Atarax 25mg

Orifarm GmbH
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Wirkstoff: Hydroxyzin →

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung von Angstzuständen bei Erwachsenen >/= 18 Jahre
  • symptomatische Behandlung von Juckreiz (Urtikaria, atopische Dermatitis) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern >/= 6 Jahre

Dosierung

  • symptomatische Behandlung von Angstzuständen
    • Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
      • 50 mg Hydroxyzindihydrochlorid, aufgeteilt 3 Einzelgaben 12,5 mg, 12,5 mg, 25 mg
        • die höhere Dosis am Abend einzunehmen liegt im Ermessen des behandelnden Arztes
        • in schweren Fällen bis zu 100 mg Hydroxyzindihydrochlorid / Tag
      • Maximaldosis: 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
  • symptomatische Behandlung von Juckreiz
    • Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum
      • Erwachsene >/= 18 Jahre
        • initial
          • 25 mg Hydroxyzindihydrochlorid mind. 1 Stunde vor dem Schlafengehen
        • wenn erforderlich:
          • 25 mg Hydroxyzindihydrochlorid 3 - 4mal / Tag
        • Maximaldosis
          • 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
      • Kinder >/= 6 Jahre
        • 1 - 2 mg / kg KG / Tag aufgeteilt in Einzelgaben
        • Kinder < 40 kg KG
          • Maximaldosis: 2 mg Hydroxyzinhydrochlorid / kg KG / Tag
        • Kinder > 40 kg KG
          • 100 mg Hydroxyzinhydrochlorid / Tag
  • Dauer
    • richtet sich nach Krankheitsbild und individuellem Verlauf
    • niedrigste notwendige Erhaltungsdosis anstreben
    • über Notwendigkeit einer Fortdauer der Behandlung ist laufend kritisch zu entscheiden

Dosisanpassung

  • individuelle Dosiseinstellung innerhalb des angegebenen Dosisbereichs, um eventuelle relative Überdosierungen möglichst rasch erkennen zu können (nsbesondere für ältere und geschwächte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf-, Atem- oder Niereninsuffizienz)
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • Dosisreduktion auf Grund verlängerter Halbwertszeiten
    • Anwendung nur unter besonderer Vorsicht
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • leichte Nierenfunktionsstörung
      • GFR 60 - < 90 ml / Min.
        • 100 % der empfohlenen Dosis
    • mäßige Nierenfunktionsstörung
      • GFR 30 - < 60 ml / Min.
        • 50 % der empfohlenen Dosis
    • schwere Nierenfunktionsstörung
      • GFR < 30, nicht dialysepflichtig
        • 25 % der empfohlenen Dosis
    • Nierenerkrankung im Endstadium (End Stage Renal Disease, ESRD)
      • GFR < 15, dialysepflichtig
        • 25 % der empfohlenen Dosis, 3mal / Woche
  • ältere Patienten
    • Tageshöchstdosis: 50 mg
  • Kinder < 6 Jahre
    • kontraindiziert

Kontraindikationen

Hydroxyzin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Hydroxyzin, Cetirizin oder andere Piperazinderivate, Aminophyllin, Ethylendiamin oder andere Antihistaminika
  • Patienten mit Porphyrie
  • Patienten mit bekannter erblicher oder erworbener Verlängerung des QT-Intervalls
  • Patienten mit einem bekannten Risikofaktor für Verlängerungen des QT-Intervalls, einschl.
    • bekannter Herzkreislauferkrankung
    • einer erheblichen Störung des Elektrolytgleichgewichts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)
    • bei plötzlichem Herztod in der Familienanamnese
    • einer erheblichen Bradykardie und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern und / oder Torsade de Pointes induzieren
  • Engwinkel-Glaukom
  • Prostata-Adenom mit Restharnbildung
  • akute Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium)
  • gleichzeitige Therapie mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase
  • Kinder
    • altersabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Hydroxyzin - peroral
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Blutbildveränderungen (können in Ausnahmefällen unter Therapie mit Antihistaminika vorkommen) in Form von
        • Leukopenie
        • Thrombozytopenie
        • hämolytischer Anämie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • anaphylaktischer Schock
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
        • allergische Reaktionen
        • Photosensibilität
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Ruhelosigkeit / Unruhe
      • Verwirrtheit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Desorientiertheit
      • Halluzinationen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Aggression
      • Depressionen
      • Tics
      • Erregung
      • Spannung
      • verlängerte Reaktionszeit
      • Konzentrationsstörungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schläfrigkeit (varriiert von leichter Schläfrigkeit bis tiefem Schlaf)
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Sedierung
      • Kopfschmerzen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Schwindel
      • Schlaflosigkeit
      • Tremor / Zittern
      • paradoxe Stimulierung
        • insbesondere bei hoher Dosierung und bei Kindern und älteren Menschen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Krampfanfälle / Konvulsionen
      • Dyskinesie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Dystonie
      • Parästhesie
      • Gleichgewichtsstörungen
      • Benommenheit
      • zerebrale Krampfanfälle
      • Alpträume
      • Bewusstlosigkeit (Synkope)
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • psychomotorische Beeinträchtigungen
  • Augenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Akkomodationsstörungen
      • Verschwommensehen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • okulogyre Krise
      • Erhöhung des Augeninnendruckes
  • Herzerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Herzstillstand
      • Kammerflimmern
      • ventrikuläre Tachykardie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • ventrikuläre Arrhythmien (z.B. Torsade de Pointes)
      • Verlängerung des QT-Intervalls
      • Beschleunigung des Herzschlages
      • Unregelmäßigkeit des Herzschlages
  • Gefäßerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hypotonie
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Bronchospasmus
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Gefühl einer verstopften Nase
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Mundtrockenheit
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Übelkeit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Obstipation
      • Erbrechen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Diarrhoe
      • epigastrische Schmerzen
      • Appetitverlust oder Appetitzunahme
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • anormale Leberfunktionstests
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hepatitis
      • unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
        • Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Pruritus
      • erythematöser Hautausschlag
      • makulopapulärer Hautausschlag
      • Urtikaria
      • Dermatitis
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Angioödem
      • vermehrtes Schwitzen
      • fixes Arzneimittelexanthem
      • akute generalisierte exanthematische Pustulosis
      • Erythema multiforme
      • Stevens-Johnson-Syndrom
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • bullöse Erkrankungen z. B.
        • toxisch-epidermale Nekrolyse
        • Pemphigus
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Harnretention
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Dysurie
      • Enuresis
      • Harnverhalt
      • Miktionsstörungen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Müdigkeit / Ermüdung
      • antimuskarinerge Wirkungen
      • anticholinerge Aktivität
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Unwohlsein
      • Fieber
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Abgeschlagenheit
      • Asthenie
      • Ödeme
      • unter der Therapie mit Antihistaminika Berichte über
        • Störungen der Körpertemperaturregulierung
  • Untersuchungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Gewichtszunahme

Folgende Nebenwirkungen, die bei Cetirizin, dem Hauptmetaboliten von Hydroxyzindihydrochlorid beobachtet wurden könnten eventuell auch bei Hydroxyzin auftreten

  • ohne Häufigkeitsangabe
    • Thrombozytopenie
    • Aggression
    • Depression
    • Tic
    • Dystonie
    • Parästhesie
    • Blickkrampf
    • Diarrhoe
    • Dysurie
    • Enuresis
    • Asthenie
    • Ödem

Anwendungshinweise

  • Tabletten mit alkoholfreier Flüssigkeit vor den Mahlzeiten einnehmen
  • Patienten unter Berücksichtigung der spezifischen Lebenssituation (z.B. Berufstätigkeit) genaue Verhaltensanweisungen für den Alltag geben

Stillzeithinweise

Hydroxyzin - peroral
  • kontraindiziert während der Stillzeit
  • Stillen muss sofort unterbrochen werden, wenn Behandlung mit Hydroxyzin erforderlich sein sollte
  • Cetirizin, der Hauptmetabolit von Hydroxyzindihydrochlorid, geht in die Muttermilch über
  • obwohl keine konkreten Studien zum Übergang von Hydroxyzindihydrochlorid in die Muttermilch durchgeführt wurden, haben gestillte Neugeborene / Säuglinge von Müttern, die mit Hydroxyzin behandelt wurden, schwere Nebenwirkungen gezeigt

Schwangerschaftshinweise

Hydroxyzin - peroral
  • kontraindiziert während der Schwangerschaft
  • nur sehr begrenzte Erfahrungen bzw. liegen keine verlässlichen Daten mit der Anwendung von Hydroxyzin bei Schwangeren vor
  • tierexperimentelle Studien
    • haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion gezeigt
  • Hydroxyzin passiert die Plazenta und führt im Ungeborenen zu höheren Plasmaspiegeln als in der Mutter
  • bei Neugeborenen, deren Mütter ind der Spätschwangerschaft und / oder während der Geburt (Wehen) Hydroxyzin eingenommen haben, wurden unmittelbar oder wenige Stunden nach der Geburt folgende Nebenwirkungen beobachtet
    • Hypotonie
    • Bewegungsstörungen einsch.
      • Bewegungsstörungen, einschl. extrapyramidaler Störungen
      • klonische Bewegungsstörungen
      • Dämpfung des zentralen Nervensystems
      • neonatale hypoxische Zustände
      • Harnverhalt
  • Frauen im gebärfähigen Alter
    • müssen während der Behandlung zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anwenden
  • Fertilität
    • tierexperimentelle Untersuchungen erbrachten keinen Hinweis auf Beeinträchtigung der Fertilität durch Hydroxyzin

Warnhinweise

Hydroxyzin - peroral
  • Hydroxyzin sollte nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden
  • Hydroxyzin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei
    • eingeschränkter Leberfunktion
    • mäßiger bis schwerer Niereninsuffizienz sowie Niereninsuffizienz im Endstadium
    • Phäochromozytom
    • Patienten mit erhöhter Krampfbereitschaft
  • Leberfunktion und Kreislaufsituation während und nach der Therapie in regelmäßigen Abständen überwachen
  • Patienten mit Leberinsuffizienz
    • die Dosierung sollte für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion reduziert werden
    • bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen, die Hydroxyzin regelmäßig erhalten, sollte die Leberfunktion überwacht werden
  • Patienten mit Niereninsuffizienz
    • Hydroxyzin sollte bei Patienten mit mäßiger und schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden
    • die Dosis sollte reduziert werden
  • Patienten mit Phäochromozytom
    • sollten sorgfältig überwacht werden, da Katecholamin-Freisetzung aus dem Tumor durch Antihistaminika berichtet wurde
  • Patienten mit fokalen kortikalen Hirnschäden und Patienten, die zu Krampfanfällen neigen
    • Vorsicht bei der Anwendung
  • jüngere Kinder
    • sind anfälliger, Nebenwirkungen zu entwickeln, die das zentrale Nervensystem betreffen
    • Krampfanfälle bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen berichtet
  • Verabreichung mit Vorsicht aufgrund der möglichen anticholinergen Wirkung bei der Behandlung von
    • Patienten mit Blasenhalsobstruktion / Harnwegsobstruktion
    • Patienten mit verminderter gastrointestinaler Motilität
    • Patienten mit Myasthenia gravis
    • Patienten mit Demenz
    • Glaukom
  • zerebrovaskuläre Ereignisse
    • in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien zu bestimmten atypischen Neuroleptika wurde bei Demenzkranken ein ca. 3-fach erhöhtes Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse beobachtet
    • der zugrundeliegende Mechanismus für dieses erhöhte Risiko ist nicht bekannt
    • din erhöhtes Risiko bei anderen Neuroleptika und für andere Patientengruppen kann nicht ausgeschlossen werden
    • daher sollte Hydroxyzin bei Patienten mit Risikofaktoren für einen Schlaganfall mit Vorsicht angewendet werden
  • gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken oder anticholinerge Eigenschaften haben
    • Dosisanpassung kann erforderlich sein
  • kardiovaskuläre Wirkungen
    • Vorsicht bei Patienten mit einer Prädisposition zu kardialen Arrhythmien, mit Elektrolytungleichgewicht (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie), mit vorbestehenden Herzerkrankungen oder bei Patienten, die gleichzeitig mit einem potentiell arrhythmogenen Arzneimittel behandelt werden
      • ggf. alternative Behandlungen in Betracht ziehen
    • Verlängerung des QT-Intervalls
      • Hydroxyzin steht in Zusammenhang mit der Verlängerung des QT-Intervalls im Elektrokardiogramm
      • seit Markteinführung Fälle von QT-Intervallverlängerung und Torsade de Pointes bei Patienten gegeben, die Hydroxyzin einnahmen
        • die meisten dieser Patienten wiesen weitere Risikofaktoren auf wie Elektrolytstörungen und wurden gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt, die dazu beigetragen haben könnten
    • niedrigste wirksame Dosis von Hydroxyzin sollte für den kürzest möglichen Therapiezeitraum verwendet werden
    • Behandlungsabbruch
      • Behandlung mit Hydroxyzin sollte beendet werden, sobald Anzeichen oder Symptome einer Herzrhythmusstörung auftreten und Patienten sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben
    • Patienten sollten angewiesen werden, jedes kardiale Symptom mitzuteilen
  • Langzeitanwendung
    • nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten
  • Nebenwirkungen
    • durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren
  • Anwendung in hohe Dosen
    • bei Anwendung in hohen Dosen kann Mundtrockenheit auftreten
    • die Patienten sollten über dieses Risiko informiert und auf eine gute Mund- und Zahnhygiene achten
  • ältere Patienten
    • Hydroxyzin bei älteren Patienten nicht empfohlen, da Ausscheidung von Hydroxyzin in dieser Patientengruppe verglichen mit anderen Erwachsenen verringert und somit das Risiko für Nebenwirkungen erhöht ist (z.B. anticholinerge Wirkung)
      • sollte dennoch eine Behandlung nötig sein, wird angeraten, wegen der verlängerten Wirkungsdauer mit der Hälfte der empfohlenen Dosis zu beginnen
    • Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen bei älteren Patienten größer, bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erhöhen
  • Labortests, Untersuchungen
    • um Auswirkungen auf einen Allergietest oder einen Metacholin induzierten bronchialen Provokationstest zu vermeiden, sollte die Behandlung sicherheitshalber 5 Tage bis 1 Woche vorher abgesetzt werden