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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 98 ST | 42,53 € |
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Indikation
- Erwachsene
- essenzielle Hypertonie
- Herzinsuffizienz und eingeschränkte linksventrikuläre systolische Funktion (linksventrikuläre Ejektionsfraktion </= 40 %), wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden, oder als Add-on-Therapie zu ACE-Hemmern bei Patienten, die trotz optimaler Therapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen, wenn Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten nicht vertragen werden
- Kinder und Jugendliche (6 bis < 18 Jahre)
- Hypertonie
Dosierung
- Hypertonie
- Erwachsene
- initial: 8 mg Candesartan 1mal / Tag
- Erhaltungsdosis: 8 mg Candesartan 1mal / Tag
- Wirkungseintritt: innerhalb von 4 Wochen
- Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck: 16 - 32 mg Candesartan 1mal / Tag
- max. Tagesdosis: 32 mg Candesartan
- Behandlung gemäß dem Ansprechen des Blutdrucks anpassen
- Verabreichung gemeinsam mit anderen Antihypertensiva möglich
- bei zusätzlicher Gabe von Hydrochlorothiazid zu verschiedenen Dosen von Candesartan: additive antihypertensive Wirkung
- Erwachsene
- Herzinsuffizienz
- Erwachsene
- initial: 4mg Candesartan 1mal / Tag
- Erhaltungsdosis: Dosisverdoppelung in Intervallen von mind. 2 Wochen bis max. 32 mg Candesartan 1mal / Tag
- max. Tagesdosis: 32 mg Candesartan
- Kontrolle der Nierenfunktion einschließlich Überwachung des Serumkreatinins und -kaliums
- Verabreichung gemeinsam mit anderen Arzneimitteln gegen Herzinsuffizienz
- ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Digitalis oder eine Kombination dieser Arzneimittel
- Patienten, die trotz optimaler Herzinsuffizienz-Standardtherapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen
- Anwendung gemeinsam mit einem ACE-Hemmer, wenn eine Unverträglichkeit gegenüber Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten besteht
- Kombination aus ACE-Hemmer, kaliumsparenden Diuretikum und Candesartan
- nicht empfohlen
- nur nach sorgfältiger Beurteilung des möglichen Nutzens und der möglichen Risiken
- Patienten, die trotz optimaler Herzinsuffizienz-Standardtherapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen
- ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Digitalis oder eine Kombination dieser Arzneimittel
- Erwachsene
Dosisanpassung
- Hypertonie
- ältere Patienten
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel
- Anfangsdosis von 4 mg in Betracht ziehen
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (einschließlich Hämodialyse)
- initial: 4 mg Candesartan
- Dosis gemäß dem Ansprechen titrieren
- sehr schwer
- begrenzte Erfahrungen
- im Endstadium (ClKreatinin < 15 ml / Min.)
- begrenzte Erfahrungen
- GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- leicht - mäßige
- initial: 4 mg Candesartan 1mal / Tag
- Dosis gemäß dem Ansprechen anpassen
- schwer und/oder Cholestase
- kontraindiziert
- leicht - mäßige
- Patienten mit Diabetes mellitus
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
- Patienten mit schwarzer Hautfarbe
- antihypertensiver Effekt von Candesartan weniger ausgeprägt
- ggf. Auftitration von Candesartan und eine Begleittherapie häufiger notwendig als bei Patienten mit nichtschwarzer Hautfarbe
- Kinder und Jugendliche (6 - < 18 Jahre)
- initial: 4 mg Candesartan 1mal / Tag
- Patienten < 50 kg
- Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck: max. 8 mg Candesartan 1mal / Tag
- Patienten >/= 50 kg
- Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck
- 8 mg Candesartan 1mal / Tag
- anschließend, falls nötig: 16 mg 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck
- Dosierungen > 32 mg Candesartan / Tag: keine Studien durchgeführt
- Wirkungseintritt: innerhalb von 4 Wochen
- Patienten < 50 kg
- Kinder mit intravaskulären Volumenmangel (z. B. Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, insbesondere mit eingeschränkter Nierenfunktion)
- Behandlungsbeginn unter enger medizinischer Überwachung
- geringere Anfangsdosis in Betracht ziehen
- Kinder mit GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2
- keine Studien vorhanden
- Kinder und Jugendliche mit schwarzer Hautfarbe
- antihypertensiver Effekt von Candesartan ist weniger ausgeprägt
- Kinder (1 - < 6 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Empfehlungen zur Dosierung möglich
- Kinder (< 1 Jahr)
- kontraindiziert
- initial: 4 mg Candesartan 1mal / Tag
- ältere Patienten
- Herzinsuffizienz
- ältere Patienten
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht - mäßig
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- schwer und/oder Cholestase
- kontraindiziert
- leicht - mäßig
- Patienten mit Diabetes mellitus
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt
- keine Daten verfügbar
- ältere Patienten
Kontraindikationen
Candesartan - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Candesartan
- schwere Einschränkung der Leberfunktion
- Cholestase
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2 Körperoberfläche (KOF))
- Kinder < 1 Jahr
- Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)
Therapiehinweise
Einschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Candesartan - peroral
Nebenwirkungen bei Behandlung der Hypertonie
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Atemwegsinfektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Neutropenie
- Agranulozytose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperkaliämie
- Hyponatriämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Benommenheit
- Schwindel / Drehschwindel
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Husten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diarrhö
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhte Leberenzymwerte
- Leberfunktionsstörungen
- Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Pruritus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rückenschmerzen
- Arthralgie
- Myalgie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Einschränkung der Nierenfunktion, einschließlich Nierenversagen bei anfälligen Patienten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- im Allgemeinen keine klinisch wichtigen Auswirkungen von Candesartancilexetil auf die Routine-Laborparameter
- ohne Häufigkeitsangabe
- geringfügiges Absinken des Hämoglobins
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit von Candesartancilexetil im Rahmen einer 4-wöchigen Studie zur klinischen Wirksamkeit und einer offenen Studie über 1 Jahr bei 255 hypertensiven Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis < 18 Jahren untersucht
- in fast allen unterschiedlichen Systemorganklassen lag die Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen bei Kindern im Bereich häufig / gelegentlich
- während die Art und die Schwere der unerwünschten Ereignisse ähnlich sind wie bei den Erwachsenen, ist die Häufigkeit aller unerwünschten Ereignisse bei Kindern und Jugendlichen höher
- genauere Angaben dazu in der jeweiligen Fachinformation
- insgesamt unterscheidet sich das Sicherheitsprofil von Candesartancilexetil bei Kindern und Jugendlichen nicht signifikant von dem bei Erwachsenen
- Sicherheit von Candesartancilexetil im Rahmen einer 4-wöchigen Studie zur klinischen Wirksamkeit und einer offenen Studie über 1 Jahr bei 255 hypertensiven Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis < 18 Jahren untersucht
Nebenwirkungen bei Behandlung der Herzinsuffizienz
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Neutropenie
- Agranulozytose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperkaliämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Husten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diarrhö
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhte Leberenzymwerte
- Leberfunktionsstörungen
- Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Pruritus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rückenschmerzen
- Arthralgie
- Myalgie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einschränkung der Nierenfunktion, einschließlich Nierenversagen bei anfälligen Patienten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperkaliämie und Einschränkung der Nierenfunktion
- regelmäßige Überwachung des Serumkreatinins und Serumkaliums wird empfohlen
- Hyperkaliämie und Einschränkung der Nierenfunktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- 1mal / Tag mit oder ohne Nahrung
- Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes wird durch Nahrung nicht beeinflusst
Stillzeithinweise
Candesartan - peroral
- Anwendung nicht empfohlen, da keine Erkenntnisse zur Anwendung von Candesartan in der Stillzeit vorliegen
- eine alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden
Schwangerschaftshinweise
Candesartan - peroral
- kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimenons hat
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation)
- neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
- im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem 2. Trimenon Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimenons hat
- Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Schwangerschaftstrimenons vorliegend
- geringfügig erhöhtes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden
- auch wenn keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko von AIIRAs vorliegen, bestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken
- Patientinnen, die planen schwanger zu werden
- sofern Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen schwanger zu werden, auf alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- wird eine Schwangerschaft festgestellt
- Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und
- wenn erforderlich, alternative Therapie beginnen
- Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben
- sollten häufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden
Warnhinweise
Candesartan - peroral
- Allgemeines
- Patienten, deren Gefäßtonus und Nierenfunktion überwiegend von der Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängen (z.B. Patienten mit schwerer kongestiver Herzinsuffizienz oder renaler Grunderkrankung, einschließlich Nierenarterienstenose)
- akute Hypotonie, Azotämie, Oligurie oder selten akutes Nierenversagen mit der Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die dieses System beeinflussen, in Verbindung gebracht
- Möglichkeit ähnlicher Wirkungen kann für Candesartan nicht ausgeschlossen werden
- ein übermäßiger Blutdruckabfall könnte bei Patienten mit ischämischer Kardiomyopathie oder ischämischer zerebrovaskulärer Erkrankung zu einem Myokardinfarkt oder Schlaganfall führen
- antihypertensive Wirkung von Candesartan kann durch andere Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften verstärkt werden
- unabhängig davon, ob diese als Antihypertensivum oder für andere Indikationen verschrieben wurden
- Patienten, deren Gefäßtonus und Nierenfunktion überwiegend von der Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängen (z.B. Patienten mit schwerer kongestiver Herzinsuffizienz oder renaler Grunderkrankung, einschließlich Nierenarterienstenose)
- Duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)
- duale Blockade des RAAS durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren nicht empfohlen
- wenn Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Veränderungen der Nierenfunktion bei anfälligen Patienten möglich (wie bei anderen das ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-System hemmenden Substanzen)
- bei Anwendung bei Bluthochdruck-Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- regelmäßige Überwachung der Serumkalium- und -kreatininspiegel empfohlen
- Patienten mit sehr schwerer Nierenfunktionsstörung bzw. mit Nierenfunktionsstörung im Endstadium (Kreatinin-Clearance < 15 ml / Min.)
- begrenzte Erfahrungen vorliegend
- vorsichtig und unter sorgfältiger Überwachung des Blutdrucks aufdosieren
- Beurteilung von Patienten mit Herzinsuffizienz sollte regelmäßige Bewertung der Nierenfunktion einschließen
- insbesondere bei Patienten >/= 75 Jahre und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- während Dosistitration von Candesartan wird Überwachung des Serumkreatinins und -kaliums empfohlen
- in klinischen Studien zur Herzinsuffizienz waren keine Patienten mit Serumkreatinin > 265 µmol/l (> 3 mg/dl) einbezogen worden
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, einschließlich solcher mit eingeschränkter Nierenfunktion
- keine Untersuchungen bei Kindern mit GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2 KOF durchgeführt
- Begleitbehandlung mit einem ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz
- Kombination mit einem ACE-Hemmer kann das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Hypotonie, Hyperkaliämie und Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens), erhöhen
- Dreifachkombination aus ACE-Hemmer, Mineralcorticoid-Rezeptor-Antagonisten und Candesartan ebenfalls nicht empfohlen
- solche Kombinationen sollten nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck angewendet werden
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- Candesartan kann bei Patienten, die trotz optimaler Herzinsuffizienz-Standardtherapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen, gemeinsam mit einem ACE-Hemmer angewendet werden, wenn eine Unverträglichkeit gegenüber Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten besteht
- Kombination aus einem ACE-Hemmer, einem kaliumsparenden Diuretikum und Candesartan wird nicht empfohlen und sollte nur nach sorgfältiger Bewertung des möglichen Nutzens und der möglichen Risiken in Betracht gezogen werden
- Hämodialyse
- während der Dialyse kann der Blutdruck infolge des reduzierten Plasmavolumens und der Aktivierung des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems besonders empfindlich auf eine AT1-Rezeptorblockade reagieren
- Candesartan bei Hämodialyse-Patienten unter sorgfältiger Überwachung des Blutdrucks vorsichtig titrieren
- Nierenarterienstenose
- Candesartan kann bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose bzw. Arterienstenose einer Einzelniere den Blutharnstoff und das Serumkreatinin erhöhen
- Nierentransplantation
- begrenzte klinische Daten über die Anwendung bei Patienten, bei denen eine Nierentransplantation vorgenommen wurde, vorliegend
- Hypotonie
- Hypotonie unter der Behandlung mit Candesartan bei Patienten mit Herzinsuffizienz möglich
- kann auch bei Hypertonie-Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel vorkommen, z.B. bei jenen, die hoch dosierte Diuretika erhalten
- Vorsicht bei Behandlungsbeginn
- es sollte versucht werden, den Volumenmangel zu beheben
- bei Kindern mit einem möglichen intravaskulären Volumenmangel (z.B. Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, vor allem diejenigen mit eingeschränkter Nierenfunktion)
- Behandlung mit Candesartan unter enger medizinischer Überwachung beginnen
- geringere Anfangsdosis erwägen
- Anästhesie und Chirurgie
- aufgrund einer Blockade des Renin-Angiotensin-Systems kann bei Patienten, die mit Candesartan behandelt werden, unter Narkose und bei chirurgischen Eingriffen eine Hypotonie auftreten
- Hypotonie kann in sehr seltenen Fällen so stark sein, dass die intravenöse Gabe von Flüssigkeiten und / oder Vasopressoren gerechtfertigt ist
- Aorten- und Mitralklappenstenose (obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie)
- wie bei anderen Vasodilatatoren besondere Vorsicht bei Patienten, die an hämodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose oder obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie leiden
- Primärer Hyperaldosteronismus
- Anwendung von Candesartan nicht empfohlen
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sprechen im Allgemeinen nicht auf blutdrucksenkende Arzneimittel an, die über eine Hemmung des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems wirken
- Hyperkaliämie
- gleichzeitige Anwendung mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Arzneimitteln, die die Kaliumspiegel erhöhen können (z. B. Heparin oder Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim / Sulfamethoxazol) kann zu einer Erhöhung des Serumkaliums bei hypertensiven Patienten führen
- Kontrolle des Kalium-Spiegels soweit erforderlich
- bei Herzinsuffizienz-Patienten, die mit Candesartan behandelt werden, kann eine Hyperkaliämie auftreten
- regelmäßige Überwachung des Serumkaliums empfohlen
- Kombination eines ACE-Hemmers, eines kaliumsparenden Diuretikums (z.B. Spironolacton) und Candesartan nicht empfohlen
- sollte nur nach sorgfältiger Beurteilung der möglichen Nutzen und Risiken in Erwägung gezogen werden
- gleichzeitige Anwendung mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Arzneimitteln, die die Kaliumspiegel erhöhen können (z. B. Heparin oder Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim / Sulfamethoxazol) kann zu einer Erhöhung des Serumkaliums bei hypertensiven Patienten führen
- Schwangerschaft
- Behandlung mit AIIRAs (wie Candesartan) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch
- Umstellung auf alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere sollte erfolgen, es sei denn, Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich
- wird eine Schwangerschaft festgestellt
- Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie beginnen
- Patientinnen nach der Menarche
- Möglichkeit einer bestehenden Schwangerschaft sollte regelmäßig ausgeschlossen werden
- entsprechende Informationen sollten zur Verfügung gestellt werden und / oder Maßnahmen sollten ergriffen werden, um das Risiko einer Exposition während der Schwangerschaft zu verhindern