Cetirizin Aristo bei Allergien 10mg Filmtabletten
Aristo Pharma GmbH
Wirkstoff: Cetirizin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 5,75 € |
| N2 | 50 ST | 13,90 € |
| N3 | 100 ST | 24,49 € |
| – | 7 ST | 2,62 € |
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Indikation
- zur Behandlung von Krankheitssymptomen bei allergischen Erkrankungen wie
- chronische Nesselsucht (Urtikaria) mit Beschwerden wie z.B. Juckreiz, Quaddelbildung, Rötung der Haut
- Juckreiz bei chronischer Nesselsucht (Urtikaria) und bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis) mit Beschwerden wie Rötung der Haut
- chronischer allergischer Schnupfen
- Heuschnupfen mit Beschwerden, wie z.B. Niesen, Nasenlaufen, Nasenjucken, Nasenverstopfung, Rötung bzw. Jucken der Augen sowie Tränenfluss
- asthmoiden Zuständen allergischer Herkunft
- als unterstützende Maßnahme zur Unterdrückung entsprechender Beschwerden
Dosierung
- Behandlung von Krankheitssymptomen bei allergischen Erkrankungen
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- 1 Tablette (10 mg) 1mal / Tag
- Kinder von 6 bis 12 Jahren
- 1/2 Tablette (5 mg) 2mal / Tag
- Ältere Menschen
- keine Hinweise für notwendige Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz, mittelschwer bis schwer
- Dosisintervall muss individuell der Nierenfunktion entsprechend angepasst werden
- Kreatinin-Clearance 30 - 49 ml/Min
- 5 mg 1mal / Tag
- Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min
- 5 mg 1mal alle 2 Tage
- Kreatinin-Clearance < 10 ml/Min
- Arzneimittel kontraindiziert
- Kinder
- Dosis unter Berücksichtigung der renalen Clearance und des Körpergewichts individuell an den Patienten anpassen
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- gleichzeitig eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
- Dosisanpassung empfohlen (siehe zuvor bei Niereninsuffizienz)
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Kontraindikationen
Cetirizin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Cetirizin, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate
- Nierenerkrankung im Endstadium
- eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate) < 15 ml/Min.
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Cetirizin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- gesteigerter Appetit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konvulsionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysgeusie
- Synkope
- Tremor
- Dystonie
- Dyskinesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Amnesie
- Gedächtnisstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Aggression
- Verwirrtheit
- Depression
- Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tics
- ohne Häufigkeitsangabe
- Suizidgedanken
- Albträume
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Akkommodationsstörungen
- verschwommenes Sehen
- okulogyre Krise
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abdominalschmerzen
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- auffällige Leberfunktion (erhöhte Werte für Transaminasen, alkalische Phosphatase, gamma-GT und Bilirubin)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pharyngitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Quincke-Ödem
- fixes Arzneimittelexanthem
- ohne Häufigkeitsangabe
- akut generalisiertes, pustulöses Exanthem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arthralgie
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- Enuresis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnverhalt
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie
- Malaise (allgemeines Unwohlsein)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gewichtszunahme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Nebenwirkungen bei Kindern (6 Monaten bis 12 Jahre) in placebokontrollierten klinischen Studien mit Häufigkeiten von 1% oder mehr
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rhinitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Tabletten unzerkaut mit einem Glas Flüssigkeit einnehmen
Stillzeithinweise
Cetirizin - peroral
- Vorsicht bei der Anwendung von Cetirizin in der Stillzeit
- Cetirizin geht in die Muttermilch über
- in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Probennahme nach der Verabreichung entspricht die Konzentration in der Muttermilch 25 bis 90 % der im Plasma gemessenen Konzentration
- Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Cetirizin - peroral
- Vorsicht bei der Anwendung von Cetirizin in der Schwangerschaft
- die für Cetirizin gesammelten Daten zum Schwangerschaftsausgang deuten nicht darauf hin, dass die maternale Toxizität oder die Feto- / Embryotoxizität über das Maß spontan auftretender Fehlbildungen hinaus verstärkt wird
- tierexperimentelle Studien
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- begrenzte Daten zur Fertilität beim Menschen vorliegend, die aber keine Bedenken zur Sicherheit ergeben haben
- tierexperimentelle Daten
- zeigen keine Sicherheitsbedenken für die menschliche Reproduktion
Warnhinweise
Cetirizin - peroral
- Alkohol
- bei therapeutischen Dosierungen im Zusammenhang mit Alkohol (bei einem Alkoholblutspiegel von 0,5 g/l) keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen festgestellt
- dennoch Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol
- Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt (z. B. Läsion des Rückenmarks, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht, da Cetirizin das Risiko eines Harnverhaltes erhöhen kann
- Patienten mit Epilepsie und Patienten mit Krampfneigung
- Vorsicht bei der Anwendung
- Allergietests
- Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut
- daher vor Durchführung eines Allergietests eine dreitägige Auswaschphase erforderlich
- Pruritus und Urtikaria
- können bei Beendigung der Behandlung mit Cetirizin auftreten, selbst wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- in manchen Fällen können die Symptome so stark sein, dass die Behandlung wieder aufgenommen werden muss
- Symptome sollten abklingen sobald die Behandlung wieder aufgenommen wurde
- Kinder und Jugendliche (< 6 Jahren)
- Anwendung bei Kindern < 6 Jahren nicht empfohlen, da die feste orale Darreichungsform keine geeignete Dosisanpassung ermöglicht
- Anwendung einer für Kinder geeigneten Darreichungsform von Cetirizin empfohlen