Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 12,05 € |
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Indikation
- Behandlung von leichten bis mäßig starken Spasmen des MagenMagen-Darm-Traktes, sowie zur Behandlung spastischer Abdominalbeschwerden beim Reizdarmsyndrom
Dosierung
- leichte bis mäßig starke Spasmen des MagenMagen-Darm-Traktes, spastische Abdominalbeschwerden beim Reizdarmsyndrom
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre)
- 1 - 2 Dragees (10 - 20 mg) 3mal / Tag
- tägl. Maximaldosis: 60 mg Butylscopolaminiumbromid
- Behandlungsdauer: ohne ärztlichen Rat max. 5 Tage
- Erwachsene und Kinder (> 6 Jahre)
Kontraindikationen
Butylscopolamin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Butylscopolaminiumbromid
- mechanische Stenosen des MagenMagen-Darm-Trakts
- paralytischer oder obstruktiver Ileus
- Megakolon
- Harnverhaltung bei subvesikaler Obstruktion (z.B. Prostataadenom)
- Engwinkelglaukom
- Tachykardie und Tachyarrhythmie
- Myasthenia gravis
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Butylscopolamin - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreaktionen, z.B. Urtikaria, Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Dyspnoe
- anaphylaktische Reaktionen
- anaphylaktischer Schock mit Blutdruckabfall und Flush
- Ausschlag
- Hautrötung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutdruckabfall
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Akkommodationsstörungen (insbesondere bei Patienten, die hyperop und nicht ausreichend korrigiert sind)
- Glaukomanfall
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit (Hemmung der Speichelsekretion)
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Erbrechen
- Magenbeschwerden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- trockene Haut (Hemmung der Schweißsekretion)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Miktionsstörungen wie z.B. Urinretention, Dysurie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit schlucken
Stillzeithinweise
Butylscopolamin - peroral
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist, oder ob auf die Behandlung mit Butylscopolamin verzichtet werden soll
- sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Mutter berücksichtigen
- Butylscopolamin
- nicht bekannt, ob Butylscopolamin bzw. seine Metabolite in die Muttermilch übergehen
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- Anticholinergika
- können die Laktation hemmen
- auf einige Anticholinergika reagierten Neugeborene empfindlich
Schwangerschaftshinweise
Butylscopolamin - peroral
- aus Vorsichtsgründen soll die Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden
- keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentellen Studien
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Studien zu den Auswirkungen auf die Fertilität am Menschen durchgeführt
Warnhinweise
Butylscopolamin - peroral
- Arzt sollte umgehend aufgesucht werden, wenn schwere abdominelle Schmerzen persistieren oder sich verschlimmern oder zusammen mit Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Veränderungen der Darmmotilität, abdomineller (Druck-)Empfindlichkeit, Blutdruckabfall, Ohnmacht oder Blut im Stuhl auftreten