BEYONTTRA 356 mg Filmtabletten

Bayer Vital GmbH GB Pharma
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Acoramidis →

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N2 120 ST 11695,68 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung der Wildtyp- oder hereditärenhereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit Kardiomyopathie (ATTR-CM)

Dosierung

  • Behandlung der Wildtyp- oder hereditärenhereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patienten mit Kardiomyopathie (ATTR-CM)
    • 712 mg Acoramidis 2mal / Tag
    • tägliche Gesamtdosis: 1 424 mg
    • Patienten mit New York Heart Association (NYHA) Klasse IV
      • keine Daten zur Wirksamkeit
    • vergessene Einnahme
      • keine doppelte Dosis einnehmen, um eine vergessene Einnahme auszugleichen
      • Einnahme zum nächsten geplanten Zeitpunkt fortsetzen
    • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
      • keine Dosisanpassung erforderlich
    • Nierenfunktionsstörung
      • keine Dosisanpassung erforderlich (geringe renale Clearance)
      • schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min): begrenzte Daten
      • Dialysepatienten
        • keine Daten
        • Anwendung mit Vorsicht
    • Leberfunktionsstörung
      • wurde nicht untersucht
      • Anwendung daher nicht empfohlen
    • Kinder und Jugendliche
      • Verwendung in diesem Indikationsgebiet nicht relevant

Kontraindikationen

Acoramidis - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Acoramidis

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Acoramidis - peroral
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Gicht
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Diarrhö

Anwendungshinweise

  • Beginn der Therapie von einem in der Behandlung von Patienten mit Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) erfahrenen Arztes
  • Einnahme der Filmtabletten im Ganzen, mit Wasser und unabhängig von den Mahlzeiten

Stillzeithinweise

Acoramidis - peroral
  • Acoramidis soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • nicht bekannt ob Acoramidis oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen
  • ein Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Acoramidis - peroral
  • die Anwendung von Acoramidis während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
  • bisher keine Erfahrungen mit der Anwendung von Acoramidis bei Schwangeren vorliegend
  • tierexperimentelle Studien
    • haben eine Entwicklungstoxizität bei einer Dosis gezeigt, die auch eine maternale Toxizität verursachte
  • Fertilität
    • keine Daten zur Auswirkung auf die menschliche Fertilität vorliegend
    • eine Beeinträchtigung der Fertilität wurde in präklinischen Studien bei supratherapeutischen Expositionen nicht beobachtet

Warnhinweise

Acoramidis - peroral
  • Leberfunktionsstörung
    • Acoramidis wurde nicht bei Patienten mit Leberfunktionsstörung untersucht und wird daher bei diesen Patienten nicht empfohlen
  • Nierenfunktionsstörung
    • für Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) liegen nur begrenzte Daten vor
    • es liegen keine Daten für Dialysepatienten vor
    • daher sollte Acoramidis bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden
  • hämodynamische Nierenparameter
    • bei mit Acoramidis behandelten Patienten kam es im ersten Behandlungsmonat zu einer anfänglichen Abnahme der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) und zu einem entsprechenden Anstieg des gemessenen Serumkreatinins
    • diese Veränderung der eGFR und des Serumkreatinins war nicht progredient und nicht mit einer Nierenschädigung verbunden
    • bei Patienten, deren Behandlung unterbrochen wurde, waren die Veränderungen reversibel, entsprechend einem renalen hämodynamischen Effekt