BEXSERO Injektionssuspension in Fertigspritzen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X0.5 ML | 121,12 € |
| N2 | 10X0.5 ML | 1122,48 € |
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Indikation
Personen >/= 2 Monate
- aktive Immunisierung gegen invasive Meningokokken-Erkrankungen durch Neisseria meningitidis der Gruppe B
- Hinweise
- Auswirkungen invasiver Erkrankungen in den verschiedenen Altersgruppen sowie die Variabilität der Antigenepidemiologie bei Stämmen der Gruppe B in verschiedenen geographischen Regionen berücksichtigen
- Informationen zum Schutz vor bestimmten Stämmen der Gruppe B: siehe Fachinformation
- Anwendung dieses Impfstoffs nur in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Dosis (0,5 ml) enthält: 50 µg rekombinantes NHBA-Fusionsprotein, 50 µg rekombinantes NadA-Protein, 50 µg rekombinantes fHbp-Fusionsprotein, 25 µg Vesikel der äußeren Membran (OMV) Stamm NZ98/254 (gemessen als Menge des Gesamtproteins mit PorA P1.4) (alle von Neisseria meningitidis der Gruppe B)
- aktive Immunisierung gegen invasive Meningokokken-Erkrankungen durch Neisseria meningitidis der Gruppe B
- Jugendliche (>/= 11 Jahre) und Erwachsene
- Grundimmunisierung: 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 1 Monat
- Auffrischimpfung:
- basierend auf offiziellen Empfehlungen bei Personen mit fortbestehendem Risiko einer Exposition gegenüber Meningokokken- Erkrankungen eine Auffrischimpfung in Betracht ziehen
- Kinder (2 - 10 Jahre)
- Grundimmunisierung: 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 1 Monat
- Auffrischimpfung:
- basierend auf offiziellen Empfehlungen bei Personen mit fortbestehendem Risiko einer Exposition gegenüber Meningokokken- Erkrankungen eine Auffrischimpfung in Betracht ziehen
- Kinder (12 - 23 Monate)
- Grundimmunisierung: 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 2 Monaten
- Auffrischimpfung:
- 1 Dosis mit Abstand von 12 - 23 Monaten zwischen abgeschlossener Grundimmunisierung und Auffrischimpfung
- Notwendigkeit und Zeitpunkt für weitere Auffrischimpfungen noch nicht festgelegt
- Säuglinge (6 - 11 Monate)
- Grundimmunisierung: 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 2 Monaten
- Auffrischimpfung:
- 1 Dosis im 2. Lebensjahr, mit Mindestabstand von 2 Monaten zwischen abgeschlossener Grundimmunisierung und Auffrischimpfung
- Notwendigkeit und Zeitpunkt für weitere Auffrischimpfungen noch nicht festgelegt
- Säuglinge (2 - 5 Monate)
- Grundimmunisierung:
- 3 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 1 Monat
- oder: 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 2 Monaten
- 1. Dosis frühestens im Alter von 2 Monaten verabreichen
- 3 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von mind. 1 Monat
- Auffrischimpfung:
- 1 Dosis im Alter von 12 - 15 Monaten mit einem Mindestabstand von 6 Monaten zwischen abgeschlossener Grundimmunisierung und Auffrischimpfung
- im Fall einer Verzögerung sollte die Auffrischimpfung spätestens im Alter von 24 Monaten verabreicht werden
- Notwendigkeit und Zeitpunkt für weitere Auffrischimpfungen noch nicht festgelegt
- Grundimmunisierung:
- immungeschwächte Personen
- möglicherweise verminderte Antikörperantwort
- Personen > 50 Jahre
- keine Daten
- Personen mit chronischen Erkrankungen
- begrenzte Daten
- Säuglinge (< 8 Wochen)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht bestimmt
- keine Daten
- Jugendliche (>/= 11 Jahre) und Erwachsene
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff
Nebenwirkungen
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert; Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie A und Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie B)
- Erwachsene und Jugendliche (ab 10 Jahre)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schüttelfrost
- Müdigkeit
- Rötung (Erythem), Schwellung (Induration) und Schmerzen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber >/= 38 °C (Pyrexie)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rDNA, Komponenten, adsorbiert; rekombinantes NHBA-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B, rekombinantes NadA-Protein von Neisseria meningitidis der Gruppe B und rekombinantes fHbp-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B)
- Säuglinge und Kinder (bis 10 Jahre)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen (einschl. anaphylaktische Reaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Essstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schläfrigkeit
- ungewöhnliches Schreien/Weinen
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (einschl. Fieberkrämpfe)
- ohne Häufigkeitsangabe
- hypoton-hyporesponsive Episode
- Reizung der Hirnhäute
- vereinzelt kurz nach der Impfung über Anzeichen einer Reizung der Hirnhäute wie Nackensteifheit oder Photophobie berichtet; Symptome waren mild ausgeprägt und vorübergehend
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blässe (selten nach Auffrischimpfung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kawasaki-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Erbrechen (gelegentlich nach Auffrischimpfung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautausschlag (Kinder 12 - 23 Monate) (gelegentlich nach Auffrischimpfung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag (Säuglinge und Kinder 2 - 10 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ekzeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Fieber (>/= 38 °C)
- Druckschmerzen an der Injektionsstelle (einschl. erhebliche Druckschmerzen an der Injektionsstelle, definiert als Schreien/Weinen, wenn die geimpfte Extremität bewegt wird)
- Erytheme an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Reizbarkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber (>/= 40 °C)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- ausgedehnte Schwellung der Extremität, an der die Impfung vorgenommen wurde
- Bläschen an der oder um die Injektionsstelle herum
- Knötchen an der Injektionsstelle, die mehr als 1 Monat bestehen bleiben können
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Jugendliche (>/= 11 Jahre) und Erwachsene
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen (einschl. anaphylaktische Reaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Synkope oder vasovagale Reaktionen auf die Injektion
- Reizung der Hirnhäute
- vereinzelt kurz nach der Impfung über Anzeichen einer Reizung der Hirnhäute wie Nackensteifheit oder Photophobie berichtet; Symptome waren mild ausgeprägt und vorübergehender Natur
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle (einschl. erhebliche Schmerzen an der Injektionsstelle, definiert als Unvermögen, alltägliche Aktivitäten auszuüben)
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Erytheme an der Injektionsstelle
- Unwohlsein
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fieber
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- ausgedehnte Schwellung der Extremität, an der die Impfung vorgenommen wurde
- Bläschen an der oder um die Injektionsstelle herum
- Knötchen an der Injektionsstelle, die mehr als 1 Monat bestehen bleiben können
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anwendungshinweise
- Impfstoff tief intramuskulär (i.m.) injizieren
- bei Säuglingen vorzugsweise in den anterolateralen Oberschenkel
- bei älteren Personen in den Deltamuskel des Oberarms
- werden mehrere Impfstoffe gleichzeitig verabreicht: jeweils separate Injektionsstellen wählen
- Impfstoff nicht intravenös, subkutan oder intradermal verabreichen
- nicht intravaskulär injizieren
- nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze vermischen
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss eine angemessene medizinische Betreuung und Überwachung sichergestellt sein
- Hinweise zur Handhabung des Impfstoffes vor der Anwendung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
- darf nur während der Stillzeit angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen gegenüber den potenziellen Risiken überwiegt
- nicht bekannt, ob der Impfstoff in die Muttermilch übergeht
- keine Daten zur Sicherheit des Impfstoffes bei Müttern und ihren Kindern während der Stillzeit vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- bei geimpften Kaninchen-Muttertieren und ihren Jungen wurden bis zum 29. Tag der Stillzeit keine Nebenwirkungen beobachtet
- Impfstoff wirkte immunogen bei Muttertieren, die vor der Stillzeit geimpft wurden, und bei den Jungen wurden Antikörper festgestellt
- Antikörperspiegel in der Muttermilch jedoch nicht ermittelt
Schwangerschaftshinweise
- keine ausreichenden klinischen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- potenzielles Risiko für Schwangere ist nicht bekannt
- Impfung sollte jedoch nicht unterlassen werden, wenn ein eindeutiges Risiko einer Meningokokkeninfektion besteht
- tierexperimentelle Studien
- bei weiblichen Kaninchen durchgeführte Reproduktionsstudien ergaben keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität oder eine Schädigung des Fötus aufgrund des Impfstoffs
- keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft, auf das Verhalten der Muttertiere, die Fertilität der Weibchen und die postnatale Entwicklung festgestellt
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die weibliche Fertilität
- wurde nicht hinsichtlich der Beeinträchtigung der männlichen Fertilität untersucht
Warnhinweise
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert; Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie A und Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie B)
- Rückverfolgbarkeit
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels müssen eindeutig dokumentiert werden
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- anaphylaktische Reaktion
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollten jederzeit geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen
- Synkope (Ohnmacht)
- wie bei anderen injizierbaren Impfstoffen kann bei Verabreichung Synkope (Ohnmacht) auftreten
- um Verletzungen zu vermeiden, entsprechende Vorkehrungen treffen
- wie bei anderen injizierbaren Impfstoffen kann bei Verabreichung Synkope (Ohnmacht) auftreten
- fiebrige Erkrankungen
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben
- bei leichten Infekten, beispielsweise bei einer Erkältung
- Impfung muss nicht verschoben werden
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Verabreichung
- nicht intravenös, intravaskulär, intradermal oder subkutan injizieren
- Personen mit Thrombozytopenie oder anderer Blutgerinnungsstörung, bei der eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist
- Impfstoff darf nur dann verabreicht werden, wenn der potenzielle Nutzen das Risiko einer Injektion deutlich überwiegt
- Personen mit angeborener Komplementdefizienz (z.B. C5- oder C3-Mangel) sowie Personen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aktivierung des terminalen Komplements hemmen (z.B. Eculizumab)
- diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko an einer durch Neisseria meningitis der Serogruppe B verursachten invasiven Erkrankung zu erkranken; auch wenn sie Antikörper nach der Impfung entwickeln
- Impfschutz
- wie bei allen Impfstoffen sind auch nach einer Impfung möglicherweise nicht alle Geimpften geschützt
- immungeschwächte Personen
- keine Daten zur Anwendung bei immungeschwächten Personen vorliegend
- bei immungeschwächten Personen, einschließlich Personen unter einer immunsuppressiven Therapie, kann Immunantwort vermindert sein
- Personen im Alter von 40 bis 65 Jahre
- begrenzte Daten zur Anwendung vorliegend
- Personen über 65 Jahre
- keine Daten zur Anwendung vorliegend
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rDNA, Komponenten, adsorbiert; rekombinantes NHBA-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B, rekombinantes NadA-Protein von Neisseria meningitidis der Gruppe B und rekombinantes fHbp-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B)
- Rückverfolgbarkeit
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels müssen eindeutig dokumentiert werden
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Infekte
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Impfung auf späteren Zeitpunkt verschieben
- bei leichten Infekten, beispielsweise einer Erkältung
- Impfung muss nicht verschoben werden
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Verabreichung
- nicht intravaskulär injizieren
- anaphylaktische Reaktionen
- wie bei allen injizierbaren Impfstoffen muss für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffes eine angemessene medizinische Behandlung und Überwachung sichergestellt sein
- angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen
- können als psychogene Reaktionen auf die Injektion des Impfstoffes auftreten
- im Vorfeld sollten geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen im Falle einer Ohnmacht ergriffen werden
- Personen mit Thrombozytopenie oder einer anderen Blutgerinnungsstörung, bei der eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist
- Impfstoff darf nur dann verabreicht werden, wenn der potenzielle Nutzen das Injektionsrisiko deutlich übersteigt
- Impfschutz
- wie bei allen Impfstoffen sind nach einer Impfung möglicherweise nicht alle Geimpften geschützt
- Impfstoff kann keinen Schutz vor allen zirkulierenden Meningokokkenstämmen der Gruppe B bieten
- Säuglinge und Kinder (< 2 Jahre)
- wie bei zahlreichen Impfstoffen kann bei Säuglingen und Kindern (< 2 Jahre) ein Temperaturanstieg nach der Impfung auftreten
- prophylaktische Verabreichung von Antipyretika bei und kurz nach der Impfung kann die Häufigkeit und die Ausprägung von fiebrigen Reaktionen nach der Impfung vermindern
- antipyretische Medikation gemäß den landesspezifischen Richtlinien für Säuglinge und Kinder (< 2 Jahre) einleiten
- Personen mit eingeschränkter Immunantwort (z.B. aufgrund einer Behandlung mit Immunsuppressiva, einer Erbkrankheit oder aus anderen Gründen)
- zeigen möglicherweise auf aktive Immunisierung eine verminderte Antikörperantwort
- Personen mit Komplementmangel, Asplenie oder Dysfunktion der Milz
- Daten zur Immunogenität sind verfügbar
- Personen mit angeborener Komplementdefizienz (zum Beispiel C3- oder C5-Mangel) und Personen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aktivierung des terminalen Komplements hemmen (z.B. Eculizumab)
- erhöhtes Risiko einer durch Neisseria meningitidis der Gruppe B verursachten invasiven Erkrankung, auch wenn sie Antikörper nach der Impfung entwickeln
- Personen über 50 Jahre
- keine Daten zu Anwendung vorliegend
- Personen mit chronischen Erkrankungen
- begrenzte Daten vorliegend
- Grundimmunisierung bei sehr früh geborenen Säuglingen (Geburt vor oder in der 28. SSW)
- insbesondere bei Säuglingen mit respiratorischer Unreife ist das potenzielle Risiko einer Apnoe sowie eine notwendige respiratorische Überwachung über einen Zeitraum von 48 - 72 Stunden berücksichtigen
- da der Nutzen der Impfung bei diesen Säuglingen hoch ist, sollte die Impfung nicht unterlassen oder verschoben werden