Benazeplus STADA 20mg/25mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 98 ST | 22,00 € |
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Indikation
- Essentielle Hypertonie, wenn eine Therapie mit einem Kombinationspräparat angezeigt ist
- Hinweis:
- fixe Kombination ungeeignet zur Initialtherapie oder Dosiseinstellung
- Anwendung als Ersatz der freien Kombination aus 20 mg Benazeprilhydrochlorid und 25 mg Hydrochlorothiazid in der Dauerbehandlung
Dosierung
- Hypertonie
- allgemeine Hinweise
- einschleichende Dosistitration mit den Einzelsubstanzen
- Umstellung auf Kombination erst nach vorangegangener Therapie mit der freien Kombination aus Benazeprilhydrochlorid und Hydrochlorothiazid, falls
- die Erhaltungsdosen der Einzelwirkstoffe denen der fixen Kombination entsprechen
- eine Normalisierung des Blutdrucks bewirkt werden konnte
- bei Nichtansprechen der Therapie keine Dosiserhöhung des Kombinationsarzneimittels
- Fortführen der Therapie z.B. mit den Einzelkomponenten in einem geeigneten Dosisverhältnis
- bei Erhöhung der Dosierung von Benazeprilhydrochlorid - insbesondere bei Patienten mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel (z.B. Erbrechen, Diarrhö, Diuretikavorbehandlung), schwerer Hypertonie
- Überwachung des Patienten für mind. 6 Stunden (Gefahr eines übermäßigen Blutdruckabfalls)
- vor Beginn der Therapie Salz- und / oder Flüssigkeitsmangel ausgleichen
- individuelle Dosierung je nach Erfordernissen des Patienten
- empfohlene Dosierung: 10 mg Benazeprilhydrochlorid plus 12,5 mg Hydrochlorothiazid 1mal / Tag
- falls erforderlich, schrittweise Dosiserhöhung mit Einzelkomponenten im Abstand von je 3 - 4 Wochen
- Weiterbehandlung:
- 1 Filmtablette (20 mg Benazeprilhydrochlorid plus 25 mg Hydrochlorothiazid) / Tag
- in begründeten Einzelfällen: 1 Filmtablette 2mal / Tag, morgens und abends
- Behandlungsdauer: vom Arzt bestimmt
- allgemeine Hinweise
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml / Min bzw. Serum-Kreatinin-Konzentration > 1,2 - < 1,8 mg/dl
- besonders sorgfältige Dosiseinstellung (Titration der Einzelkomponenten)
- Kreatinin-Clearance < 30 ml/ Min bzw. Serumkreatinin > 1,8mg/dl
- Anwendung kontraindiziert
- Dialyse
- Anwendung kontraindiziert
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min / 1,73 m2) kontraindiziert
- Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml / Min bzw. Serum-Kreatinin-Konzentration > 1,2 - < 1,8 mg/dl
- Leberinsuffizienz
- Anwendung kontraindiziert
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- besonders sorgfältige Dosiseinstellung (Titration der Einzelkomponenten)
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- kontraindiziert
Kontraindikationen
Benazepril hydrochlorid, Hydrochlorothiazid - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Benazepril oder Hydrochlorothiazid
- Überempfindlichkeit gegen andere ACE-Hemmer, gegen Sulfonamide, Thiazide (mögliche Kreuzreaktionen)
- anamnestisch bekanntes angioneurotisches Ödem oder sonstige Angioödeme (z.B. infolge einer früheren ACE-Hemmer-Therapie)
- Anurie
- schwere Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min., Serum-Kreatinin > 1,8 mg/dl)
- Dialyse
- Nierenarterienstenose (beidseitig oder bei Einzelniere)
- Zustand nach Nierentransplantation
- hämodynamisch relevante Aorten- oder Mitralklappenstenose oder hypertrophe Kardiomyopathie
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- primäre Lebererkrankung oder Leberinsuffizienz
- primärer Hyperaldosteronismus
- Hyponatriämie
- symptomatische Hyperurikämie
- refraktäre Hypokaliämie
- klinisch relevante Elektrolytstörungen (Hyponatriämie, Hypercalcämie)
- 2. und 3. Schwangerschaftstrimester
- Kinder
- gleichzeitige Anwendung von Benazepril + Hydrochlorothiazid mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/ 1,73 m2) kontraindiziert
- gleichzeitiger Anwendung einer Sacubitril/ Valsartan-Therapie
- die Behandlung mit Benazepril + Hydrochlorothiazid darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/ Valsartan begonnen werden
- Dialyse oder Hämofiltration mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z.B. »AN 69«)
- LDL-Apherese mit Dextransulfat (Risiko anaphylaktoider Reaktionen)
- Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (lebensbedrohliche Reaktionen bei Hyposensibilisierung gegen Insektengifte und gleichzeitiger ACE-Hemmer Anwendung)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Benazepril hydrochlorid, Hydrochlorothiazid - peroral
Benazepril + Hydrochlorothiazid
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioödem
- Ödem der Extremitäten, des Gesichts, der Lippen, Zunge, Glottis und/oder des Larynx
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Appetitlosigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypokaliämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyponatriämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Apathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- Schlafstörung
- Verwirrtheit
- Nervosität
- Angstzustände
- Änderungen des Gemütszustandes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bewusstseinsverlust (Synkope)
- Parästhesie
- Gleichgewichtsstörung
- Geschmacksstörungen oder vorübergehender Geschmacksverlust
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Insomnie
- Drehschwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Auges
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schmerzen in der Brust
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- (orthostatische) Hypotonie
- Orthostasesyndrom, insb. zu Beginn der Therapie sowie bei Patienten mit Salz- und/ oder Flüssigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Durchfall, Diuretika-Vorbehandlung), bei schwerer Hypertonie, aber auch bei Erhöhung derDosierung mit Symptomen wie Schwindel, Schwächegefühl, Sehstörungen,gelegentlich auch mit Bewusstseinsverlust (Synkope)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- trockener Reizhusten
- Husten
- Symptome einer Infektion der Atemwege
- Bronchitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Atemnot
- Sinusitis
- Rhinitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominale Beschwerden / Magen- und Darmbeschwerden
- Verdauungsstörungen
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhoe
- Obstipation
- Erbrechen
- Pankreatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bauchschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysgeusie, Geschmacksstörung und kurzzeitiger -Verlust
- Glossitis
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Hitzegefühl
- Pruritus
- Photosensibilitätsreaktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- Schwäche der Skelettmuskulatur
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems
- Paresen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gelenkschmerzen
- Gelenkentzündung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pollakisurie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Proteinurie, teilweise mit gleichzeitiger Verschlechterung der Nierenfunktion
- Auftreten oder Verstärkung von Nierenfunktionsstörungen (bis hin zum akuten Nierenversagen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüsen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fatigue / Ermüdung
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg des Harnsäurespiegel sowie Harnstoff und Kreatinin im Blut (reversibel bei Absetzen)
- wahrscheinlicheres Auftreten bei Patienten mit Nierenaterienstenose
- Anstieg des Harnsäurespiegel sowie Harnstoff und Kreatinin im Blut (reversibel bei Absetzen)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhung der Bilirubin- und Leberenzymkonzentration
- ohne Häufigkeitsangabe
- geringfügiger, bei Absetzen reversibler, Anstieg von Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN) und Serum-Kreatinin beobachtet
- leichte Verringerung der mittleren Serumkonzentration von Kalium wurde in einigen klinischen Studien festgestellt (dabei entwickelten nur 0,2 % der mit Fixkombination behandelten Patienten eine Hypokaliämie)
- Hyponatriämie, erhöhte Harnsäure und verringertes Hämoglobin ebenfalls unter Fixkombination beobachtet
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Nebenwirkungen unter Monotherapie mit den einzelnen Komponenten
ACE-Hemmer, einschl. Benazepril
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abfall Hämoglobin-Konzentration, Hämatokrit, Leukozyten- oder Thrombozytenzahl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- insb. bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Kollagenosen oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrücken
- Anämie (einschl. aplastische Anämie)
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Neutropenie
- Eosinophilie
- insb. bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Kollagenosen oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrücken
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- hämolytische Anämie / Hämolyse (auch im Zusammenhang mit Glucose- 6-Phosphatdehydrogenase-Mangel)
- insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Kollagenosen oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrücken
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktoide Reaktionen
- Ödeme mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (Inzidenz angioneurotisches Ödem bei farbigen Patienten afrikanischer Abstammung höher als bei nichtfarbigen Patienten)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyperkaliämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angina pectoris
- Herzrhythmusstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- in Zusammenhang mit einem verstärkten Blutdruckabfall:
- Myokardinfarkt
- Tachykardie
- Transistorische ischämische Attacke
- zerebraler Insult
- in Zusammenhang mit einem verstärkten Blutdruckabfall:
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- Subileus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem des Dünndarms
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Cholezystitis (insb. bei vorbestehender Cholelithiasis)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis (vorwiegend cholestatisch)
- cholestatischer Ikterus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberfunktionsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pemphigus
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Steven-Johnson-Syndrom
- schwerwiegende Hautreaktionen wie Erythema multiforme
- Hautveränderungen mit Symptomen von Fieber, Myalgie, Arthralgie/Arthritis, Vaskulitiden, Eosinophilie, Leukozytose und/oder erhöhten ANA-Titer sowie BSG einhergehen
- psoriasiforme Hautveränderungen
- Hyperhidrosis
- Alopezie
- Onycholyse
- Verstärkung Raynaud-Symptomatik
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschlimmerung einer Psoriasis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Einschränkung der Nierenfunktion
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Serum-Kalium-Anstieg (bei Patienten mit Diabetes mellitus)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Thiazid-Diuretika, einschl. Hydrochlorothiazid
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Thrombozytopenie, manchmal mit Purpura
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Agranulozytose
- Knochenmarkinsuffizienz / Knochenmarksversagen
- hämolytische Anämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- aplastische Anämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen / Hypersensitivität
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- nicht-melanozytärer Hautkrebs(NMSC) (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom)
- auf der Grundlage der vorliegenden Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein kumulativerdosisabhängiger Zusammenhang zwischen HCTZ und NMSC festgestellt
- nicht-melanozytärer Hautkrebs(NMSC) (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- Hypochlorämie
- Hypomagnesämie
- Hypercalciämie
- metabolische Alkalose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperglykämie
- Glukosurie und Verschlechterung einer diabetischen Stoffwechsellage
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypochlorämische Alkalose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlafstörungen
- Depressionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühle
- Parästhesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Beeinträchtigung des Sehvermögens / Sehstörungen, besonders in den ersten Wochen der Behandlung
- Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Myopie
- sekundäres Engwinkelglaukom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- EKG-Veränderungen sowie Arrhythmien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzrhythmusstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- orthostatische Hypotonie, die durch Alkohol, Anästhetika, Sedativa verstärkt werden kann
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- unter hohen Dosen infolge von Hämokonzentrationen insb. bei älteren Patienten oder Vorliegen von Venenerkrankungen
- Thrombose
- Embolien
- unter hohen Dosen infolge von Hämokonzentrationen insb. bei älteren Patienten oder Vorliegen von Venenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- nekrotisierende Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Atemnot, einschl. Lungenentzündung
- Lungenödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Übelkeit
- leichtes Erbrechen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Unwohlsein im Bauch
- Obstipation
- Diarrhö
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Cholestase
- Gelbsucht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Urtikaria und andere Formen des Hautausschlags
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lichtempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxisch epidermale Nekrolyse
- Lupus-erythematodes-ähnliche Hautreaktion
- Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelkrämpfe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- aktues Nierenversagen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- abakterielle interstitielle Nephritis mit konsekutivem akutem Nierenversagen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenfunktionseinschränkung und Nierenversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erektile Dysfunktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fieber
- Asthenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhungen von Blutzucker, Cholesterin, Triglyzeriden, Harnsäure, Amylase im Serum
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme des Filmtabletten
- morgens mit reichlich Flüssigkeit (im hohen Dosisbereich morgens und abends)
- unabhängig von den Mahlzeiten
Stillzeithinweise
Benazepril hydrochlorid, Hydrochlorothiazid - peroral
- Anwendung des Kombinationsarzneimittels Benazeprilhydrochlorid + Hydrochlorothiazid während des Stillens von Frühgeborenen sowie in den ersten Wochen nach der Entbindung nicht empfohlen
- mögliches Risiko von kardiovaskulären und renalen Effekten beim Säugling besteht
- wenn die Säuglinge älter sind, kann die Anwendung bei stillenden Müttern erwogen werden, wenn die Behandlung für die Mutter als notwendig erachtet wird und der Säugling sorgfältig überwacht wird
- wenn das Arzneimittel während der Stillzeit angewandt wird, Dosis so niedrig wie möglich wählen
- für Anwendung in der Stillzeit keine ausreichende klinische Erfahrung vorliegend
- einige wenige pharmakokinetische Daten zeigen, dass sehr geringe Konzentrationen Benazeprilhydrochlorid + Hydrochlorothiazid in der Muttermilch erreicht werden
- Benazepril
- einige wenige pharmakokinetische Daten zeigen, dass sehr geringe Konzentrationen von Benazepril in der Muttermilcherreicht werden
- Hydrochlorothiazid
- Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen
- geht in geringen Mengen in die Muttermilch über
- Thiazid-Diuretika, angewandt in hohen Dosen zur intensiven Diurese, können Laktation hemmen
Schwangerschaftshinweise
Benazepril hydrochlorid, Hydrochlorothiazid - peroral
- aufgrund der Wirkstoffe dieses Kombinationsarzneimittels
- wird eine Anwendung während des 1. Trimesters nicht empfohlen
- ist die Anwendung im 2. und 3. Trimester einer Schwangerschaft kontraindiziert
- Benazepril
- 1. Schwangerschaftstrimester: Anwendung von ACE-Hemmern nicht empfohlen
- 2. und 3. Schwangerschaftstrimester: Anwendung von ACE-Hemmern kontraindiziert
- 1. Trimester
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich teratogenem Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmernwährend des 1. Schwangerschaftstrimesters vorliegend
- geringfügig erhöhtes Risiko jedoch nicht ausschließbar
- sofern Fortsetzung der ACE-Hemmer-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, Patientinnen, dieplanen, schwanger zu werden, auf alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umstellen
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beendenund, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich teratogenem Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmernwährend des 1. Schwangerschaftstrimesters vorliegend
- 2. und 3. Trimester
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) von ACE-Hemmern bei Anwendung während 2. und 3. Schwangerschaftstrimester bekannt
- Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen, im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem 2.Schwangerschaftstrimester
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben, häufig wiederholt auf Hypotonie untersuchen
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) von ACE-Hemmern bei Anwendung während 2. und 3. Schwangerschaftstrimester bekannt
- Hydrochlorothiazid
- bei essentieller Hypertonie schwangerer Frauen sollte Hydrochlorothiazid nur in den seltenen Fällen, in denen keine andere Behandlung möglich ist, angewandt werden
- auf Grund des Risikos eines verringerten Plasmavolumens und einer plazentaren Hypoperfusion ohne den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen, sollte Hydrochlorothiazid bei Schwangerschaftsödemen, Schwangerschaftshypertonie oder einer Präeklampsie nicht zur Anwendung kommen
- nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Hydrochlorothiazid in der Schwangerschaft, insbesonderewährend des 1.Trimesters, vorliegend
- Hydrochlorothiazid ist plazentagängig
- unzureichende Ergebnisse aus Tierstudien
- 2. und 3. Schwangerschaftstrimester
- Störung der fetoplazentaren Perfusion und fetalen und neonatale Auswirkungen wie Ikterus, Störungdes Elektrolythaushaltes und Thrombozytopenien möglich (auf Grund pharmakologischer Wirkung)
- Fertiliät
- Hydrochlorothiazid: keine Daten zur Auswirkung auf die Fruchtbarkeit bei Menschen vorliegend
- in Tierversuchen hatte Benazeprilhydrochlorid und Hydrochlorothiazid allein oder in Kombination keine Auswirkungenauf die Fruchtbarkeit und Empfängnis
Warnhinweise
Benazepril hydrochlorid, Hydrochlorothiazid - peroral
- darf nur nach einer sehr kritischen Nutzen-Risiko-Abwägung unter regelmäßiger Kontrolle repräsentativer, klinischer undlaborchemischer Parameter angewendet werden bei:
- klinisch relevanter Proteinurie (mehr als 1 g/Tag)
- gestörter Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie)
- gleichzeitiger systemischer Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrücken (z. B. Corticoide, Zytostatika, Antimetabolite), Allopurinol, Procainamid oder Lithium
- Gicht
- gleichzeitiger Therapie mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumergänzungsmitteln oder Kalium enthaltenden Salzsubstituten
- Hypovolämie
- Zerebralsklerose
- Koronarsklerose
- hämodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose bzw. hypertropher Kardiomyopathie
- manifestem oder latentem Diabetes mellitus
- eingeschränkter Leberfunktion
- vor Anwendung Nierenfunktion überprüfen
- vor Therapiebeginn Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel ausgleichen
- Arzneimittel insb. zu Therapiebeginn nur unter intensiver Überwachung von Blutdruck und/oder repräsentativen Laborparameternanwenden bei Patienten
- mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel
- mit eingeschränkter Nierenfunktion (Serum- Kreatinin bis 1,8 mg/dl bzw. Kreatinin- Clearance 30 - 60 ml/min)
- mit schwerer Hypertonie
- mit schwerer Herzinsuffizienz
- über 65 Jahre
- bei Dosierungserhöhung von Benazeprilhydrochlorid - insb. bei Patienten mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Diarrhoe, Diuretikavorbehandlung), schwerer Hypertonie - zu einem übermäßigen Blutdruckabfall kommen kann
- Patienten mindestens 6 Stunden überwachen
- Nierenarterienstenose/Nierentransplantation
- keine Erfahrungen bei Patienten mit einseitiger oder beidseitiger Nierenarterienstenose, Stenose einer Einzelniere oder bei Patienten nach Nierentransplantation vorliegend
- Arzneimittel bei diesen Patienten zur Behandlung der Hypertonie nicht anwenden
- Benazepril: bei kleiner Studie an hypertensiven Patienten mit ein- oder beidseitiger Nierenarterienstenose kam es unter Benazepril-Therapie zu Nierenfunktionsstörungen, Oligurie, einem Anstieg von Blut-Harnstoff- Stickstoff und Serumkreatinin; diese Veränderungen waren nach Absetzen oder einer Dosisreduktion von Benazepril und/oder einer Diuretikatherapie reversibel
- keine Erfahrungen bei Patienten mit einseitiger oder beidseitiger Nierenarterienstenose, Stenose einer Einzelniere oder bei Patienten nach Nierentransplantation vorliegend
- eingeschränkte Nierenfunktion
- bei einige Patienten mit Hypertonie ohne erkennbare vorbestehende Nierengefäßerkrankungen kam es unter Behandlung mit Benazepril zu einer Erhöhung des Blut- Harnstoff-Stickstoffs und Serumkreatinin-Spiegels (meist geringfügig und vorübergehend), insbesondere bei gemeinsamer Gabe von Benazepril mit einem Diuretikum
- bei Patienten mit bestehender Nierenfunktionsstörung ist die Wahrscheinlichkeit für diesen Anstieg höher
- in diesen Fällen kann eine Dosisreduktion oder das Absetzen von Benazepril+Hydrochlorthiazid erforderlich sein
- Untersuchung von hypertensiven Patienten sollte immer die Beurteilung der Nierenfunktion mit einschließen
- bei einige Patienten mit Hypertonie ohne erkennbare vorbestehende Nierengefäßerkrankungen kam es unter Behandlung mit Benazepril zu einer Erhöhung des Blut- Harnstoff-Stickstoffs und Serumkreatinin-Spiegels (meist geringfügig und vorübergehend), insbesondere bei gemeinsamer Gabe von Benazepril mit einem Diuretikum
- Kinder und Jugendliche
- keine ausreichenden Therapieerfahrungen bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren vorliegend
- Benazepril
- anaphylaktoide und verwandte Reaktionen
- zahlreiche und zum Teil schwere anaphylaktoide und verwandte Reaktionen möglich, da ACE-Hemmer den Stoffwechsel der Eicosanoide und Polypeptide einschließlich des endogenen Bradykinins beeinflussen
- Angioödem
- Auftreten von Angioödemen im Gesicht, Lippen, Zunge, Stimmritze und Kehlkopf während der Behandlung mit ACE-Hemmern möglich
- in einigen Fällen Symptome bis zu 2 Jahre nach Therapiebeginn beobachtet
- in solchen Fällen Behandlung sofort abbrechen und angemessene therapeutische Maßnahmen ergreifen
- Patienten sorgfältig beobachten, bis die Schwellung vollständig und endgültig zurückgegangen ist
- beschränkt sich die Schwellung auf Gesicht, Lippen und Mund, wird sich dies gewöhnlich ohne weitere Behandlung bessern, wobei Antihistaminika hilfreich sein können, die Symptome zu lindern
- Angioödeme mit Kehlkopfschwellung können tödlich verlaufen
- sind Zunge, Glottis oder Kehlkopf betroffen, ist eine Verengung der Luftwege wahrscheinlich und sofortige angemessene Behandlung erforderlich
- z.B. subkutane Injektion von 0,3 - 0,5ml Adrenalin-Lösung 1 : 1.000, und/oder Maßnahmen treffen, um die Atemwege offen zu halten
- ACE-Hemmer führen bei dunkelhäutigen Patienten afrikanischer Herkunft häufiger zu Angioödemen als bei anderen Patienten
- Patienten mit Angioödemen in der Anamnese, die nicht mit einer ACE-Hemmer-Therapie zusammenhingen, könnten ein erhöhtes Risiko für Angioödeme während der Therapie mit ACE-Hemmern haben
- andere Überempfindlichkeitsreaktionen wurden berichtet
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit Sacubitril/Valasartan kontraindiziert
- Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Benazepril begonnen werden
- Behandlung mit Benazepril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin
- kann zu einem erhöhten Risiko eines Angioödems führen (z. B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge mit oder ohne Atembeschwerden)
- Vorsicht ist geboten, wenn die Behandlung mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin bei Patienten begonnen wird, die bereits einen ACE-Hemmer einnehmen
- Anaphylaktoide Reaktionen während der Desensibilisierung
- während einer Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z. B. Bienen-, Wespenstich) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers können z. T. lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) möglich
- in 2 Fällen traten unter ACE-Hemmer-Behandlung bei Desensibilisierung mit Hymenopterengift (Wespengift) lebensbedrohliche anaphlyaktoide Reaktionen auf
- bei den gleichen Patienten konnten diese Reaktionen vermieden werden, wenn der ACE-Hemmer vorübergehend abgesetzt wurde
- traten aber bei unbeabsichtigter nochmaliger Exposition wieder auf
- in 2 Fällen traten unter ACE-Hemmer-Behandlung bei Desensibilisierung mit Hymenopterengift (Wespengift) lebensbedrohliche anaphlyaktoide Reaktionen auf
- falls eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte notwendig ist, ist der ACE-Hemmer vorübergehend durch andere Arzneimittel gegen Hypertonie zu ersetzen
- während einer Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z. B. Bienen-, Wespenstich) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers können z. T. lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) möglich
- Anaphylaktoide Reaktionen während Dialyse und Apherese bzw. Membran-Exposition
- anaphylaktoide Reaktionen während der Hämodialyse mit hoch durchlässigen Membranen beobachtet
- anaphylaktoide Reaktionen traten auch bei Patienten auf, bei denen eine LDL-Apherese mit Dextransulfat
- während der Behandlung mit Benazepril+Hydrochlorothiazid darf keine Dialyse oder Hämofiltration mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methallylsulfonat)-highflux- Membranen (z. B. „AN 69") erfolgen
- im Falle einer notfallmäßigen Dialyse oder Hämofiltration muss deshalb vorher auf ein anderes Arzneimittel gegen Hypertonie - kein ACE-Hemmer - umgestellt werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden
- während einer LDL-(Low-density lipoprotein)- Apherese mit Dextransulfat können unter der Anwendung eines ACE-Hemmers lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen auftreten
- Agranulozytose / Neutropenie
- für einen anderen ACE-Hemmer, Captopril, konnte gezeigt werden, dass dieser zu Agranulozytose und Knochenmarkdepressionen führt
- solche Effekte treten häufiger bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auf, besonders wenn diese Patienten auch eine Kollagen-Gefäßerkrankung wie z. B. systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie haben
- es sind keine ausreichenden Daten aus klinischen Studien vorhanden, die erkennen lassen, ob bei Benazepril eine vergleichbare Inzidenz von Agranulozytose vorliegt
- Überwachung der Anzahl der weißen Blutkörperchen ist bei Patienten mit Kollagen- Gefäß-Krankheit erforderlich, besonders wenn die Krankheit mit eingeschränkter Nierenfunktion verbunden ist
- Symptomatische Hypotonie
- wie bei anderen ACE-Hemmern wurde auch unter Benazepril in seltenen Fällen eine symptomatische Hypotonie beobachtet, insbesondere bei Patienten mit Volumen- oder Salzmangel infolge einer längeren Diuretikatherapie, diätetischer Salzrestriktion, Dialyse, Diarrhö oder Erbrechen
- Benazepril+Hydrochlorothiazid mit Vorsicht anwenden bei Patienten, die gleichzeitig mit anderen Antihypertensiva behandelt werden
- Thiazid-Komponente kann Wirkung anderer Antihypertensiva verstärken
- beim Auftreten einer Hypotonie sollte der Patient in Rückenlage gebracht und, wenn erforderlich, eine intravenöse Infusion einer physiologischen Kochsalzlösung gegeben werden
- Behandlung mit der Fixkombination kann fortgeführt werden, wenn Blutdruck und Volumen sich normalisiert haben
- bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz kann eine Therapie mit ACE-Hemmern einen übermäßigen Blutdruckabfall hervorrufen, der mit Oligurie und/oder progressiver Azotämie und (selten) mit einem akuten Nierenversagen einhergehen kann
- bei diesen Patienten Therapie unter strenger medizinischer Überwachung beginnen: in den ersten beiden Behandlungswochen engmaschig überwachen wie auch bei jeder Dosiserhöhung von Benazepril oder einem Diuretikum
- Aorten- und Mitralklappenstenose bzw. hypertrophe Kardiomyopathie
- bei Patienten mit Aorten- und Mitralklappenstenose bzw. hypertropher Kardiomyopathie nur mit Vorsicht anwenden
- Patienten mit schwerer, chronischer Herzinsuffizienz oder anderen Zuständen mit Stimulation des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- Patienten, deren Nierenfunktion von der Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron- Systems (RAAS) abhängig ist (z. B. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz), entwickelten unter der Behandlung mit ACE-Hemmern eine Oligurie und/oder eine progressive Azotämie und selten ein akutes Nierenversagen
- ACE-Hemmer können eine exzessive Hypotonie hervorrufen
- derzeit keine ausreichende Therapieerfahrung bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz vorliegend
- es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass es auch unter Benazepril+Hydrochlorothiazid infolge der Hemmung des Renin- Angiotensin-Aldosteron-Systems zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion beidiesen Patienten kommen kann
- Benazepril+Hydrochlorothiazid nicht bei diesen Patienten anwenden
- Benazepril kann durch Hemmung des RAAS bei empfindlichen Patienten zu Änderungen der Nierenfunktion führen
- Primärer Hyperaldosteronismus
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus nicht mit Benazepril+Hydrochlorothiazid behandeln, weil ihr Renin-Angiotensin-Aldosteron- System von der Primärerkrankung beeinflusst wird
- Änderungen der Serumelektrolyte
- Überwachung der Serumkaliumspiegel und Nierenfunktion empfohlen
- ACE-Hemmer können eine Hyperkaliämie bewirken, da sie die Freisetzung von Aldosteron verhindern
- Wirkung ist im Allgemeinen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht bedeutsam
- allerdings kann es bei Patienten mit einer beeinträchtigten Nierenfunktion und/oder bei Patienten, die Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika, Trimethoprim oder Cotrimoxazol (auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt) und insbesondere Aldosteron-Antagonisten oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker einnehmen, zu einer Hyperkaliämie kommen
- Kaliumsparende Diuretika und Angiotensin-Rezeptor- Blocker sollten bei Patienten, die ACE-Hemmererhalten, mit Vorsicht angewendet werden
- Primäre Lebererkrankung/Leberversagen
- selten wurde die Anwendung von ACE-Hemmern mit einem Syndrom in Verbindung gebracht, welches mit cholestatischem Ikterus beginnt, bis zu einer fulminanten hepatischen Nekrose fortschreitet und (manchmal) tödlich verläuft
- Mechanismus dieses Syndroms ist nicht bekannt
- Patienten, die Benazepril erhalten und bei denen eine Gelbsucht oder starke Erhöhungen der Leberenzymeauftreten, sollten Benazepril absetzen und angemessen ärztlich überwacht werden
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder progressiver Lebererkrankung, da geringfügige Veränderungen im Flüssigkeitsund Elektrolytgleichgewicht zu einem hepatischen Koma führen können
- Husten
- bei der Anwendung von ACE-Hemmern wurde über Husten berichtet
- der Husten ist gewöhnlich gekennzeichnet als nicht produktiv, anhaltend und nach dem Absetzen reversibel
- vermutlich aufgrund des gehemmten Abbaus von endogenem Bradykinin
- Husten, der durch ACE-Hemmer ausgelöst wird, sollte in die Differentialdiagnose eines Hustens einfließen
- Operation/Anästhesie
- Hypotonie oder sogar zum hypotensiven Schock unter Benazepril möglich,durch Verstärkung anderer blutdrucksenkender Wirkungen bei Patienten während einer größeren Operation oder unter Narkose
- vor Operation Anästhesist informieren, dass Patient ACE-Hemmer einnimmt
- wenn Absetzen von Benazepril nicht möglich ist, Volumen-Bilanzierung mit Sorgfalt aufrechterhalten
- während der Narkose mit Substanzen, die den Blutdruck senken, können ACE-Hemmer die durch die kompensatorische Reninfreisetzung verursachte Bildung von Angiotensin II hemmen
- Duale Blockade des Renin-Angiotensin- Aldosteron-Systems (RAAS)
- es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin- II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- duale Blockade des RAAS durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren deshalb nicht empfohlen
- wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen der Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- Ethnische Unterschiede
- wie bei ACE-Hemmern und Angiotensin-II-Antagonisten bekannt, wurde unter Benazepril ein geringerer blutdrucksenkender Effekt bei dunkelhäutigen Patienten afrikanischer Herkunft im Vergleich zu anderen Patienten beobachtet
- möglicherweise aufgrund der höheren Prävalenz eines niedrigen Renin-Status in der farbigen hypertensiven Bevölkerung
- wie bei ACE-Hemmern und Angiotensin-II-Antagonisten bekannt, wurde unter Benazepril ein geringerer blutdrucksenkender Effekt bei dunkelhäutigen Patienten afrikanischer Herkunft im Vergleich zu anderen Patienten beobachtet
- Schwangerschaft
- während der Schwangerschaft keine Behandlung mit ACE-Hemmern beginnen
- bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern ist zwingend erforderlich
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- anaphylaktoide und verwandte Reaktionen
- Hydrochlorothiazid
- Nicht-melanozytärer Hautkrebs
- in 2 epidemiologischen Studien auf der Grundlage des dänischen nationalen Krebsregisters wurde ein erhöhtes Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs (NMSC) [Basalzellkarzinom (BCC) und Plattenepithelkarzinom (SCC)] mit steigender kumulativer Dosis von Hydrochlorothiazid (HCTZ) beobachtet.Photosensibilisierende Wirkungen von HCTZ könnten zur Entstehung von NMSC beitragen
- Patienten, die HCTZ einnehmen, sollten über das NMSC-Risiko informiert werden, und es sollte ihnen geraten werden, ihre Haut regelmäßig auf neue Läsionen zu prüfen und unverzüglich alle verdächtigen Hautveränderungen zu melden
- Patienten sollten mögliche vorbeugende Maßnahmen empfohlen werden, um das Risiko von Hautkrebszu minimieren
- z. B. Einschränkung der Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV-Strahlung oder im Fall einer Exposition Verwendung eines angemessenen Sonnenschutzes
- Verdächtige Hautveränderungen sollten unverzüglich untersucht werden, ggf. einschließlich histologischer Untersuchungen von Biopsien
- bei Patienten, bei denen bereits ein NMSC aufgetreten ist, sollte die Verwendung von HCTZ überprüft werden
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Thiazide können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion Azotämie verursachen
- Anwendung nur mit Vorsicht
- Wirkung wiederholter Dosierungen können kumulieren
- Änderungen der Serumelektrolyte
- während der Behandlung mit Thiazid-Diuretika wurden Hypokaliämien beobachtet
- Hypokaliämie kann auch das Herz für die toxische Wirkung von Digitalis sensibilisieren oder seine Reaktion darauf verstärken
- Risiko einer Hypokaliämie ist am größten bei Patienten mit Leberzirrhose, schneller Diurese, inadäquater oraler Elektrolytaufnahme und unter gleichzeitiger Therapie mit Corticosteroiden oder ACTH
- können mit dem Auftreten einer Hyponatriämie und hypochlorämischer Alkalose verbunden sein
- Thiazide erhöhen die renale Ausscheidung von Magnesium; Verminderung Serum-Magnesiumspiegels möglich
- Ausscheidung von Calcium wird durch Thiazid-Diuretika vermindert; erhöhte Serum- Calciumspiegel (Hypercalciämie) möglich
- bei länger dauernder Behandlung wurde bei wenigen Patienten eine Funktionsänderung der Nebenschilddrüsen mit Hypercalcämie und Hypophosphatämie beobachtet
- tritt Hypercalciämie auf ist eine weitergehende diagnostische Abklärung erforderlich
- üblichen Komplikationen eines Hyperparathyroidismus wie Nierensteine, Knochenabbau undpeptische Ulzera wurden nicht beobachtet
- Behandlung mit einem kaliumsalz oder kaliumsparenden Diuretikum sollte bei Patienten vermieden werden, die einen ACEHemmer und ein Thiazid-Diuretikum, einschließlich Benazepril+Hydrochlorothiazid, erhalten, es sei denn, es wird für notwendig erachtet
- Kontrolle der Serumelektrolyte in regelmäßigen Abständen empfohlen
- während der Behandlung mit Thiazid-Diuretika wurden Hypokaliämien beobachtet
- Natrium- und/oder Volumenmangel
- bei Patienten, die Thiazid-Diuretika erhalten, auf klinische Anzeichen von Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt achten
- Anzeichen für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind:
- Trockener Mund, Durst, Schwächegefühl, Lethargie, Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder Krämpfe, Muskelschwäche, Hypotonie, Oligurie, Tachykardie und gastrointestinale Störungen wie Übelkeit und Erbrechen, Xerostomie, Asthenie, Somnolenz
- schweren Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel (z. B. bei hoch dosierter Therapie mit harntreibenden Mitteln) vor Therapiebeginn ausgleichen (in seltenen Fällen symptomatische Blutdrucksenkung möglich)
- Andere metabolische Störungen
- Thiazid-Diuretika können die Glukosetoleranz verändern
- ggf. Dosierungsanpassungen von Insulin oder oralen Antidiabetika notwendig
- Manifestation Diabetes mellitus während der Thiazid-Therapie möglich
- Anstieg der Serumspiegel von Cholesterin, Triglyceriden unter Thiazid-Diuretika- Gabe beobachtet, obwohl bei Dosis von 12,5 mg geringe oder keine Effekte berichtet
- Hyperurikämie oder Gichtanfall unter Thiazid-Therapie bei disponierten Patienten möglich
- Systemischer Lupus erythematodes
- systemischen Lupus erythematodes kann durch Thiazid-Diuretika ausgelöst oder verschlechtet werden
- Dopingkontrollen
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
- Akute Myopie und Engwinkelglaukom
- Hydrochlorothiazid (Sulfonamid) wurde mit einer idiokratischen Reaktion, die in einer akuten vorübergehenden Myopie und einem akuten Engwinkelglaukom resultierte, assoziiert
- Symptome schließen das akute Auftreten einer verringerten Sehschärfe oder Augenschmerzen ein und setzen typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Behandlungsbeginn ein
- unbehandeltes Engwinkelglaukom kann zu dauerhaftem Sehverlust führen
- primäre Behandlung durch schnellstmögliches Absetzen der Hydrochlorothiazid- Gabe
- rasche medikamentöse oder chirurgische Behandlung kann in Betracht gezogen werden, wenn der intraokulare Druck außer Kontrolle bleibt
- bekannte Sulfonamid- oder Penicillinallergien als Risikofaktoren Entwicklung eines Engwinkelglaukoms
- Nicht-melanozytärer Hautkrebs