BRINAVESS 20 mg/ml Kon.z.Herstel.einer Infusionsl.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 625,08 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- rasche Konversion eines kürzlich aufgetretenen Vorhofflimmerns in den Sinusrhythmus bei Erwachsenen
- bei nicht-chirurgischen Patienten: Dauer des Vorhofflimmerns <= 7 Tage
- nach einem chirurgischen Eingriff am Herzen: Dauer des Vorhofflimmerns <= 3 Tage
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 20 mg Vernakalanthydrochlorid (18,1 mg Vernakalant als freie Base)
- rasche Konversion eines kürzlich aufgetretenen Vorhofflimmerns in den Sinusrhythmus bei Erwachsenen
- individuell dosieren, abhängig vom KG des Patienten
- empfohlene Initialdosis: 3 mg Vernakalanthydrochlorid / kg KG über 10 Minuten
- max. Initialdosis (auch bei >= 113 kg KG): 339 mg Vernakalanthydrochlorid (84,7 ml der 4-mg/ml-Lösung)
- bei innerhalb von 15 Min. nach Ende der 1. Infusion ausbleibender Konversion in den Sinusrhythmus
- 2. Infusion: 2 mg Vernakalanthydrochlorid / kg KG über 10 Minuten
- max. Dosis (auch bei >= 113 kg KG): 226 mg Vernakalanthydrochlorid (56,5 ml der 4-mg/ml-Lösung)
- max. Gesamtdosis: 5 mg Vernakalanthydrochlorid / kg KG / 24 Stunden
- Initialdosis: 3 mg / kg KG über 10 Minuten
- während dieser Zeit Patienten engmaschig auf jegliche Anzeichen oder Symptome eines raschen Blutdruckoder Herzfrequenzabfalls überwachen
- bei Auftreten entsprechender Anzeichen, mit symptomatischer oder ohne symptomatische Hypotonie oder Bradykardie: Infusion sofort beenden
- wenn der Sinusrhythmus nicht wiederhergestellt: Vitalzeichen und Herzrhythmus des Patienten weitere 15 Min. überwachen
- wenn der Sinusrhythmus während der 1. Infusion oder des folgenden 15-minütigen Überwachungszeitraums nicht wiederhergestellt wurde: eine 2. Infusion mit 2 mg / kg KG über 10 Minuten anwenden
- Konversion in Sinusrhythmus erfolgt während der 1. oder der 2. Infusion: jeweilige Infusion vollständig anwenden
- nach 1. Infusion hämodynamisch stabiles Vorhofflattern: Anwendung der 2. Infusion möglich (Konversion in Sinusrhythmus kann noch erfolgen)
- Patienten mit KG > 113 kg
- Vernakalant in einer fixen Dosis anwenden
- initial: 339 mg Vernakalanthydrochlorid (84,7 ml der 4-mg/ml-Lösung)
- wenn der Sinusrhythmus nicht innerhalb von 15 Minuten nach Ende der 1. Infusion wiederhergestellt:
- 2. Infusion von 226 mg (56,5 ml der 4-mg/ml-Lösung) über 10 Minuten
- Gesamtdosen > 565 mg wurden nicht untersucht
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (Anwendung im Indikationsgebiet nicht relevant)
- ältere Patienten (>= 65 Jahre)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- nach einem chirurgischen Eingriff am Herzen
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Vernakalant - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Vernakalant
- schwere Aortenklappenstenose
- systolischer Blutdruck < 100 mm Hg
- Herzinsuffizienz NYHA-Stadium III und IV
- QT-Verlängerung (unkorrigiert > 440 ms) zu Behandlungsbeginn
- schwere Bradykardie
- Sinusknotenerkrankung
- AV-Block zweiten und dritten Grades
- ohne Herzschrittmacher
- intravenöse Anwendung von Antiarrhythmika zur Rhythmuskontrolle (Klasse I und Klasse III)
- innerhalb von 4 Stunden vor der Anwendung von Vernakalant
- innerhalb der ersten 4 Stunden nach der Anwendung von Vernakalant
- akutes Koronarsyndrom innerhalb der vergangenen 30 Tage
- einschließlich Myokardinfarkt
Nebenwirkungen
Vernakalant - invasiv
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Dysgeusie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Parästhesie
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypoästhesie
- Brennen
- Parosmie
- Schläfrigkeit
- Synkopen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenreizung
- erhöhte Tränensekretion
- Sehverschlechterung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- überwiegend zum Zeitpunkt der Konversion in den Sinusrhythmus beobachtet
- signifikant höhere Konversionsrate bei Patienten, die mit Vernakalant behandelt wurden
- wobei Inzidenz bradykarder Ereignisse innerhalb der ersten beiden Stunden bei mit Vernakalant behandelten Patienten höher als unter Placebo (1,6 % versus 0 %)
- bei Patienten, bei denen keine Konversion in den Sinusrhythmus erfolgte
- Inzidenz bradykarder Ereignisse in den ersten beiden Stunden nach Applikation in Placebo- und Vernakalantgruppe vergleichbar (4,0 % versus 3,8 %)
- gutes Ansprechen der Bradykardie auf
- Absetzen von Vernakalant und / oder
- Anwendung von Atropin
- Vorhofflattern
- höhere Inzidenz von Vorhofflattern in den ersten beiden Stunden nach Applikation von Vernakalant bei Patienten mit Vorhofflimmern (1,2 %) gegenüber Patienten unter Placebo (0 %)
- wird das Arzneimittel wie empfohlen weiter infundiert, findet eine Konversion in den Sinusrhythmus bei der Mehrheit dieser Patienten statt
- Empfehlung einer Elektrokardioversion bei den restlichen Patienten
- 1:1-AV-Überleitung bei Patienten, die nach der Behandlung mit Vernakalant Vorhofflattern entwickelten, in klinischen Studien bislang nicht beobachtet
- nach Markeinführung wurden jedoch sehr seltene Fälle von Vorhofflattern mit 1:1 AV-Überleitung beobachtet
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sinusarrest
- kompletter AV-Block
- AV-Block I. Grades
- Linksschenkelblock
- Rechtsschenkelblock
- ventrikuläre Extrasystolen
- Palpitationen
- Sinusbradykardie
- ventrikuläre Tachykardie
- verbreiterter QRS-Komplex im EKG
- kardiogener Schock
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flush
- Hitzewallungen
- Blässe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Niesen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- nasale Beschwerden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnö
- Erstickungsgefühl
- Rhinorrhö
- Halsreizung
- Gefühl der Aspiration
- Nasenverstopfung
- oropharyngeale Schmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- orale Parästhesie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Stuhldrang
- Mundtrockenheit
- orale Hypoästhesie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Hyperhidrose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- generalisierter Pruritus
- Kaltschweißigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schmerzen in den Extremitäten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen an der Infusionsstelle
- Hitzegefühl
- Parästhesie an der Infusionsstelle;
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Reizung an der Infusionsstelle
- Überempfindlichkeit an der Infusionsstelle
- Pruritus an der Infusionsstelle
- Unwohlsein
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diastolischer Blutdruck erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- zur intravenösen Anwendung
- Anwendung durch entsprechend qualifiziertes medizinisches Personal i.v. und in einem kontrollierten, für eine Kardioversion geeigneten klin. Umfeld
- nach Anwendung der 1. Infusion wenn der Sinusrhythmus nicht wiederhergestellt wurde: Vitalzeichen und Herzrhythmus des Patienten weitere 15 Min. überwachen
- nicht als i.v. Push- bzw. Bolusinjektion anwenden
- nur zur einmaligen Anwendung nach Verdünnung
- Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Vernakalant - invasiv
- Vorsicht bei einer Anwendung während der Stillzeit
- nicht bekannt, ob Vernakalant oder seine Metabolite in die Muttermilch übergehen
- diesbezüglich keine tierexperimentellen Daten vorliegend
- Risiken für Säuglinge, die gestillt werden, können nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Vernakalant - invasiv
- Anwendung von Vernakalant während der Schwangerschaft als Vorsichtsmaßnahme vermeiden
- keine Daten über die Anwendung von Vernakalant bei schwangeren Frauen vorliegend
- in Tierstudien kam es zu Missbildungen nach wiederholter oraler Exposition
- Fertilität
- in Tierstudien kein Einfluss auf die Fertilität
Warnhinweise
Vernakalant - invasiv
- Anwendung von Vernakalant muss intravenös und in einem kontrollierten klinischen Umfeld erfolgen, das sich für eine Kardioversion eignet
- Anwendung ausschließlich durch entsprechend qualifiziertes medizinisches Fachpersonal
- engmaschige Überwachung der Patienten im gesamten Verlauf sowie bis mind. 15 Min. nach Beendigung der Infusion auf Anzeichen und Symptome eines plötzlichen Blutdruck- oder Herzfrequenzabfalls
- schwere Hypotonie
- Fälle schwerer Hypotonie sowohl während der Infusion mit Vernakalant als auch kurze Zeit danach
- engmaschige Überwachung der Patienten im gesamten Verlauf sowie bis mind. 15 Min. nach Beendigung der Infusion durch Erhebung ihrer Vitalzeichen und kontinuierliches Herzrhythmus-Monitoring
- Infusion mit Vernakalant sofort beenden und Patienten entsprechend medizinisch versorgen
- bei Auftreten folgender Anzeichen oder Symptome
- plötzlicher Blutdruck - oder Herzfrequenzabfall
- mit symptomatischer Hypotonie
- ohne symptomatische Hypotonie
- mit Bradykardie
- Hypotonie
- Bradykardie
- EKG-Veränderungen
- klinisch bedeutsame Sinuspause
- kompletter AV-Block
- neuer Schenkelblock
- signifikante Verlängerung des QRS- oder QT-Intervalls
- Veränderungen, die auf eine Ischämie oder einen Infarkt hindeuten
- ventrikuläre Arrhythmien
- plötzlicher Blutdruck - oder Herzfrequenzabfall
- treten diese Ereignisse während der ersten Infusion von Vernakalant auf, sollte keine zweite Dosis Vernakalant angewendet werden
- bei Auftreten folgender Anzeichen oder Symptome
- Patient nach Beginn der Infusion weiterhin für 2 Stunden, und bis die klinischen Zeichen und EKG-Parameter stabil sind, überwachen
- Patienten, die nicht auf die Therapie ansprechen
- elektrische Kardioversion in Erwägung ziehen
- keine klinischen Erfahrungen mit einer elektrischen Kardioversion unter zwei Stunden nach der Anwendung von Vernakalant vorliegend
- vor einer medikamentösen Kardioversion
- Patient ausreichend mit Flüssigkeit versorgen
- hämodynamisch optimal einstellen
- falls erforderlich, gemäß den Behandlungsrichtlinien antikoagulieren
- bei Patienten mit nicht korrigierter Hypokaliämie (Serumkalium-Spiegel < 3,5 mmol/l)
- Kaliumspiegel vor der Anwendung von Vernakalant korrigieren
- Hypotonie
- bei einer geringen Anzahl von Patienten kann eine Hypotonie auftreten (Vernakalant 5,7 % versus Placebo 5,5 % in den ersten beiden Stunden nach der Anwendung)
- tritt typischerweise zu einem frühen Zeitpunkt auf
- während der Infusion oder kurz nach der Infusion
- in der Regel durch Standard-Supportivmaßnahmen behandelbar
- gelegentlich auch Fälle schwerer Hypotonie beobachtet
- erhöhtes Hypotonie-Risiko bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
- tritt typischerweise zu einem frühen Zeitpunkt auf
- engmaschige Überwachung der Patienten im gesamten Verlauf sowie bis mind. 15 Min. nach Beendigung der Infusion auf Anzeichen und Symptome eines plötzlichen Blutdruck- oder Herzfrequenzabfalls
- bei einer geringen Anzahl von Patienten kann eine Hypotonie auftreten (Vernakalant 5,7 % versus Placebo 5,5 % in den ersten beiden Stunden nach der Anwendung)
- Chronische Herzinsuffizienz (CHF)
- Gesamtinzidenz hypotensiver Ereignisse während der ersten beiden Stunden
- bei Patienten mit CHF nach der Anwendung von Vernakalant im Vergleich zu Placebo höher (13,4 % versus 4,7 %)
- Hypotonie, die als schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis eingestuft wurde oder zu einem Abbruch der Therapie mit Vernakalant führte
- bei 1,8 % der Patienten mit CHF nach der Anwendung von Vernakalant im Vergleich zu 0,3 % unter Placebo
- Inzidenz einer Hypotonie während der ersten beiden Stunden
- bei Patienten ohne CHF kein signifikater Unterschied nach der Anwendung von Vernakalant im Vergleich zu Placebo (5,7 % versus 5,2 %)
- Inzidenz ventrikulärer Arrhythmien in den ersten beiden Stunden
- bei Patienten mit CHF nach Vernakalant Anwendung höher als unter Placebo (6,4 % versus 1,6 %)
- meist Auftreten asymptomatischer, monomorpher, nicht anhaltender (im Durchschnitt 3-4 Schläge), ventrikulärer Tachykardien
- bei Patienten mit CHF nach Vernakalant Anwendung höher als unter Placebo (6,4 % versus 1,6 %)
- hämodynamisch stabile Patienten mit einer CHF der NYHA-Stadien I bis II
- Anwendung von Vernakalant mit Vorsicht
- aufgrund höherer Inzidenz unerwünschter Nebenwirkungen Hypotonie und ventrikuläre Arrhythmien
- Anwendung von Vernakalant mit Vorsicht
- Patienten mit zuvor dokumentierter LVEF (linksventrikulärer Ejektionsfraktion) </= 35 %
- Erfahrungen mit der Anwendung von Vernakalant begrenzt
- daher Anwendung von Vernakalant für diese Patienten nicht empfohlen
- Patienten mit CHF NYHA-Stadien III oder IV
- Anwendung kontraindiziert
- Gesamtinzidenz hypotensiver Ereignisse während der ersten beiden Stunden
- Vorhofflattern
- kein Nachweis der Wirksamkeit von Vernakalant zur Wiederherstellung des Sinusrhythmus bei typischem primären Vorhofflattern
- Beobachtung einer Konversion zu einem Vorhofflattern in den ersten 2 Stunden nach der Anwendung
- häufiger bei Patienten, die Vernakalant erhielten
- erhöhtes Risiko für Patienten unter Antiarrhythmika der Klasse I
- Auftreten von Vorhofflattern im Zuge der Behandlung
- Fortsetzung der Infusion in Betracht ziehen
- sehr seltene Fälle von Vorhofflattern mit 1:1 AV-Überleitung nach Markteinführung beobachtet
- Anwendung von Antiarrhythmika (AADs) vor oder nach Vernakalant
- Patienten, bei denen 4 - 24 Stunden vor Anwendung von Vernakalant intravenös AADs (Klasse I und III) angewendet wurden
- Anwedung von Vernakalant aufgrund unzureichender Daten nicht empfohlen
- Patienten, die innerhalb von 4 Stunden vor der Anwendung von Vernakalant intravenös AADs (Klasse I und III) erhielten
- Vernakalant darf nicht angewendet werden
- Patienten unter oralen AADs (Klasse I und III)
- Anwendung aufgrund begrenzter Erfahrungen mit Vorsicht
- bei Patienten unter Klasse-I-AADs kann das Risiko für Vorhofflattern erhöht sein
- Patienten, bei denen intravenöse AADs (Klasse I und III) zur Rhythmuskontrolle angewendet werden
- begrenzte Erfahrungen in den ersten 4 Stunden nach der Anwendung von Vernakalant
- daher dürfen diese Arzneimittel zur Rhythmuskontrolle innerhalb dieser Zeitspanne nicht angewendet werden
- Fortführung oder Einleitung einer oralen Erhaltungstherapie mit Antiarrhythmika 2 Stunden nach der Infusion von Vernakalant in Betracht ziehen
- Patienten, bei denen 4 - 24 Stunden vor Anwendung von Vernakalant intravenös AADs (Klasse I und III) angewendet wurden
- Herzklappenerkrankung
- bei Patienten mit einer Herzklappenerkrankung kam es innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Anwendung häufiger zu ventrikulären Arrhythmien
- Bei 6,4 % der mit Vernakalant behandelten Patienten traten innerhalb der ersten beiden Stunden ventrikuläre Arrhythmien auf, nach Anwendung von Placebo traten keine auf
- engmaschige Überwachung empfohlen
- Vernakalant wurde an Patienten mit einer unkorrigierten QT-Zeit < 440 ms ohne ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Torsade de pointes angewendet
- Anwendung von Vernakalant nicht untersucht und nicht empfohlen für Patienten mit
- klinisch bedeutsamer Herzklappenstenose
- hypertroph-obstruktiver Kardiomyopathie
- restriktiver Kardiomyopathie
- konstriktiver Perikarditis
- begrenzte Erfahrungen bei Patienten mit Herzschrittmachern
- Patienten mit fortgeschrittener Leberfunktionseinschränkung
- Erfahrungen aus klinischen Studien begrenzt
- Anwendung von Vernakalant bei diesen Patienten nicht empfohlen