Cequa 0.9 mg/ml Augentropfen Lös. i.Einzeldosisbeh
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 60 ST | 99,88 € |
| N3 | 180 ST | 276,97 € |
| NotApplicable | 60 ST | – |
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Indikation
- Behandlung der mittelschweren bis schweren Erkrankung des trockenen Auges (Keratoconjunctivitis sicca) bei erwachsenen Patienten, die auf Tränenersatzmittel nicht ausreichend ansprechen
Dosierung
Basiseinheit: jedes Einzeldosisbehältnis enthält 0,225 mg Ciclosporin; dementsprechend enthält jeder Tropfen (etwa 0,025 ml) 0,0225 mg Ciclosporin
- Behandlung der mittelschweren bis schweren Erkrankung des trockenen Auges (Keratoconjunctivitis sicca) bei erwachsenen Patienten, die auf Tränenersatzmittel nicht ausreichend ansprechen
- Ansprechen auf die Behandlung mind. alle 3 Monate überprüfen
- 1 Tropfen 2mal / Tag in das betroffene Auge bzw. die betroffenen Augen (im Abstand von etwa 12 Stunden)
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- keine Daten
- systemische Exposition gegenüber Ciclosporin sehr gering
- keine besonderen Vorkehrungen erforderlich
- pädiatrische Patienten < 18 Jahre
- Wirkung nicht untersucht
- kein relevanter Nutzen bei dieser Indikation in dieser Altersgruppe
Kontraindikationen
Ciclosporin - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Ciclosporin
- okulare oder periokulare Malignitäten oder prämaligne Krankheitsbilder
- akute/aktive oder vermutete okulare oder periokulare Infektion
Nebenwirkungen
Ciclosporin - okulär
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- bakterielle Keratitis
- Herpes zoster am Auge
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhtes Infektionsrisiko (generalisierte und lokale Infektionen)
- Verschlechterung bestehender Infektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erythem des Augenlids
- verstärkte Produktion von Tränenflüssigkeit
- okulare Hyperämie
- verschwommenes Sehen
- Augenlidödem
- konjunktivale Hyperämie
- Augenreizung
- Augenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bindehautödem
- Tränenbildungsstörung
- Augensekret
- Pruritus am Auge
- Bindehautreizung
- Konjunktivitis
- Fremdkörpergefühl in den Augen
- Ablagerungen am Auge
- Keratitis (punktförmig)
- Blepharitis
- Hornhautdekompensation
- Chalazion
- Hornhautinfiltrate
- Hornhautnarbe
- Pruritus am Augenlid
- Iridocyclitis
- Photophobie
- okulare und periokulare Infektionen
- Sehschärfe vermindert
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Fälle von Hornhautverkalkung (mit der Verwendung von phosphathaltigen Augentropfen bei einigen Patienten mit stark geschädigter Hornhaut)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Verabreichungsstelle (Brennen)
- in der Regel treten sie unmittelbar nach der Anwendung auf, sind aber von kurzer Dauer (Sekunden bis wenige Minuten) und verschwinden, ohne dass weitere Maßnahmen erforderlich sind
- Schmerzen an der Verabreichungsstelle (Brennen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reizung / Reaktionen an der Verabreichungsstelle
- Erythem an der Verabreichungsstelle
- Tränenbildung / Tränenfluss an der Verabreichungsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beschwerden an der Verabreichungsstelle
- Pruritus an der Verabreichungsstelle
- Fremdkörpergefühl an der Verabreichungsstelle
- Trockenheit an der Verabreichungsstelle
- Kopfschmerzen
- Reizung des Rachens
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einleitung und Behandlung von einem Augenarzt oder einer in der Augenheilkunde qualifizierten medizinischen Fachkraft
- Anwendung am Auge
- Hände vor Anwendung waschen
- Einzeldosisbehältnis nur 1malig für beide Augen bei einem Patienten bestimmt
- nach Eintropfen nasolakrimalen Verschluss anwenden und Augenlider 2 Min. schließen, um systemische Absorption zu reduzieren
- 15minütiger Abstand zwischen diesem Arzneimittel und Tränenersatzmitteln einhalten
- Einzeldosisbehältnis sofort nach Anwendung entsorgen
- Spitze des Behältnisses nicht mit Auge oder anderen Oberflächen berühren (Gefahr von Kontaminationen)
Stillzeithinweise
Ciclosporin - okulär
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll bzw. die Behandlung zu unterbrechen ist
- dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
- die entwicklungsfördernden und gesundheitlichen Vorteile des Stillens sollten zusammen mit dem klinischen Nutzen der Ciclosporin-Behandlung für die Mutter und möglichen unerwünschten Wirkungen von Ciclosporin auf das gestillte Kind berücksichtigt werden
- nach oraler Verabreichung wird Ciclosporin in die Muttermilch ausgeschieden
- nur ungenügende Informationen über die Effekte von Ciclosporin auf Neugeborene / Kinder
- bei therapeutischen Dosen von Ciclosporin in Augentropfen: unwahrscheinlich, dass in der Muttermilch ausreichende Mengen vorliegen würden
- daher sind schädliche Wirkungen bei gestillten Säuglingen angesichts der geringen potenziellen Exposition nicht zu erwarten, können aber nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Ciclosporin - okulär
- Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, der potentielle Nutzen für die Mutter überwiegt das potentielle Risiko für den Fötus
- keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- es gibt keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien über die Anwendung bei schwangeren Frauen
- tierexperimentelle Studien haben nach systemischer Anwendung von Ciclosporin Reproduktionstoxizität gezeigt
- Expositionen lagen jedoch deutlich über der max. humantherapeutischen Exposition
- Relevanz für die klinische Anwendung von Ciclosporin-Augentropfen wird als gering bewertet
- Frauen im gebärfähigen Alter/Verhütung bei Frauen
- Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht wirksam verhüten, nicht empfohlen
- Fertilität
- keine Erfahrungen zu den Wirkungen auf die Fertilität beim Menschen
- es wird angenommen, dass Ciclosporin keine Auswirkungen auf die Fertilität hat, weil die systemische Exposition gegenüber Ciclosporin vernachlässigbar ist
- bei Tieren, die intravenöses oder orales Ciclosporin bis zu hohen Dosen erhielten, keine Beeinträchtigung der Fertilität berichtet
Warnhinweise
Ciclosporin - okulär
- Behandlung muss von einem Augenarzt oder von einem in der Augenheilkunde qualifizierten Arzt eingeleitet werden
- Überwachung
- bei der topischen okularen Ciclosporin-Therapie werden regelmäßige Untersuchungen des Auges empfohlen, z. B. innerhalb von 3 Monaten nach Beginn der Behandlung und danach etwa alle 6 Monate
- Augenherpes
- wurde nicht in Patienten, die Augenherpes in ihrer Vorgeschichte hatten, untersucht und sollte deshalb bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden
- Kontaktlinsen
- produktspezifische Hinweise sind zu beachten s. jeweilige Herstellerinformation
- Patienten mit schwerer Keratitis sorgfältig überwachen
- Begleittherapie
- Glaukom
- nur begrenzte Erfahrungen bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertonie vorliegend
- gleichzeitige Behandlung von Ciclosporin mit anderen Mitteln, v.a. Betablockern, die bekanntermaßen die Tränensekretion verringern, nur mit Vorsicht bzw. ist eine regelmäßige klinische Überwachung geboten
- gleichzeitige Anwendung von Augentropfen, die Corticosteroide enthalten, kann die Wirkungen auf das Immunsystem verstärken
- bei der gleichzeitigen Anwendung von Corticosteroiden ist daher Vorsicht geboten
- Glaukom
- Infektionen
- bestehende oder vermutete okulare oder periokulare Infektionen sollten vor Beginn der Behandlung beseitigt werden
- wenn eine Infektion während der Behandlung auftritt, sollte das Arzneimittel vorübergehend nicht angewendet werden, bis die Infektion abgeklungen ist
- Wirkungen auf das Immunsystem
- Arzneimittel (zur Anwendung am Auge), die einen Einfluss auf das Immunsystem haben, einschließlich Ciclosporin, können die Abwehr gegen Infektionen und Malignitäten beeinträchtigen
- daher wird eine regelmäßige Untersuchung des Auges (der Augen), z.B. alle 6 Monate, empfohlen, wenn Ciclosporin über Jahre angewendet wird
- bei Anzeichen einer Augeninfektion soll der Patient einen Arzt aufsuchen