Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 20 ST | 13,79 € |
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Indikation
Patienten >/= 12 Jahre
- akute mäßig starke Schmerzen, für die angenommen wird, dass sie durch andere Analgetika wie z. B. Paracetamol oder Ibuprofen (alleine) nicht gelindert werden
Dosierung
- akute mäßig starke Schmerzen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre und >/= 43 kg KG
- 1 - 2 Tabletten (350 - 700 mg Paracetamol plus 50 - 100 mg Coffein plus 30 - 60 mg Codeinphosphat-Hemihydrat), bis zu 4mal / Tag, i.d.R. im Abstand von 6 - 8 Stunden
- Paracetamol
- Dosierung in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) und Alter (i.d.R. 10 - 15 mg / kg KG als Einzeldosis)
- max. Tagesdosis: 60 mg / kg KG
- Codein-Anteil der fixen Kombination
- max. Tagesdosis: 210 - 240 mg Codeinphosphat-Hemihydrat
- daher max. 7 - 8 Tabletten / Tag (2450 - 2800 mg Paracetamol, 350 - 400 mg Coffein plus 210 - 240 mg Codeinphosphat-Hemihydrat)
- Dosierungsintervall richtet sich nach Symptomatik und max. Tagesgesamtdosis; mind. 6 Std.
- Paracetamol
- Behandlungsdauer
- entscheidet behandelnder Arzt
- max. 3 Tage
- bei nicht ausreichender Schmerzlinderung: Arzt aufsuchen
- 1 - 2 Tabletten (350 - 700 mg Paracetamol plus 50 - 100 mg Coffein plus 30 - 60 mg Codeinphosphat-Hemihydrat), bis zu 4mal / Tag, i.d.R. im Abstand von 6 - 8 Stunden
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre und >/= 43 kg KG
Dosisanpassung
- Kinder < 12 Jahre
- kontraindiziert (Risiko einer Opioidvergiftung auf Grund der variablen und unvorhersehbaren Verstoffwechselung von Codein zu Morphin)
- Kinder und Jugendliche (0 - 18 Jahre), die sich einer Tonsillektomie und/oder Andenotomie zur Behandlung eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms unterziehen müssen
- kontraindiziert (erhöhtes Risikos zur Ausbildung von schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Nebenwirkungen)
- Leberfunktionsstörungen
- Child-Pugh < 9
- Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich
- schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh >/= 9)
- kontraindiziert
- Child-Pugh < 9
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / min.) und Dialysepatienten
- Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich
Kontraindikationen
Codein phosphat 0,5-Wasser, Coffein, Paracetamol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen
- Paracetamol
- Coffein
- Codein
- schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh = 9)
- schwere Ateminsuffizienz
- Pneumonie
- akuter Asthmaanfall
- nahende Geburt
- drohende Frühgeburt
- Kindern < 12 Jahre
- bei allen Kindern und Jugendlichen (0-18 Jahre), die sich einer Tonsillektomie und / oder Adenotomie zur Behandlung eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms unterziehen müssen
- auf Grund eines erhöhten Risikos zur Ausbildung von schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Nebenwirkungen
- Frauen während der Stillzeit
- Patienten, für die bekannt ist, dass sie vom CYP2D6-Phänotyp ultraschnelle Metabolisierer sind
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Codein phosphat 0,5-Wasser, Coffein, Paracetamol - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Thrombozytopenie
- Leukozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Quincke-Ödem
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall bis hin zum Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Müdigkeit
- leichte Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Schläfrigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- innere Unruhe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindelgefühl
- Euphorie (bei höheren Dosen oder besonders empfindlichen Patienten)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschlechterte visuomotorische Koordination (bei höheren Dosen oder besonders empfindlichen Patienten)
- verschlechterte Sehleistung (bei höheren Dosen oder besonders empfindlichen Patienten)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blutdruckabfall (bei Einnahme hoher Dosen)
- Synkopen (bei Einnahme hoher Dosen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kurzatmigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmen (Analgetika-Asthma)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lungenödem (bei hohen Dosen, insbesondere bei vorher bestehenden Lungenfunktionsstörungen)
- Atemdepression (bei höheren Dosen oder besonders empfindlichen Patienten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen (initial)
- Obstipation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abdominalschmerz
- akute Pankreatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der leberspezifischen Laborwerte (Anstieg der Lebertransaminasen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Hautrötungen
- allergische Exantheme
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwere allergische Reaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abhängigkeitsentwicklung bei längerer Anwendung höherer Dosen möglich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
- Einnahme nach der Mahlzeit kann Wirkungseintritt verzögern
Stillzeithinweise
Codein phosphat 0,5-Wasser, Coffein, Paracetamol - peroral
- Codein darf während der Stillzeit nicht angewendet werden
- bei normalen therapeutischen Dosen können Codein und sein aktiver Metabolit in der Muttermilch in sehr geringen Konzentrationen vorhanden sein und es ist unwahrscheinlich, dass der gestillte Säugling nachteilig beeinflusst wird
- dennoch können bei Frauen, die vom CYP2D6 Phänotyp ultraschnelle Metabolisierer sind, höhere Konzentrationen des aktiven Metaboliten Morphin in der Muttermilch vorkommen
- in sehr seltenen Fällen kann dies zu Symptomen einer Opioidvergiftung beim Säugling bis hin zum Tod führen
- Paracetamol und Coffein werden in die Muttermilch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Codein phosphat 0,5-Wasser, Coffein, Paracetamol - peroral
- Paracetamol
- falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
- es sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit angewendet werden
- große Datenmenge zu Schwangeren weist weder auf eine Fehlbildungen verursachende noch auf fetale / neonatale Toxizität hin
- Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren
- weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf
- falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
- Codein
- bei nahender Geburt oder drohender Frühgeburt ist die Anwendung kontraindiziert, da Codein die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemdepression führen kann
- diese Kombinationsarzneimittel darf während der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten 3 Monate nur nach strenger Indikationsstellung und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden
- beim Menschen wurde eine Assoziation zwischen Missbildung des Respirationstraktes und der Anwendung von Codein in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft festgestellt
- Hinweise auf andere Missbildungen liegen auch aus epidemiologischen Studien mit Narkoanalgetika, einschließlichCodein vor
- bei längerfristiger Einnahme von Codein kann sich eine Opioid-Abhängigkeit des Feten entwickeln
- Berichte über Entzugssymptome bei Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von Codein im letzten Trimenon der Schwangerschaft liegen vor
Warnhinweise
Codein phosphat 0,5-Wasser, Coffein, Paracetamol - peroral
- Überdosierung / nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch
- Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommeneMedikamente kein Paracetamol oder Codein enthalten
- Überschreiten der empfohlenen Dosis kann zu schweren Leberschäden führen
- bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Paracetamol können Kopfschmerzenauftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- in solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen
- bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch vonAnalgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten
- diese Absetzungssymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
- bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
- Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses bei
- Abhängigkeit von Opioiden
- Bewusstseinsstörungen
- Zuständen mit erhöhtem Hirndruck
- gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern
- chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung
- Hyperthyreose (Gefahr der Coffein-Nebenwirkungen)
- bei Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen)
- bei Angstsyndromen (Gefahr der Verstärkung)
- Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich bei
- Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh < 9)
- chronischem Alkoholmissbrauch
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) und Dialysepatienten
- Risiken einer gleichzeitigen Anwendung von sedierenden Arzneimitteln, wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln
- gleichzeitige Anwendung kann zu Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen
- gleichzeitige Verschreibung mit diesen sedierenden Arzneimitteln nur bei den Patienten angebracht, für die es keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt
- wenn dennoch eine gleichzeitige Anwendung für notwendig erachtet wird
- niedrigste wirksame Dosis verwenden
- Behandlungsdauer so kurz wie möglich halten
- Patienten sollten engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden
- dringend empfohlen, Patienten und ihre Bezugspersonen über diese Symptome zu informieren
- CYP2D6-Metabolismus
- Codein wird durch das Leberenzym CYP2D6 zu Morphin, seinem aktiven Metaboliten, umgewandelt
- wenn bei einem Patienten ein Mangel an diesem Enzym besteht oder er dieses gar nicht besitzt, wirdeine adäquate analgetische Wirkung nicht erreicht werden
- es wird geschätzt, dass bis zu 7 % der kaukasischen Bevölkerung diesen Mangel aufweisen
- wenn der Patient jedoch ein extensiver oder ultraschneller Metabolisierer ist, besteht ein erhöhtes Risiko, dass er selbst bei üblicherweise verschriebenen Dosen die Nebenwirkungen einer Opioidvergiftung entwickelt
- diese Patienten wandeln Codein sehr rasch zu Morphin um, was höhere als die zu erwartenden Morphin-Plasmaspiegel zur Folge hat
- Allgemeine Symptome einer Opioidvergiftung umfassen
- Verwirrtheit
- Somnolenz
- flache Atmung
- enge Pupillen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Appetitlosigkeit
- Symptome einer Kreislauf- und Atemdepression möglich, welche lebensbedrohlich und in sehr seltenen Fällen tödlich sein können (in schweren Fällen)
- Schätzungen für die Prävalenz von ultraschnellen Metabolisierern in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen
- Afrikaner / Äthiopier 29 %
- Afroamerikaner 3,4 % bis 6,5 %
- Asiaten 1,2 % bis 2 %
- Kaukasier 3,6 % bis 6,5 %
- Griechen 6,0 %
- Ungarn 1,9 %
- Nordeuropäer 1 % bis 2 %
- daher sollte zu Beginn der Behandlung die individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können
- gilt insbesondere für ältere Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen
- Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B anaphylaktischer Schock)
- werden sehr selten beobachtet
- bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme muss
- die Therapie abgebrochen werden
- sofort Kontakt mit einem Arzt aufgenommen werden
- der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden
- Nierenschädigung
- ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mit Schmerzmitteln vom Typ der Antiphlogistika / Antipyretika, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- Hypotension und gleichzeitig bestehende Hypovolämie
- dieses Arzneimittel sollte nicht in höheren Dosen eingesetzt werden
- Codein / Abhängigkeitspotential
- Codein als Bestandteil der fixen Kombination besitzt ein primäres Abhängigkeitspotential
- bei längerem und hoch dosiertem Gebrauch entwickeln sich Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit
- es besteht Kreuztoleranz zu anderen Opioiden
- bei vorher bestehender Opiatabhängigkeit (auch solche in Remission) ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen
- Codein wird von Heroinabhängigen als Ersatzstoff betrachtet
- auch Abhängige von Alkohol und Sedativa neigen zu Missbrauch von Codein
- Codein-haltige Arzneimittel dürfen nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle eingenommen werden
- Weitergabe der für den persönlichen Gebrauch verschriebenen Arzneimittel an Dritte ist nicht zu verantworten
- Behandlung von Patienten mit Zustand nach Cholezystektomie
- sollte mit Vorsicht erfolgen
- infolge der Kontraktion des Sphincter Oddi können herzinfarktähnliche Symptome sowie eine Symptomverstärkungbei bestehender Pankreatitis auftreten
- Postoperative Anwendung bei Kindern
- es gibt Berichte in der veröffentlichten Literatur, dass Codein, das postoperativ bei Kindern nach einer Tonsillektomie und / oder Adenotomie zur Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe angewendet wurde, zu seltenen, aber lebensbedrohlichen Nebenwirkungen, einschließlich Todesfällen, geführt hat
- alle Kinder erhielten Dosen von Codein, die innerhalb des angemessenen Dosierungsbereichs lagen
- es gibt jedoch Hinweise darauf, dass diese Kinder entweder ultraschnelle oder extensive Metabolisierer bezüglich ihrer Fähigkeit zur Metabolisierung von Codein zu Morphin waren
- es gibt Berichte in der veröffentlichten Literatur, dass Codein, das postoperativ bei Kindern nach einer Tonsillektomie und / oder Adenotomie zur Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe angewendet wurde, zu seltenen, aber lebensbedrohlichen Nebenwirkungen, einschließlich Todesfällen, geführt hat
- Kinder mit eingeschränkter Atemfunktion
- Codein wird nicht empfohlen zur Anwendung bei Kindern, deren Atemfunktion möglicherweise beeinträchtigt ist, einschließlich durch
- neuromuskuläre Störungen
- schwere Herz- oder Atemwegserkrankungen
- Infektionen der oberen Atemwege oder Lungeninfektionen
- Polytraumen
- umfangreiche operative Eingriffe
- diese Faktoren können die Symptome einer Morphinvergiftung verschlimmern
- Codein wird nicht empfohlen zur Anwendung bei Kindern, deren Atemfunktion möglicherweise beeinträchtigt ist, einschließlich durch
- Kinder im Alter von < 12 Jahren
- Codein darf bei Kindern < 12 Jahren wegen des Risikos einer Opioidvergiftung auf Grund der variablen und unvorhersehbaren Verstoffwechselung von Codein zu Morphin nicht angewendet werden
- Nebenwirkungen
- keine Erkenntnisse vorliegend, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden