhö
- Dyspepsie
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Trockenheit im Hals
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sialorrhö
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Taubheitsgefühl im Rachen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rhinorrhoe
- Trockenheit der Luftwege
- Dyspnoe und Bronchospasmus (meist bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit der Atemwege)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe (als Symptom einer Überempfindlichkeitsreaktion)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- Schleimhautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Verabreichung der Inhalationslösung mit allen, nicht nach dem Dampfkesselprinzip arbeitenden modernen Inhalationsgeräten (z.B. Kompressor- und Ultraschallverneblern) möglich
- Empfehlung: Inhalationsgerät PARI eFlow rapid
- Inhalationslösung ist
- isoton (bes. schleimhautverträglich)
- mischbar mit Betasympathomimetika
- bei zu tiefer Einatmung von Aerosolen Auftreten von Hustenreiz möglich
- beim Inhalieren normal ein- und ausatmen
Stillzeithinweise
Ambroxol - pulmonal
- Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen
- Ambroxol sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen
- Ambroxol geht beim Tier in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Ambroxol - pulmonal
- Ambroxol sollte während der Schwangerschaft, insbesondere während des 1. Trimenons, nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden
- insbesondere im 1. Trimenon Anwenung von Ambroxol nicht empfohlen
- Ambroxol passiert die Plazentaschranke
- keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Ambroxol bei Schwangeren, insbesondere für den Zeitraum bis zur 28. Schwangerschaftswoche
- umfangreiche klinische Erfahrungen nach der 28. Schwangerschaftswoche ergaben keinen Hinweis auf schädliche Auswirkungen auf den Fetus
- trotzdem sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Anwendung von Arzneimitteln in der Schwangerschaft beachtet werden
- tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- potentielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- Fertilität
- nichtklinische Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Warnhinweise
Ambroxol - pulmonal
- schwere Hautreaktionen
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol Berichte über schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) / toxisch epidermale Nekrolyse (TEN), Lyell-Syndrom und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- daher sollte im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautausschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen) oder bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Ambroxol beendet werden
- Patienten mit bekannter Hyperreagibilität des Bronchialsystems und / oder bekannter Atopie
- da grundsätzlich bei Inhalationen die Gefahr einer bronchospastischen Reaktion besteht, sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
- bei gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom)
- Ambroxol sollte wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit besonderer Vorsicht verwendet werden, d.h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis
- beeinträchtigte Nierenfunktion oder schwere Leberkrankheit
- Ambroxol darf nur auf ärztliche Anweisung hin eingenommen werden
- wie für jedes Arzneimittel mit hepatischer Metabolisierung und anschließender renaler Elimination kann bei Vorliegen einer schweren Niereninsuffizienz eine Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol erwartet werden
- Vorsicht bei Patienten mit Histaminintoleranz
- längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da Ambroxol den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann