Berotec N 100ug
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ML | 15,87 € |
| N3 | 3X10 ML | 24,30 € |
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Indikation
- Symptomatische Behandlung von akuten Asthmaanfällen
- Symptomatische Behandlung von Asthma bronchiale allergischer und nichtallergischer Ursache und / oder anderen Erkrankungen, die mit einer reversiblen Obstruktion der Atemwege einhergehen, z.B. chronisch obstruktive Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem
- Prophylaxe von belastungsinduziertem Asthma bronchiale
- Hinweis:
- sofern Dauerbehandlung erforderlich, sollte stets eine begleitende antiinflammatorische Therapie erfolgen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Aerosolstoss (1 Hub) enthält 100 µg Fenoterolhydrobromid
- Akutbehandlung plötzlich auftretender Bronchialkrämpfe und anfallsweise auftretender Atemnot
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre)
- 1 Hub (100 µg Fenoterolhydrobromid) als Einzeldosis
- keine spürbare Besserung nach 5 Min.: Dosiswiederholung
- Luftnot nach der 2. Applikation nicht behoben:
- weitere Anwendungen können erforderlich sein
- unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich
- Kinder (4 - 6 Jahre)
- 1 Hub (100 µg Fenoterolhydrobromid) als Einzeldosis
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre)
- Dauerbehandlung
- Erwachsene und Kinder ( > 6 Jahre )
- 1 - 2 Hübe (100 - 200 µg Fenoterolhydrobromid) 3 - 4 mal / Tag
- Zeitpunkt und Dosis der jeweiligen Einzelanwendung symptomorientiert wählen
- Abstand zwischen den einzelnen Inhalationen: mind. 3 Stunden
- max. Einzeldosis: 4 Hübe
- tägliche Maximaldosis: 8 Hübe
- Kinder ( 4 - 6 Jahre)
- Dauerbehandlung oder Anfallsprophylaxe:
- 100 µg Fenoterolhydrobromid 4 mal / Tag
- Zeitpunkt und Dosis der jeweiligen Einzelanwendung symptomorientiert wählen
- Abstand zwischen den einzelnen Inhalationen: mind. 3 Stunden
- max. Einzeldosis: 2 Hübe
- tägliche Maximaldosis: 4 Hübe
- Dauerbehandlung oder Anfallsprophylaxe:
- Erwachsene und Kinder ( > 6 Jahre )
- Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre )
- 1 - 2 Hübe (100 - 200 µg Fenoterolhydrobromid) möglichst 10 - 15 min. vorher
- Kinder (4 - 6 Jahre)
- 100 µg Fenoterolhydrobromid möglichst 10 - 15 min. vorher
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre )
- Anwendungsdauer: individuell, je nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung
Dosisanpassung
- Kinder < 4 Jahre: Anwendungsform im Allgemeinen ungeeignet
Kontraindikationen
Fenoterol - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Fenoterol
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- tachykarde Arrhythmien
Nebenwirkungen
Fenoterol - pulmonal
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen z.B.
- Juckreiz
- Exanthem
- Purpura
- Thrombopenie
- Gesichtsödem
- Überempfindlichkeitsreaktionen z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypokaliämie (auch schwerwiegende Fälle)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anstieg des Blutspiegels von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerol und Ketonkörpern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- psychische Veränderungen (überwiegend bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren) einschl.
- Übererregbarkeit
- hyperaktive Verhaltensauffälligkeiten
- Schlafstörungen
- Halluzinationen
- Erregung
- psychische Veränderungen (überwiegend bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren) einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nervosität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tremor
- Schwindel
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmien
- pektanginöse Beschwerden
- ventrikuläre Extrasystolen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Herzklopfen
- Myokardischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- paradoxe Bronchospasmen
- ohne Häufigkeitsangabe
- lokale Irritationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Sodbrennen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwitzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Juckreiz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- Hautreaktionen wie Exanthem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Miktionsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutdrucksenkungen oder -steigerungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Anwendung möglichst im Sitzen oder Stehen
- bei der Inhalation zeigt der Pfeil am Behälter senkrecht nach oben und das Mundstück nach unten, unabhängig von der Position, in der inhaliert wird
- Anwendung bei Kindern nur auf ärztliche Anweisung und unter Aufsicht von Erwachsenen
- Zur Vorbereitung ("Lungenöffnung") und Unterstützung einer Aerosoltherapie mit Kortikosteroiden, Solen und Cromoglicinsäure, Dinatriumsalz (DNCG): Fenoterol-Dosier-Aerosol vorher inhalieren
- vor der ersten Anwendung Dosier-Aerosol zweimal betätigen
- falls Aerosol > 3 Tage nicht benutzt wurde: vor der Anwendung einmal betätigen
Handhabung
- Schutzkappe entfernen
- Tief ausatmen
- Mundstück mit den Lippen fest umschliessen (Pfeil und Behälterboden zeigen nach oben)
- Tief einatmen und gleichzeitig fest auf dem Boden des Behälters drücken
- wenn tiefe Einatmung nicht möglich ist, zunächst ein Aerosolstoss in die Mundhöhle sprühen
- Mundstück aus dem Mund nehmen und langsam ausatmen
- nach Gebrauch Schutzkappe wieder aufsetzen
Reinigung des Mundrohrs / Aufbewahrung:
- Mundrohr entfernen und mit warmen Wasser reinigen
- bei Gebrauch von Seife oder Spülmittel mit warmen Wasser gründlich nachspülen
- Mundrohr durch Ausschütteln und ohne Anwendung von Wärme trocknen
- zur Erleichterung der Reiningung nicht ins Mundrohr hineinatmen
- Behälter steht unter Druck, nicht gewaltsam öffnen oder Temperaturen über 50°C aussetzen
Stillzeithinweise
Fenoterol - pulmonal
- Anwendung in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung empfohlen
- da Fenoterol in die Muttermilch übergeht
- unbekannt, ob Fenoterol unerwünschte Wirkungen auf das Neugeborene hat
Schwangerschaftshinweise
Fenoterol - pulmonal
- Fenoterol besonders während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden
- obwohl im Tierversuch keine den Embryo schädigenden Wirkungen festgestellt werden konnten
- Fenoterol passiert die Plazentaschranke
- tokolytische Wirkung bei inhalativer Anwendung ist unwahrscheinlich, obwohl sie nicht völlig ausgeschlossen werden kann
- Fertilität
- klinische Daten zur Fertilität für Fenoterol nicht vorliegend
- nichtklinische Studien, die mit Fenoterol durchgeführt wurden, zeigten keine unerwünschten Effekte auf die Fertilität
Warnhinweise
Fenoterol - pulmonal
- Hinweis zur Dauerbehandlung
- sofern eine Dauerbehandlung erforderlich ist, sollte eine begleitende antiinflammatorische Therapie in Betracht gezogen werden
- Fenoterol nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden bei
- schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt und koronarer Herzkrankheit
- Einnahme von Herzglykosiden
- schwerer und unbehandelter Hypertonie
- Aneurysmen
- Hyperthyreose
- unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage
- Phäochromozytom
- dies gilt insbesondere, wenn die höchste empfohlene Dosis angewendet wird
- paradoxe Bronchospasmen
- wie andere Inhalativa kann das Arzneimittel zu paradoxen Bronchospasmen führen, die lebensbedrohlich sein können
- falls ein paradoxer Bronchospasmus auftritt
- Fenoterol sofort abesetzen
- und durch eine Alternativtherapie ersetzen
- kardiovaskuläre Effekte
- kardiovaskuläre Nebenwirkungen können bei Sympathomimetika, zu denen auch Fenoterol zählt, beobachtet werden
- Hinweise nach Markteinführung sowie aus Veröffentlichungen für ein Auftreten einer mit Beta-Agonisten assoziierten Myokardischämie
- mit Fenoterol behandelte Patienten, die an einer schweren Grunderkrankung des Herzens leiden (z.B. ischämische Herzerkrankung, Arrhythmie oder schwere Herzinsuffizienz)
- ärztlichen Rat einholen, wenn bei ihnen Schmerzen in der Brust oder andere Anzeichen einer sich verschlechternden Herzerkrankung auftreten
- besondere Aufmerksamkeit bei der Beurteilung von Symptomen wie Atemnot und Schmerzen in der Brust geboten, da diese einen respiratorischen oder kardialen Ursprung haben können
- Hypokaliämie
- Therapie mit Beta2-Agonisten kann möglicherweise schwerwiegende Hypokaliämie verursachen
- besondere Vorsicht bei schwerem Asthma
- weil eine Hypokaliämie durch gleichzeitige Behandlung mit Xanthinderivaten (z. B. Theophyllin), Glucocorticosteroiden und Diuretika verstärkt werden kann
- besondere Vorsicht bei schwerem Asthma
- zusätzlich kann eine Hypoxie die Effekte einer Hypokaliämie auf den Herzrhythmus verstärken
- Hypokaliämie kann bei Patienten, die Digoxin erhalten, zu einer erhöhten Anfälligkeit für Arrythmien führen
- in solchen Situationen Serumkaliumspiegel kontrollieren
- Therapie mit Beta2-Agonisten kann möglicherweise schwerwiegende Hypokaliämie verursachen
- akute zunehmende Dyspnoe
- Patienten darauf hinweisen, dass bei akuter, sich rasch verschlimmernder Dyspnoe unverzüglich ein Arzt konsultiert werden muss
- Zunahme der Asthma-Symptome, Häufigkeit der Anwendung, entzündungshemmende Therapie
- Patienten, denen eine regelmäßige entzündungshemmende Therapie verschrieben wird
- sollte empfohlen werden, ihre entzündungshemmende Medikation auch dann weiter anzuwenden, wenn die Symptome nachlassen und sie Fenoterol nicht benötigen
- wenn ein zuvor wirksames Dosierungsschema die Symptome nicht mehr im gleichen Ausmaß lindert
- sollte der Patient so bald wie möglich ärztlichen Rat einholen, da dies ein Anzeichen für eine Verschlimmerung des Asthmas sein könnte und eine Neubewertung der Asthmatherapie erfordert
- übermäßige Anwendung von kurzwirksamen Beta-Agonisten
- kann das Fortschreiten der Grunderkrankung maskieren und zu einer Verschlechterung der Asthmakontrolle beitragen, was zu einem erhöhten Risiko schwerer Asthma-Exazerbationen und einem erhöhten Mortalitätsrisiko führt
- Patienten, die Fenoterol mehr als 2mal pro Woche „bei Bedarf" anwenden - die prophylaktische Anwendung vor dem Sport nicht mitgezählt
- sollten im Hinblick auf eine angebrachte Therapieanpassung erneut untersucht werden, da bei diesen Patienten die Gefahr einer übermäßigen Anwendung von Fenoterol besteht
- Patienten, denen eine regelmäßige entzündungshemmende Therapie verschrieben wird
- gleichzeitige Therapie mit sympathomimetischen oder anticholinergen Bronchodilatatoren
- andere sympathomimetische Bronchodilatatoren sollten nur unter ärztlicher Kontrolle zusammen mit Fenoterol angewendet werden
- anticholinerge Bronchodilatatoren können zusammen mit Fenoterol angewendet werden
- Kinder
- Anwendung des Arzneimittels nur unter Aufsicht eines Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes
- Patienten mit Diabetes mellitus
- engmaschige Blutzuckerkontrolle erforderlich
- Anstieg Blutzuckerspiegel bei Applikation hoher Dosen möglich
- engmaschige Blutzuckerkontrolle erforderlich
- Leber- und Niereninsuffizienz
- keine Daten zur Pharmakokinetik von Fenoterol vorliegend
- besondere Abwägung der Anwendung
- Hinweis für Sportler
- Anwendung von Fenoterol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen