Booster-StroVac 0.5ml
Strathmann GmbH & Co.KG
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Enterococcus faecalis/Escherichia coli/Klebsiella pneumoniae/Proteus mirabilis/Proteus morganii →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 42,80 € |
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Indikation
- Therapie und Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte bakterieller Herkunft
Dosierung
Basiseinheit: 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionssuspension) enthält mind. 109 inaktivierte Keime folgender Art und Menge: 7,5 x 108 Escherichia coli, 3,75 x 107 Morganella morganii, 3,75 x 107 Proteus mirabilis, 1,5 x 108 Klebsiella pneumoniae, 2,5 x 107 Enterococcus faecalis
- Therapie und Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte bakterieller Herkunft
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
- Einzeldosis: 0,5 ml
- Grundimmunisierung: 3 Injektionen à 0,5 ml Impfsuspension im Abstand von jeweils 1 - 2 Wochen
- Grundimmunisierung erreicht Schutz von ca. 1 Jahr
- schützende Immunantwort, die sich klinisch in einer Verbesserung der Symptomatik oder durch Beschwerdefreiheit für einen bestimmten Zeitraum äußert, wird möglicherweise nicht bei jedem Geimpften aufgebaut
- Auffrischung: 0,5 ml Impfsuspension 1mal ca. 1 Jahr nach Grundimmunisierung
- keine Durchführung klinischer Langzeituntersuchungen
- Erfahrungen aus der klinischen Praxis zeigen, dass Boosterungen mit 1 Injektion häufig vorgenommen werden
- Kinder 5 - 15 Jahre
- keine ausreichenden Daten
- keine adäquaten tierexperimentellen Studien
- Anwendung nur, wenn es eindeutig erforderlich ist und der mögliche Nutzen gegenüber den eventuellen Risiken überwiegt
- Kinder < 5 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Nierenerkrankungen
- Anwendung kontraindiziert
- schwere Nierenerkrankungen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
Kontraindikationen
Enterobakterien Impfstoff, inaktiviert - invasiv
- akute Infektionskrankheiten, ausgenommen urogenitale Infektionen
- aktive Tuberkulose
- schwere Erkrankungen des hämatopoetischen Systems (z. B. akute Leukose, bei Gerinnungsstörungen mit Blutungsneigung)
- schwere Herz- und Nierenerkrankungen
- Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen und immunproliferative Erkrankungen
- Überempfindlichkeit gegen enthaltene bakterielle Antigene
- Kinder unter 5 Jahren
Nebenwirkungen
Enterobakterien Impfstoff, inaktiviert - invasiv
- lokale Impfreaktionen an der Injektionsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- lokale Reaktionen ausgehend von der Injektionsstelle
- Rötungen
- Schwellungen
- Spannungsgefühl
- Schmerzen
- lokale Reaktionen ausgehend von der Injektionsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verhärtungen an der Einstichstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Systemische Impfreaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Impfreaktionen (Allgemeinreaktionen) in Form von
- Abgeschlagenheit
- grippeähnlichen Symptomen mit Gliederschmerzen, Fieber (auch bis 40 °C) und Schüttelfrost
- Impfreaktionen (Allgemeinreaktionen) in Form von
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herz-Kreislaufbeschwerden bis hin zum Kreislaufkollaps
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende, regionäre Schwellungen der Lymphknoten
- allergische Reaktionen (Exanthem bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen)
- gastrointestinale Beschwerden wie z. B.
- Erbrechen
- Blähungen
- Durchfall
- verminderter Appetit
- Brennen in der „Blase"
- Verstärkung der Dranginkontinenz
- Nierenschmerzen
- Perichondritis
- Erhöhung der Leberwerte
- neurologische Symptome z. B.
- Parästhesien
- Taubheits- oder Lähmungsgefühl
- meningeale Reizung
- Reaktivierung einer chronischen Herpesinfektion im zeitlichen Zusammenhang zur Injektion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übelkeit
- erhöhte Laborwerte beim CRP
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- langsam tief intramuskulär (i.m.) injizieren
- vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms
- nicht zur subcutanen Injektion geeignet, nicht intravasal injizieren!
- nicht mit anderen Arzneimittel in einer Spritze vermischen oder an gleicher Stelle applizieren
- Herstellung
- erst unmittelbar vor Injektion herstellen
- Basis-Suspension vor Gebrauch ausgiebig aufschütteln, dann 0,5 ml aufziehen und auf die Trockensubstanz geben
- Mischung wieder gut schütteln (Flüssigkeit bleibt trüb, da feine Suspension)
- Injektionssuspension aufziehen
Stillzeithinweise
Enterobakterien Impfstoff, inaktiviert - invasiv
- keine ausreichenden Daten zur Verwendung in der Stillzeit beim Menschen
Schwangerschaftshinweise
Enterobakterien Impfstoff, inaktiviert - invasiv
- sollte in der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist und der mögliche Nutzen gegenüber den eventuellen Risiken für den Fötus überwiegt
- keine ausreichenden Daten über die Verwendung während der Schwangerschaft beim Menschen
- ebenso wenig stehen adäquate tierexperimentelle Reproduktionsstudien zur Verfügung
- wie bei allen inaktivierten Impfstoffen ist eine Schädigung der Leibesfrucht nicht zu erwarten
Warnhinweise
Enterobakterien Impfstoff, inaktiviert - invasiv
- anaphylaktische Reaktionen
- wie bei allen injizierbaren Impfstoffen können anaphylaktische Reaktionen nicht ausgeschlossen werden
- medizinische Beaufsichtigung sollte gewährleistet und die Voraussetzungen für entsprechendeSofortmaßnahmen gegeben sein
- infolge einer Injektion ist das Auftreten von nicht sterilen entzündlichen Prozessen bis hin zu Abszedierungen, den Läsionen eines Nervenanteils oder auch eines arteriellen oder venösen Gefäßes möglich
- bei Auftreten von bzw. bei vorhandenen schweren Nebenwirkungen oder bei allergischen Reaktionen ist von weiteren Injektionen des Impfstoffes abzusehen
- Impfstoff keinesfalls intravasal verabreichen
- Kinder 5 - 15 Jahre
- über die Verwendung bei Kindern zwischen 5 und 15 Jahren liegen keine ausreichenden Daten vor, ebenso wenig stehen adäquate tierexperimentelle Studien zur Verfügung
- Impfstoff sollte nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist und der mögliche Nutzen gegenüber den eventuellen Risiken überwiegt