Cefotaxim Eberth 2g
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X15 ML | 171,88 € |
| N3 | 10 ST | 172,32 € |
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Indikation
- Behandlung folgender schwerer Infektionen, wenn diese durch bekannte oder sehr wahrscheinliche Cefotaxim empfindliche Erreger verursacht sind:
- bakterielle Pneumonie
- komplizierte Infektionen der Nieren und der oberen Harnwege
- schwere Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
- Infektionen der Geschlechtsorgane hervorgerufen durch Gonokokken, insbesondere wenn Penicillin ohne Wirkung oder nicht geeignet ist
- Infektionen des Bauchraumes (sowie Peritonitis)
- akute bakterielle Meningitis
- septische Infektion der Lungen, der Harnwege oder des Darms
- Hinweis
- Beachtung offizieller Richtlinien für den Antibiotikagebrauch
Dosierung
Basiseinheit: Durchstechflasche enthält 2 g Cefotaxim (als Cefotaxim-Natrium) zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung
- Infektionen, wenn diese durch bekannte oder sehr wahrscheinliche Cefotaxim empfindliche Erreger verursacht sind
- Erwachsene und Jugendliche > 12 Jahre
- übliche Infektionen durch einen empfindlichen oder vermutlich empfindlichen Erreger
- 1 g Cefotaxim 2mal / Tag (Abstand 12 Stunden)
- Infektionen durch verschiedene empfindliche oder vermutlich empfindliche oder mäßig empfindliche Erreger:
- 1 - 2 g Cefotaxim 2mal / Tag (Abstand 12 Stunden)
- schwere Infektionen durch nicht empfindliche Erreger oder bei nicht lokalisierbaren Infektionen
- 2 - 3 g Cefotaxim alle 6 - 8 Stunden, bis zur täglichen Höchstdosis
- tägliche Höchstdosis: 12 g
- übliche Infektionen durch einen empfindlichen oder vermutlich empfindlichen Erreger
- Säuglinge ab 28 Tagen und Kinder bis zu 11 Jahren
- < 50 kg KG
- 50 - 100 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen (alle 12 - 6 Stunden)
- sehr schwere Infektionen: bis zu 200 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen
- > 50 kg KG
- Erwachsenendosis
- keine Überschreitung der täglichen Höchstdosis (12 g)
- < 50 kg KG
- Neugeborene (8 - 27 Tage)
- 150 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 3 gleiche Dosen (alle 8 Stunden)
- Neugeborene (0 - 7 Tage)
- 50 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 gleiche Dosen (alle 12 Stunden)
- Frühgeborene
- 50 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 2 - 4 Dosen (alle 12 - 6 Stunden)
- Erwachsene und Jugendliche > 12 Jahre
- spezielle Dosierungsempfehlungen
- Gonorrhö
- 0,5 g Cefotaxim i.m. 1mal
- komplizierter Infektionen: offizielle Richtlinien berücksichtigen
- vor Therapiebeginn ist Syphilis auszuschließen
- Bakterielle Meningitis:
- 6 - 12 g / Tag, verteilt auf gleiche Dosen alle 6 - 8 Stunden
- Säuglinge und Kleinkinder (28 Tagen - 23 Monate) und Kinder (2 - 11 Jahren)
- 150 - 200 mg / kg KG / Tag, verteilt auf gleiche Dosen alle 6 - 8 Stunden
- Neugeborene von 8 bis 27 Tagen
- 50 mg/kg alle 8 Stunden
- Neugeborene von 0 bis 7 Tagen
- 50 mg / kg KG / Tag verteilt auf 2 Dosen (alle 12 Stunden)
- Infektionen im Bauchraum
- Cefotaxim sollte in Kombination mit einem Antibiotikum, das wirksam gegen Anaerobier ist, angewendet werden
- septische Infektionen:
- bei Gram-negativen Erregern Kombination mit einem anderen geeigneten Antibiotikum erwägen
- Gonorrhö
- Behandlungsdauer
- abhängig vom klinischen Zustand; variiert entsprechend der Ursache
- Anwendung bis zum Abklingen der Symptome oder bis zum Nachweis der bakteriellen Eradikation
- Infektionen durch Streptococcus pyogenes
- mind. 10 Tage (parenterale Therapie kann auf eine geeignete orale Therapie vor Ende der 10-tägigen Behandlungsdauer umgestellt werden)
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich, vorausgesetzt Nieren- und Leberfunktionen sind normal
- Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance </= 5 ml / Min.)
- Anfangsdosis: identisch mit der empfohlenen üblichen Dosis
- Erhaltungsdosis: halbieren oder Dosierungshäufigkeit ändern
- Dialyse oder peritoneale Dialyse
- intravenöse Injektion von 0,5 - 2 g am Ende jeder Dialyse und danach alle 24 Stunden ausreichend, um die meisten Infektionen wirksam zu behandeln
- Cefotaxim wird durch Peritonealdialyse nicht eliminiert
- septische Infektionen
- bei Gram-negativen Erregern: Kombination mit einem anderen geeigneten Antibiotikum in Erwägung ziehen
Kontraindikationen
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Cefotaxim oder andere Cephalosporine
- bekannte Anaphylaxie gegen Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Cefotaxim mit Lidocainbeimischung
- i.m.-Injektion kontraindiziert bei Kindern < 30 Monaten
Nebenwirkungen
Cefotaxim - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Superinfektionen, z.B. orale oder vaginale Candidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Granulozytopenie
- Leukozytopenie
- Eosinophilie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Neutropenie
- Agranulozytose
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem
- Bronchospasmen
- anaphylaktischer Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Enzephalopathie (z.B. Bewusstseinseintrübung, zentralnervöse Erregungszustände, Myoklonien, Bewegungsstörungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Arrhythmie nach schneller Bolusgabe über einen ZVK
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enterokolitis (auch hämorrhagisch)
- pseudomembranöse Kolitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenzyme (ALAT, ASAT, LDH, Gamma- GT und/oder alkalische Phosphatase) und/oder des Bilirubins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (evtl. mit Ikterus)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exantheme
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gelenkbeschwerden (z. B. Schwellungen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einschränkung der Nierenfunktion / Anstieg von Kreatinin und Harnstoff (insbesondere bei Komedikation mit Aminoglykosiden)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- interstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- bei i.m. Gabe: Induration
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber
- entzündliche Reaktionen an der Verabreichungsstelle einschließlich Phlebitis / Thrombophlebitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hitzegefühl und Erbrechen bei rascher i.v. Injektion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Anwendung als intravenöse Bolusinjektion, intravenöse Infusion oder intramuskuläre Injektion (nach Herstellung der entsprechenden Lösung)
- intramuskuläre Injektion ist außergewöhnlichen klinischen Situationen vorbehalten
- sollte einer Nutzen-Risiko-Abwägung unterzogen werden
- Empfehlung: nicht mehr als 4 ml auf einer Seite injizieren
- intramuskuläre Injektion von Cefotaxim zubereitet mit Lidocain darf nicht an Kinder im 1. Lebensjahr verabreicht werden
- Herstellung der Infusion unter strengen aseptischen Bedingungen; Infusion sollte unmittelbar nach Herstellung der Lösung verabreicht werden
- intramuskuläre Injektion ist außergewöhnlichen klinischen Situationen vorbehalten
- intravenöse Infusion
- Intravenöse Kurzinfusion: nach der Zubereitung Lösung als intravenöse Infusion über 20 Min. verabreichen
- Intravenöse Langzeitinfusion: nach der Zubereitung Lösung als intravenöse Infusion über 50 - 60 Min. verabreichen
- Intravenöse Injektion: nach der Herstellung Injektion über einen Zeitraum von 3 - 5 Min.verabreichen
- sehr wenigen Patienten, die Cefotaxim als schnelle intravenöse Verabreichung über einen zentralen Venenkatheter erhielten
- mögliche lebensbedrohende Arrhythmien während Post-Marketing-Überwachung
- intramuskuläre Injektion:
- Lösung als tiefe intramuskuläre Injektion verabreichen
- Lösungen die Lidocain enthalten, dürfen nicht intravenös injiziert werden
- intravasale Injektion vermeiden, da Lidocain zu Unruhe, Tachykardie, Reizleitungsstörungen, Erbrechen und Krämpfen führen kann
- wenn Dosis > 2 g Cefotaxim / Tag oder wenn Cefotaxim häufiger als zweimal täglich injiziert wird:
- intravenöse Anwendung empfohlen
- schwere Infektionen: intramuskuläre Injektion nicht empfohlen
- Weitere Informationen: siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim geht in Muttermilch über
- bei einer Anwendung während der Stillzeit kann es beim Säugling zu einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora, zu Durchfall und zur Sprosspilzbesiedlung und möglicherweise auch zu einer Sensibilisierung kommen
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder auf die Behandlung mit Cefotaxim verzichtet werden soll
- dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
Schwangerschaftshinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen übersteigt die potentiellen Risiken
- sichere Anwendung von Cefotaxim während der Schwangerschaft nicht belegt
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität
- keine geeigneten kontrollierten Studien bei Schwangeren
- Cefotaxim passiert die menschliche Plazenta
Warnhinweise
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- ggf. Cefotaxim absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
- Patienten mit jeglicher Überempfindlichkeit gegen Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- besondere Vorsicht, da Parallelallergie bestehen kann
- Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht)
- Anwendung mit Vorsicht
- Risiko für schwerwiegendere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Injektions- bzw. Infusionsbehandlung erhöht
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- schwere bullöse Reaktionen
- schwere bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse unter Cefotaxim berichtet
- Patienten sollen unverzüglich Arzt konsultieren, wenn Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten
- gleichzeitige oder anschließende Therapie mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden)
- Nierenfunktion sollte besonders überwacht werden, kann zu einer Verstärkung der nierentoxischen Wirkung kommen
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung (z.B. pseudomembranöse Kolitis)
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Diagnose kann durch endoskopische oder histologische Untersuchungen bestätigt werden
- schon bei Verdacht auf pseudomembranöse Kolitis sollte Therapie mit Cefotaxim sofort beendet und angemessene Behandlung unverzüglich eingeleitet werden
- z.B. Gabe von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist
- Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen kontraindiziert
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung kann durch Kotstauung begünstigt werden
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Neurotoxizität
- nach hohen Dosen von Betalaktam-Antibiotika, einschließlich Cefotaxim, können, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten, Enzephalopathien auftreten, die z.B. zu Bewusstseinseintrübungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfällen führen können
- Patienten sind anzuhalten, bei Auftreten solcher Reaktionen unverzüglich einen Arzt zu konsultieren
- im Falle von auftretenden Krampfanfällen
- übliche Notfallmaßnahmen angezeigt
- Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko ggf. beenden
- längere Anwendung
- bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunktion überwacht werden
- Therapie > 10 Tage: Blutbildkontrollen sollten durchgeführt werden
- Leukopenie, Neutropenie oder seltener Agranulozytose können, insbesondere nach längerer Anwendung, auftreten
- bei Auftreten einer Neutropenie sollte Behandlung mit Cefotaxim beendet werden
- einige Fälle von Eosinophilie und Thrombozytopenie, nach Absetzen von Cefotaxim rasch reversibel, berichtet, ebenso Fälle von hämolytischer Anämie
- Niereninsuffizienz
- Dosis sollte an die Kreatinin-Clearance angepasst werden
- bei gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosiden, Probenecid oder anderen nephrotoxischen Arzneimitteln muss die Nierenfunktion überwacht werden
- Überwachung der Nierenfunktion auch angezeigt bei älteren Patienten und solchen mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- empfohlene Injektionsgeschwindigkeit einhalten
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- Monitoring
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern achten
- Folgeinfektionen entsprechend behandeln
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- Cefotaxim nicht geeignet zur Behandlung der Lues (Syphilis)
- Kombinationstherapie
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- bei der Kombination mit Aminoglykosiden muss Nierenfunktion beachtet werden.
- Aminoglykoside müssen getrennt von Cefotaxim verabreicht werden
- bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa kann auch eine Kombination mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika angezeigt sein
- zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage kann auch die Kombination mit anderen geeigneten Antibiotika angezeigt sein
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
- wie bei anderen Cephalosporinen kann der Coombs-Test in manchen Patienten unter Cefotaxim-Behandlung positiv ausfallen
- kann auch die Kreuzprobe beeinflussen
- Harnzuckertests mit nicht spezifischen reduzierenden Reagenzien können falsch positive Ergebnisse liefern
- Phänomen tritt nicht auf bei auf Glukoseoxidase basierenden Tests