Cefotaxim Fresenius 2g zur Infusion
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X50 ML | 172,32 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Schwere akute und chronische bakterielle Infektionen, wenn diese durch Cefotaxim-empfindliche Erreger verursacht sind
- Infektionen der Atemwege
- Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches
- Infektionen der Niere und ableitenden Harnwege
- Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
- Infektionen der Knochen und Gelenke
- Infektionen der Geschlechtsorgane, einschl. Gonorrhoe
- Infektionen des Bauchraumes (einschl. Peritonitis)
- Hirnhautentzündung (Meningitis)
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Herzinnenhautentzündung (Endokarditis)
- Lyme-Borreliose (insbesondere Stadien II und III) (vorwiegend durch Zeckenbisse ausgelöste Infektion)
- perioperative Prophylaxe bei erhöhter Gefährdung des Patienten durch Infektionen
- Hinweis: nicht geeignet zur Behandlung der Lues
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche mit 2,096 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung enthält 2,096 g Cefotaxim-Natrium (entsprechend 2,0 g Cefotaxim)
- Schwere akute und chronische bakterielle Infektionen, wenn diese durch Cefotaxim-empfindliche Erreger verursacht sind
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
- allgemein:
- Dosierung abhängig von Schwere der Infektion, der Empfindlichkeit des Erregers und dem Krankheitszustand des Patienten
- 1 - 2 g alle 12 Stunden
- Dosiserhöhung, in schweren Fällen, bis 12 g / Tag
- Tagesdosen bis 6 g verteilt auf mind. 2 Einzelgaben im Intervall von 12 Stunden
- höhere Tagesdossen verteilt auf mind. 3 - 4 Einzelgaben im Intervall von 8 bzw. 6 Stunden
- Anwendungsdauer: je nach Krankheitsverlauf
- typische Infektionen, bei denen ein empfindlicher Erreger nachgewiesen oder vermutet werden kann
- Einzeldosis Cefotaxim: 1 g
- Dosierungsintervall: 12 Stunden
- Tagesdosis Cefotaxim: 2 g
- Infektionen, bei denen verschiedene Erreger mit hoher bis mittlerer Empfindlichkeit nachgewiesen oder vermutet werden können
- Einzeldosis Cefotaxim: 2 g
- Dosierungsintervall: 12 Stunden
- Tagesdosis Cefotaxim: 4 g
- unklare bakterielle Erkrankungen, die nicht lokalisiert werden können sowie bei bedrohlichem Zustand der Patienten
- Einzeldosis: 2 - 3 g; Dosierungsintervall: 8 Stunden; Tagesdosis: 6 g
- oder Einzeldosis: 2 - 3 g; Dosierungsintervall: bis 6 Stunden; Tagesdosis: bis 8 g
- oder Einzeldosis: 2 - 3 g; Dosierungsintervall: bis 4 Stunden; Tagesdosis: bis 12 g
- Gonorrhoe bei Erwachsenen
- einmalig 0,5 g Cefotaxim, i.m.
- ggf. Dosiserhöhung bei weniger empfindlichen Keimen
- vor Therapiebeginn Untersuchung auf Lues
- perioperative Infektionsprophylaxe
- 1 - 2 g Cefotaxim 30 - 60 min vor Operationsbeginn
- je nach Infektionsgefährdung, Dosiswiederholung, optional
- Lyme-Borreliose
- 6 g Cefotaxim / Tag; verteilt auf 3 Teildosen, in Einzelfällen auf 2 Teildosen
- Behandlungsdauer: 14 - 21 Tage
- Dosierempfehlung beruht auf Einzelfallbeobachtung
- allgemein:
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
Dosisanpassungen
- Säuglinge und Kinder bis 12 Jahre
- je nach Schwere der Infektion
- 50 - 100 (- 150) mg Cefotaxim / kg KG / Tag, aufgeteilt in gleich große Einzeldosen, in 12- (bis 6-)stündigen Abständen
- in Einzelfällen - besonders in lebensbedrohlichen Situationen: Tagesdosis bis 200 mg Cefotaxim / kg KG
- Frühgeborene
- unter Berücksichtigung der noch nicht voll ausgereiften Nieren-Clearance
- max. 50 mg Cefotaxim / kg KG / Tag
- unter Berücksichtigung der noch nicht voll ausgereiften Nieren-Clearance
- eingeschränkter Nierenfunktion
- Kreatinin-Clearance </= 10 ml / Min.
- Dosisreduktion um 50 % der Normdosis
- Kreatinin-Clearance </= 5 ml / Min.
- Reduktion der Erhaltungsdosis auf 1 g Cefotaxim; aufgeteilt in 2 Einzelgaben im Abstand von 12 Stunden
- Dosisempfehlungen beruhen auf Erfahrungen bei Erwachsenen
- Kreatinin-Clearance </= 10 ml / Min.
- Hämodialyse
- eine zusätzliche Dosis nach dem Dialysevorgang
- Kombinationstherapie
- schwere, lebensbedrohliche Infektionen ohne Vorliegen eines Antibiogramms:
- Kombinationstherapie mit Aminoglykosiden (Überwachung der Nierenfunktion)
- Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa:
- ggf. Kombination auch mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika
- Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage:
- ggf. Kombination auch mit anderen geeigneten Antibiotika
- schwere, lebensbedrohliche Infektionen ohne Vorliegen eines Antibiogramms:
Kontraindikationen
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Cefotaxim oder andere Cephalosporine
- bekannte Anaphylaxie gegen Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Cefotaxim mit Lidocainbeimischung
- i.m.-Injektion kontraindiziert bei Kindern < 30 Monaten
Nebenwirkungen
Cefotaxim - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Superinfektionen, z.B. orale oder vaginale Candidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Granulozytopenie
- Leukozytopenie
- Eosinophilie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Neutropenie
- Agranulozytose
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem
- Bronchospasmen
- anaphylaktischer Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Enzephalopathie (z.B. Bewusstseinseintrübung, zentralnervöse Erregungszustände, Myoklonien, Bewegungsstörungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Arrhythmie nach schneller Bolusgabe über einen ZVK
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enterokolitis (auch hämorrhagisch)
- pseudomembranöse Kolitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenzyme (ALAT, ASAT, LDH, Gamma- GT und/oder alkalische Phosphatase) und/oder des Bilirubins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (evtl. mit Ikterus)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exantheme
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gelenkbeschwerden (z. B. Schwellungen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einschränkung der Nierenfunktion / Anstieg von Kreatinin und Harnstoff (insbesondere bei Komedikation mit Aminoglykosiden)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- interstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- bei i.m. Gabe: Induration
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber
- entzündliche Reaktionen an der Verabreichungsstelle einschließlich Phlebitis / Thrombophlebitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hitzegefühl und Erbrechen bei rascher i.v. Injektion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Intravenöse Injektion:
- Arzneimittel in mind. 10 ml Aqua ad injectabilia lösen
- anschliessend Injektion / 3 - 5 Min. direkt in die Vene oder nach Abklemmen des Infusionsschlauches in das distale Schlauchende
- Infusion:
- Kurzinfusion:
- 1 bzw. 2 g Cefotaxim in 40 - 50 ml Aqua ad injectabilia oder einer kompatiblen Infusionslösung lösen
- Infusion / ca. 20 Min.
- Dauertropfinfusion:
- 2 g Cefotaxim in 100 ml isotonischer Natriumchlorid- oder Glucoselösung lösen
- Infusion / 50 - 60 Min.i.v.
- zur Lösung auch andere kompatible Infusionslösung verwendbar
- Kurzinfusion:
- Intramuskuläre Injektion:
- 0,5 g Cefotaxim in 2 ml Aqua ad injectabilia bzw. 1 g Cefotaxim in 4 ml Aqua ad injectabilia lösen
- Injektion tief intraglutäal
- zur Vermeidung von Schmerzen bei der i.m.-Injektion:
- 0,5 g Cefotaxim in 2 ml Lidocainlösung 1% bzw. 1 g Cefotaxim in 4 ml Lidocainlösung 1% lösen
- intravasale Injektion dabei vermeiden (Gefahr von Unruhe, Tachykardie, Reizleitungsstörungen sowie Erbrechen und Krämpfen)
- keine Lidocainbeimischung bei Kindern im 1. Lebensjahr
- einseitig max. 4 ml injizieren
- Tagesdosis > 2 g Cefotaxim oder Applikation > 2mal / Tag: i.v.-Injektion empfohlen
- Intraarterielle Anwendung:
- 2 g Cefotaxim in 50 ml Dextran 40 (Herstellerinformation beachten) lösen
- mittels Perfusorpumpe innerhalb von 45 Min. in die Arteria femoralis injizieren
- Gabe 2mal / Tag möglich
- ggf. zusätzlich Cefotaxim intravenös injizieren
Inkompatibilitäten
- nicht kompatibel:
- Natriumhydrogencarbonatlösung
- Infusionslösungen mit einem pH-Wert > 7
- Aminoglykoside
- Kompatibilität mit Infusionslösungen
- Glucoselösung 10 %
- isotonischer NaCl-Lösung
- Dextran 40 Lösung
- Kompatibilität mit anderen Antibiotika/Chemotherapeutika
- Cefotaxim/Aminoglykoside
- physikalisch-chemischen Inkompatibilität mit allen Aminoglykosiden
- nicht in einer Spritze oder Infusionslösung mit Aminoglykosiden verabreichen
- aus getrennten Geräten an getrennten Stellen injizieren
- Cefotaxim/Aminoglykoside
Stillzeithinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim geht in Muttermilch über
- bei einer Anwendung während der Stillzeit kann es beim Säugling zu einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora, zu Durchfall und zur Sprosspilzbesiedlung und möglicherweise auch zu einer Sensibilisierung kommen
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder auf die Behandlung mit Cefotaxim verzichtet werden soll
- dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
Schwangerschaftshinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen übersteigt die potentiellen Risiken
- sichere Anwendung von Cefotaxim während der Schwangerschaft nicht belegt
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität
- keine geeigneten kontrollierten Studien bei Schwangeren
- Cefotaxim passiert die menschliche Plazenta
Warnhinweise
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- ggf. Cefotaxim absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
- Patienten mit jeglicher Überempfindlichkeit gegen Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- besondere Vorsicht, da Parallelallergie bestehen kann
- Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht)
- Anwendung mit Vorsicht
- Risiko für schwerwiegendere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Injektions- bzw. Infusionsbehandlung erhöht
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- schwere bullöse Reaktionen
- schwere bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse unter Cefotaxim berichtet
- Patienten sollen unverzüglich Arzt konsultieren, wenn Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten
- gleichzeitige oder anschließende Therapie mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden)
- Nierenfunktion sollte besonders überwacht werden, kann zu einer Verstärkung der nierentoxischen Wirkung kommen
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung (z.B. pseudomembranöse Kolitis)
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Diagnose kann durch endoskopische oder histologische Untersuchungen bestätigt werden
- schon bei Verdacht auf pseudomembranöse Kolitis sollte Therapie mit Cefotaxim sofort beendet und angemessene Behandlung unverzüglich eingeleitet werden
- z.B. Gabe von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist
- Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen kontraindiziert
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung kann durch Kotstauung begünstigt werden
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Neurotoxizität
- nach hohen Dosen von Betalaktam-Antibiotika, einschließlich Cefotaxim, können, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten, Enzephalopathien auftreten, die z.B. zu Bewusstseinseintrübungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfällen führen können
- Patienten sind anzuhalten, bei Auftreten solcher Reaktionen unverzüglich einen Arzt zu konsultieren
- im Falle von auftretenden Krampfanfällen
- übliche Notfallmaßnahmen angezeigt
- Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko ggf. beenden
- längere Anwendung
- bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunktion überwacht werden
- Therapie > 10 Tage: Blutbildkontrollen sollten durchgeführt werden
- Leukopenie, Neutropenie oder seltener Agranulozytose können, insbesondere nach längerer Anwendung, auftreten
- bei Auftreten einer Neutropenie sollte Behandlung mit Cefotaxim beendet werden
- einige Fälle von Eosinophilie und Thrombozytopenie, nach Absetzen von Cefotaxim rasch reversibel, berichtet, ebenso Fälle von hämolytischer Anämie
- Niereninsuffizienz
- Dosis sollte an die Kreatinin-Clearance angepasst werden
- bei gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosiden, Probenecid oder anderen nephrotoxischen Arzneimitteln muss die Nierenfunktion überwacht werden
- Überwachung der Nierenfunktion auch angezeigt bei älteren Patienten und solchen mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- empfohlene Injektionsgeschwindigkeit einhalten
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- Monitoring
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern achten
- Folgeinfektionen entsprechend behandeln
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- Cefotaxim nicht geeignet zur Behandlung der Lues (Syphilis)
- Kombinationstherapie
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- bei der Kombination mit Aminoglykosiden muss Nierenfunktion beachtet werden.
- Aminoglykoside müssen getrennt von Cefotaxim verabreicht werden
- bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa kann auch eine Kombination mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika angezeigt sein
- zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage kann auch die Kombination mit anderen geeigneten Antibiotika angezeigt sein
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
- wie bei anderen Cephalosporinen kann der Coombs-Test in manchen Patienten unter Cefotaxim-Behandlung positiv ausfallen
- kann auch die Kreuzprobe beeinflussen
- Harnzuckertests mit nicht spezifischen reduzierenden Reagenzien können falsch positive Ergebnisse liefern
- Phänomen tritt nicht auf bei auf Glukoseoxidase basierenden Tests