Arexvy Pulver und Suspension z.H.e.Injektionssusp.

EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: RSV-Aktivimpfstoffe →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 1 ST 213,58 €
N2 10 ST 2018,76 €

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Fachinformationen

Indikation

Erwachsene >/= 60 Jahre und Erwachsene (50 - 59 Jahre) mit erhöhtem Risiko für eine RSV-Erkrankung

  • aktive Immunisierung zur Prävention durch das Respiratorische Synzytial-Virus verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege (lower respiratory tract disease, LRTD)
    • Hinweis: Anwendung gemäß offiziellen Empfehlungen

Dosierung

Basiseinheit: nach der Rekonstitution enthält eine Dosis (0,5 ml) 120 µg RSVPreF3-Antigen

  • aktive Immunisierung durch das Respiratorische Synzytial-Virus verursachten Erkrankungen der unteren Atemwege (lower respiratory tract disease, LRTD)
    • Erwachsene (>/= 60 Jahre) und Erwachsene (50 - 59 Jahre) mit erhöhtem Risiko für eine RSV-Erkrankung
      • 1 Impfdosis (0,5 ml)
      • Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung nicht erwiesen

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche
    • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
    • keine Daten vorhanden

Kontraindikationen

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe

Nebenwirkungen

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Lymphadenopathie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (wie z. B. Hautausschlag)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Übelkeit
      • Abdominalschmerz
      • Erbrechen
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Myalgie
      • Arthralgie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
      • Ermüdung
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Erythem an der Injektionsstelle
      • Schwellung an der Injektionsstelle
      • Fieber
      • Schüttelfrost
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Jucken an der Injektionsstelle
      • Schmerz
      • Unwohlsein

Anwendungshinweise

  • Pulver und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension
  • ausschließlich intramuskulär injizieren, vorzugsweise in den M. deltoideus
  • Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung: s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Verabreichung bei stillenden Frauen nicht empfohlen
  • bisher keine Daten darüber vorliegend, ob Impfstoff beim Menschen in die Muttermilch oder beim Tier in die Milch übergeht

Schwangerschaftshinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Verabreichung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen
  • bisher keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
  • nach der Verabreichung eines nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoffes an 3557 schwangere Frauen in einer einzigen klinischen Studie
    • Zunahme der Frühgeburten im Vergleich zu Placebo beobachtet
    • derzeit können keine Rückschlüsse auf einen kausalen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von nicht-adjuvantiertem RSVPreF3 und Frühgeburten gezogen werden
  • tierexperimentelle Studien
    • Ergebnisse mit einem nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoff und Ergebnisse mit diesem Impfstoff ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
  • Fertilität
    • bisher keine Daten zur Auswirkung auf die menschliche Fertilität vorliegend
    • tierexperimentelle Studien mit einem nicht-adjuvantierten RSVPreF3-Kandidatimpfstoff oder diesem Impfstoff
      • keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität

Warnhinweise

Respiratorisches Synzytial Virus (bivalent, rekombinant) - invasiv
  • Anwendung sollte gemäß offiziellen Empfehlungen erfolgen
  • Rückverfolgbarkeit
    • um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
      • Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentieren
  • vor der Impfung
    • für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung
      • sollten stets entsprechende medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten sofort verfügbar sein
      • engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten nach der Impfung empfohlen
    • Impfung sollte bei Personen, die an einer akuten, schweren, mit Fieber einhergehenden Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden
      • Impfung sollte nicht wegen eines leichten Infekts, wie z. B. einer Erkältung, zurückgestellt werden
    • möglicherweise wird nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt
    • angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen, können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten
      • wichtig, Maßnahmen ergreifen, um Verletzungen durch eine Ohnmacht zu verhindern
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Impfstoff darf nicht intravasal oder intradermal verabreicht werden
    • keine Daten zur subkutanen Verabreichung vorliegend
    • bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Blutgerinnungsstörung mit Vorsicht verabreichen
      • nach intramuskulärer Injektion Blutungen möglich
  • Anwendung systemischer immunsuppressiver Arzneimittel und Immundefizienz
    • keine Daten zur Sicherheit und Immunogenität bei immungeschwächten Personen vorliegend
    • möglicherweise eine verringerte Immunantwort bei Patienten unter immunsuppressiver Therapie oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem