Cephalexin-ratiopharm 1000 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 25,78 € |
| N2 | 20 ST | 32,38 € |
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Indikation
- Leichte bis mittelschwere Infektionen, die durch Cefalexin-sensible Erreger verursacht werden und einer oralen Behandlung mit Cefalexin zugänglich sind:
- Infektionen der Atemwege
- Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs
- Infektionen der Nieren, ableitenden Harnwege und der Geschlechtsorgane
- Infektionen der Haut und der Weichteile
- Infektionen der Knochen und Gelenke
Dosierung
- Leichte bis mittelschwere Infektionen, die durch Cefalexin-sensible Erreger verursacht werden und einer oralen Behandlung mit Cefalexin zugänglich sind:
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- 1.500 - 3.000 mg Cefalexin / Tag
- Tagesmaximaldosis: 4.000 mg, aufgeteilt in 3 - 4 Einzelgaben
- 1 Filmtabletten 3mal / Tag (3.000 mg / Tag)
- bzw. 1 Filmtablette 4mal / Tag (4.000 mg / Tag)
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder bis zu 12 Jahren
- geeignetere Darreichungsformen stehen zur Verfügung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Daten
- Dauer der Anwendung
- richtet sich nach dem Krankheitsverlauf
- in der Regel 7 - 10 Tage bzw. noch 2 - 3 Tage nach Abklingen der Krankheitssymptome
- Infektionen durch betahämolysierende Streptokokken: mind. 10 Tage (Vorbeugung von Spätkomplikationen wie rheumatisches Fieber, Glomerulonephritis)
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
Kontraindikationen
Cefalexin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Cefalexin oder andere Cephalosporine
- anamnestisch vorbekannte und nachgewiesene schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Sofortreaktionen auf Penicilline und andere Betalaktam-Antibiotika
- Parallelallergie mit anderen Betalaktam-Antibiotika (z.B. Penicillinen) kann bestehen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Cefalexin - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- langfristige oder wiederholte Anwendung von Cefalexin kann zu Superinfektionen mit resistenten Bakterien und Sprosspilzen (z.B. Moniliasis vaginalis) führen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutbildveränderungen (reversibel)
- Thrombozytopenie
- Neutropenie
- Leukopenie
- Eosinophilie
- Blutbildveränderungen (reversibel)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen in Form von Hautausschlag mit Juckreiz, Schwellungen (Quincke-Ödem)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Appetitlosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verwirrtheitszustand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Ermüdung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- pseudomembranöse Enterokolitis
- folgende Beschwerden meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach dem Absetzen der Therapie ab:
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Erbrechen
- Meteorismus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- leichte, vorübergehende Erhöhung der SGOT und SGPT, vorübergehende Hepatitis und cholestatische Gelbsucht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- interstitielle Nephritis
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser)
- magenempfindliche Patienten sollten die Filmtabletten nach dem Essen einnehmen
Stillzeithinweise
Cefalexin - peroral
- Cefalexin wird in geringen Konzentrationen mit der Muttermilch ausgeschieden
- Cefalexin sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden, wobei die möglichen Nachteile für den Säugling (Einfluss auf die Darmflora mit möglicher Sprosspilzbesiedelung und Sensibilisierung gegen Cephalosporinantibiotika) berücksichtigt werden müssen
- beim gestillten Säugling kann es zu Durchfällen und Sprosspilzbesiedlung kommen
Schwangerschaftshinweise
Cefalexin - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollte Cefalexin bis zum Vorliegen weiterer Erfahrungen während der Schwangerschaft, insbesondere im 1. Trimenon, nur nach strenger Nutzen- Risiko-Abwägung angewendet werden
- Cefalexin ist plazentagängig und
- ausreichende Erfahrungen mit einer Anwendung am Menschen während der Schwangerschaft liegen bislang nicht vor
- tierexperimentelle Studien
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Reproduktion schließen
Warnhinweise
Cefalexin - peroral
- Überempfindlichkeit
- Patienten mit Überempfindlichkeit geringerer Schweregrade auf Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Cefalexin mit besonderer Vorsicht anwenden, da Parallelallergie bestehen kan
- Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft sonstiger Art (z.B. mit Heuschnupfen oder Asthma bronchiale)
- Cefalexin sollte ebenfalls mit besonderer Vorsicht angewendet werden, da in diesen Fällen das Risiko für schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen erhöht ist
- bei Auftreten schwerer akuter Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Anaphylaxie, Schweißausbruch, Übelkeit, Zyanose
- Behandlung mit Cefalexin muss sofort abgebrochen werden und geeignete Notfallmaßnahmen müssen eingeleitet werden
- Patienten mit Überempfindlichkeit geringerer Schweregrade auf Penicillin oder andere Betalaktam-Antibiotika
- Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- im Zusammenhang mit der Behandlung mit Cefalexin akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) als Nebenwirkung berichtet
- zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten auf die Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig im Hinblick auf Hautreaktionen überwacht werden
- wenn Anzeichen und Symptome, die auf diese Nebenwirkungen hinweisen, auftreten, sollte die Behandlung mit Cefalexin unverzüglich beendet und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
- die meisten dieser Reaktionen traten in der ersten Behandlungswoche auf
- Patienten mit schweren Magen- und Darmstörungen mit Erbrechen und Durchfällen
- von der Behandlung mit Cefalexin peroral sollte abgesehen werden, da eine ausreichende Absorption nicht gewährleistet ist
- parenterale Anwendung sollte in Erwägung gezogen werden
- Erbrechen, Durchfall
- Anwendung von Cefalexin kann zu Erbrechen und Durchfall führen
- in diesem Fall kann die Wirksamkeit dieses und/oder anderer eingenommener Arzneimittel (z.B. oraler Kontrazeptiva) beeinträchtigt werden
- Niereninsuffizienz
- bei eingeschränkter Nierenfunktion mit einer glomerulären Filtrationsrate < 50 ml / Min. ist eine Verlängerung des Dosierungsintervalls zu empfehlen, da mit einer Kumulation von Cefalexin gerechnet werden muss
- Pseudomembranöse Enterocolitis
- treten während oder in den ersten Wochen nach Therapie mit Cefalexin schwere, anhaltende Durchfälle auf, ist an eine pseudomembranöse Colitis zu denken
- Beendigung der Therapie in Abhängigkeit von der Indikation erwägen
- ggf. sofort angemessene Behandlung einleiten
- Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, kontraindiziert
- treten während oder in den ersten Wochen nach Therapie mit Cefalexin schwere, anhaltende Durchfälle auf, ist an eine pseudomembranöse Colitis zu denken