Carmenthin bei Verdauungsstörungen Weichkapsel
Dr.Willmar Schwabe GmbH & Co.KG
Wirkstoff: Kümmelöl/Pfefferminzöl →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 14 ST | 14,95 € |
| NotApplicable | 42 ST | 36,97 € |
| NotApplicable | 84 ST | 52,90 € |
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Indikation
- Dyspeptische Beschwerden, besonders mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Blähungen, Völlegefühl.
Dosierung
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 2-mal täglich 1 Kapsel.
- Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Pfefferminz, Menthol, Kümmel, andere Doldengewächse oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- bei niedriger Magensäureproduktion (Achlorhydrie)
- bei Lebererkrankungen
- bei Gallensteinen
- bei entzündlichen Erkrankungen im Bereich der Gallenwege (Cholangitis)
- andere Gallenerkrankungen.
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Bei empfindlichen Personen Magenbeschwerden (z. B. Aufstoßen) möglich.
- Sehr selten allergische Reaktionen möglich.
Anwendungshinweise
- Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) und mindestens 30 Minuten vor der nächsten Mahlzeit einnehmen, am besten morgens und mittags. Kapseln können auch ohne spätere Einnahme einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Kapseln im Ganzen schlucken, nicht beschädigen oder zerkauen, damit der Wirkstoff nicht vorzeitig freigesetzt wird. Die vorzeitige Freisetzung kann zu lokalen Reizungen im Mund und in der Speiseröhre führen.
Stillzeithinweise
- Das Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Es ist nicht bekannt, ob Bestandteile von Pfefferminzöl und/oder Kümmelöl oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen.
- Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden.
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen, denn es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren und keine ausreichenden tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität vor.
- Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor.
Warnhinweise
- Bei länger als 1 Woche andauernden oder periodisch wiederkehrenden Beschwerden, Rücksprache mit dem Arzt.
- Bei Kindern unter 12 Jahren nicht anwenden, da keine ausreichenden Untersuchungen.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Untersuchungen wurden nicht durchgeführt.
- Die gleichzeitige Einnahme von Antacida kann den magensaftresistenten Kapselüberzug vorzeitig lösen. Deshalb zeitversetzt im Abstand von mindestens einer Stunde einnehmen.
- Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung könnte den magensaftresistenten Überzug vorzeitig lösen. Deshalb mindestens 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen.
- Bei Anwendung von anderen Arzneimitteln zur Reduktion der Magensäure, wie H2-Antihistaminika oder Protonenpumpeninhibitoren, kann es insbesondere während der Nahrungsaufnahme zum Anstieg des intragastralen pH-Wertes kommen. Dadurch löst sich der magensaftresistente Kapselüberzug möglicherweise bereits im Magen auf.
- Dies kann zu Aufstoßen mit typischem Geschmack führen. Daher die Dosierungsempfehlung genau einhalten und mindestens 30 Minuten vor den Mahlzeiten, am besten morgens und mittags, einnehmen.
- Nicht eine bis drei Stunden nach der Einnahme eines Protonenpumpeninhibitors einnehmen.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- sind nicht bekannt.
- Überdosierung
- Vergiftungen sind bisher nicht bekannt.
- Vergiftungen sind nach Aufnahme großer Mengen von ätherischen Ölen möglich, Kleinkinder sind besonders empfindlich. Vergiftungszeichen können bestehen in gastrointestinalen Symptomen wie Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, rektalen Ulzerationen sowie in Benommenheit. Mögliche schwerwiegende Vergiftungszeichen sind epileptische Anfälle, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Herzrhythmusstörungen, Ataxie und andere Störungen des zentralen Nervensystems.
- Nach Ingestion großer Mengen oder bei schwerer klinischer Symptomatik Magenspülung nach endotrachealer Intubation. Zusätzlich Beobachtung und ggf. symptomatische Therapie.