Atectura Breezhaler 125ug/260ug Hkp.m.Plv.z.Inh.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 3X30 ST | 125,46 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- Erhaltungstherapie bei Asthma bei Patienten, die mit inhalativen Kortikosteroiden und inhalativen, kurzwirksamen Beta2-Agonisten nicht ausreichend kontrolliert sind
Dosierung
- Erhaltungstherapie bei Asthma
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 1 Kapsel 1mal / Tag inhalieren
- Stärke des Arzneimittels (Mometasonfuroat-Dosis) entsprechend der Schwere der Erkankung wählen
- empfohlene Höchstdosis: 125 µg Idacaterol / 260 µg Mometasonfuroat 1mal / Tag
- versäumte Dosen
- ausgelassene Dosen so bald wie möglich nachholen
- max. 1 Dosis / Tag anwenden
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche < 12 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- keine Daten
- Anwendung nur, wenn der erwartete Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Kontraindikationen
Indacaterol und Mometason - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Indacaterol(acetat)
- Überempfindlichkeit gegen Mometasonfuroat
Nebenwirkungen
Indacaterol und Mometason - pulmonal
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Nasopharyngitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Infektion der oberen Atemwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Candidose
- orale Candidose
- Candidose des Oropharynx
- Candidose
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Überempfindlichkeit
- Arzneimittelausschlag
- Arzneimittelüberempfindlichkeit
- Ausschlag
- erythematöser Hautausschlag
- Ausschlag mit Juckreiz
- Urtikaria
- Überempfindlichkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- Allergisches Ödem
- Schwellung um die Augenhöhle
- Schwellung des Augenlids
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperglykämie (Glukose im Blut erhöht, Hyperglykämie)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz (Spannungskopfschmerz)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verschwommenes Sehen
- Katarakt (Corticaler Katarakt)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- Herzfrequenz erhöht
- Sinustachykardie
- supraventrikuläre Tachykardie
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Asthma (Exazerbation)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen im Oropharynx
- Mundschmerzen
- Beschwerden im Oropharynx
- Rachenreizung
- schmerzhaftes Schlucken (Odynophagie)
- Dysphonie
- Schmerzen im Oropharynx
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag
- Arzneimittelausschlag
- erythematöser Hautausschlag
- Ausschlag mit Juckreiz
- Pruritus
- analer Juckreiz
- Augenjucken
- nasaler Pruritus
- genitaler Pruritus
- Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems
- Rückenschmerzen
- Myalgie
- Nackenschmerzen
- Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Anwendung jeden Tag zur gleichen Tageszeit (Anwendung zu jeder Tageszeit möglich)
- nur zur Inhalation
- Kapseln nicht schlucken
- Anwendung der Kapseln nur mit dem Inhalator
- Einweisung des Patienten in die sachgerechte Anwendung des Arzneimittels
- keine Verbesserung der Atmung
- Patienten fragen, ob Arzneimittel geschluckt statt inhaliert wird
- Kapseln erst unmittelbar vor der Anwendung aus der Blisterpackung entnehmen
- nach der Inhalation Mund mit Wasser ausspülen, ohne es zu schlucken
- Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung: siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Indacaterol und Mometason - pulmonal
- muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll/die Behandlung zu unterbrechen ist
- Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- keine Informationen zum Vorliegen von Indacaterol oder Mometasonfuroat in der Muttermilch beim Menschen vorliegend und darüber, welche Auswirkungen sie auf den Säugling oder die Milchbildung haben
- andere inhalative Corticosteroide, die Mometasonfuroat ähneln, werden beim Menschen in die Muttermilch abgegeben
- bei laktierenden Ratten sind Indacaterol (einschließlich seiner Metaboliten) und Mometasonfuroat in der Milch nachgewiesen worden
Schwangerschaftshinweise
Indacaterol und Mometason - pulmonal
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Patientin das potenzielle Risiko für den Fetus rechtfertigt
- keine ausreichenden Daten für die Anwendung des Arzneimittels oder von seinen Einzelkomponenten (Indacaterol und Mometasonfuroat) bei schwangeren Frauen vorliegend, um bestimmen zu können, ob ein Risiko vorliegt
- wie andere Arzneimittel, die beta 2-adrenerge Agonisten enthalten, kann Indacaterol aufgrund der relaxierenden Wirkung auf die glatte Muskulatur des Uterus die Wehentätigkeit hemmen
- tierexperimentelle Studien
- Indacaterol wirkte bei Ratten und Kaninchen nach subcutaner Anwendung nicht teratogen
- in tierexperimentellen Reproduktionsstudien an trächtigen Mäusen, Ratten und Kaninchen führte Mometasonfuroat zu vermehrten fetalen Fehlbildungen und reduziertem fetalen Überleben und Wachstum
- Fertilität
- Studien zur Reproduktionstoxizität und andere tierexperimentelle Daten ergaben keine Hinweise auf Bedenken hinsichtlich der männlichen oder weiblichen Fertilität
Warnhinweise
Indacaterol und Mometason - pulmonal
- Verschlechterung der Erkrankung
- Arzneimittel ist nicht zur Behandlung akuter Asthmasymptome einschließlich akuter Bronchospasmus-Anfälle einzusetzen
- kurzwirksamer Bronchodilatator erforderlich
- vermehrte Anwendung von kurzwirksamen Bronchodilatatoren zur Linderung von Symptomen deutet auf eine Verschlechterung und abnehmende Krankheitskontrolle hin
- Anlass zu einer ärztlichen Untersuchung
- Patient soll Behandlung nicht ohne ärztliche Aufsicht beenden
- Symptome können nach Absetzen wieder auftreten
- wenn Patient die Behandlung als unwirksam empfindet
- Behandlung fortzusetzen
- ärztlichen Rat einholen
- zunehmende Einsatz von Bedarfsmedikation (Bronchodilatatoren) deutet auf eine Verschlechterung der Grunderkrankung hin und rechtfertigt eine Neubewertung der Therapie
- plötzliche und fortschreitende Verschlechterung der Asthmasymptome ist potenziell lebensbedrohlich
- Patient hat sich dringend einer medizinischen Beurteilung zu unterziehen
- Arzneimittel ist nicht zur Behandlung akuter Asthmasymptome einschließlich akuter Bronchospasmus-Anfälle einzusetzen
- Überempfindlichkeit
- Beobachtungen über unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktionen (Soforttyp) nach Anwendung dieses Arzneimittels
- Behandlung sofort absetzen und anderweite Behandlung einleiten, falls Anzeichen auftreten, die auf eine allergische Reaktion hindeuten, insbesondere
- Angioödeme (Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Anschwellen von Zunge, Lippen und Gesicht)
- Urtikaria
- Hautausschlag
- Paradoxer Bronchospasmus
- wie auch andere Inhalationstherapien kann Anwendung dieses Arzneimittels zu paradoxen Bronchospasmen führen
- können lebensbedrohlich sein
- beim Auftreten eines paradoxen Bronchospasmus
- Anwendung sofort absetzen
- Alternativbehandlung einleiten
- wie auch andere Inhalationstherapien kann Anwendung dieses Arzneimittels zu paradoxen Bronchospasmen führen
- Kardiovaskuläre Wirkungen von Beta-Agonisten
- wie andere Arzneimittel, die beta 2-adrenerge Agonisten enthalten, kann dieses Arzneimittel bei manchen Patienten das Herz-Kreislauf-System in klinisch relevanter Art beeinflussen
- zeigt sich im Anstieg von Pulsfrequenz, des Blutdrucks und / oder anderen Symptomen
- beim Auftreten solcher Wirkungen kann Absetzen der Behandlung notwendig sein
- Arzneimittel mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit
- einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (koronare Herzkrankheit, akuter Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie)
- einem Krampfleiden
- Thyreotoxikose
- Patienten, die die außergewöhnlich stark auf beta 2-adrenerge Agonisten ansprechen
- keine Patientendaten vorliegend, da von den Studien des klinischen Entwicklungsprogramms von Indacaterol/Mometasonfuroat ausgeschlossen, von Patienten mit
- instabiler ischämischer Herzerkrankung
- zurückliegendem Herzinfarkt in den letzten 12 Monaten
- inksventrikulärer Herzinsuffizienz der NYHA (New York Heart Association)-Klasse III/IV
- Arrhythmien
- unkontrollierter Hypertonie
- zerebrovaskulärer Erkrankung
- zurückliegendem Long-QT-Syndrom
- Patienten, die Arzneimittel anwenden, die bekanntermaßen das QTc-Intervall verlängern
- Berichte über Veränderungen des EKG-Muster durch beta 2-adrenerge Agonisten, deren klinische Relevanz noch nicht geklärt ist
- Abflachung der T-Welle
- Verlängerung des QT-Intervalls
- ST-Streckensenkung
- Langwirksame beta 2-adrenerge Agonisten (LABA) oder LABA-haltige Kombinationsarzneimittel mit Vorsicht anwenden bei
- Patienten, bei denen eine Verlängerung des QT-Intervalls bekannt ist oder vermutet wird oder die mit Arzneimitteln behandelt werden, die das QT-Intervall beeinflussen
- wie andere Arzneimittel, die beta 2-adrenerge Agonisten enthalten, kann dieses Arzneimittel bei manchen Patienten das Herz-Kreislauf-System in klinisch relevanter Art beeinflussen
- Hypokaliämie bei Beta-Agonisten
- Beta 2-adrenerge Agonisten können bei manchen Patienten eine signifikante Hypokaliämie hervorrufen, die möglicherweise unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen verursachen kann
- Abfall des Serumkaliums ist üblicherweise vorübergehend und erfordert keine Supplementierung
- Patienten mit schwerem Asthma
- Hypokaliämie kann sich durch Hypoxie und die Begleitbehandlung verstärken, was die Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann
- in klinischen Studien zu Indacaterol/Mometasonfuroat wurden in den empfohlenen therapeutischen Dosen keine klinisch bedeutsamen Fälle von Hypokaliämie beobachtet
- Hyperglykämie
- Inhalation hoher Dosen von beta 2-adrenergen Agonisten und Corticosteroiden kann möglicherweise zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen
- Patienten mit Diabetes sollten Blutzuckerspiegel nach Beginn der Behandlung engmaschig überwachen
- das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Typ-I-Diabetes oder unkontrolliertem Typ-II-Diabetes nicht untersucht
- Prävention von oropharyngealen Infektionen
- zur Verringerung des Risikos einer oropharyngealen Candidainfektion
- Patient anweisen, nach Inhalation der verordneten Dosis den Mund mit Wasser zu spülen oder zu gurgeln, ohne es zu schlucken, oder sich die Zähne zu putzen
- zur Verringerung des Risikos einer oropharyngealen Candidainfektion
- Systemische Wirkungen von Corticosteroiden
- Inhalative Corticosteroide können systemische Auswirkungen hervorrufen, insbesondere
- wenn sie in hohen Dosen
- über längere Zeit angewendet werden
- Auswirkungen sind deutlich weniger wahrscheinlich als bei oralen Corticosteroiden
- können je nach Patient und angewendetem Corticosteroid-Präparat unterschiedlich ausfallen
- mögliche systemische Wirkungen
- Cushing-Syndrom
- Cushing-ähnliche Merkmale
- Nebennierenrindensuppression
- Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen
- Abnahme der Knochenmineraldichte
- Katarak
- Glaukom
- seltener eine Reihe von Auswirkungen auf die Psyche und das Verhalten, einschließlich psychomotorische Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angst, Depression oder Aggression (insbesondere bei Kindern)
- wichtig, dass die Dosis des inhalativen Corticosteroids auf die niedrigste Dosis titriert wird, bei der eine wirksame Asthmakontrolle aufrechterhalten wird
- Auftreten von Sehstörungen bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen der Sehstörung in Erwägung ziehen
- können unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSCR) umfassen
- Berichte nach der Anwendung von systemischen oder topischen Corticosteroiden
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Patienten mit Lungentuberkulose oder Patienten mit chronischen oder unbehandelten Infektionen sollte dieses Arzneimittel mit besonderer Vorsicht anwenden
- Inhalative Corticosteroide können systemische Auswirkungen hervorrufen, insbesondere