Cefotaxim-saar 1g Pulver z. Herst. e.Inj/Inf.-Lsg.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10 ST | 108,35 € |
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Indikation
- Behandlung der nachfolgend genannten schwerwiegenden Infektionen, die bekanntermaßen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Cefotaxim-sensitive Bakterien verursacht wurden
- Bakterielle Pneumonie
- Komplizierte Harnwegsinfektionen einschließlich Pyelonephritis
- Schwere Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
- Infektionen der Genitalien, einschließlich Gonorrhoe
- Intra-abdominelle Infektionen (z. B. Peritonitis)
- Bakterielle Meningitis
- Endokarditis
- Borreliose
- Behandlung von Patienten mit Bakteriämie, die in Assoziation mit einer der o.g. Infektionen steht oder für die ein Verdacht auf Assoziation mit diesen besteht
- Perioperative Prophylaxe
- für chirurgische Operationen, bei denen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit anaeroben Organismen besteht, z. B. bei kolorektaler Chirurgie, wird eine Kombinationstherapie mit einem geeigneten, gegen anaerobe Bakterien wirkenden, Medikament empfohlen
- Hinweis
- offizielle Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen berücksichtigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält Cefotaxim-Natrium entsprechend 1 g Cefotaxim
- Infektionen
- Dosierung und Art der Anwendung sollten sich nach Schwere der Infektion, der Empfindlichkeit der Erreger sowie dem Zustand des Patienten richten
- Therapie kann begonnen werden, bevor Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen vorliegen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 2 - 6 g Cefotaxim / Tag
- Verabreichung der täglichen Dosis getrennt in 2 Einzeldosen alle 12 h
- Gewöhnliche Infektionen in Anwesenheit (oder Verdacht auf Anwesenheit) von sensitiven Bakterien
- 1 g / 12 h
- Infektionen in Anwesenheit (oder Verdacht auf Anwesenheit) mehrerer empfindlicher oder mäßig empfindlicher Bakterien
- 1 - 2 g / 12 h
- Schwerwiegende Infektionen oder Infektionen, die nicht lokalisiert werden können
- 2 - 3 g als Einzeldosis / 6 - 8 h
- tägliche Höchstdosis: 12 g
- bei schwerwiegenden Infektionen ist eine Kombinationstherapie mit anderen Antibiotika angezeigt
- Neugeborene (0 - 28 Tage), Kleinkinder und Kinder < / = 12 Jahre
- Abhängig vom Schweregrad der Infektion: 50 - 100 - 150 mg / kg / Tag, alle 12 - 6 hIm Falle lebensbedrohlicher Situationen kann die tägliche Dosis auf 200 mg / kg / Tag gesteigert werden, unter sorgfältiger Beobachtung der Nierenfunktion, insbesondere die ersten 0 - 7 Tage nach der Geburt auf-grund der dann noch nicht vollständig ausgebildeten Nierenfunktion
- Frühgeburten
- 50 mg / kg / Tag, verabreicht in 2 - 4 Einzeldosen (alle 12 - 6 h)
- Höchstdosis sollte in Hinblick auf noch nicht vollständig ausgebildete Nierenfunktion nicht überschritten werden
- ältere Patienten
- bei normaler Nieren- und Leberfunktion: keine Anpassung der Dosierung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- erwachsene Patienten mit Kreatinin-Clearance </= 5 ml / Min.
- Erstdosis entsprechend der empfohlenen üblichen Dosis, aber Erhaltungsdosis um Hälfte reduzieren ohne Häufigkeit der Dosisgabe zu ändern
- zur Bestimmung der benötigten Dosis: Blutuntersuchungen durchführen
- Dialyse oder Peritonealdialyse
- i. d. R. 0,5 - 2 g als intravenöse Injektion am Ende jeder Dialysebehandlung und alle 24 hausreichend
- erwachsene Patienten mit Kreatinin-Clearance </= 5 ml / Min.
- spezielle Dosierungsempfehlungen
- Gonorrhoe
- 1 Einzelinjektion (intramuskulär oder intravenös) von 0,5 - 1 g Cefotaxim
- bei komplizierten Infektionen verfügbare offizielle Richtlinien berücksichtigen
- Syphilis vor Behandlungsbeginn ausschließen
- bakterielle Meningitis
- Erwachsene
- täglich 9 - 12 g Cefotaxim, verabreicht in gleichgroßen Dosen alle 6 - 8 Stunden (3 g 3 - 4mal / Tag)
- Kinder
- 150 - 200 mg / kg / Tag, verabreicht in gleichgroßen Dosen alle 6 - 8 Stunden
- Neugeborene
- 0 - 7 Tage: 50 mg / kg / 12 h
- 7 - 28 Tage: 50 mg / kg / 8 h
- Erwachsene
- perioperative Prophylaxe
- 1 bis 2 g als Einzeldosis, so kurz vor Operationsbeginn wie möglich
- Operationen > 90 Min.: zusätzliche Dosis des prophylaktischen Antibiotikums verabreichen
- Intra-abdominelle Infektionen
- Intra-abdominelle Infektionen mit Cefotaxim in Kombination mit anderen, gegen anaerobe Bakterien wirkenden Antibiotika behandeln
- Gonorrhoe
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach dem klinischen Zustand des Patienten und variiert je nach bakteriologischer Entwicklung
- Behandlung sollte weitergeführt werden bis Symptome abgeklungen sind oder Nachweis der Keimeradikation erreicht wurde
- Behandlung >/= 10 Tage erforderlich bei von Streptococcus pyogenes verursachten Infektionen (ein Wechsel von der parentalen Anwendung zu einer adequaten oralen Anwendung kann vor Ablaufen der 10 Tage erfolgen)
Kontraindikationen
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Cefotaxim oder andere Cephalosporine
- bekannte Anaphylaxie gegen Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Cefotaxim mit Lidocainbeimischung
- i.m.-Injektion kontraindiziert bei Kindern < 30 Monaten
Nebenwirkungen
Cefotaxim - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Superinfektionen, z.B. orale oder vaginale Candidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Granulozytopenie
- Leukozytopenie
- Eosinophilie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Neutropenie
- Agranulozytose
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem
- Bronchospasmen
- anaphylaktischer Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Enzephalopathie (z.B. Bewusstseinseintrübung, zentralnervöse Erregungszustände, Myoklonien, Bewegungsstörungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Arrhythmie nach schneller Bolusgabe über einen ZVK
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enterokolitis (auch hämorrhagisch)
- pseudomembranöse Kolitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenzyme (ALAT, ASAT, LDH, Gamma- GT und/oder alkalische Phosphatase) und/oder des Bilirubins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (evtl. mit Ikterus)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exantheme
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gelenkbeschwerden (z. B. Schwellungen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einschränkung der Nierenfunktion / Anstieg von Kreatinin und Harnstoff (insbesondere bei Komedikation mit Aminoglykosiden)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- interstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- bei i.m. Gabe: Induration
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber
- entzündliche Reaktionen an der Verabreichungsstelle einschließlich Phlebitis / Thrombophlebitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hitzegefühl und Erbrechen bei rascher i.v. Injektion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Lösung zur Verabreichung durch intravenöse Bolus-Injektion, intravenöse Infusion oder intramuskuläre Injektion
- Intravenöse Infusion
- Rekonstitution der Infusionslösung unter strikter Einhaltung aseptischer Vorsichtsmaßnahmen (jegliches Risiko einer Infektion auszuschließen)
- Infusion nach abgeschlossener Rekonstitution der Lösung nicht verzögern
- für Kurzzeit-Infusion: Lösung nach Rekonstitution über einen Zeitraum von 20 Min. verabreichen
- für langsame intravenöse Infusion: Lösung nach Rekonstitution über Zeitraum von 50 - 60 Min. verabreichen
- Intravenöse Injektion
- Für intermittierende i.v.-Injektionen Lösung über Zeitraum von 3 - 5 Min. injizieren
- bei sehr wenigen Patienten, die rasche intravenöse Verabreichung von Cefotaxim durch Zentralvenenkatheter erhielten, sind potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten
- Intramuskuläre Injektion
- intramuskuläre Anwendung beschränkt auf besondere klinische Befunde (z. B. Gonorrhoe)
- nicht bei schwerwiegenden Infektionen indiziert und muss einer Risiko-Nutzen-Bewertung unterzogen werden
- max. 4 ml unilateral injizieren
- tägliche Dosis > 2 g Cefotaxim oder wenn Cefotaxim > 2mal / Tag injiziert wird: i.v. Anwendung empfohlen
- schwerwiegender Infektionen: i. m. Injektion nicht empfehlenswert
- Lösung sollte durch tiefe intramuskuläre Injektion verabreicht werden
- Lösungen mit Lidocain dürfen nicht i. v. verabreicht werden; mit Lidocain rekonstituiertes Cefotaxim sollte nicht bei Kindern im ersten Lebensjahr angewendet werden
- Fachinformation des verwendeten lidocainhaltigen Arzneimittels muss beachtet werden
- Angaben zur Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor Anwendung siehe Fachinformation!
Stillzeithinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim geht in Muttermilch über
- bei einer Anwendung während der Stillzeit kann es beim Säugling zu einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora, zu Durchfall und zur Sprosspilzbesiedlung und möglicherweise auch zu einer Sensibilisierung kommen
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder auf die Behandlung mit Cefotaxim verzichtet werden soll
- dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
Schwangerschaftshinweise
Cefotaxim - invasiv
- Cefotaxim sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen übersteigt die potentiellen Risiken
- sichere Anwendung von Cefotaxim während der Schwangerschaft nicht belegt
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität
- keine geeigneten kontrollierten Studien bei Schwangeren
- Cefotaxim passiert die menschliche Plazenta
Warnhinweise
Cefotaxim - invasiv
- Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- ggf. Cefotaxim absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
- Patienten mit jeglicher Überempfindlichkeit gegen Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- besondere Vorsicht, da Parallelallergie bestehen kann
- Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht)
- Anwendung mit Vorsicht
- Risiko für schwerwiegendere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Injektions- bzw. Infusionsbehandlung erhöht
- schwere akute (auch tödliche) Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Angioödem, Bronchospasmus, Anaphylaxie bis zum Schock) möglich
- schwere bullöse Reaktionen
- schwere bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse unter Cefotaxim berichtet
- Patienten sollen unverzüglich Arzt konsultieren, wenn Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten
- gleichzeitige oder anschließende Therapie mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden)
- Nierenfunktion sollte besonders überwacht werden, kann zu einer Verstärkung der nierentoxischen Wirkung kommen
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung (z.B. pseudomembranöse Kolitis)
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Diagnose kann durch endoskopische oder histologische Untersuchungen bestätigt werden
- schon bei Verdacht auf pseudomembranöse Kolitis sollte Therapie mit Cefotaxim sofort beendet und angemessene Behandlung unverzüglich eingeleitet werden
- z.B. Gabe von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist
- Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen kontraindiziert
- Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung kann durch Kotstauung begünstigt werden
- bei schweren und anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung an pseudomembranöse Colitis denken, die lebensbedrohlich sein kann
- Neurotoxizität
- nach hohen Dosen von Betalaktam-Antibiotika, einschließlich Cefotaxim, können, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten, Enzephalopathien auftreten, die z.B. zu Bewusstseinseintrübungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfällen führen können
- Patienten sind anzuhalten, bei Auftreten solcher Reaktionen unverzüglich einen Arzt zu konsultieren
- im Falle von auftretenden Krampfanfällen
- übliche Notfallmaßnahmen angezeigt
- Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko ggf. beenden
- längere Anwendung
- bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunktion überwacht werden
- Therapie > 10 Tage: Blutbildkontrollen sollten durchgeführt werden
- Leukopenie, Neutropenie oder seltener Agranulozytose können, insbesondere nach längerer Anwendung, auftreten
- bei Auftreten einer Neutropenie sollte Behandlung mit Cefotaxim beendet werden
- einige Fälle von Eosinophilie und Thrombozytopenie, nach Absetzen von Cefotaxim rasch reversibel, berichtet, ebenso Fälle von hämolytischer Anämie
- Niereninsuffizienz
- Dosis sollte an die Kreatinin-Clearance angepasst werden
- bei gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosiden, Probenecid oder anderen nephrotoxischen Arzneimitteln muss die Nierenfunktion überwacht werden
- Überwachung der Nierenfunktion auch angezeigt bei älteren Patienten und solchen mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- empfohlene Injektionsgeschwindigkeit einhalten
- Meldungen, dass bei einzelnen Patienten nach schneller Injektion von Cefotaxim über einen zentralvenösen Katheter (ZVK) potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
- Monitoring
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern achten
- Folgeinfektionen entsprechend behandeln
- Gabe von Antibiotika, inkl. Cefotaxim (speziell bei langer Behandlungsdauer) kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind
- Cefotaxim nicht geeignet zur Behandlung der Lues (Syphilis)
- Kombinationstherapie
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- bei der Kombination mit Aminoglykosiden muss Nierenfunktion beachtet werden.
- Aminoglykoside müssen getrennt von Cefotaxim verabreicht werden
- bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa kann auch eine Kombination mit anderen gegen Pseudomonas wirksamen Antibiotika angezeigt sein
- zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit geschwächter Abwehrlage kann auch die Kombination mit anderen geeigneten Antibiotika angezeigt sein
- Kombinationstherapie von Cefotaxim mit Aminoglykosiden ist ohne Vorliegen eines Antibiogramms bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angezeigt
- Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
- wie bei anderen Cephalosporinen kann der Coombs-Test in manchen Patienten unter Cefotaxim-Behandlung positiv ausfallen
- kann auch die Kreuzprobe beeinflussen
- Harnzuckertests mit nicht spezifischen reduzierenden Reagenzien können falsch positive Ergebnisse liefern
- Phänomen tritt nicht auf bei auf Glukoseoxidase basierenden Tests