ATARAX 25MG
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 16,26 € |
| N2 | 50 ST | 24,09 € |
| N3 | 100 ST | 35,01 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- symptomatische Behandlung von Angstzuständen bei Erwachsenen >/= 18 Jahre
- symptomatische Behandlung von Juckreiz (Urtikaria, atopische Dermatitis) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern >/= 6 Jahre
Dosierung
- symptomatische Behandlung von Angstzuständen
- Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
- 50 mg Hydroxyzindihydrochlorid, aufgeteilt 3 Einzelgaben 12,5 mg, 12,5 mg, 25 mg
- die höhere Dosis am Abend einzunehmen liegt im Ermessen des behandelnden Arztes
- in schweren Fällen bis zu 100 mg Hydroxyzindihydrochlorid / Tag
- Maximaldosis: 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
- 50 mg Hydroxyzindihydrochlorid, aufgeteilt 3 Einzelgaben 12,5 mg, 12,5 mg, 25 mg
- Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
- symptomatische Behandlung von Juckreiz
- Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
- Erwachsene >/= 18 Jahre
- initial
- 25 mg Hydroxyzindihydrochlorid mind. 1 Stunde vor dem Schlafengehen
- wenn erforderlich:
- 25 mg Hydroxyzindihydrochlorid 3 - 4mal / Tag
- Maximaldosis
- 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
- initial
- Kinder >/= 6 Jahre
- 1 - 2 mg / kg KG / Tag aufgeteilt in Einzelgaben
- Kinder < 40 kg KG
- Maximaldosis: 2 mg Hydroxyzinhydrochlorid / kg KG / Tag
- Kinder > 40 kg KG
- 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
- Erwachsene >/= 18 Jahre
- Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
- Dauer
- richtet sich nach Krankheitsbild und individuellem Verlauf
- niedrigste notwendige Erhaltungsdosis anstreben
- über Notwendigkeit einer Fortdauer der Behandlung ist laufend kritisch zu entscheiden
Dosisanpassung
- individuelle Dosiseinstellung innerhalb des angegebenen Dosisbereichs, um eventuelle relative Überdosierungen möglichst rasch erkennen zu können (nsbesondere für ältere und geschwächte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf-, Atem- oder Niereninsuffizienz)
- eingeschränkte Leberfunktion
- Dosisreduktion auf Grund verlängerter Halbwertszeiten
- Anwendung nur unter besonderer Vorsicht
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leichte Nierenfunktionsstörung
- GFR 60 - < 90 ml / Min.
- 100 % der empfohlenen Dosis
- GFR 60 - < 90 ml / Min.
- mäßige Nierenfunktionsstörung
- GFR 30 - < 60 ml / Min.
- 50 % der empfohlenen Dosis
- GFR 30 - < 60 ml / Min.
- schwere Nierenfunktionsstörung
- GFR < 30, nicht dialysepflichtig
- 25 % der empfohlenen Dosis
- GFR < 30, nicht dialysepflichtig
- Nierenerkrankung im Endstadium (End Stage Renal Disease, ESRD)
- GFR < 15, dialysepflichtig
- 25 % der empfohlenen Dosis, 3mal / Woche
- GFR < 15, dialysepflichtig
- leichte Nierenfunktionsstörung
- ältere Patienten
- Tageshöchstdosis: 50 mg
- Kinder < 6 Jahre
- kontraindiziert
Kontraindikationen
Hydroxyzin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Hydroxyzin, Cetirizin oder andere Piperazinderivate, Aminophyllin, Ethylendiamin oder andere Antihistaminika
- Patienten mit Porphyrie
- Patienten mit bekannter erblicher oder erworbener Verlängerung des QT-Intervalls
- Patienten mit einem bekannten Risikofaktor für Verlängerungen des QT-Intervalls, einschl.
- bekannter Herzkreislauferkrankung
- einer erheblichen Störung des Elektrolytgleichgewichts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)
- bei plötzlichem Herztod in der Familienanamnese
- einer erheblichen Bradykardie und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern und / oder Torsade de Pointes induzieren
- Engwinkel-Glaukom
- Prostata-Adenom mit Restharnbildung
- akute Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium)
- gleichzeitige Therapie mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase
- Kinder
- altersabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Hydroxyzin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutbildveränderungen (können in Ausnahmefällen unter Therapie mit Antihistaminika vorkommen) in Form von
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- hämolytischer Anämie
- Blutbildveränderungen (können in Ausnahmefällen unter Therapie mit Antihistaminika vorkommen) in Form von
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock
- ohne Häufigkeitsangabe
- unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
- allergische Reaktionen
- Photosensibilität
- unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ruhelosigkeit / Unruhe
- Verwirrtheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Desorientiertheit
- Halluzinationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aggression
- Depressionen
- Tics
- Erregung
- Spannung
- verlängerte Reaktionszeit
- Konzentrationsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schläfrigkeit (varriiert von leichter Schläfrigkeit bis tiefem Schlaf)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sedierung
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Schlaflosigkeit
- Tremor / Zittern
- paradoxe Stimulierung
- insbesondere bei hoher Dosierung und bei Kindern und älteren Menschen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfanfälle / Konvulsionen
- Dyskinesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dystonie
- Parästhesie
- Gleichgewichtsstörungen
- Benommenheit
- zerebrale Krampfanfälle
- Alpträume
- Bewusstlosigkeit (Synkope)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- psychomotorische Beeinträchtigungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Akkomodationsstörungen
- Verschwommensehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- okulogyre Krise
- Erhöhung des Augeninnendruckes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzstillstand
- Kammerflimmern
- ventrikuläre Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- ventrikuläre Arrhythmien (z.B. Torsade de Pointes)
- Verlängerung des QT-Intervalls
- Beschleunigung des Herzschlages
- Unregelmäßigkeit des Herzschlages
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefühl einer verstopften Nase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Obstipation
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diarrhoe
- epigastrische Schmerzen
- Appetitverlust oder Appetitzunahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anormale Leberfunktionstests
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pruritus
- erythematöser Hautausschlag
- makulopapulärer Hautausschlag
- Urtikaria
- Dermatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- vermehrtes Schwitzen
- fixes Arzneimittelexanthem
- akute generalisierte exanthematische Pustulosis
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- bullöse Erkrankungen z. B.
- toxisch-epidermale Nekrolyse
- Pemphigus
- bullöse Erkrankungen z. B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnretention
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dysurie
- Enuresis
- Harnverhalt
- Miktionsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit / Ermüdung
- antimuskarinerge Wirkungen
- anticholinerge Aktivität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unwohlsein
- Fieber
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abgeschlagenheit
- Asthenie
- Ödeme
- unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
- Störungen der Körpertemperaturregulierung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
Folgende Nebenwirkungen, die bei Cetirizin, dem Hauptmetaboliten von Hydroxyzindihydrochlorid beobachtet wurden könnten eventuell auch bei Hydroxyzin auftreten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombozytopenie
- Aggression
- Depression
- Tic
- Dystonie
- Parästhesie
- Blickkrampf
- Diarrhoe
- Dysurie
- Enuresis
- Asthenie
- Ödem
Anwendungshinweise
- Tabletten mit alkoholfreier Flüssigkeit vor den Mahlzeiten einnehmen
- Patienten unter Berücksichtigung der spezifischen Lebenssituation (z.B. Berufstätigkeit) genaue Verhaltensanweisungen für den Alltag geben
Stillzeithinweise
Hydroxyzin - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- Stillen muss sofort unterbrochen werden, wenn Behandlung mit Hydroxyzin erforderlich sein sollte
- Cetirizin, der Hauptmetabolit von Hydroxyzindihydrochlorid, geht in die Muttermilch über
- obwohl keine konkreten Studien zum Übergang von Hydroxyzindihydrochlorid in die Muttermilch durchgeführt wurden, haben gestillte Neugeborene / Säuglinge von Müttern, die mit Hydroxyzin behandelt wurden, schwere Nebenwirkungen gezeigt
Schwangerschaftshinweise
Hydroxyzin - peroral
- kontraindiziert während der Schwangerschaft
- nur sehr begrenzte Erfahrungen bzw. liegen keine verlässlichen Daten mit der Anwendung von Hydroxyzin bei Schwangeren vor
- tierexperimentelle Studien
- haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion gezeigt
- Hydroxyzin passiert die Plazenta und führt im Ungeborenen zu höheren Plasmaspiegeln als in der Mutter
- bei Neugeborenen, deren Mütter ind der Spätschwangerschaft und / oder während der Geburt (Wehen) Hydroxyzin eingenommen haben, wurden unmittelbar oder wenige Stunden nach der Geburt folgende Nebenwirkungen beobachtet
- Hypotonie
- Bewegungsstörungen einsch.
- Bewegungsstörungen, einschl. extrapyramidaler Störungen
- klonische Bewegungsstörungen
- Dämpfung des zentralen Nervensystems
- neonatale hypoxische Zustände
- Harnverhalt
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen während der Behandlung zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anwenden
- Fertilität
- tierexperimentelle Untersuchungen erbrachten keinen Hinweis auf Beeinträchtigung der Fertilität durch Hydroxyzin
Warnhinweise
Hydroxyzin - peroral
- Hydroxyzin sollte nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden
- Hydroxyzin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei
- eingeschränkter Leberfunktion
- mäßiger bis schwerer Niereninsuffizienz sowie Niereninsuffizienz im Endstadium
- Phäochromozytom
- Patienten mit erhöhter Krampfbereitschaft
- Leberfunktion und Kreislaufsituation während und nach der Therapie in regelmäßigen Abständen überwachen
- Patienten mit Leberinsuffizienz
- die Dosierung sollte für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion reduziert werden
- bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen, die Hydroxyzin regelmäßig erhalten, sollte die Leberfunktion überwacht werden
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Hydroxyzin sollte bei Patienten mit mäßiger und schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden
- die Dosis sollte reduziert werden
- Patienten mit Phäochromozytom
- sollten sorgfältig überwacht werden, da Katecholamin-Freisetzung aus dem Tumor durch Antihistaminika berichtet wurde
- Patienten mit fokalen kortikalen Hirnschäden und Patienten, die zu Krampfanfällen neigen
- Vorsicht bei der Anwendung
- jüngere Kinder
- sind anfälliger, Nebenwirkungen zu entwickeln, die das zentrale Nervensystem betreffen
- Krampfanfälle bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen berichtet
- Verabreichung mit Vorsicht aufgrund der möglichen anticholinergen Wirkung bei der Behandlung von
- Patienten mit Blasenhalsobstruktion / Harnwegsobstruktion
- Patienten mit verminderter gastrointestinaler Motilität
- Patienten mit Myasthenia gravis
- Patienten mit Demenz
- Glaukom
- zerebrovaskuläre Ereignisse
- in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien zu bestimmten atypischen Neuroleptika wurde bei Demenzkranken ein ca. 3-fach erhöhtes Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse beobachtet
- der zugrundeliegende Mechanismus für dieses erhöhte Risiko ist nicht bekannt
- din erhöhtes Risiko bei anderen Neuroleptika und für andere Patientengruppen kann nicht ausgeschlossen werden
- daher sollte Hydroxyzin bei Patienten mit Risikofaktoren für einen Schlaganfall mit Vorsicht angewendet werden
- gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken oder anticholinerge Eigenschaften haben
- Dosisanpassung kann erforderlich sein
- kardiovaskuläre Wirkungen
- Vorsicht bei Patienten mit einer Prädisposition zu kardialen Arrhythmien, mit Elektrolytungleichgewicht (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie), mit vorbestehenden Herzerkrankungen oder bei Patienten, die gleichzeitig mit einem potentiell arrhythmogenen Arzneimittel behandelt werden
- ggf. alternative Behandlungen in Betracht ziehen
- Verlängerung des QT-Intervalls
- Hydroxyzin steht in Zusammenhang mit der Verlängerung des QT-Intervalls im Elektrokardiogramm
- seit Markteinführung Fälle von QT-Intervallverlängerung und Torsade de Pointes bei Patienten gegeben, die Hydroxyzin einnahmen
- die meisten dieser Patienten wiesen weitere Risikofaktoren auf wie Elektrolytstörungen und wurden gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt, die dazu beigetragen haben könnten
- niedrigste wirksame Dosis von Hydroxyzin sollte für den kürzest möglichen Therapiezeitraum verwendet werden
- Behandlungsabbruch
- Behandlung mit Hydroxyzin sollte beendet werden, sobald Anzeichen oder Symptome einer Herzrhythmusstörung auftreten und Patienten sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben
- Patienten sollten angewiesen werden, jedes kardiale Symptom mitzuteilen
- Vorsicht bei Patienten mit einer Prädisposition zu kardialen Arrhythmien, mit Elektrolytungleichgewicht (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie), mit vorbestehenden Herzerkrankungen oder bei Patienten, die gleichzeitig mit einem potentiell arrhythmogenen Arzneimittel behandelt werden
- Langzeitanwendung
- nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten
- Nebenwirkungen
- durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren
- Anwendung in hohe Dosen
- bei Anwendung in hohen Dosen kann Mundtrockenheit auftreten
- die Patienten sollten über dieses Risiko informiert und auf eine gute Mund- und Zahnhygiene achten
- ältere Patienten
- Hydroxyzin bei älteren Patienten nicht empfohlen, da Ausscheidung von Hydroxyzin in dieser Patientengruppe verglichen mit anderen Erwachsenen verringert und somit das Risiko für Nebenwirkungen erhöht ist (z.B. anticholinerge Wirkung)
- sollte dennoch eine Behandlung nötig sein, wird angeraten, wegen der verlängerten Wirkungsdauer mit der Hälfte der empfohlenen Dosis zu beginnen
- Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen bei älteren Patienten größer, bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erhöhen
- Hydroxyzin bei älteren Patienten nicht empfohlen, da Ausscheidung von Hydroxyzin in dieser Patientengruppe verglichen mit anderen Erwachsenen verringert und somit das Risiko für Nebenwirkungen erhöht ist (z.B. anticholinerge Wirkung)
- Labortests, Untersuchungen
- um Auswirkungen auf einen Allergietest oder einen Metacholin induzierten bronchialen Provokationstest zu vermeiden, sollte die Behandlung sicherheitshalber 5 Tage bis 1 Woche vorher abgesetzt werden