Amoxicillin/Clavulansäure MicroLabs250/62.5mg/5ml
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 100 ML | 27,22 € |
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Indikation
- Behandlung folgender Infektionen bei Erwachsenen und Kindern
- akute bakterielle Sinusitis (nach adäquater Diagnosestellung)
- akute Otitis media
- akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis (nach adäquater Diagnosestellung)
- ambulant erworbene Pneumonie
- Urozystitis
- Pyelonephritis
- Haut- und Weichteilinfektionen, insbesondere Infektionen der unteren Hautschichten, Tierbisse, schwere dentale Abszesse mit sich lokal ausbreitender Infektion
- Knochen- und Gelenkinfektionen, insbesondere Osteomyelitis
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml (entsprechend 0,125 g Pulver) der gebrauchsfertigen Suspension enthält 50 mg Amoxicillin entsprechend 57,4 mg Amoxicillin-Trihydrat und 12,5 mg Clavulansäure entsprechend 14,9 mg Kaliumclavulanat
- Behandlung von Infektionen
- allgemein
- bei Dosisbestimmung folgendes berücksichtigen:
- die erwarteten Erreger und deren voraussichtliche Empfindlichkeit gegenüber antibakteriellen Wirkstoffen
- Schwere und Ort der Infektion
- Alter, Gewicht und Nierenfunktion des Patienten wie unten dargestellt
- Gebrauch von alternativen Amoxicillin/Clavulansäure-Formulierungen (z. B. solchen, die höhere Dosen von Amoxicillin und/oder unterschiedliche Verhältnisse von Amoxicillin zu Clavulansäure bieten) ggf. berücksichtigen
- bei Dosisbestimmung folgendes berücksichtigen:
- Erwachsene und Kinder >= 40 kg
- 500 mg Amoxicillin / 125 mg Clavulansäure 3mal / Tag
- Kinder < 40 kg
- 20 mg Amoxicillin / 5 mg Clavulansäure / kg KG / Tag bis 60 mg Amoxicillin / 15 mg Clavulansäure / kg KG / Tag aufgeteilt in 3 Tagesdosen
- keine klinischen Daten zu Amoxicillin/Clavulansäure-4:1-Formulierungen in Dosen von > 40 mg/10 mg / kg KG / Tag bei Kindern unter 2 Jahren verfügbar
- Behandlungsdauer:
- bestimmt durch Ansprechen des Patienten
- einige Infektionen (z. B. Osteomyelitis) benötigen längere Behandlungsdauer
- ohne Überprüfung nicht länger als 14 Tage
- Ältere Patienten
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Patienten mit Kreatinin-Clearance (KrCl) > 30 ml/Min
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Erwachsene und Kinder >= 40 kg
- Kreatinin-Clearance (KrCl) 10 - 30 ml/Min
- 500 mg/125 mg 2mal / Tag
- KrCl < 10 ml /Min
- 500 mg/125 mg 1mal / Tag
- Hämodialyse
- 500 mg/125 mg alle 24 Stunden, mit 500 mg/125 mg zusätzlich während der Dialyse, mit einer Wiederholung am Ende der Dialyse (Serumkonzentrationen sowohl von Amoxicillin als auch von Clavulansäure werden durch Dialyse verringert)
- Kreatinin-Clearance (KrCl) 10 - 30 ml/Min
- Kinder < 40 kg
- KrCl 10 - 30 ml/Min
- 15 mg/3,75 mg/kg KG 2mal / Tag (max. 500 mg/125 mg 2mal / Tag)
- KrCl < 10 ml/Min
- 15 mg/3,75 mg/kg KG 1mal / Tag (max. 500 mg/125 mg)
- Hämodialyse
- 15 mg/3,75 mg/kg KG 1mal / Tag
- vor Hämodialyse 15 mg/3,75 mg / kg KG
- um Serumkonzentrationen wiederherzustellen, nach Hämodialyse 15 mg/3,75 mg / kg KG
- KrCl 10 - 30 ml/Min
- Hinweis
- Dosisanpassungen basieren auf der maximal empfohlenen Amoxicillinmenge
- Patienten mit Kreatinin-Clearance (KrCl) > 30 ml/Min
- eingeschränkte Leberfunktion
- mit Vorsicht dosieren, Leberfunktion regelmäßig kontrollieren
- allgemein
Kontraindikationen
Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral
Amoxicillin und Clavulansäure
- Überempfindlichkeit gegen Amoxicillin, Clavulansäure oder gegen Penicilline
- schwere allergische Sofortreaktion (z.B. Anaphylaxie) gegen ein anderes Betalaktam-Antibiotikum (z.B. einem Cephalosporin, Carbapenem oder Monobactam) in der Krankheitsgeschichte
- Gelbsucht / Leberfunktionsstörung in der Krankheitsgeschichte, die durch Amoxicillin / Clavulansäure hervorgerufen wurde
Therapiehinweise
Einnahme während des Essens.
Nebenwirkungen
Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral
Amoxicillin und Clavulansäure
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- mukokutane Candidose
- ohne Häufigkeitsangabe
- übermäßiges Wachstum von unempfindlichen Organismen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- reversible Leukopenie (einschließlich Neutropenie)
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- reversible Agranulozytose
- hämolytische Anämie
- Verlängerung der Blutungs- und Prothrombinzeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- angioneurotisches Ödem
- Anaphylaxie
- Überempfindlichkeit wie bei Serumkrankheit / Serumkrankheits-ähnliches Syndrom
- allergische Vaskulitis / Hypersensitivitätsvaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversible Hyperaktivität
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- aseptische Meningitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kounis-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Durchfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- tritt häufiger in Verbindung mit höheren oralen Dosen auf
- das Auftreten von gastrointestinalen Nebenwirkungen kann verringert werden, wenn Amoxicillin/Clavulansäure zu Beginn einer Mahlzeit eingenommen wird
- Erbrechen
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100n
- Magenverstimmung
- Dyspepsie
- ohne Häufigkeitsangabe
- arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom
- akute Pankreatitis
- Antibiotika-assoziierte Kolitis
- einschl. pseudomembranöser Kolitis und hämorrhagischer Kolitis
- schwarze Haarzunge
- Verfärbung der Zähne
- in sehr seltenen Fällen wurde bei Kindern über oberflächliche Zahnverfärbungen berichtet
- eine gute Mundhygiene kann Zahnverfärbungen verhindern, da sich diese in der Regel beim Zähneputzen entfernen lassen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenyzme AST und / oder ALT (Bedeutung unklar)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen beobachtet)
- cholestatischer Ikterus (bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen beobachtet)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Pruritus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erythema multiforme
- ohne Häufigkeitsangabe
- lineare IgA-Erkrankung
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- bullöse exfoliative Dermatitis
- akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- Hinweis
- wenn eine entzündliche Überempfindlichkeitsreaktion der Haut auftritt, sollte die Behandlung beendet werden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- interstitielle Nephritis
- Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Pulver zur Herstellung einer Suspension
- Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit, um mögliche Magen-Darm-Unverträglichkeit so weit wie möglich zu reduzieren und optimale Resorption von Amoxicillin/Clavulansäure zu erreichen
- Behandlung kann gemäß Fachinformationen der Arzneimittel der intravenösen Formulierung parenteral eingeleitet und mit oraler Formulierung fortgesetzt werden
Stillzeithinweise
Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral
Amoxicillin und Clavulansäure
- Anwendung während der Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt
- Amoxicillin und Clavulansäure gehen in die Muttermilch über
- Durchfall und eine Pilzinfektion der Schleimhäute beim gestillten Säugling möglich, so dass eventuell abgestillt werden muss
- Möglichkeit einer Sensibilisierung berücksichtigen
- Clavulansäure
- nichts über die Auswirkungen von Clavulansäure auf den gestillten Säugling bekannt
Schwangerschaftshinweise
Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral
Amoxicillin und Clavulansäure
- Anwendung während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält sie für unverzichtbar
- begrenzte Daten zur Verwendung von Amoxicillin / Clavulansäure während der Schwangerschaft lassen nicht auf ein erhöhtes Risiko für die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus / Neugeborenen schließen
- in einer Einzelstudie an Frauen mit vorzeitigem Blasensprung beschrieben, dass die prophylaktische Anwendung von Amoxicillin / Clavulansäure mit einem erhöhten Risiko für eine nekrotisierende Enterokolitis bei Neugeborenen einherging
- tierexperimentelle Studien
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
Warnhinweise
Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral
Amoxicillin und Clavulansäure
- vor Beginn einer Behandlung mit Amoxicillin / Clavulansäure ist der Patient sorgfältig nach früheren Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Cephalosporine oder andere Betalaktam-Antibiotika zu befragen
- bei Patienten, die mit Penicillinen behandelt wurden, wurden schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich anaphylaktoider und schwerer kutaner Reaktionen) beschrieben
- Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die einen Myokardinfarkt zur Folge haben kann
- Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion gegen Penicilline in der Vorgeschichte und atopische Personen tragen ein erhöhtes Risiko für solche Reaktionen
- sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, muss die Therapie mit Amoxicillin/ Clavulansäure beendet und eine geeignete Alternativ-Therapie begonnen werden
- arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (DIES)
- wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten haben
- DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen
- weitere Symptome können Bauchschmerzen, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein
- es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten
- Erreger
- in Fällen, in denen eine Infektion nachweislich durch Amoxicillin-empfindliche Erreger verursacht wird, sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Richtlinien ein Wechsel von einer Behandlung mit Amoxicillin / Clavulansäure zu einer Therapie mit Amoxicillin in Erwägung gezogen werden
- Amoxicillin / Clavulansäure-Fomulierungen möglicherweise nicht für den Gebrauch geeignet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass die vermuteten Erreger eine reduzierte Empfindlichkeit oder Resistenz gegenüber Betalaktam-Antibiotika aufweisen, die nicht durch Betalaktamasen hervorgerufen wird
- dieses Präparat sollte nicht zur Behandlung von Penicillin-resistenten S. pneumoniae verwendet werden
- Krampfanfälle
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Patienten, die hohe Dosen erhalten, können Krampfanfälle auftreten, können Krampfanfälle auftreten
- Verdacht auf infektiöse Mononukleose
- Amoxicillin / Clavulansäure sollte bei Verdacht auf eine infektiöse Mononukleose vermieden werden, da es bei der Anwendung von Amoxicillin bei dieser Erkrankung zu einem masernartigen Hautausschlag kommen kann
- Allopurinol, allergische Hautreaktionen
- gleichzeitige Anwendung von Allopurinol während einer Behandlung mit Amoxicillin kann die Wahrscheinlichkeit für allergische Hautreaktionen erhöhen
- Wachstum unempfindlicher Erreger
- bei längerfristiger Anwendung kann es gelegentlich zu einem übermäßigen Wachstum von unempfindlichen Erregern kommen
- akutes generalisiertes ustulöses Exanthem (AGEP)
- Auftreten eines fieberhaften, generalisierten Erythems, das mit Pustelbildung verbunden ist, zu Beginn der Behandlung kann ein Symptom eines AGEP sein
- diese Reaktion erfordert ein Absetzen und ist eine Gegenanzeige für jegliche darauffolgende Gabe von Amoxicillin
- Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen: nur mit Vorsicht behandeln
- hepatische Ereignisse vorwiegend bei männlichen Patienten und bei älteren Patienten beschrieben und können mit einer längerfristigen Behandlung einhergehen
- wurden bei Kindern sehr selten beschrieben
- in allen Populationen treten Anzeichen und Symptome in der Regel während oder kurz nach der Behandlung auf, in einigen Fällen aber auch erst mehrere Wochen nach Behandlungsende
- in der Regel sind diese Ereignisse reversibel
- hepatische Ereignisse können schwerwiegend sein, in sehr seltenen Fällen wurde über Todesfälle berichtet
- betrafen fast immer Patienten mit schwerwiegender Grunderkrankung oder solche, die gleichzeitig Arzneimittel einnahmen, von denen bekannt ist, dass sie hepatische Nebenwirkungen verursachen können
- hepatische Ereignisse vorwiegend bei männlichen Patienten und bei älteren Patienten beschrieben und können mit einer längerfristigen Behandlung einhergehen
- Antibiotika-assoziierte Kolitis
- bei fast allen Antibiotika, einschließlich Amoxicillin, Fälle von Antibiotika-assoziierter Kolitis beobachtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann
- daher ist es wichtig, bei Patienten, bei denen es während oder nach Anwendung eines Antibiotikums zu Durchfall kommt, an diese Diagnose zu denken
- Amoxicillin/Clavulansäure sofort absetzen, falls Antibiotika-assoziierte Kolitis auftritt; Arzt aufsuchen, angemessene Behandlung beginnen
- Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, in diesem Fall kontraindiziert
- längerfristige Behandlung
- regelmäßige Kontrolle der Organfunktion während einer längerfristigen Behandlung einschließlich Nieren-, Leber und hämatopoetische Funktion
- Verlängerung der Prothrombinzeit
- in seltenen Fällen Verlängerung der Prothrombinzeit beobachtet
- bei gleichzeitiger Verordnung von Antikoagulanzien sind angemessene Kontrollen durchzuführen.
- möglicherweise muss die Dosis von oralen Antikoagulanzien angepasst werden, um den gewünschten Grad an Antikoagulation zu erzielen
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Dosis dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörung anpassen
- Kristallurie
- in sehr seltenen Fällen Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung) bei Patienten mit verminderter Harnausscheidung beobachtet
- vorwiegend unter einer parenteralen Therapie
- während der Anwendung hoher Amoxicillin-Dosen auf adäquate Flüssigkeitszufuhr und Harnausscheidung achten, um das Risiko für eine Amoxicillin-Kristallurie zu verringern
- bei Patienten mit Blasenkatheter ist die Durchgängigkeit des Katheters regelmäßig zu kontrollieren
- Laboruntersuchungen
- Glucose-Bestimmung im Urin
- während der Behandlung mit Amoxicillin sollten stets enzymatische Methoden auf der Basis von Glucoseoxidasen verwendet werden, da nicht-enzymatische Methoden falsch-positive Ergebnisse ergeben können
- Coombs-Test
- Clavulansäure kann eine unspezifische Bindung von IgG und Albumin an die Erythrozytenmembran verursachen, was ein falschpositives Ergebnis im Coombs-Test zur Folge haben kann
- Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Test
- Bericht über positive Versuchsergebnisse bei Verwendung des Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Tests bei Patienten, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten haben und bei denen anschließend festgestellt wurde, dass sie keine Aspergillus-Infektion hatten.
- von Kreuzreaktionen mit Polysacchariden und Polyfuranosen von nicht-Aspergillus- Spezies unter Verwendung des Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Tests wurde berichtet
- positive Ergebnisse bei Patienten, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten, sollten mit Vorsicht interpretiert werden und durch weitere diagnostische Methoden bestätigt werden
- Glucose-Bestimmung im Urin