BISOLVON HUSTENSAFT 8MG/5ml
A. Nattermann & Cie GmbH
Wirkstoff: Bromhexin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 100 ML | 13,99 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
Dosierung
Basiseinheit: 5 ml Saft enthalten 8 mg Bromhexinhydrochlorid
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
- 5 - 10 ml Saft 3mal / Tag (entsprechend 24 - 48 mg Bromhexinhydrochlorid / Tag)
- Kinder und Jugendliche 6 - 14 Jahre, sowie Patienten < 50 kg KG
- 5 ml Saft 3mal / Tag (entsprechend 24 mg Bromhexinhydrochlorid / Tag)
- Kinder < 6 Jahre
- Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt verfügbar
- Anwendungsdauer
- je nach Indikation und Krankheitsverlauf individuell
- ohne ärztlichen Rat max. 4 - 5 Tage
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
Kontraindikationen
Bromhexin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Bromhexin
- darf in der Stillzeit nicht angewendet werden
Nebenwirkungen
Bromhexin - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Angioödem, Atemnot, Pruritus, Urtikaria)
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischem Schock, Angioödem und Juckreiz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinum
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe (als Symptom einer Überempfindlichkeitsreaktion)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Bauchschmerzen, insb. Oberbauchschmerzen
- Erbrechen
- Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse und akute generalisierte exanthematische Pustulose)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Lösung zum Einnehmen
Stillzeithinweise
Bromhexin - peroral
- Bromhexin darf während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Bromhexin tritt in die Muttermilch über
- tierexperimentelle Studien:
- Bromhexin tritt in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Bromhexin - peroral
- 1. Trimenon: Anwendung nicht empfohlen
- 2. und 3. Trimenon: Anwendung dar nur nach strenger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- keine Erfahungen mit der Anwendung von Bromhexin in der Schwangerschaft
- tierexperimentelle Studien:
- Bromhexin passiert die Plazentaschranke
- Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetal Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- keine Studien zur Auswirkung von Bromhexin auf die Fertilität vorliegend
- präklinische Untersuchungen geben keine Hinweise auf eine veränderte Fertilität
Warnhinweise
Bromhexin - peroral
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktischen Reaktionen bzw. bei Auftreten von Haut- undSchleimhautveränderungen sollte unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung mit Bromhexin beendet werden
- Hautreaktionen
- Berichte über schwere Hautreaktionen unter Bromhexin vorliegend, wie:
- Erythema multiforme,
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS),/ toxisch epidermale Nekrolyse (TEN)
- und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautauschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen)
- Anwendung von Bromhexin unverzüglich beenden und ärztlichen Rat einholen
- Berichte über schwere Hautreaktionen unter Bromhexin vorliegend, wie:
- gestörte Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndom)
- Anwendung nur mit Vorischt; wegen eines möglichen Sekretstaus
- Leber- und Nierenerkrankungen
- bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung Anwendung nur mit besonderer Vorsicht
- größere Einnahmeabstände oder verminderte Dosis
- eingeschränkte Nierenfunktion
- bei schwerer Niereninsuffizienz muss mit einer Kumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Bromhexin gerechnet werden
- eingeschränkte Leberfunktion
- bei längerfristiger Behandlung ist eine gelegentliche Überwachung der Leberfunktion anzuraten
- bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung Anwendung nur mit besonderer Vorsicht
- Magen- oder Duodenalulkus
- Bromhexin sollte nicht bei Patienen mit Magen- oder Duodenalulkus bzw. Ulzera in der Vorgeschichte angewendet werden
- Bromhexin kann die Magen-Darm-Mucosabarriere beeinflussen