Biolectra Magnesium 486mg intens Trinkpul.Ora-Man.

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Fachinformationen

Indikation

  • nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe)

Dosierung

Basiseinheit: Beutel mit 6,6 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen enthält 486 g Magnesium als Magnesiumcitrat

  • nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe)
    • Erwachsene
      • 1 Beutel / Tag
      • richtet sich nach Grad des Magnesiummangels
    • Kinder und Jugendliche
      • Anwendung aufgrund hoher Dosierung nicht vorgesehen
    • Anwendungsdauer
      • abhängig von der Ausprägung des zugrunde liegenden Magnesiummangels
      • eine längerfristige, hochdosierte Magnesiumzufuhr muss ärztlich überwacht werden

Dosisanpassung

  • Nierenfunktionsstörungen
    • leichte Nierenfunktionsstörungen
      • z. B. bei älteren Patienten, nur unter ärztlicher Kontrolle
    • schwere Nierenfunktionsstörungen (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min)
      • kontraindiziert
  • Leberfunktionsstörungen
    • keine Dosierungsempfehlungen (unzureichende Datenlage)

Kontraindikationen

Magnesiumcitrat - peroral
  • (schwere) Überempfindlichkeit gegen Magnesiumcitrat
  • schwere Nierenfunktionsstörungen
    • Glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min
  • Störungen der Errgegungsüberleitung am Herzen, die zu langsamen Herzschlag (Bradykardie) führen
  • Anurie
  • Myasthenia gravis
  • Exsikkose
  • metabolischer Alkalose
  • chronischem Harnwegsinfekt mit harnstoffabspaltenden Bakterien (Gefahr einer Struvitsteinbildung)
  • Infektsteindiathese (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine)

Nebenwirkungen

Magnesiumcitrat - peroral
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • weicher Stuhl oder Durchfall
        • zu Beginn der Behandlung
        • unbedenklich und vorrübergehend
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Müdigkeitserscheinungen
        • bei länger dauernder Einnahme

Anwendungshinweise

  • Inhalt eines Beutels in ca. 200 - 300 ml Wasser unter Rühren auflösen
  • zur Verbesserung der Resorption: Abstand von 2 - 3 Stunden zur Einnahme anderer Arzneimittel einhalten
  • weitere Hinweise, s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Magnesiumcitrat - peroral
  • Magnesiumcitrat kann in der Stillzeit angewendet werden
    • es bestehen keine Bedenken
  • Magnesiumcitrat / Metaboliten werden in die Muttermilch ausgeschieden
    • in therapeutischen Dosen sind keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder zu erwarten

Schwangerschaftshinweise

Magnesiumcitrat - peroral
  • Magnesiumcitrat kann während der Schwangerschaft eingenommen werden
    • es bestehen keine Bedenken
  • bei Verabreichung kurz vor der Geburt
    • Überwachung des Neugeborenen während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität
      • neurologische Depression mit Atemdepression
      • Muskelschwäche
      • Verlust von Reflexen
  • keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko
  • dokumentierte Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft jedoch gering
  • tierexperimentelle Studie
    • liefern hinsichtlich der Reproduktionstoxizität nur unzureichende Daten
  • Fertilität
    • aufgrund der Langzeiterfahrung sind keine negativen Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten

Warnhinweise

Magnesiumcitrat - peroral
  • der häufige und dauernde Gebrauch von Magnesiumcitrat kann schädlich für die Zähne sein (Karies)
  • Auftreten einer unerwünschten Nebenwirkung
    • Therapie vorübergehend unterbrechen
    • nach Besserung bzw. nach Abklingen der Symptome mit reduzierter Dosis wieder aufnehmen
  • Nierenfunktionsstörungen
    • Anwendung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen siehe Rubriken "Dosierung" und "Kontraindikation"
    • Vorsicht ist bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion erforderlich
    • der Elektrolythaushalt sollte engmaschig überwacht werden (Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion), und eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (vor allem Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
  • Kinder und Jugendliche
    • Einschränkungen gemäß Herstellerangaben beachten (s. jeweilige Produktinformation)