ANTIVENO Venentabletten 360mg Filmtabletten

HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG Wirkstoff: Weinblätter →

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30 ST 20,99 €
90 ST 43,04 €

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Fachinformationen

Indikation

  • chronisch venöse Insuffizienz bei Erwachsenen, die sich durch geschwollene Beine, Varizen, Beinschwere, Schmerzen, Müdigkeit, Juckreiz, Spannungsgefühl und Wadenkrämpfe äußert

Dosierung

  • chronisch venöse Insuffizienz
    • Erwachsene und Ältere
      • 1 - 2 Filmtabletten (360 - 720 mg Trockenextrakt aus Roten Weinrebenblättern) / Tag
      • Anwendungsdauer:
        • 12 Wochen
        • möglicherweise spürbare positive Wirkung erst nach 2 - 3wöchiger Behandlung
        • in Absprache mit einem Arzt Langzeitanwendung möglich
    • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
      • Anwendung nicht empfohlen

Kontraindikationen

Weinblätter Trockenextrakt, (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen rote Weinrebenblätter

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Weinblätter Trockenextrakt, (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser - peroral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Kopfschmerzen
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Übelkeit
      • Magenbeschwerden
      • Darmbeschwerden
      • andere Beschwerden des Verdauungstrakts
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • juckender Hautausschlag
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie
        • Juckreiz
        • Hautröte (Erythem)
        • Urtikaria

Anwendungshinweise

  • Einnahme unzerkaut mit Wasser vor dem Frühstück

Stillzeithinweise

Weinblätter Trockenextrakt, (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser - peroral
  • soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • es ist nicht bekannt, ob der arzneilich wirksame Bestandteil oder dessen Metabolite in die Muttermilch übergehen
  • ein Risiko für das Neugeborene kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Weinblätter Trockenextrakt, (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser - peroral
  • die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen
  • bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vor
  • tierexperimentellen Studien
    • es liegen keine ausreichenden Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor
    • die an Kaninchen durchgeführte Teratogenitätsstudie (Behandlung vom 6. bis zum 18. Tag der Trächtigkeit) zeigte bei Dosierungen bis zu 3.000 mg/kg Körpergewicht keine toxischen Effekte
    • Tests zur Karzinogenität und Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt
  • Fertilität
    • es liegen keine Untersuchungen über die Auswirkungen auf die Fertilität vor

Warnhinweise

Weinblätter Trockenextrakt, (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser - peroral
  • Arztkonsultation
    • diese Symptome stehen nicht im Zusammenhang mit der Medikation, deuten auf mögliche Komplikationen der Krankheit hin
      • Entzündung der Haut
      • Venenentzündung mit Blutgerinnselbildung (Thrombophlebitis)
      • Verhärtung unter der Haut (subkutane Induration)
      • starke Schmerzen
      • Geschwüre (Ulcera)
      • plötzlicher Schwellung eines Beins oder beider Beine
      • Herz- oder Niereninsuffizienz
      • bei länger als 2 -3 Wochen anhaltenden oder neu auftretenden Beschwerden (um andere Ursachen abzuklären)
  • Arzneimittel bei den ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen absetzen und bei Nebenwirkungen einen Arzt informieren
  • Nicht invasive Maßnahmen
    • die vom Arzt angeordnet sind wie z. B. Beinwickel, das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Kaltwasserduschen sind streng zu befolgen
  • Kinder und Jugendliche
    • da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen, wird eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nichtempfohlen
  • Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz
    • zur Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Leber- bzw. Nierenfunktion liegen keine konkreten Dosierungsangaben vor