BRONCHOSPASMIN
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 5X1 ML | 15,66 € |
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Indikation
- kurzfristige Behandlung des schweren bronchospastischen Anfalls und des Status asthmaticus
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 0,09 mg Reproterol-HCl
- kurzfristige Behandlung des schweren bronchospastischen Anfalls und des Status asthmaticus
- Allgemeine Hinweise:
- Bolus-Injektion sowie die Infusionsbehandlung bei Erwachsenen und Kindern wie auch die Bestimmung der Dosis nur unter strenger ärztlicher Kontrolle anhand der klinischen Parameter (Herzfrequenz, Blutdruck, Lungenfunktion)
- Dosierung und Art der Anwendung dem Schwergrad und dem Verlauf der Krankheit anpassen
- bei schweren Verlaufsformen asthmatischer Erkrankungen (Status und Prästatus) empfiehlt sich die Behandlung mit Reproterolhydrochlorid mittels Dauertropfinfusion (Perfusor) in physiologischer Kochsalzlösung, besonders bei Kindern, die bereits mehrfach intubiert werden mussten
- Erwachsene
- Injektion (Bolus)
- einmalige Injektion: 0,09 mg Reproterol (1 ml) langsam i.v. injizieren (1/2 - 1 Min.)
- optional bei Bedarf: Wiederholung der Injektion, frühstens nach 10 - 15 Min. möglich
- Dauerinfusion
- 18 - 90 µg Reproterolhydrochlorid / Stunde über 3 - 4 Tage per Dauertropfinfusion (Perfusor)
- optional Dosiserhöhung: entsprechend dem Bedarf unter strenger ärztlicher Kontrolle anhand der klinischen Parameter (Herzfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion)
- zur Verhinderung eines Rebound-Effekts: Beendigung der Infusionsbehandlung mit einer stufenweise Reduzierung der Wirkstoffkonzentration, je nach Maximaldosis in 6 - 24 Stunden
- Injektion (Bolus)
- Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder)
- Injektion (Bolus)
- 1,2 µg / kg KG langsam i.v. injizieren (1/2 - 1 Min.)
- 6 µg Reproterolhydrochlorid für jeweils 5 kg KG ausreichend (entspricht 1 ml einer 1:15 Verdünnung der Injektionslösung in physiologischer Kochsalzlösung)
- 1,2 µg / kg KG langsam i.v. injizieren (1/2 - 1 Min.)
- Kurzinfusion (Initial)
- 1 µg Reproterolhydrochlorid/kg KG / Min. über 10 Min.
- 90 µg Reproterolhydrochlorid für ein Kind mit 9 kg KG ausreichend (entspricht 1 ml Injektionslösung)
- 1 µg Reproterolhydrochlorid/kg KG / Min. über 10 Min.
- Dauerinfusion
- 0,2 µg Reproterolhydrochlorid/kg KG / Min. über 36 - 48 Stunden
- 90 µg Reproterolhydrochlorid für eine 30-minütige Infusion bei 15 kg KG ausreichend (entspricht 1 ml Injektionslösung)
- optional Dosiserhöhung: 0,1 µg / kg KG / Min. alle 10 - 30 Min.
- unter ständiger Kontrolle der Herzfrequenz (nicht über 200 / Min!)
- in Abhängigkeit von der Wirkung
- bei der Gefahr einer respiratorischen Insuffizienz
- Dosiserhöhung bis zu einer Maximaldosis von 2,0 µg / kg KG / Min. und
- Beibehaltung bis eine deutliche Besserung eintritt (bis zu 48 Stunden)
- bei der Maximaldosis 900 µg Reproterolhydrochlorid für eine 30-minütige Infusion bei 15 kg KG ausreichend (entspricht 10 ml Injektionslösung)
- 0,2 µg Reproterolhydrochlorid/kg KG / Min. über 36 - 48 Stunden
- zur Verhinderung eines Rebound-Effekts: Beendigung der Infusionsbehandlung mit einer stufenweise Reduzierung der Wirkstoffkonzentration, je nach Maximaldosis in 6 - 24 Stunden
- Injektion (Bolus)
- Allgemeine Hinweise:
Kontraindikationen
Reproterol - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Reproterolhydrochlorid
- schwere Hyperthyreose
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- Phäochromozytom
Nebenwirkungen
Reproterol - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems, Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z.B.
- Juckreiz
- Urticaria
- Exanthem
- Blutdruckabfall
- Purpura
- Thrombopenie
- Gesichtsödem
- Nephritis
- allergische Reaktionen, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anstieg des Blutzuckerwerts
- Erniedrigung der Kaliumkonzentration im Serum
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (initial häufig, bei längerer Anwendung nur noch gelegentlich)
- Unruhegefühl (initial häufig, bei längerer Anwendung nur noch gelegentlich)
- feinschlägiger Tremor (initial häufig, bei längerer Anwendung nur noch gelegentlich)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzklopfen (initial häufig, bei längerer Anwendung nur noch gelegentlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tachykardie
- Arrhythmie
- pektanginöse Beschwerden
- ventrikuläre Extrasystolen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- paradoxe Bronchospasmen (Therapie sofort absetzen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe (initial häufig, bei längerer Anwendung nur noch gelegentlich)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Miktionsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- zur Injektion oder Infusion
- Bolusinjektion
- Erwachsene
- langsam i.v. injizieren (1/2 - 1 Min.)
- Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder)
- langsam i.v. injizieren (1/2 - 1 Min.)
- vor Injektion: Verdünnung herstellen: 1 ml Injektionslösung mit 14 ml physiologischer Kochsalzlösung aufziehen (1 ml dieser Lösung enthält 6 µg Reproterolhydrochlorid)
- Erwachsene
- Kurzinfusion (Initial)
- Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder)
- Infusion über 10 Min.
- Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder)
- Dauerinfusion
- bei schweren Verlaufsformen asthmatischer Erkrankungen (Status und Prästatus) Behandlung mit Reproterol mittels Dauertropfinfusion (Perfusor) in physiologischer Kochsalzlösung empfohlen, besonders bei Kindern, die bereits mehrfach intubiert werden mussten
- Bolusinjektion
Stillzeithinweise
Reproterol - invasiv
- Reproterolhydrochlorid während der Stillperiode nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden
- keine Erfahrungen zum Übergang in die Muttermilch und zur Anwendung in der Stillzeit vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Reproterol - invasiv
- Reproterolhydrochlorid in der Schwangerschaft, insbesondere während des ersten Trimenons, nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden
- die Risiken einer unzureichenden Behandlung sollten jedoch angemessen berücksichtigt werden
- nicht bekannt, ob Reproterolhydrochlorid plazentagängig ist
- bisher keine teratogenen Wirkungen bekannt
- wehenhemmender Effekt am Ende der Schwangerschaft nicht ausgeschlossen
Warnhinweise
Reproterol - invasiv
- Reproterolhydrochlorid nur mit besonderer Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle anwenden bei
- frischem Herzinfarkt
- tachykarden Herzrhythmusstörungen
- schwerer koronarer Herzkrankheit
- Myokarditis
- Mitralvitium
- Wolff-Parkinson-White-Syndrom
- Hypokaliämie
- instabilem oder unzureichend eingestelltem Diabetes mellitus
- Hypertonie
- Aneurysmen
- in Daten der Arzneimittelüberwachung sowie in der veröffentlichten Literatur gibt es Hinweise auf seltene Fälle von Myokardischämie in Zusammenhang mit ß2-Agonisten
- Patienten mit einer schweren Herzerkrankung (z. B. ischämische Herzerkrankung, Tachyarrhythmie oder schwerer Herzinsuffizienz) als Grundleiden, die wegen einer Atemwegserkrankung Reproterol erhalten
- sind unbedingt darauf hinzuweisen, dass sie ärztlichen Rat einholen müssen, wenn bei ihnen Schmerzen in der Brust oder andere Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung auftreten
- Patienten mit einer schweren Herzerkrankung (z. B. ischämische Herzerkrankung, Tachyarrhythmie oder schwerer Herzinsuffizienz) als Grundleiden, die wegen einer Atemwegserkrankung Reproterol erhalten
- Todesfälle
- im Zusammenhang mit schweren Krankheitsverläufen wurden Todesfälle berichtet, deren Anamnese typischerweise durch inadäquate Therapieplanung gekennzeichnet war, wie etwa bei
- unterbliebener antiinflammatorischer Basistherapie und/oder
- übermäßigem Gebrauch ß-adrenerger Arzneimittel
- Tod kann dann im Asthma-Anfall eintreten als Folge der im Rahmen der Grunderkrankung auftretenden Hypoxämie, welche zudem die bekannten kardialen Effekte von ß-Adrenergika verstärken kann
- im Zusammenhang mit schweren Krankheitsverläufen wurden Todesfälle berichtet, deren Anamnese typischerweise durch inadäquate Therapieplanung gekennzeichnet war, wie etwa bei
- Doping
- Anwendung von Bronchospasmin kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Allgemein
- Bolus-Injektion, Infusionsbehandlung, Bestimmung der Dosis bei Erwachsenen und Kindern müssen unter strenger ärztlicher Kontrolle anhand der klinischen Parameter (Herzfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion) erfolgen
- Dosierung und Art der Anwendung müssen dem Schweregrad und dem Verlauf der Krankheit angepasst werden
- schwere Verlaufsformen asthmatischer Erkrankungen (Status und Prästatus)
- Behandlung mit Reproterolhydrochlorid mittels Dauertropfinfusion (Perfusor) in kompatibler Infusionslösung (siehe entsprechende Herstellerinformation)
- besonders bei Kindern, die bereits mehrfach intubiert werden mussten
- Behandlung mit Reproterolhydrochlorid mittels Dauertropfinfusion (Perfusor) in kompatibler Infusionslösung (siehe entsprechende Herstellerinformation)