BIPERIDEN-neuraxpharm 2mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 13,58 € |
| N2 | 60 ST | 15,24 € |
| N3 | 100 ST | 17,30 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- alle Formen des Parkinsonismus
- medikamentös bedingte extrapyramidale Symptome wie
- exzitomotorische Phänomene
- Parkinsonoid
- Akinesie
- Rigidität
- Akathisie
- akute Dystonien
Dosierung
- Parkinson-Syndrom
- initial: 1/2 Tablette (2 mg Biperidenhydrochlorid) 2mal / Tag
- mögliche Dosiserhöhung um 2 mg Biperidenhydrochlorid / Tag
- Erhaltungsdosis: 1/2 - 2 Tabletten 3 - 4mal / Tag (3 - 16 mg Biperidenhydrochlorid / Tag)
- max. Tagesgesamtdosis: 8 Tabletten (16 mg Biperidenhydrochlorid)
- Behandlungsdauer
- abhängig von Art und Verlauf der Erkrankung
- kurzfristige Gabe bis Dauermedikation
- Absetzen des Arzneimittels sollte nicht abrupt, sondern schrittweise erfolgen
- medikamentös bedingte extrapyramidale Symptome (begleitend zum Neuroleptikum)
- je nach Stärke der Symptome: 1/2 - 1 Tablette 2 - 3mal / Tag (2 - 6 mg Biperidenhydrochlorid / Tag)
- Kinder (3 - 15 Jahre)
- 1/2 - 1 Tablette 1 - 3mal / Tag (1 - 6 mg Biperidenhydrochlorid / Tag)
- Behandlungsdauer
- abhängig von Art und Verlauf der Erkrankung
- kurzfristige Gabe bis Dauermedikation
- Absetzen des Arzneimittels sollte nicht abrupt, sondern schrittweise erfolgen
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- vorsichtige Dosierung
- mit niedrigster Dosierung beginnen; langsame Dosissteigerung
- eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
- keine pharmakokinetischen Daten vorhanden
- vorsichtige Dosierung
- mit niedrigster Dosis beginnen
- danach, je nach Ansprechen des Patienten, Dosis langsam steigern
Kontraindikationen
Biperiden - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Biperiden
- unbehandeltes Engwinkelglaukom
- mechanische Stenosen im Magen-Darm-Kanal
- Megakolon
- Ileus
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Biperiden - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Parotitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- bei höheren Dosen
- Unruhe
- Agitiertheit
- Angst
- Verwirrtheit
- delirante Syndrome
- Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- bei höheren Dosen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Nervosität
- Euphorie
- ohne Häufigkeitsangabe
- vorübergehende Reduktion des REM-Schlafes (Schlafstadium mit schnellen Augenbewegungen)
- zentral erregende Wirkung
- ist häufig bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Müdigkeit
- Schwindelgefühl
- Gedächtnisstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kopfschmerzen
- Dyskinesien
- Ataxie
- Sprachstörungen
- erhöhte zerebrale Anfallsbereitschaft
- Konvulsionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Akkommodationsstörungen
- Mydriasis
- Lichtempfindlichkeit
- Engwinkelglaukom
- Augeninnendruck kontrollieren
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Mundtrockenheit
- Magenbeschwerden
- Übelkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Obstipation
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verminderung der Schweißabsonderung
- allergische Hautausschläge
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelzuckungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Miktionsstörungen, insb.
- bei Patienten mit Prostataadenom (Dosisreduktion)
- Harnverhaltung (seltener)
- Miktionsstörungen, insb.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- bei erforderlichem raschen Wirkungseintritt: Injektionslösung verwenden
- Einnahme der Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit vorzugsweise während oder nach einer Mahlzeit
- Einnahme unmittelbar nach den Mahlzeiten vermindert unerwünschte Nebenwirkungen auf MagenMagen-Darm-Trakt
Stillzeithinweise
Biperiden - peroral
- Abstillen empfohlen
- aufgrund der chemischen Struktur des Wirkstoffes ist anzunehmen, dass Biperiden in die Muttermilch übergeht
- Anticholinergika können die Milchbildung hemmen
Schwangerschaftshinweise
Biperiden - peroral
- Biperiden soll während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung angewendet werden
- keine Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- Fertilität
- zur Auswirkung auf die Fertilität liegen keine Daten vor
Warnhinweise
Biperiden - peroral
- Krampfbereitschaft
- zentralwirksame Anticholinergika wie Biperiden können zu einer erhöhten zerebralen Anfallsbereitschaft führen
- vorsichtige Dosierung bei Patienten mit erhöhter Krampfbereitschaft
- zentralwirksame Anticholinergika wie Biperiden können zu einer erhöhten zerebralen Anfallsbereitschaft führen
- Harnverhalt
- beim Auftreten von Harnverhalten sollte der Patient jeweils vor der Anwendung von Biperiden die Blase entleeren
- vereinzelt kann Biperiden, insbesondere bei Patienten mit Prostatahypertrophie, zu Miktionsbeschwerden, seltener zu Harnverhaltung führen
- Augeninnendruck
- Augeninnendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden
- Vorsicht bei bestehenden Glaukomen
- Myasthenia gravis
- Biperiden darf bei Patienten mit Myasthenia gravis nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden
- Tachykardien
- bei Patienten, die unter Erkrankungen leiden, die zu Tachykardien führen können ist Biperiden mit Vorsicht anzuwenden
- Mundtrockenheit
- tritt ausgeprägte Mundtrockenheit auf, lässt sich diese durch häufiges Trinken kleiner Flüssigkeitsmengen oder durch Kauen von zuckerfreiem Kaugummi bessern
- Vorsichtsmaßnahmen bei bestimmten Patientengruppen
- ältere Patienten, insbesondere solchen mit hirnorganischer Symptomatik
- vorsichtige Dosierung erforderlich
- ältere Patienten, insbesondere solche mit hirnorganischen Veränderungen vaskulärer oder degenerativer Art, weisen häufig schon gegenüber therapeutischen Dosen des Wirkstoffes eine erhöhte Empfindlichkeit auf
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Erfahrungen mit Biperiden sind begrenzt
- erstrecken sich in erster Linie auf die zeitlich befristete Anwendung bei medikamentös ausgelösten Dystonien (z.B. durch Neuroleptika oder Metoclopramid und analoge Verbindungen), die als Nebenwirkungen oder Intoxikationssymptome auftreten können
- ältere Patienten, insbesondere solchen mit hirnorganischer Symptomatik
- Gedächtnisstörungen
- durch Anwendung von Biperiden können Gedächtnisstörungen hervorgerufen werden
- Missbrauch und Abhängigkeitsentwicklung
- sind wegen der gelegentlich beobachteten stimmungsaufhellenden und euphorisierenden Wirkung vereinzelt berichtet worden
- Absetzen
- außer beim Auftreten lebensbedrohlicher Komplikationen abruptes Absetzen wegen der Gefahr überschießender Gegenregulationen vermeiden
- Nebenwirkungen
- treten besonders zu Beginn der Behandlung und bei zu rascher Dosissteigerung auf
- zentral erregende Wirkung
- ist häufig bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen
- kann zu einer Dosisverminderung zwingen