Arexvy Pul.u.Susp.z.Herst.e.Inj.-Susp.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 213,61 € |
| N2 | 10 ST | 2018,78 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
Erwachsene >/= 60 Jahre und Erwachsene (50 - 59 Jahre) mit erhöhtem Risiko für eine RSV-Erkrankung
- aktive Immunisierung zur Prävention durch das Respiratorische Synzytial-Virus verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege (lower respiratory tract disease, LRTD)
- Hinweis: Anwendung gemäß offiziellen Empfehlungen
Dosierung
Basiseinheit: nach der Rekonstitution enthält eine Dosis (0,5 ml) 120 µg RSVPreF3-Antigen
- aktive Immunisierung durch das Respiratorische Synzytial-Virus verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege (lower respiratory tract disease, LRTD)
- Erwachsene (>/= 60 Jahre) und Erwachsene (50 - 59 Jahre) mit erhöhtem Risiko für eine RSV-Erkrankung
- 1 Impfdosis (0,5 ml)
- Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung nicht erwiesen
- Erwachsene (>/= 60 Jahre) und Erwachsene (50 - 59 Jahre) mit erhöhtem Risiko für eine RSV-Erkrankung
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
Kontraindikationen
Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe
Nebenwirkungen
Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen (wie z. B. Hautausschlag)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Abdominalschmerz
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Ermüdung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erythem an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Fieber
- Schüttelfrost
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jucken an der Injektionsstelle
- Schmerz
- Unwohlsein
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Pulver und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension
- ausschließlich intramuskulär injizieren, vorzugsweise in den M. deltoideus
- Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung: s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
- Verabreichung bei stillenden Frauen nicht empfohlen
- bisher keine Daten darüber vorliegend, ob Impfstoff beim Menschen in die Muttermilch oder beim Tier in die Milch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
- Verabreichung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen
- bisher keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- nach der Verabreichung eines nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoffes an 3557 schwangere Frauen in einer einzigen klinischen Studie
- Zunahme der Frühgeburten im Vergleich zu Placebo beobachtet
- derzeit können keine Rückschlüsse auf einen kausalen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von nicht-adjuvantiertem RSVPreF3 und Frühgeburten gezogen werden
- tierexperimentelle Studien
- Ergebnisse mit einem nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoff und Ergebnisse mit diesem Impfstoff ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- bisher keine Daten zur Auswirkung auf die menschliche Fertilität vorliegend
- tierexperimentelle Studien mit einem nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoff oder diesem Impfstoff
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
Warnhinweise
Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
- Anwendung sollte gemäß offiziellen Empfehlungen erfolgen
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentieren
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- vor der Impfung
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung
- sollten stets entsprechende medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten sofort verfügbar sein
- engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten nach der Impfung empfohlen
- Impfung sollte bei Personen, die an einer akuten, schweren, mit Fieber einhergehenden Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden
- Impfung sollte nicht wegen eines leichten Infekts, wie z. B. einer Erkältung, zurückgestellt werden
- möglicherweise wird nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt
- angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen, können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten
- wichtig, Maßnahmen ergreifen, um Verletzungen durch eine Ohnmacht zu verhindern
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Impfstoff darf nicht intravasal oder intradermal verabreicht werden
- keine Daten zur subkutanen Verabreichung vorliegend
- bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Blutgerinnungsstörung mit Vorsicht verabreichen
- nach intramuskulärer Injektion Blutungen möglich
- Anwendung systemischer immunsuppressiver Arzneimittel und Immundefizienz
- keine Daten zur Sicherheit und Immunogenität bei immungeschwächten Personen vorliegend
- möglicherweise eine verringerte Immunantwort bei Patienten unter immunsuppressiver Therapie oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem