Cefotaxim Eberth 0.5g

Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Cefotaxim →

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N3 10 ST 53,61 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung folgender schwerer Infektionen, wenn diese durch bekannte oder sehr wahrscheinliche Cefotaxim empfindliche Erreger verursacht sind:
    • bakterielle Pneumonie
    • komplizierte Infektionen der Nieren und der oberen Harnwege
    • schwere Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
    • Infektionen der Geschlechtsorgane hervorgerufen durch Gonokokken, insbesondere wenn Penicillin ohne Wirkung oder nicht geeignet ist
    • Infektionen des Bauchraumes (sowie Peritonitis)
    • akute bakterielle Meningitis
    • septische Infektion der Lungen, der Harnwege oder des Darms
  • Hinweis
    • Beachtung offizieller Richtlinien für den Antibiotikagebrauch

Dosierung

Basiseinheit: Durchstechflasche enthält 0,5 g Cefotaxim (als Cefotaxim-Natrium) zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung

  • Infektionen, wenn diese durch bekannte oder sehr wahrscheinliche Cefotaxim empfindliche Erreger verursacht sind
    • Erwachsene und Jugendliche > 12 Jahre
      • übliche Infektionen durch einen empfindlichen oder vermutlich empfindlichen Erreger
        • 1 g Cefotaxim 2mal / Tag (Abstand 12 Stunden)
      • Infektionen durch verschiedene empfindliche oder vermutlich empfindliche oder mäßig empfindliche Erreger:
        • 1 - 2 g Cefotaxim 2mal / Tag (Abstand 12 Stunden)
      • schwere Infektionen durch nicht empfindliche Erreger oder bei nicht lokalisierbaren Infektionen
        • 2 - 3 g Cefotaxim alle 6 - 8 Stunden, bis zur täglichen Höchstdosis
        • tägliche Höchstdosis: 12 g
    • Säuglinge ab 28 Tagen und Kinder bis zu 11 Jahren
      • < 50 kg KG
        • 50 - 100 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen (alle 12 - 6 Stunden)
        • sehr schwere Infektionen: bis zu 200 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen
      • > 50 kg KG
        • Erwachsenendosis
        • keine Überschreitung der täglichen Höchstdosis (12 g)
    • Neugeborene (8 - 27 Tage)
      • 150 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 3 gleiche Dosen (alle 8 Stunden)
    • Neugeborene (0 - 7 Tage)
      • 50 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 gleiche Dosen (alle 12 Stunden)
    • Frühgeborene
      • 50 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen (alle 12 - 6 Stunden)
  • spezielle Dosierungsempfehlungen
    • Gonorrhö
      • 0,5 g Cefotaxim i.m. 1mal
      • komplizierter Infektionen: offizielle Richtlinien berücksichtigen
      • vor Therapiebeginn ist Syphilis auszuschließen
    • Bakterielle Meningitis:
      • 6 - 12 g / Tag, verteilt auf gleiche Dosen alle 6 - 8 Stunden
      • Säuglinge und Kleinkinder (28 Tagen - 23 Monate) und Kinder (2 - 11 Jahren)
        • 150 - 200 mg / kg KG / Tag, verteilt auf gleiche Dosen alle 6 - 8 Stunden
      • Neugeborene von 8 bis 27 Tagen
        • 50 mg/kg alle 8 Stunden
      • Neugeborene von 0 bis 7 Tagen
        • 50 mg / kg KG / Tag verteilt auf 2 Dosen (alle 12 Stunden)
    • Infektionen im Bauchraum
      • Cefotaxim sollte in Kombination mit einem Antibiotikum, das wirksam gegen Anaerobier ist, angewendet werden
    • septische Infektionen:
      • bei Gram-negativen Erregern Kombination mit einem anderen geeigneten Antibiotikum erwägen
  • Behandlungsdauer
    • abhängig vom klinischen Zustand; variiert entsprechend der Ursache
    • Anwendung bis zum Abklingen der Symptome oder bis zum Nachweis der bakteriellen Eradikation
    • Infektionen durch Streptococcus pyogenes
      • mind. 10 Tage (parenterale Therapie kann auf eine geeignete orale Therapie vor Ende der 10-tägigen Behandlungsdauer umgestellt werden)

Dosisanpassung

  • ältere Patienten
    • keine Dosisanpassung erforderlich, vorausgesetzt Nieren- und Leberfunktionen sind normal
  • Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance </= 5 ml / Min.)
    • Anfangsdosis: identisch mit der empfohlenen üblichen Dosis
    • Erhaltungsdosis: halbieren oder Dosierungshäufigkeit ändern
  • Dialyse oder peritoneale Dialyse
    • intravenöse Injektion von 0,5 - 2 g am Ende jeder Dialyse und danach alle 24 Stunden ausreichend, um die meisten Infektionen wirksam zu behandeln
    • Cefotaxim wird durch Peritonealdialyse nicht eliminiert
  • septische Infektionen
    • bei Gram-negativen Erregern: Kombination mit einem anderen geeigneten Antibiotikum in Erwägung ziehen

Kontraindikationen

Cefotaxim - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Cefotaxim oder andere Cephalosporine
  • bekannte Anaphylaxie gegen Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika
  • Cefotaxim mit Lidocainbeimischung
    • i.m.-Injektion kontraindiziert bei Kindern < 30 Monaten

Nebenwirkungen

Cefotaxim - invasiv
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Superinfektionen, z.B. orale oder vaginale Candidose
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Granulozytopenie
      • Leukozytopenie
      • Eosinophilie
      • Thrombozytopenie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Neutropenie
      • Agranulozytose
      • hämolytische Anämie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Jarisch-Herxheimer-Reaktion
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • anaphylaktische Reaktionen
      • Angioödem
      • Bronchospasmen
      • anaphylaktischer Schock
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Krampfanfälle
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel
      • Enzephalopathie (z.B. Bewusstseinseintrübung, zentralnervöse Erregungszustände, Myoklonien, Bewegungsstörungen)
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Tachykardie
      • Arrhythmie nach schneller Bolusgabe über einen ZVK
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Diarrhö
      • Appetitlosigkeit
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Bauchschmerzen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Enterokolitis (auch hämorrhagisch)
      • pseudomembranöse Kolitis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Anstieg der Leberenzyme (ALAT, ASAT, LDH, Gamma- GT und/oder alkalische Phosphatase) und/oder des Bilirubins
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hepatitis (evtl. mit Ikterus)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Exantheme
      • Pruritus
      • Urtikaria
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Erythema multiforme
      • Stevens-Johnson-Syndrom
      • toxische epidermale Nekrolyse
  • Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Gelenkbeschwerden (z. B. Schwellungen)
  • Erkrankungen der Niere und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Einschränkung der Nierenfunktion / Anstieg von Kreatinin und Harnstoff (insbesondere bei Komedikation mit Aminoglykosiden)
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • interstitielle Nephritis
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
      • bei i.m. Gabe: Induration
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Fieber
      • entzündliche Reaktionen an der Verabreichungsstelle einschließlich Phlebitis / Thrombophlebitis
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hitzegefühl und Erbrechen bei rascher i.v. Injektion

Anwendungshinweise

  • Anwendung als intravenöse Bolusinjektion, intravenöse Infusion oder intramuskuläre Injektion (nach Herstellung der entsprechenden Lösung)
    • intramuskuläre Injektion ist außergewöhnlichen klinischen Situationen vorbehalten
      • sollte einer Nutzen-Risiko-Abwägung unterzogen werden
      • Empfehlung: nicht mehr als 4 ml auf einer Seite injizieren
      • intramuskuläre Injektion von Cefotaxim zubereitet mit Lidocain darf nicht an Kinder im 1. Lebensjahr verabreicht werden
    • Herstellung der Infusion unter strengen aseptischen Bedingungen; Infusion sollte unmittelbar nach Herstellung der Lösung verabreicht werden
  • intravenöse Infusion
    • Intravenöse Kurzinfusion: nach der Zubereitung Lösung als intravenöse Infusion über 20 Min. verabreichen
    • Intravenöse Langzeitinfusion: nach der Zubereitung Lösung als intravenöse Infusion über 50 - 60 Min. verabreichen
    • Intravenöse Injektion: nach der Herstellung Injektion über einen Zeitraum von 3 - 5 Min.verabreichen
    • sehr wenigen Patienten, die Cefotaxim als schnelle intravenöse Verabreichung über einen zentralen Venenkatheter erhielten
      • mögliche lebensbedrohende Arrhythmien während Post-Marketing-Überwachung
  • intramuskuläre Injektion:
    • Lösung als tiefe intramuskuläre Injektion verabreichen
    • Lösungen die Lidocain enthalten, dürfen nicht intravenös injiziert werden
    • intravasale Injektion vermeiden, da Lidocain zu Unruhe, Tachykardie, Reizleitungsstörungen, Erbrechen und Krämpfen führen kann
    • wenn Dosis > 2 g Cefotaxim / Tag oder wenn Cefotaxim häufiger als zweimal täglich injiziert wird:
      • intravenöse Anwendung empfohlen
    • schwere Infektionen: intramuskuläre Injektion nicht empfohlen
  • Weitere Informationen: siehe Fachinformation

Stillzeithinweise

Cefotaxim - invasiv
  • Cefotaxim geht in Muttermilch über
  • bei einer Anwendung während der Stillzeit kann es beim Säugling zu einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora, zu Durchfall und zur Sprosspilzbesiedlung und möglicherweise auch zu einer Sensibilisierung kommen
  • Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder auf die Behandlung mit Cefotaxim verzichtet werden soll
    • dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden

Schwangerschaftshinweise

Cefotaxim - invasiv
  • Cefotaxim sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen übersteigt die potentiellen Risiken
  • sichere Anwendung von Cefotaxim während der Schwangerschaft nicht belegt
  • tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität
  • keine geeigneten kontrollierten Studien bei Schwangeren
  • Cefotaxim passiert die menschliche Plazenta

Warnhinweise

Cefotaxim - invasiv
  • Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen
    • schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
      • ggf. Cefotaxim absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
    • Patienten mit jeglicher Überempfindlichkeit gegen Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
      • besondere Vorsicht, da Parallelallergie bestehen kann
    • Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht)
      • Anwendung mit Vorsicht
      • Risiko für schwerwiegendere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Injektions- bzw. Infusionsbehandlung erhöht
  • schwere bullöse Reaktionen
    • schwere bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse unter Cefotaxim berichtet
    • Patienten sollen unverzüglich Arzt konsultieren, wenn Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten
  • gleichzeitige oder anschließende Therapie mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden)
    • Nierenfunktion sollte besonders überwacht werden, kann zu einer Verstärkung der nierentoxischen Wirkung kommen
  • Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung (z.B. pseudomembranöse Kolitis)
    • bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
      • Diagnose kann durch endoskopische oder histologische Untersuchungen bestätigt werden
    • schon bei Verdacht auf pseudomembranöse Kolitis sollte Therapie mit Cefotaxim sofort beendet und angemessene Behandlung unverzüglich eingeleitet werden
      • z.B. Gabe von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist
      • Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen kontraindiziert
    • Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung kann durch Kotstauung begünstigt werden
  • Neurotoxizität
    • nach hohen Dosen von Betalaktam-Antibiotika, einschließlich Cefotaxim, können, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten, Enzephalopathien auftreten, die z.B. zu Bewusstseinseintrübungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfällen führen können
    • Patienten sind anzuhalten, bei Auftreten solcher Reaktionen unverzüglich einen Arzt zu konsultieren
    • im Falle von auftretenden Krampfanfällen
      • übliche Notfallmaßnahmen angezeigt
      • Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko ggf. beenden
  • längere Anwendung
    • bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunktion überwacht werden
    • Therapie > 10 Tage: Blutbildkontrollen sollten durchgeführt werden
      • Leukopenie, Neutropenie oder seltener Agranulozytose können, insbesondere nach längerer Anwendung, auftreten
      • bei Auftreten einer Neutropenie sollte Behandlung mit Cefotaxim beendet werden
      • einige Fälle von Eosinophilie und Thrombozytopenie, nach Absetzen von Cefotaxim rasch reversibel, berichtet, ebenso Fälle von hämolytischer Anämie
  • Niereninsuffizienz
    • Dosis sollte an die Kreatinin-Clearance angepasst werden
    • bei gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosiden, Probenecid oder anderen nephrotoxischen Arzneimitteln muss die Nierenfunktion überwacht werden
    • Überwachung der Nierenfunktion auch angezeigt bei älteren Patienten und solchen mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen
  • Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
    • Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
      • empfohlene Injektionsgeschwindigkeit einhalten
  • Monitoring
    • Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
      • auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern achten
      • Folgeinfektionen entsprechend behandeln
  • Cefotaxim nicht geeignet zur Behandlung der Lues (Syphilis)
  • Kombinationstherapie
    • Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
      • bei der Kombination mit Aminoglykosiden muss Nierenfunktion beachtet werden.
      • Aminoglykoside müssen getrennt von Cefotaxim verabreicht werden
    • bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa kann auch eine Kombination mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika angezeigt sein
    • zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage kann auch die Kombination mit anderen geeigneten Antibiotika angezeigt sein
  • Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
    • wie bei anderen Cephalosporinen kann der Coombs-Test in manchen Patienten unter Cefotaxim-Behandlung positiv ausfallen
    • kann auch die Kreuzprobe beeinflussen
    • Harnzuckertests mit nicht spezifischen reduzierenden Reagenzien können falsch positive Ergebnisse liefern
      • Phänomen tritt nicht auf bei auf Glukoseoxidase basierenden Tests