Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| KTP | 100 ST | 123,11 € |
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Indikation
- Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen nach Zahnextraktionen oder kieferchirurgischen Eingriffen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Dentalstift enthält 32 mg Acetylsalicylsäure
- leichte bis mittelstarke Schmerzen nach Zahnextraktionen oder kieferchirurgischen Eingriffen
- allgemein
- Grundlage einer komplikationslosen Wundheilung ist die Beachtung allgemeiner Regeln zahnärztlich-chirurgischen Vorgehens
- Dosierung
- abhängig von der Größe der Extraktionswunde:
- bis zu 3 Dentalstifte in das Wundgebiet einlegen
- i.d.R. einmalige Anwendung
- bei anhaltenden Schmerzen ist auch eine mehrmalige Anwendung möglich
- abhängig von der Größe der Extraktionswunde:
- Dauer der Anwendung
- wenige Tage nicht überschreiten
- Ursachen anhaltenden Schmerzes abklären
- ggf. geeignete therapeutische Maßnahmen ergreifen
- Kinder und Jugendliche < 12 Jahre
- Sicherheit bisher noch nicht erwiesen
- nur mit besonderer Vorsicht anwenden
- allgemein
Kontraindikationen
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere Salicylate
- krankhaft erhöhte Blutungsneigung
- Anwendung zur Schmerzprophylaxe nach Zahnextraktionen
- Magen- und Darmgeschwüre
- Anwendung zur Infektionsprophylaxe des Koagulums nach Extraktionen
- geplanter dichter Nahtverschluss der Extraktionswunde
- Schwangerschaft (3. Trimester)
- Kinder und Jugendliche mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens des Reye-Syndroms
Nebenwirkungen
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- bes. bei Asthmatikern
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Atemnotanfälle oder Hautreaktionen
- bes. bei Asthmatikern
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Andere mögliche Nebenwirkungen für die Anwendung von Acetylsalicylsäure in Darreichungsformen zum Einnehmen, welche häufig, gelegentlich, selten oder in Einzelfällen beobachtet wurden:
- Magen-Darmbeschwerden wie Magenschmerzen, Mikroblutungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle sowie sekundäre Effekte aufgrund erhöhter Blutungsneigung u.a.
Anwendungshinweise
- zur dentalen Anwendung
- in das Wundgebiet locker einlegen und dort belassen
- eventuell über den Wundrand ragende Dentalstifte kürzen
Stillzeithinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- bei längerer Anwendung bzw. Anwendung höherer Dosen (bei oraler Einnahme von Acetylsalicylsäure >/= 150 mg/Tag) sollte abgestillt werden
- bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich
- Acetylsalicylsäure und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
- nachteilige Wirkungen für den Säugling bisher nicht bekannt
Schwangerschaftshinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- Anwendung während des 3. Trimesters der Schwangerschaft ist kontraindiziert
- Anwendung während des 1. und 2. Trimesters der Schwangerschaft darf nur unter besonderer Vorsicht erfolgen
- Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen
- Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin
- Annahme, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt
- Anwendung von Salicylaten im 1. Trimester
- ist in verschiedenen epidemiologischen Studien mit einem erhöhten Fehlbildungsrisiko (Gaumenspalten, Herz-Missbildungen) in Zusammenhang gebracht worden
- Risiko bei normalen therapeutischen Dosen scheint jedoch gering zu sein
- Fertilität
- es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Wirkstoffe, die die Cyclooxygenase-/Prostaglandin synthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
- reversibel nach Absetzen der Behandlung
- es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Wirkstoffe, die die Cyclooxygenase-/Prostaglandin synthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
Warnhinweise
Acetylsalicylsäure - invasiv
- besondere Vorsicht bei der Anwendung erforderlich bei
- Überempfindlichkeit gegen andere andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
- im ersten und zweiten Trimester der Schwangerschaft
- gleichzeitige Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie)
- Asthma bronchiale
- chronische und wiederkehrende Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- vorgeschädigte Niere
- schwere Leberfunktionsstörungen
- Kontakt zwischen Dentalstift mit Acetylsalicylsäure und Schleimhaut führt zu Verätzungserscheinungen („aspirin burn")
- Asthmaanfälle (Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma)
- besonders gefährdet sind Patienten
- die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden
- Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind
- Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch sind, wie z. B. Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber
- besonders gefährdet sind Patienten