Betmiga 50mg Retardtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 47,86 € |
| N3 | 100 ST | 103,07 € |
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Indikation
Erwachsene
- überaktive Blase (OAB, overactive bladder)
- symptomatische Therapie von imperativem Harndrang, erhöhter Miktionsfrequenz und / oder Dranginkontinenz, die mit überaktiver Blase auftreten können
Kinder und Jugendliche (3 - 18 Jahre und >/= 35 kg KG)
- neurogene Detrusorhyperaktivität (NDO, neurogenic detrusor overactivity)
Dosierung
- überaktive Blase (OAB)
- Erwachsene (einschließlich älterer Patienten)
- 50 mg Mirabegron 1mal / Tag
- Erwachsene (einschließlich älterer Patienten)
- neurogene Detrusorhyperaktivität (NDO)
- Kinder und Jugendliche (3 - 18 Jahre und >/= 35 kg KG)
- 25 mg Mirabegron 1mal / Tag
- nach 4 - 8 Wochen, optional, Dosissteigerung auf: 50 mg Mirabegron 1mal / Tag
- während einer Langzeittherapie
- Patienten regelmäßig hinsichtlich der Fortsetzung der Behandlung und einer potenziellen Dosisanpassung beurteilen
- Beurteilung mind. 1mal / Jahr oder, falls indiziert, häufiger durchführen
- ausgelassene Dosis
- </= 12 Stunden seit dem versäumten Zeitpunkt
- Dosis nachträglich einnehmen
- >/= 12 Stunden seit dem versäumten Zeitpunkt
- ausgelassene Dosis überspringen
- nächste Dosis wieder zum regulären Zeitpunkt einnehmen
- </= 12 Stunden seit dem versäumten Zeitpunkt
- Umstellung von Suspension zum Einnehmen (</= 35 kg KG) auf Tabletten (>/= 35 kg KG)
- Patienten, die 6 ml Suspension zum Einnehmen erhalten haben, Umstellung auf: 25 mg Mirabegron 1mal / Tag
- Patienten, die 10 ml Suspension zum Einnehmen erhalten haben, Umstellung auf: 50 mg Mirabegron 1mal / Tag
- Kinder und Jugendliche (3 - 18 Jahre und >/= 35 kg KG)
Dosisanpassung
- überaktive Blase (OAB) bei Erwachsenen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leicht / mäßig (GFR 30 - 89 ml / Min. / 1,73 m2)
- Dosis: 50 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: max. 25 mg
- stark (GFR 15 - 29 ml / Min. / 1,73 m2)
- Dosis: 25 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: nicht empfohlen
- ESRD - terminale Niereninsuffizienz (GFR < 15 ml / Min / 1,73 m2) oder dialysepflichtige Patienten
- Anwendung nicht empfohlen
- keine Untersuchungen vorhanden
- leicht / mäßig (GFR 30 - 89 ml / Min. / 1,73 m2)
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht (Child-Pugh-Klasse A)
- Dosis: 50 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: max. 25 mg
- mäßig (Child-Pugh-Klasse B)
- Dosis: 25 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: nicht empfohlen
- stark (Child-Pugh Klasse C)
- Anwendung nicht empfohlen
- keine Untersuchungen vorhanden
- leicht (Child-Pugh-Klasse A)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- neurogene Detrusorhyperaktivität (NDO) bei pädiatrischen Patienten (3 - 18 Jahre und >/= 35 kg KG)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leicht / mäßig (GFR 30 - 89 ml / Min. / 1,73 m2)
- keine Dosisanpassung notwendig
- Anfangsdosis: 25 mg
- max. Dosis: 50 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: 25 mg
- stark (GFR 15 - 29 ml / Min. / 1,73 m2)
- Anfangsdosis: 25 mg
- max. Dosis: 25 mg
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: nicht empfohlen
- ESRD - terminale Niereninsuffizienz (GFR < 15 ml / Min / 1,73 m2) oder dialysepflichtige Patienten
- Anwendung nicht empfohlen
- leicht / mäßig (GFR 30 - 89 ml / Min. / 1,73 m2)
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht (Child-Pugh-Klasse A)
- Angangsdosis: 25
- max. Dosis: 50
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: 25 mg
- mäßig (Child-Pugh-Klasse B)
- Anfangsdosis: 25
- max. Dosis: 25
- gleichzeitige Einnahme mit starken CYP3A4-Inhibitoren: nicht empfohlen
- stark (Child-Pugh Klasse C)
- Anwendung nicht empfohlen
- keine Untersuchungen vorhanden
- leicht (Child-Pugh-Klasse A)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Geschlecht
- keine geschlechtsspezifische Dosisanpassung notwendig
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern mit OAB nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
Kontraindikationen
Mirabegron - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Mirabegron
- Schwere, nicht ausreichend eingestellte Hypertonie, definiert als systolischer Blutdruck >/= 180 mmHg und / oder diastolischer Blutdruck >/= 110 mmHg
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Mirabegron - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Harnwegsinfektion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vaginalinfektion
- Zystitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaflosigkeit (nach Markteinführung beobachtet)
- Verwirrtheitszustand (nach Markteinführung beobachtet)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (nach Markteinführung beobachtet)
- Schwindelgefühl (nach Markteinführung beobachtet)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenlidödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitation
- Vorhofflimmern
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefässerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- hypertensive Krise (nach Markteinführung beobachtet)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit (nach Markteinführung beobachtet)
- Obstipation (nach Markteinführung beobachtet)
- Diarrhoe (nach Markteinführung beobachtet)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspepsie
- Gastritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lippenödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- GGT erhöht
- AST erhöht
- ALT erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Ausschlag
- makulöser Ausschlag
- papulöser Ausschlag
- Pruritus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leukozytoklastische Vaskulitis
- Purpura
- Angioödem (nach Markteinführung beobachtet)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gelenkschwellung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnretention (nach Markteinführung beobachtet)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vulvovaginaler Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutdruck erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Tabletten zum Einnehmen
- überaktive Blase (OAB) bei Erwachsenen
- Tablette im Ganzen mit Flüssigkeit und mit / ohne Nahrung einnehmen
- Tablette nicht zerkauen, teilen oder zerstoßen
- neurogene Detrusorhyperaktivität (NDO) bei Kindern und Jugendlichen
- Tablette im Ganzen mit Flüssigkeit und mit Nahrung einnehmen
- Tablette nicht zerkauen, teilen oder zerstoßen
Stillzeithinweise
Mirabegron - peroral
- Mirabegron soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Übergang in die Muttermilch aufgrund der tierexperimentellen Studie ebenfalls zu erwarten
- keine Studien
- zum Einfluss von Mirabegron auf die Milchproduktion beim Menschen
- zum Auftreten in der menschlichen Muttermilch
- zu den Auswirkungen auf den gestillten Säugling
- tierexperimentelle Studien an Nagern
- Übergang in Milch
Schwangerschaftshinweise
Mirabegron - peroral
- Anwendung von Mirabegron während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
- keine oder nur begrenzte Datenmengen aus der Anwendung von Mirabegron bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- bei Tieren keine behandlungsbedingten Auswirkungen auf die Fertilität
- Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen nicht untersucht
Warnhinweise
Mirabegron - peroral
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Patienten mit ESRD (eGFR < 15 ml/min/1,73 m2) oder dialysepflichtigen Patienten
- Anwendung nicht empfohlen
- Anwendung nicht untersucht
- starke Einschränkung der Nierenfunktion (GFR 15 - 29 ml / min / 1,73 m²)
- begrenzte Daten vorliegend
- Dosis von 25 mg Mirabegron 1mal/ Tag empfohlen (Empfehlung auf Grundlage der Ergebnisse einer pharmakokinetischen Studie)
- Anwendung bei gleichzeitiger Therapie mit starken CYP3A-Inhibitoren nicht empfohlen
- Patienten mit ESRD (eGFR < 15 ml/min/1,73 m2) oder dialysepflichtigen Patienten
- eingeschränkte Leberfunktion
- starke Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh Klasse C)
- Anwendung nicht empfohlen
- Anwendung nicht untersucht
- mäßige Einschränkung der Leberfunktion (Child Pugh Klasse B)
- Anwendung bei gleichzeitiger Therapie mit starken CYP3A-Inhibitoren nicht empfohlen
- starke Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh Klasse C)
- Hypertonie
- Überaktive Blase bei Erwachsenen
- Mirabegron kann den Blutdruck erhöhen
- Blutdruckmessungen vor Behandlungsbeginn und regelmäßig während der Behandlung mit Mirabegron, insbesondere bei Patienten mit Hypertonie
- Patienten mit Hypertonie im Stadium 2 (systolischer Blutdruck >/= 160 mm Hg oder diastolischer Blutdruck >/= 100 mm Hg)
- begrenzte Daten vorliegend
- Neurogene Detrusorhyperaktivität bei Kindern und Jugendlichen
- Mirabegron kann bei pädiatrischen Patienten den Blutdruck erhöhen
- der Blutdruckanstieg kann bei Kindern (im Alter von 3 bis unter 12 Jahren) höher ausfallen als bei Jugendlichen (im Alter von 12 bis unter 18 Jahren)
- der Blutdruck sollte vor Behandlungsbeginn und regelmäßig während der Behandlung mit Mirabegron gemessen werden
- Überaktive Blase bei Erwachsenen
- Patienten mit kongenitaler oder erworbener QT-Verlängerung
- in therapeutischen Dosen keine klinisch relevante QT-Verlängerungen in klinischen Studien
- Patienten mit anamnestisch bekannter QT-Verlängerung oder unter Einnahme von bekanntermaßen das QT-Intervall verlängernden Arzneimitteln wurden nicht in die Studien einbezogen
- Anwendung nur mit Vorsicht
- Wirkungen von Mirabegron bei diesen Patienten nicht bekannt
- Patienten mit Blasenausgangsobstruktion (BOO) und Patienten, die Antimuskarinika zur Behandlung einer überaktiven Blase (OAB) einnehmen
- Berichte über Fälle von Harnretention nach Markteinführung unter der Behandlung mit Mirabegron bei Patienten mit einer Blasenausgangsobstruktion (BOO, bladder outlet obstruction) und bei Patienten, die Antimuskarinika zur Behandlung einer OAB erhielten
- kontrollierte klinische Studie zur Verträglichkeit von Mirabegron bei Patienten mit überaktiver Blase zeigte kein erhöhtes Risiko eines Harnretention
- dennoch Anwendung mit Vorsicht
- bei Patienten mit klinisch signifikanter BOO
- bei Anwendung von Antimuskarinika zur Behandlung der OAB