Bevespi Aerosphere 7.2 ug/5 ug Dru.Gasinh.3x120Hub

Abacus Medicine A/S
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Formoterol/Glycopyrronium →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N2 1 ST 96,28 €
3 ST 268,49 €

Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.

Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.

Jetzt KI fragen

Fachinformationen

Indikation

  • bronchodilatatorische Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)

Dosierung

Basiseinheit: jeder Sprühstoß (über das Mundstück abgegebene Menge) enthält 9 µg Glycopyrroniumbromid, entsprechend 7,2 µg Glycopyrronium und 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.)

  • bronchodilatatorische Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
    • Erwachsene
      • 2 Sprühstöße 2mal / Tag
        • 2 Sprühstöße am Morgen und 2 Sprühstöße am Abend
      • max. Dosis: 2 Sprühstöße 2mal / Tag
      • Vergessen einer Dosis
        • Nachholen der Dosis so bald wie möglich
        • Anwendung der nächsten Dosis zur üblichen Zeit
        • folgende Dosis nicht verdoppeln, um die vergessene Dosis auszugleichen
    • ältere Patienten
      • keine Dosisanpassung erforderlich
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwere Nierenfunktionsstörung oder dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz
        • Anwendung nur, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • leichte bis mäßige Leberfunktionsstörung
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwere Leberfunktionsstörung
        • keine relevanten Daten
        • Anwendung mit Vorsicht
    • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
      • kein relevanter Nutzen

Kontraindikationen

Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
  • Überempfindlichkeit gegen Glycopyrronium
  • Überempfindlichkeit gegen Formoterol

Nebenwirkungen

Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Hautausschlag und Pruritus
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Hyperglykämie (Nebenwirkung von Formoterol)
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Angstzustände
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Agitiertheit
      • Unruhe
      • Insomnie
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen (Nebenwirkung von Formoterol)
      • Schwindelgefühl
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Tremor (Nebenwirkung von Formoterol)
  • Herzerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Tachykardie
      • Palpitationen
      • Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie und Extrasystolen)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Mundtrockenheit (Nebenwirkung von Glycopyrronium)
      • Übelkeit
  • Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Muskelspasmen (Nebenwirkung von Formoterol)
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Harnwegsinfektion
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Harnverhalt (Nebenwirkung von Glycopyrronium)
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Brustschmerz

Anwendungshinweise

  • zur Inhalation
  • Hinweise zur Anwendung
    • Suspension wird mit hoher Geschwindigkeit aus dem Druckbehältnis ausgestoßen
    • Wirkstoffe gelangen bei Inhalation durch das Mundstück während der Betätigung des Inhalators über die eingeatmete Luft in die Atemwege
    • Patienten sind in die korrekte Inhalationstechnik einzuweisen
    • Patienten sind anzuweisen
      • die Hinweise zur Anwendung in der Packungsbeilage, die jedem Inhalator beiliegt, sorgfältig durchzulesen
      • den Inhalator nicht zu verwenden, wenn das Trockenmittel, das sich im Folienbeutel befindet, aus seiner Verpackung ausgetreten ist
      • den Inhalator durch Schütteln funktionsbereit zu machen und vor der erstmaligen Anwendung 4 Sprühstöße in die Luft abzugeben oder 2 Sprühstöße, wenn der Inhalator
        • > 7 Tage nicht mehr benutzt wurde
        • niedrigen Temperaturen ausgesetzt war
        • fallen gelassen wurde
    • Koordination der Inhalation mit der Betätigung des Inhalators, um eine angemessene Verteilung der Wirkstoffe in der Lunge zu erreichen
    • Patienten, die Schwierigkeiten haben, das Auslösen der Inhalation mit dem Einatmen zu koordinieren
      • zur Sicherstellung der richtigen Anwendung des Arzneimittels: Anwendung mit einem Spacer (Inhalationshilfe) möglich

Stillzeithinweise

Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
  • Anwendung bei stillenden Frauen nur in Erwägung ziehen, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter größer ist als jedes mögliche Risiko für den Säugling
  • nicht bekannt, ob Glycopyrronium oder Formoterol in die Muttermilch übergehen
  • bei Ratten: Hinweise auf einen Übergang von Glycopyrronium und Formoterol in die Milch vorliegend

Schwangerschaftshinweise

Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
  • während der Schwangerschaft nur dann anwenden, wenn der zu erwartende Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt
  • keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
  • Einzeldosis-Studien bei Menschen zeigten, dass sehr geringe Mengen Glycopyrronium die Plazentaschranke passierten haben
  • tierexperimentelle Reproduktionsstudien
    • sowohl Formoterol als auch Glycopyrronium (einzeln gegeben) haben unerwünschte Wirkungen bei sehr hohen Dosen/systemischen Expositionsspiegeln gezeigt
  • Fertilität
    • Studien an Ratten haben Beeinträchtigungen der Fertilität nur bei Dosen gezeigt, die oberhalb der maximalen Humanexposition von Formoterol lagen
    • Glycopyrronium hat zu keinen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität von Ratten geführt
    • unwahrscheinlich, dass die Fertilität beim Menschen beeinträchtigt wird, wenn das Arzneimittel in der empfohlenen Dosis angewendet wird

Warnhinweise

Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
  • Asthma
    • sollte nicht zur Behandlung von Asthma angewendet werden
  • Paradoxer Bronchospasmus
    • kein Auftreten von paradoxen Bronchospasmen in klinischen Studien in der empfohlenen Dosis
    • Behandlung mit Arzneimittel abbrechen und eine andere Therapie in Betracht ziehen, wenn ein paradoxer Bronchospasmus auftritt
  • Nicht zur Akuttherapie
    • nicht zur Behandlung von akuten Bronchospasmus-Anfällen, d. h. als Notfalltherapie, indiziert
  • Kardiovaskuläre Wirkungen
    • Auftreten kardiovaskulärer Wirkungen, wie kardiale Arrhythmien, z. B. Vorhofflimmern und Tachykardie, nach Anwendung von Muskarinrezeptor Antagonisten und Sympathomimetika, einschließlich Glycopyrronium oder Formoterol
    • Patienten mit einer klinisch signifikanten unkontrollierten Herz-Kreislauf-Erkrankung wurden von den klinischen Studien ausgeschlossen
    • mit Vorsicht anwenden
      • bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. ischämische Herzerkrankung, Tachyarrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz
      • bei Patienten mit Thyreotoxikose
      • bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Verlängerung des QT-Intervalls
  • Hypokaliämie
    • ß2-Adrenozeptoragonisten können eine signifikante Hypokaliämie verursachen, die die Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann
    • Verringerung des Serumkaliums ist normalerweise vorübergehend und erfordert keine Supplementierung
    • Hypokaliämie durch eine Hypoxie und Begleitbehandlung verstärkt werden
  • Hyperglykämie
    • Inhalation hoher Dosen von ß2-Adrenozeptoragonisten kann zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führen
  • Anticholinerge Wirkung
    • Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
      • symptomatischer Prostatahyperplasie
      • Harnverhalt oder
      • Engwinkelglaukom
  • Nierenfunktionsstörung
    • schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min), einschl. solcher mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz
      • nur dann, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
    • Glycopyrronium hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden
  • Leberfunktionsstörung
    • Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung
      • nur anwenden, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
      • auf potenzielle Nebenwirkungen hin überwachen