Cefotaxim Fresenius 0.5g
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X10 ML | 53,60 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Schwere Infektionen durch Cefotaxim-empfindliche Erreger:
- Infektionen der Atemwege
- Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches
- Infektionen der Niere und ableitenden Harnwege
- Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
- Infektionen der Knochen und Gelenke
- Infektionen der Geschlechtsorgane, einschliesslich Gonorrhoe
- Infektionen des Bauchraumes (einschliesslich Peritonitis)
- Infektionen des ZNS, einschliesslich Meningitis und Ventrikulitis
- Lyme-Borreliose (insbesondere Stadien II und III)
- Sepsis
- Endokarditis
- Perioperative Prophylaxe bei erhöhter Gefährdung des Patienten durch Infektionen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Flasche Trockensubstanz enthält 0,5 mg Cefotaxim
- Behandlung schwerer Infektionen durch Cefotaxim-empfindliche Erreger
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
- allgemein:
- Dosierung abhängig von Schwere der Infektion, der Empfindlichkeit des Erregers und dem Krankheitszustand des Patienten
- 1 - 2 g alle 12 Stunden
- Dosiserhöhung, in schweren Fällen, bis 12 g / Tag
- Tagesdosen bis 6 g verteilt auf mind. 2 Einzelgaben im Intervall von 12 Stunden
- höhere Tagesdossen verteilt auf mind. 3 - 4 Einzelgaben im Intervall von 8 bzw. 6 Stunden
- Anwendungsdauer: je nach Krankheitsverlauf
- typische Infektionen, bei denen ein empfindlicher Erreger nachgewiesen oder vermutet werden kann
- 1 g / 12 Stunden (Tagesdosis: 2 g)
- Infektionen, bei denen verschiedene Erreger mit hoher bis mittlerer Empfindlichkeit nachgewiesen oder vermutet werden können
- 2 g / 12 Stunden (Tagesdosis: 4 g)
- unklare bakterielle Erkrankungen, die nicht lokalisiert werden können sowie bei bedrohlichem Zustand des Patienten
- 2 - 3 g / 8 Stunden (Tagesdosis 6 g)
- oder 2 - 3 g / 6 Stunden (Tagesdosiis bis 8 g)
- oder 2 - 3 g / 4 Stunden (Tagesdosis bis 12 g)
- Gonorrhoe
- 0,5 g als Einmalgabe i. m.
- Dosiserhöhung, optional, bei weniger empfindlichen Keimen
- vor Therapiebeginn auf Lues testen
- Lyme-Borreliose
- 6 g / Tag, meist verteilt auf 3 Einzelgaben, in Einzelfällen in 2 Einzelgaben (Dosierung nach Einzelfallbeobachtungen)
- Behandlungsdauer: 14 - 21 Tage
- allgemein:
- Säuglinge und Kinder bis 12 Jahre
- 50 - 100 (- 150 )mg / kg KG / Tag, verteilt auf gleichgroße Dosen im Intervall von (12) - 6 Stunden
- in Einzelfällen (lebensbedrohlicher Zustand), Dosiserhöhung bis 200 mg / kg KG / Tag
- Frühgeborene
- tägliche Maximaldosis: 50 mg / kg KG
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
- perioperative Infektionsprophylaxe
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre:
- 1 - 2 g Cefotaxim 30 - 60 Min. vor Operationsbeginn als Einmalgabe
- Dosiswiederholung, optional
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre:
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance <= 10 ml / Min.
- 50 % der normalen Dosis
- Kreatinin-Clearance <= 5 ml / Min.
- 0,5 g alle 12 Stunden (Empfehlung beruht auf Erfahrungen bei Erwachsenen)
- Kreatinin-Clearance <= 10 ml / Min.
- Hämodialyse:
- zusätzliche Dosis nach der Dialyse
- schwere, lebensbedrohliche Infektionen ohne Vorliegen eines Antibiogramms:
- Kombinationstherapie mit Aminoglykosiden (Überwachung der Nierenfunktion)
- Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa:
- ggf. Kombination auch mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika
- Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage:
- ggf. Kombination auch mit anderen geeigneten Antibiotika
Kontraindikationen
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Cefotaxim oder andere Cephalosporine
- bekannte Anaphylaxie gegen Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Cefotaxim mit Lidocainbeimischung
- i.m.-Injektion kontraindiziert bei Kindern < 30 Monaten
Nebenwirkungen
Cefotaxim - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Superinfektionen, z.B. orale oder vaginale Candidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Granulozytopenie
- Leukozytopenie
- Eosinophilie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Neutropenie
- Agranulozytose
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem
- Bronchospasmen
- anaphylaktischer Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Enzephalopathie (z.B. Bewusstseinseintrübung, zentralnervöse Erregungszustände, Myoklonien, Bewegungsstörungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Arrhythmie nach schneller Bolusgabe über einen ZVK
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enterokolitis (auch hämorrhagisch)
- pseudomembranöse Kolitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenzyme (ALAT, ASAT, LDH, Gamma- GT und/oder alkalische Phosphatase) und/oder des Bilirubins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (evtl. mit Ikterus)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exantheme
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gelenkbeschwerden (z. B. Schwellungen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einschränkung der Nierenfunktion / Anstieg von Kreatinin und Harnstoff (insbesondere bei Komedikation mit Aminoglykosiden)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- interstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- bei i.m. Gabe: Induration
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber
- entzündliche Reaktionen an der Verabreichungsstelle einschließlich Phlebitis / Thrombophlebitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hitzegefühl und Erbrechen bei rascher i.v. Injektion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Intravenöse Injektion:
- Arzneimittel in mind. 2 ml Aqua ad injectabilia lösen
- anschliessend Injektion / 3 - 5 Min. direkt in die Vene oder nach Abklemmen des Infusionsschlauches in das distale Schlauchende
- Infusion:
- Kurzinfusion:
- 1 bzw. 2 g Cefotaxim in 40 - 50 ml Aqua ad injectabilia oder einer kompatiblen Infusionslösung (z.B. Glucoselösung 10%, isotonische NaCl-Lösung) lösen
- Infusion / ca. 20 Min.
- Dauertropfinfusion:
- 2 g Cefotaxim in 100 ml isotonischer Natriumchlorid- oder Glucoselösung lösen
- Infusion / 50 - 60 Min.i.v.
- zur Lösung auch andere kompatible Infusionslösung verwendbar
- Kurzinfusion:
- Intramuskuläre Injektion:
- 0,5 g Cefotaxim in 2 ml Aqua ad injectabilia lösen
- Injektion tief intraglutäal
- zur Vermeidung von Schmerzen bei der i.m.-Injektion:
- 0,5 g Cefotaxim in 2 ml Lidocainlösung 1% lösen
- intravasale Injektion dabei vermeiden (Gefahr von Unruhe, Tachykardie, Reizleitungsstörungen sowie Erbrechen und Krämpfen)
- keine Lidocainbeimischung bei Kindern im 1. Lebensjahr
- einseitig max. 4 ml injizieren
- Tagesdosis > 2 g Cefotaxim oder Applikation > 2mal / Tag: i.v.-Injektion empfohlen
- Intraarterielle Anwendung:
- 2 g Cefotaxim in 50 ml Dextran 40 (Herstellerinformation beachten) lösen
- mittels Perfusorpumpe innerhalb von 45 Min. in die Arteria femoralis injizieren
- Gabe 2mal / Tag möglich
- ggf. zusätzlich Cefotaxim intravenös injizieren
Stillzeithinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim geht in Muttermilch über
- bei einer Anwendung während der Stillzeit kann es beim Säugling zu einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora, zu Durchfall und zur Sprosspilzbesiedlung und möglicherweise auch zu einer Sensibilisierung kommen
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder auf die Behandlung mit Cefotaxim verzichtet werden soll
- dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
Schwangerschaftshinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen übersteigt die potentiellen Risiken
- sichere Anwendung von Cefotaxim während der Schwangerschaft nicht belegt
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität
- keine geeigneten kontrollierten Studien bei Schwangeren
- Cefotaxim passiert die menschliche Plazenta
Warnhinweise
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- ggf. Cefotaxim absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
- Patienten mit jeglicher Überempfindlichkeit gegen Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- besondere Vorsicht, da Parallelallergie bestehen kann
- Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht)
- Anwendung mit Vorsicht
- Risiko für schwerwiegendere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Injektions- bzw. Infusionsbehandlung erhöht
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- schwere bullöse Reaktionen
- schwere bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse unter Cefotaxim berichtet
- Patienten sollen unverzüglich Arzt konsultieren, wenn Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten
- gleichzeitige oder anschließende Therapie mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden)
- Nierenfunktion sollte besonders überwacht werden, kann zu einer Verstärkung der nierentoxischen Wirkung kommen
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung (z.B. pseudomembranöse Kolitis)
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Diagnose kann durch endoskopische oder histologische Untersuchungen bestätigt werden
- schon bei Verdacht auf pseudomembranöse Kolitis sollte Therapie mit Cefotaxim sofort beendet und angemessene Behandlung unverzüglich eingeleitet werden
- z.B. Gabe von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist
- Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen kontraindiziert
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung kann durch Kotstauung begünstigt werden
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Neurotoxizität
- nach hohen Dosen von Betalaktam-Antibiotika, einschließlich Cefotaxim, können, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten, Enzephalopathien auftreten, die z.B. zu Bewusstseinseintrübungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfällen führen können
- Patienten sind anzuhalten, bei Auftreten solcher Reaktionen unverzüglich einen Arzt zu konsultieren
- im Falle von auftretenden Krampfanfällen
- übliche Notfallmaßnahmen angezeigt
- Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko ggf. beenden
- längere Anwendung
- bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunktion überwacht werden
- Therapie > 10 Tage: Blutbildkontrollen sollten durchgeführt werden
- Leukopenie, Neutropenie oder seltener Agranulozytose können, insbesondere nach längerer Anwendung, auftreten
- bei Auftreten einer Neutropenie sollte Behandlung mit Cefotaxim beendet werden
- einige Fälle von Eosinophilie und Thrombozytopenie, nach Absetzen von Cefotaxim rasch reversibel, berichtet, ebenso Fälle von hämolytischer Anämie
- Niereninsuffizienz
- Dosis sollte an die Kreatinin-Clearance angepasst werden
- bei gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosiden, Probenecid oder anderen nephrotoxischen Arzneimitteln muss die Nierenfunktion überwacht werden
- Überwachung der Nierenfunktion auch angezeigt bei älteren Patienten und solchen mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- empfohlene Injektionsgeschwindigkeit einhalten
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- Monitoring
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern achten
- Folgeinfektionen entsprechend behandeln
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- Cefotaxim nicht geeignet zur Behandlung der Lues (Syphilis)
- Kombinationstherapie
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- bei der Kombination mit Aminoglykosiden muss Nierenfunktion beachtet werden.
- Aminoglykoside müssen getrennt von Cefotaxim verabreicht werden
- bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa kann auch eine Kombination mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika angezeigt sein
- zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage kann auch die Kombination mit anderen geeigneten Antibiotika angezeigt sein
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
- wie bei anderen Cephalosporinen kann der Coombs-Test in manchen Patienten unter Cefotaxim-Behandlung positiv ausfallen
- kann auch die Kreuzprobe beeinflussen
- Harnzuckertests mit nicht spezifischen reduzierenden Reagenzien können falsch positive Ergebnisse liefern
- Phänomen tritt nicht auf bei auf Glukoseoxidase basierenden Tests