Bevespi Aerosphere 7.2 ug/5 ug Dru.Gasinh.3x120Hub
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 3 ST | 262,92 € |
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Indikation
- bronchodilatatorische Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
Dosierung
Basiseinheit: jeder Sprühstoß (über das Mundstück abgegebene Menge) enthält 9 µg Glycopyrroniumbromid, entsprechend 7,2 µg Glycopyrronium und 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.)
- bronchodilatatorische Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
- Erwachsene
- 2 Sprühstöße 2mal / Tag
- 2 Sprühstöße am Morgen und 2 Sprühstöße am Abend
- max. Dosis: 2 Sprühstöße 2mal / Tag
- Vergessen einer Dosis
- Nachholen der Dosis so bald wie möglich
- Anwendung der nächsten Dosis zur üblichen Zeit
- folgende Dosis nicht verdoppeln, um die vergessene Dosis auszugleichen
- 2 Sprühstöße 2mal / Tag
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Nierenfunktionsstörung oder dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz
- Anwendung nur, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte bis mäßige Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- keine relevanten Daten
- Anwendung mit Vorsicht
- leichte bis mäßige Leberfunktionsstörung
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- kein relevanter Nutzen
- Erwachsene
Kontraindikationen
Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Glycopyrronium
- Überempfindlichkeit gegen Formoterol
Nebenwirkungen
Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Hautausschlag und Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperglykämie (Nebenwirkung von Formoterol)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angstzustände
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agitiertheit
- Unruhe
- Insomnie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (Nebenwirkung von Formoterol)
- Schwindelgefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tremor (Nebenwirkung von Formoterol)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- Palpitationen
- Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie und Extrasystolen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit (Nebenwirkung von Glycopyrronium)
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelspasmen (Nebenwirkung von Formoterol)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Harnwegsinfektion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Harnverhalt (Nebenwirkung von Glycopyrronium)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brustschmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zur Inhalation
- Hinweise zur Anwendung
- Suspension wird mit hoher Geschwindigkeit aus dem Druckbehältnis ausgestoßen
- Wirkstoffe gelangen bei Inhalation durch das Mundstück während der Betätigung des Inhalators über die eingeatmete Luft in die Atemwege
- Patienten sind in die korrekte Inhalationstechnik einzuweisen
- Patienten sind anzuweisen
- die Hinweise zur Anwendung in der Packungsbeilage, die jedem Inhalator beiliegt, sorgfältig durchzulesen
- den Inhalator nicht zu verwenden, wenn das Trockenmittel, das sich im Folienbeutel befindet, aus seiner Verpackung ausgetreten ist
- den Inhalator durch Schütteln funktionsbereit zu machen und vor der erstmaligen Anwendung 4 Sprühstöße in die Luft abzugeben oder 2 Sprühstöße, wenn der Inhalator
- > 7 Tage nicht mehr benutzt wurde
- niedrigen Temperaturen ausgesetzt war
- fallen gelassen wurde
- Koordination der Inhalation mit der Betätigung des Inhalators, um eine angemessene Verteilung der Wirkstoffe in der Lunge zu erreichen
- Patienten, die Schwierigkeiten haben, das Auslösen der Inhalation mit dem Einatmen zu koordinieren
- zur Sicherstellung der richtigen Anwendung des Arzneimittels: Anwendung mit einem Spacer (Inhalationshilfe) möglich
Stillzeithinweise
Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
- Anwendung bei stillenden Frauen nur in Erwägung ziehen, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter größer ist als jedes mögliche Risiko für den Säugling
- nicht bekannt, ob Glycopyrronium oder Formoterol in die Muttermilch übergehen
- bei Ratten: Hinweise auf einen Übergang von Glycopyrronium und Formoterol in die Milch vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
- während der Schwangerschaft nur dann anwenden, wenn der zu erwartende Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt
- keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- Einzeldosis-Studien bei Menschen zeigten, dass sehr geringe Mengen Glycopyrronium die Plazentaschranke passierten haben
- tierexperimentelle Reproduktionsstudien
- sowohl Formoterol als auch Glycopyrronium (einzeln gegeben) haben unerwünschte Wirkungen bei sehr hohen Dosen/systemischen Expositionsspiegeln gezeigt
- Fertilität
- Studien an Ratten haben Beeinträchtigungen der Fertilität nur bei Dosen gezeigt, die oberhalb der maximalen Humanexposition von Formoterol lagen
- Glycopyrronium hat zu keinen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität von Ratten geführt
- unwahrscheinlich, dass die Fertilität beim Menschen beeinträchtigt wird, wenn das Arzneimittel in der empfohlenen Dosis angewendet wird
Warnhinweise
Formoterol und Glycopyrroniumbromid - pulmonal
- Asthma
- sollte nicht zur Behandlung von Asthma angewendet werden
- Paradoxer Bronchospasmus
- kein Auftreten von paradoxen Bronchospasmen in klinischen Studien in der empfohlenen Dosis
- Behandlung mit Arzneimittel abbrechen und eine andere Therapie in Betracht ziehen, wenn ein paradoxer Bronchospasmus auftritt
- Nicht zur Akuttherapie
- nicht zur Behandlung von akuten Bronchospasmus-Anfällen, d. h. als Notfalltherapie, indiziert
- Kardiovaskuläre Wirkungen
- Auftreten kardiovaskulärer Wirkungen, wie kardiale Arrhythmien, z. B. Vorhofflimmern und Tachykardie, nach Anwendung von Muskarinrezeptor Antagonisten und Sympathomimetika, einschließlich Glycopyrronium oder Formoterol
- Patienten mit einer klinisch signifikanten unkontrollierten Herz-Kreislauf-Erkrankung wurden von den klinischen Studien ausgeschlossen
- mit Vorsicht anwenden
- bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. ischämische Herzerkrankung, Tachyarrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz
- bei Patienten mit Thyreotoxikose
- bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Verlängerung des QT-Intervalls
- Hypokaliämie
- ß2-Adrenozeptoragonisten können eine signifikante Hypokaliämie verursachen, die die Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann
- Verringerung des Serumkaliums ist normalerweise vorübergehend und erfordert keine Supplementierung
- Hypokaliämie durch eine Hypoxie und Begleitbehandlung verstärkt werden
- Hyperglykämie
- Inhalation hoher Dosen von ß2-Adrenozeptoragonisten kann zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führen
- Anticholinerge Wirkung
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- symptomatischer Prostatahyperplasie
- Harnverhalt oder
- Engwinkelglaukom
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- Nierenfunktionsstörung
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min), einschl. solcher mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz
- nur dann, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- Glycopyrronium hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min), einschl. solcher mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz
- Leberfunktionsstörung
- Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung
- nur anwenden, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- auf potenzielle Nebenwirkungen hin überwachen
- Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung